3.89

Polizei weist Kritik am Einsatz zurück

x 8
 
 
Polizei weist Kritik am Einsatz zurück

Beitrag melden

Eingestellt von
Harry
am 06.04.09in Unterhaltung via az-web.de

Stolberg. Die Aachener Polizei hat die in Internetforen und zum Teil auch gegenüber unserer Redaktion geäußerte Kritik am Vorgehen gegen «linke» Demonstranten am Stolberger Hauptbahnhof zurückgewiesen.

Auf az-web.de weiterlesen

42 Kommentare

Ähnliche Beiträge aus den Themenbereichen: Redaktion, Polizei, Panorama, Kritik, Hauptbahnhof, Einsatz

 

Kommentare zu Polizei weist Kritik am Einsatz zurück

 

haltsmaulnazihaltsmaulnaziam 14.04.09via Aachener Zeitungsverlag


LINK

haltsmaulnazihaltsmaulnaziam 14.04.09via Aachener Zeitungsverlag


Seltsam und traurig wie die Polizei ihre Fehler und Rechtswidrigkeiten herunterspielt.
Es wurden mehrere (!) DemonstrantInnen massiv (!) verletzt und gefährdet.
Der von einem Hund gebissenen Demonstrant musste in einem Krankenhaus ärztlich versorgt werden und hat längerfristige Verletzungen am Bein.
Alles andere ist einfach nur unverschämt umgeschrieben worden, sodass die Polizei und der Autor selbst wissen dürfte, dass er damit eine Lüge in die Welt setzt die nicht zu akzeptieren ist.

Andreas BergAndreas Bergam 13.04.09via Aachener Zeitungsverlag


Wenn man sich die Kommentare der selbsternannten Kesselopfer hier durchliest, erkennt sehr schnell woran es bei diesen Leuten hapert.
Vernunft und geistige Reife scheinen bei ihnen Fremdworte zu sein. Ihnen fehlt jegliche Erkenntnis, was es bedeutet, friedlichen Protest gegen diese Nazibrühe auszuüben. Es geht nur darum, Ungehorsam gegen jede Obrigkeit zu zeigen.
Vorschlag, gründet einen eigenen Staat und verlaßt dieses Land. Wäre sehr hilfreich !

KaiKaiam 09.04.09via Aachener Zeitungsverlag


Schon ihr selbst gewählter Name, "Kesselopfer" sagt mehr als tausend Worte...Bleiben Sie doch einfach mit ihrem Arsch zu Hause,dann passiert Ihnen auch nichts.Schauen Sie einfach mal bei der nächsten Bundestagswahl was die rechten Spinner an Prozenten holen,dann werden Sie vielleicht merken wie lächerlich diese Typen,und Sie mit ihren Aktionen sind.

KesselopferKesselopferam 08.04.09via Aachener Zeitungsverlag


Interessant auf was für Gedanken, manche Leute kommen. Wer zivilen Ungehorsam gegen Nazis übt, ist automatisch gegen Deutschland? Wir haben doch kein drittes Reich mehr!

TrailTrailam 08.04.09via Aachener Zeitungsverlag


Was erwarten so Typen wie Sie eigentlich?Kaffee und Kuchen?Ziviler Ungehorsam ist ja ne tolle Sache,nur wehren darf man sich dagegen nicht,oder?Hat halt eben für den ein oder anderen einen Tritt in den Hintern gegeben,na und?Ein Polizeihund hat ein Transparent zerfetzt,und?Ich habe volles Verstädniss das die Polizei von Typen wie Ihnen langsam aber sicher die Schnauze voll hat.Die meisten schieben einen Berg von Überstunden vor sich her,und treffen dann,oftmals an Wochenenden, auf Typen wie Sie,sprich den Berufsdemostranten.Dann darf die Polizei sich auch noch anpöbeln und beschimpfen lassen,aber wehe sie wehrt sich mal.Und ist ihre schöne Demo vorbei,findet mit Sicherheit am nächsten Wochenende die nächste schwachsinnige Demo statt,wo die Polizei wieder beschimpft und bepöbelt wird.Und da wundern Sie sich das Polizei nnicht grade Symphatie für euch Typen entwickelt?Noch ein Tip,wenn es Ihnen in Deutschland nicht gefällt können Sie auch gerne Auswandern,nur sind Sie dann etwas vorsichtiger mit demostrieren.In den meisten anderen Ländern bleibt es dann nicht bei einem zerissenen Transparent.

HansHansam 08.04.09via Aachener Zeitungsverlag


Mein Kommentar wurde auch gelöscht, nur weil ich anscheinend Bilder der Aktion verlinkt habe.

FranzFranzam 08.04.09via Aachener Zeitungsverlag


@Redaktion:Wo bleibt denn hier bitte ihre Zensur?Bullenschweine ist also legitim,darf man schreiben?Sie haben mich schon zensiert,nur weil ich geschrieben habe das jede Nacht in Berlin und Hamburg Autos in Brand gesteckt werden von unseren Autonomen Freunden.Hier kann man ganz klar ersehen welchen Geistes Kind Sie sind,von wegen unabhängige freie Presse.Nicht bei ihnen!!!

KesselopferKesselopferam 07.04.09via Aachener Zeitungsverlag


Mir ist hauptsächlich schleierhaft, wie man auf die Idee kommen kann ziviler Ungehorsam bedeute automatisch einen Freibrief für die Polizei.
Dass der Bahnsteig geräumt wurde war klar. Dass dabei allerdings einige wenige Polizisten auf Leute eingeschlagen haben, die keinen Anlass dazu boten (sich Unterzuhaken um das Wegtragen zu erschweren, kann man nur schwerlich als einen Angriff auf Polizeibeamte bezeichnen, der Faustschläge nach sich zieht). Genauso kann man einen Polizeihund ohne Maulkorb auch durchaus so kurz halten, dass dieser kein Transparent zerfetzt. Die Demonstranten, die das Transparent hielten, haben sich nämlich nicht auf die Polizisten zubewegt.
Dann das Durchsuchen bevor man den Kessel verlassen durfte. Wonach denn? Es gab keine Anzeichen dass die Leute bewaffnet waren (ansonsten hätte die Polizei vermutlich auch mehr Festnahmen mit dieser Begründung gemeldet).

Wo soll denn bitte die Grenze dessen sein, was die Polizei gegen zivilen Ungehorsam vornehmen darf, wenn es schon nicht rechtsstaatliche Normen sind?

PitPitam 07.04.09via Aachener Zeitungsverlag


Also nach wie vor ist mir schleierhaft, ob manche sich nicht bewusst sind, was auf solch einer Demo abgeht. So werden bspw. beim Castor aufforderungsverweigernde Möchtegerns auch nicht mit warmer Hühnerbrühe in Suppentassen empfangen.

Mir als Bürger eines Randbezirks Stolbergs war so etwas jedenfalls ohne großes Nachdenken schon im Vorhinein klar; was sich auch darin wiederspiegelt, dass ich Stolberg-Innenstadt an diesem Tag bewusst gemieden habe.

Liest man die Kommentare einiger Zeitgenossen muss es ja gerade verwunderlich erscheinen, dass städtisch organisierte Gegenaktionen ohne ein böses Wort der Polizei verliefen ... Warum eskaliert dann die Situation am ach so friedlich besetzten Hauptbahnhof?

Aber keine Frage ... Ein Grundprinzip der Menschheit ist: "Schuld sind immer die anderen - zu unserem Tun stehen wir nicht."

KesselopferKesselopferam 07.04.09via Aachener Zeitungsverlag


@Utulu: Die Aussage "Diejenigen die nicht freiwillig mitgegangen sind wurden teilweise brutal zu Boden geprügelt und entfernt" halte ich nur teilweise für richtig. Denn es wurden auch Leute geschlagen, die einfach nur das Pech hatten an Bullenschweine zu geraten, statt an anständige Polizisten.

Wobei die Bullenschweine an diesem Tag klar eine Minderheit waren und nach meiner Beobachtung auch die Order hatten dort zuzugreifen, wo sich jemand gewehrt hat.

@Erstmal@Erstmalam 07.04.09via Aachener Zeitungsverlag


Sie haben das entscheidende Wort benutzt: WENN!

@Thomas@Thomasam 07.04.09via Aachener Zeitungsverlag


Für sowas wie dich gibt's dann Hunde ohne Maulkorb. Die machen dann auch, was sie wollen. Wie jetzt, das dürfen die nicht? Du machst doch auch, was du willst...

@anonym@anonymam 07.04.09via Aachener Zeitungsverlag


aber dir sollen wir glauben, ja?

UtuluUtuluam 07.04.09via Aachener Zeitungsverlag


Soweit zur Realität. Jetzt zu meiner persönlichen Meinung. Die Polizisten verhielten sich die meiste Zeit über anständig. Allerdings sind auch Polizisten individuen. Natürlich gab es nettere und weniger nette Polizisten. Dass Kinder und Jugendliche gehen durften ist unklar dargestellt: Bevor die Demo von der Polizei aufgelöst wurde, wurde aufgerufen zu gehen. Wer dann ging wurde weggeschickt. Wer nicht ging (egal ob jugendlich, schwanger oder behindert) wurde in einem Kessel festgehalten. Denjenigen war es nicht mehr freigestellt zu gehen, sie mussten mit "Eskorte" auf die Toilette gehen. Ich und meine Freunde (alle jugendlich) waren nicht auf der Demo um uns mit Neonazis oder Polizisten zu Prügeln, sondern um aktiv gegen die Neonazis zu protestieren. Das Ziel war nicht zu Randalieren, sondern wir wollten erreichen, dass die Polizei die Neonazis nicht aussteigen lässt, so dass diese den "Trauermarsch" für ihren angeblichen "Kameraden" nicht besuchen können. Wir waren zu jedem Zeitpunkt absolut friedlich, und waren schließlich auch einigermaßen erfolgreich, da ca. 250 Neonazis in Eschweiler aussteigen mussten, wo ihnen eine Spontandemo verboten wurde.

Mfg, Utulu

UtuluUtuluam 07.04.09via Aachener Zeitungsverlag


So... Da die Meinungen hier ja ziemlich weit auseinandergehen und auf beiden Seiten teilweise Maßlos übertrieben wird, erzähle ich jetzt mal wie ich die Demo erlebt habe. Wir haben friedlich den Bahnsteig blockiert an dem die Neonazis ankommen sollten. Die Polizei hat direkt begonnen mit dem Versammlungsleiter zu verhandeln, der zu seinem eigenen Rechtsschutz die Versammlung kurz vor 12 aufgelöst hat. Der Großteil der Demonstranten (den Versammlungsleiter eingeschlossen) ist trotzdem geblieben. Die Polizei hat dann mehrmals dazu aufgerufen den Bahnsteig zu verlassen, da die Versammlung durch den Versammlungsleiter beendet sei. Als dieser Aufforderung nicht nachgegangen wurde, begannen die Polizisten die Demo zu räumen. Die Polizisten fragten ob man freiwillig mitgehen möchte, und die meisten Demonstranten haben das auch getan. Diejenigen die nicht freiwillig mitgegangen sind wurden teilweise brutal zu Boden geprügelt und entfernt. Danach wurden alle (Erwachsene wie Jugendliche), in einen Polizeikessel gebracht. Die ganze Zeit über waren die Demonstranten äußerst friedlich. Nach einer Weile wurden die Jugendlichen aufgerufen sich zu melden, und wurden, nachdem ihre Personalien aufgenommen wurden, in einen separaten Kessel gebracht. Hier mussten sie ca. 3 1/2 Stunden bleiben, bis ihre Personalien aufgenommen wurden, sie durchsucht wurden und sie ihren Platzverweis für ganz Stolberg bis 24:00 Uhr erhielten.

ErstmalErstmalam 07.04.09via Aachener Zeitungsverlag


sollten die Menschen, die nicht anwesend waren ganz ruhig sein, frei nach dem Motto " wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fre... halten".
Mir stellt sich einfach nur die Frage, was denn passiert, wenn irgendwo mal richtig der Bär tanzt. Wenn Menschen, die friedlich in der Gegend rumstehen mit Knüppeln, Hunden und Pfefferspray behandelt werden, und die Polizei das als angemessen betrachtet, werden dann auf aggressiven Demos bald Leute erschossen? Wo zieht die Polizei eine Grenze?

Wehrhafte DemokWehrhafte Demokam 07.04.09via Aachener Zeitungsverlag


Diese Empfehlungen sind wirklich herzallerliebst: Wenn ein Haufen Menschen die heute noch der Zeit nachtrauern als in Auschwitz die Öfen rauchten durch Stolberg zieht und den Anwohnern "Wir kriegen euch alle" zubrüllt, dann soll hat derjenige der sich auf die Straße setzt es mal so richtig verdient einen Polizeiknüppel abzukriegen oder von einem Polizeihund ohne Maulkorb gebissen zu werden (sind ja schließlich keine Kampfhunde).

Ein Glück dass wir immer noch eine halbwegige Demokratie haben (auch wenn die Kontrolle der Polizei deutlich zu wünschen übrig lässt, weil prügelnde Beamte (die zwar nur eine Minderheit darstellten aber dennoch da waren) keine Nummern haben, anhand derer man evtl. gerichtlich feststellen könnte wer sich falsch verhalten hat), denn so manche Untertanen würden vermutlich auch jede Handlung einer Diktatur ungeprüft gutheißen

punktpunktam 07.04.09via Aachener Zeitungsverlag


Wie wärs mal wenn beide Seite nicht so elendig übertreiben würden...

war selbst am Bahnhof und muss bei jedem Bericht nur den Kopfschütteln, sei es diese, die von der "Presse" kommen oder diese, die auf Indymedia u.ä verfasst werden. Überall wird übertrieben und die andere Seite als Provokateure dargestellt.

Differenzieren ist gar nicht mehr drin, es gibt immer nur den "Feind" in Grün oder Rot. Verstehen, dass es um die Braunen ging ist schnell vergessen.


P.S.:Wenn man auf eine Demo geht, wo es rundgehen kann sollte jeder so intelligent sein sich so zu versorgen dass er auch nen halben Tag ohne Supermarkt auskommt und Kleidung dabei hat, die dem event. Wetter angemessen ist.

DEMOkratDEMOkratam 06.04.09via Aachener Zeitungsverlag


"Oder erwartest Du, dass man Euch vor Eurem Marsch in die Innenstadt Cappucino und Apfelstreusel anbietet?"

Nee danke - Verfassungsmässig verbriefte Grundrechte, wie Gesetzmäßigkeit, Gewissenfreiheit und das Recht auf körperliche Unversehrtheit würden ja schon reichen ...


Um Kommentare zu schreiben musst du eingeloggt sein. Anmelden

Noch kein Profil bei Webnews? Jetzt registrieren