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Verhängnisvoller Polizeieinsatz: Todesschuss mit links

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Verhängnisvoller Polizeieinsatz: Todesschuss mit links

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Hans-Peter A. ist seit 35 Jahren Polizist. Nie musste er auf einen Menschen schießen. Doch dann tötet er eines Nachts einen mutmaßlichen Kreditkartenbetrüger. Kam es zu dem Unglück, weil der Beamte seinen Revolver in der linken Hand halten musste?

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12 Kommentare

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Kommentare zu Verhängnisvoller Polizeieinsatz: Todesschuss mit links

 

KonradinKonradinam 08.04.09


Mich wundert auch der seltsame Schußkanal, das Geschoß muß mehrmals abgebogen sein um von hinten unter dem Schulterblatt einzudringen die Lunge(noch gerade), die Leber(nach unten abgebogen), die Niere(zurück in richtung des Schützen)und den Darm(wieder nach vorne und nach unten)zu verletzen. Da ich einer.357 Mag. keine solchen Richtungswechsel zutraue, zumal nicht auf so kurze Distanz, würde ich einfach sagen das da bei einem Repoter, wie so oft, die Fantasie die Tatsachen ersetzen mußte.

walschwawalschwaam 08.04.09


@Only_the-cat, vielleicht solltest, du den Bericht und meinen Kommentar etwas sorgfältiger lesen. Ich glaube nicht dass ein Polizeibeamter der 35 Dienstjahre hat, ein Rambo Polizist ist. Ich befürworte weder wild um sich Schießende Beamte die Waffengewalt haben noch Chaoten die mit Knüppel oder Waffen auf „Ordnungshüter“ los gehen. Aus dem Bericht in diesem Falle sehe ich keine Absicht b. z. w. Fahrlässigkeit des Polizisten. Es ist nicht nur einmal passiert das Polizeibeamte bei einer Routine Kontrolle an oder erschossen wurden, wenn wie in diesem Fall verdächtige Personen Observiert werden kann ich mir schon vorstellen das die Polizisten sich in einer stress Situation befunden haben. Dumm gelaufen für den Ganoven aber wie gesagt wer mit dem Feuer spielt muss damit rechnen dass er sich verbrennt.

Der_ThorDer_Thoram 08.04.09


Cat, ich glaube nicht, das walschwa das so gemeint hat. Ich natürlich auch nicht. Man kann aber Polizisten verstehen die, die resignieren weil sie Ihre Arbeit machen und wegen Kleinigkeiten was auf den Deckel bekommen. Ok, das hier ist keine Kleinigkeit. Vielleicht oder wahrscheinlich liegt auch ein Fehlverhalten des Beamten vor. Allerdings ist es nach dem geschilderten Hergang keine "Rambo"-Aktion gewesen, geschweige denn gezielt geschossen worden. Das Risiko eines Kriminellen ist es immer von der Polizei mit Waffengewalt gestoppt zu werden. Nicht nur in Deutschland, überall in der Welt. Ich weiß nicht wieviel Streßsituationen Du schon hattest, aber selbst wenn du jahrelang Dienst an der Waffe schiebst und es kommt eine Gefahrensituation überraschend kannst Du nicht reagieren wie das "Handbuch" es vorschreibt. Und ein vorgespannter Hahn (wenn das denn der Grund war) sollte kein grobfahrlässiges Fehlverhalten sein.

Only-the-catOnly-the-catam 08.04.09


Mit anderen Worten: Du befürwortest es daß Polizisten die leichtsinnig mit ihren Waffen umgehen kein Gericht mehr zu fürchten haben. Jeder kleine dahergelaufene Streife machende Polizist soll also mehr oder weniger das Recht bekommen einen erwischten Straftäter oder eine einer Tat verdächtigte Person unabhängig von der Frage ob von dieser Person überhaupt eine direkte oder indirekte Bedrohung ausgeht mit seiner Dienstwaffe niederzustrecken ohne dafür zur Rechenschaft gezogen zu werden?

Dann kann, muß und darf man dir nur von ganzem Herzen wünschen daß du irgendwann mal von einem dieser Rambospinner in Uniform die zusätzlich Richter und Henker sind mit nem kleinen Eierdieb verwechselt wirst ... du wirst es genießen und deine Hinterbliebenen werden garantiert viel Verständnis für deinen Mörder haben irren ist schließlich menschlich und der Polizist hatte halt ein wenig unglücklich mit seiner Waffe handiert - wen störts schon?

walschwawalschwaam 08.04.09


In diesem Fall hält sich mein mitleid mit dem Straftäter auch in grenzen, genau gesagt ich habe gar keins. Wenn er sich das als „Beruf ausgesucht hat anstatt solide sein Geld zu verdienen, da gebe ich Der_Thor Recht Berufsrisiko. Für mich ist in diesen fall unverständlich das sich Gericht mit den Polizisten Befassen muss, der Mann hat nicht gezielt geschossen, Ausländische Rabauken gehen auf Polizisten los kommen frei und verhöhnen das Gericht und ein Polizist der in Ausübung seines Dienstes unglücklich trifft kommt auf die Anklagebank. Wer soll das noch verstehen? Kein Wunder wenn die Ganoven immer dreister werden!!!

saarlodrisaarlodriam 08.04.09


Was ist daran traurig? Ein krimineller weniger auf den strassen... Die einzigen personen die mir leid tun ist der polizist und die tochter des toten.

Only-the-catOnly-the-catam 07.04.09


Sollte so was Standart werden werden sich auch die Kriminellen drauf einstellen und die Spirale der Brutalität wird sich wieder ein Stück weit nach oben bewegen. Immerhin können wir uns wenn jeder Polizist ungestraft nach Lust und Laune Eierdiebe erschiessen darf schnell die Berufsgruppen Richter, Staatsanwalt, Rechtsverdreher oder Gefängniswärter einsparen und wenn wir nen Schritt weiter gehen und das Töten jeder kleinen Nachbarschaftswehr erlauben auch bald die Polizei.

Nur sollten wir dann die Bevölkerung ganz dick aufrüsten und jedem 5 jährigen ne Knarre geben damit er im Kindergarten seine Vespertasche gegen andere Kinder verteidigen kann. Schließlich muß jeder Kriminelle den Tod als Berufsrisiko in Kauf nehmen und je früher desto besser.

Toll diese Extreme? Dann sind wir gesellschaftlich nicht mehr einen halben Schritt vorm Abgrund sondern schon einen großen Schritt weiter.

Der_ThorDer_Thoram 07.04.09


Ich hatte jahrelang eine Dienstwaffe. Was mich hier wundert ist, dass als Dienstwaffe ein Revolver angegeben ist. Normalerweise hat die Polizei in Deutschland Pistolen (Automatik)
Ein Revolver hat i.d.R. einen sehr leichten Abzug und Abzugsweg, aber nur wenn der "Hahn" vorgspannt ist.
Bei Pistolen gibt es einen sogenannten "Anti-Stress-Abzug", der solche Situationen verhindern soll.
Das Abzugsgewicht ist dann entweder sehr hoch oder der Weg ist sehr lang. In beiden Fällen kann man den Abzug nicht "aus Versehen" durchziehen, egal wie sehr man zittert.
Wenn dieser Polizist durch Stress den Abzug betätigt hat, muss der Hahn vorgespannt gewesen sein. Das wäre dann gegen die Vorschriften.
Allerdings hält sich mein Mitleid mit den Straftätern in einem sehr geringen Rahmen. Das gehört zum Berufsrisiko einen Kriminellen.

troller22troller22am 07.04.09


Hatte schonmal jemand so eine Knarre in der Hand ? Ich schon bei meinem Nachbarn damals aber ungeladen natürlich. Mir ist es ein Rätsel wie eine Zuckung SO STARK sein kann, dass man damit einen Schuss einer solchen Waffe auslösen kann.

pinkertonpinkertonam 07.04.09


Sowas ist nur zu befürworten.Wenn ich ein Krimineller bin,
habe ich mit soetwas zu rechnen.Es darf keine Anklage gegen die Polizei geben. Peng und weg ist er

LaolaLaolaam 07.04.09


Sowas finde ich persönlich richtig traurig.

wichtigtuerwichtigtueram 07.04.09


Klar, Polizisten werden trainiert und ausgebildet, aber bleiben trotzdem Menschen. Und wenn es darum geht, über Leben und Tod zu entscheiden (auch über sein eigenes Leben), dann entscheiden Bruchteile von Sekunden und man handelt aus Reflex. Ich will nicht in der Haut von so einem Menschen stecken, der das zu entscheiden hat.

In der Theorie kann man gemütlich darüber sprechen, aber in der Praxis...


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