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Milchbauern fühlen sich als Verlierer der Globalisierung

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Milchbauern fühlen sich als Verlierer der Globalisierung

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Eingestellt von
G.L.
am 08.04.09in Unterhaltung via lr-online.de

Die Milchbauern fühlen sich als Verlierer der Globalisierung. Der niedrige Milchpreis raubt ihnen die Existenzgrundlage, wie jetzt während des Stammtisches zum Thema Milch in Langengrassau deutlich wurde.

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8 Kommentare

Kommentare zu Milchbauern fühlen sich als Verlierer der Globalisierung

 

SchlaubergerSchlaubergeram 12.04.09via Lausitzer Rundschau


@ Milchbauer Max
Das ist ein Anfang. Dein Nachbar wird dann aber auch auf der Überproduktion sitzen bleiben.
Klar ist das durch jahrelange Subventionen falsche Anreitze geschaffen wurden, so das es z.Z. weit mehr Milchbauern gibt als ein gesunder Markt verkraften kann. Milch welche in Deutschland produziert wird kann in Afrika unter afrikanische Erzeugerpreise verkauft werden. Um dann Hunger in Afrika zu bekämpfen gibt es dann wieder steueufinanzierte Entwicklungshilfe.

Milchbauer MaxMilchbauer Maxam 12.04.09via Lausitzer Rundschau


Als Milchbauer hast Du keine Möglichkeit, die Überproduktion einzudämmen. Wenn ich 50% meiner Kühe verkaufe, dann wird mein Nachbar seine Milchproduktion verdoppeln. Dies macht die Saldierung möglich. Es gibt nur eine Lösung: Abschaffung der Saldierung und flexible Mengensteuerung OHNE Politik!

SchlaubergerSchlaubergeram 10.04.09via Lausitzer Rundschau


@ Schwimmteich
sag ich doch. Überproducktion verhindern. Das kann aber nur der Milchbauer. Oder seit wann entscheidet die Politik wie viel Milch eine Kuh "produziert"? Oder ist der BDM nicht in der Lage erforderliche Produktionsmengen einzuschätzen? Denn wenn er das könnte, brauchte man auch keine Quote.

Barbara III.Barbara III.am 10.04.09via Lausitzer Rundschau


Na dann wäre in Westdeutschland doch anzufangen, die ganzen Betriebe die den eingeschweißten Dreck produzieren und verkaufen, was alles mit Konservierungsstoffen ewig haltbar gemacht wird und wo es sowieso egal ist welche Wurst man kauft, weil jede nur nach Salz schmeckt.

Fakt ist, in Ostdeutschland gab es vor der Wende wesentlich weniger Allergien als in Westdeutschland. Außerdem ist Fakt, daß die mesiten Allergien über die Ernährung entstehen.

TierfreundTierfreundam 10.04.09via Lausitzer Rundschau


Warum schließt man nicht einfach die Betriebe welche nicht verantwortungsvoll mit Lebensmitteln umgehen können(mit Medikamenten belastetes Fleisch, verseuchtes Obst und Gemüse, Milch in Kanalisation kippen usw.)? Der Preis würde wieder stimmen, Subventionen brauchen nicht mehr gezahlt werden. Die Überproduktion z.B. von Milch braucht nicht mehr zu Milchpulver verarbeitet und in die 3. Welt verschleudert werden. Die Bauern in Afrika könnten dann wieder ihre Familien ernähren usw. .

schwimmteichschwimmteicham 10.04.09via Lausitzer Rundschau


an den gscheiden schlauberger:
die Politik hat die Quote erhöht, das wollten die meisten Milchbauern nicht. Viele sind im BDM organisiert und wie oben zu lesen in den Zielen des BDM - er fordert eine Mengenregelung und n i c h t haltloses liefern. Viele Bauern haben umgedacht also erst informieren und dann Mund aufmachen und reden damit was gscheits rauskommt

Barbara III.Barbara III.am 08.04.09via Lausitzer Rundschau


Wo haben Sie denn schon Ihren Bestellzettel für den Bedarf an Milchprodukten in den nächsten Jahren abgegeben, Schlauberger, damit die Wirtschaft genauer planen kann.

Ich denke nicht, daß jemand die Zustände zu DDR-Zeiten noch mal haben will. "Tut mir leid, ist leider alle, kommen Sie morgen oder nächste Woche, in 14 Tagen oder in einem Monat noch mal wieder."

SchlaubergerSchlaubergeram 08.04.09via Lausitzer Rundschau


Irgendwann wird es auch der letzte Bauer verstehen müssen. Wer mehr Milch produziert als er verkaufen kann geht Pleite. Solche unternehmerischen Fehler dürfen nicht mit Steuergelder behoben werden.


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