Dumping in Afrika
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Kommentare zu Dumping in Afrika
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Um das Freihandelsabkommen durchzusetzen, haben USA und die EU afrikanischen Staaten einen Kredit und Schuldenerlass gewährt. Somit wurden sozusagen Milliarden investiert durch den Verzicht auf die Rückzahlung der Schulden. Für afrikanische Staaten bedeutet das Abkommen vom Regen in die Traufe zu kommen.
Tarantel, glaubst du, dass sich ein Schwarzafrikaner um die Probleme eines anderen Schwarzafrikaners schert? Das hat mit Scheiss-Kapitalismus nicht zu tun, das ist ganz normal afrikanisch. Die Regierungen bieten die Fangrechte auf dem Weltmarkt an, ohne sich um die eigenen Leute zu kümmern, und streichen das dafür gezahlte Geld ein. Das Volk sieht nichts davon. Das geht mit Bodenschätzen genau so. Und wenn ein "Befreier" einen Diktator vertreibt, dann geht das Spiel von vorn los, siehe Robert Mugabe.
Wer Afrika helfen will muss afrikanisch denken und das geht völlig anders als wir es uns vorstellen können. Mit unseren Maßstäben wird das nie was.
Der Themenabend spiegelte die Realität wieder. Mit der Fischerei vor Afrikas Küsten ist es das gleiche. Die EU zahlt an die betreffenen Länder für die Fangquoten Gelder,das meist in dunkle Känäle fliesst. Meist spanische Trawler fischen die Küsten leer. Für die einheimischen Fischer mit ihren primitiven Booten bleibt nichts mehr übrig. Hunderte Fischerfamilien wird so ihre Existenzgrundlage entzogen,um die Profitgier einiger weniger zu befriedigen. Wenn die Menschen dort auf derartige Weise den Scheiss. Kapitalismuis erleben,werden sie ihn auf alle Ewigkeit verfluchen!!
Nur durch Spenden kommen die Menschen nie auf eigene Beine.
che, egal wie wir es angehen, mit vielen unserer Hilfsangebote schaden wir mehr als wir nützen. Billige second-hand-Kleidung in Südamerika zerstört die lokalen Webereien und Schneidereien, billiges Überschußfleisch zerstört afrikanische Produzenten, billiges Subventionsgemüse auch, neue Brunnen in Afrika führen zur Überweidung, weil die Hirten mit ihren Herden nicht weiterziehen, das Ergebnis ist größeres Elend. Geh mal in Kenia auf einen Markt, wenn du frisches Huhn willst, dann musst du es lebend kaufen und zu Hause schlachten, weil es nirgendwo Kühlgeräte gibt. Einheimische können diese Preise selten bezahlen. Der Themenabend auf arte war erbärmlich tendenziös.
ein viel zu wichtiges Thema um es mit Ahnungslosigkeit und entsprechend geprägter "Kommentierung" zu begleiten.
Ja, das passiert, wenn man Nahrungsmittel in Hungerregionen schickt, dann können die dortigen Erzeuger nicht mehr genug verdienen und hungern selbst. Dass die afrikanischen Einheimischen die Preise für im Lande erzeugte Nahrungsmittel oft nicht bezahlen können und deswegen hungern wurde an dem Themenabend nicht erwähnt. Dass auf afrikanischen Märkten aufgetautes Hühnerfleisch oft tagelang liegt bevor es ungekühlt verkauft wird ist bekannt.
Das Fazit also ist: Keine Nahrungsmittel mehr nach Afrika schicken, es schadet nur der dortigen Wirtschaft. Der Hunger wird dadurch nicht weniger.
Genau und die UNO macht garnichts dagegen !!, Eine schweinerei
Das einige Länder einen ganzen Kontinent so ausbeuten können ist schon ein skadal !!!