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Streit um Tanzverbot an Feiertagen

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Streit um Tanzverbot an Feiertagen

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Eingestellt von
Andreas Folb
am 09.04.09in Politik via saarbruecker-zeitung.de

Saarbrücken. Die saarländischen Jugendorganisationen von SPD, Grünen und FDP fordern die Abschaffung des generellen Tanzverbotes an den Osterfeiertagen. "Die Jugend von heute ist nicht mehr so streng an ihre Konfession gebunden, daher halten wir das Gesetz für überflüssig", argumentiert Sebastian Thul von den Jungsozialisten an der Saar

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16 Kommentare

Kommentare zu Streit um Tanzverbot an Feiertagen

 

GregorGregoram 21.04.09via Saarbrücker Zeitung


Vielleicht braucht es dazu ein wenig Verstand ! Es geht hier um den Karfreitag, nicht um Ostern oder die PäPste im Mittelalter ! Nächstes Mal Artikel lesen und notfalls erklären lassen !!!

BarbapappaBarbapappaam 21.04.09via Saarbrücker Zeitung


Ist irgendwie witzig. Meines Wissens haben die Päbste im Mittelalter an Ostern Orgie gefeiert. Daher verstehe ich irgendwie den Zusammenhang zwischen einem Feiertag und einem Tanzverbot nicht.

DerDeram 20.04.09via Saarbrücker Zeitung


Meine Meinung:

Ganz einfach das normale Leben und Kirche trennen!

Wer gläubig ist, ok! Wer nicht, auch ok! Sowas nennt man EIGENTLICH Religionsfreiheit. Und durch solche Verbote wird dies eindeutig eingegrenzt!

Deswegen sollte man wegen solchen Feiertagen nicht gewisse Sachen wie Tanzen usw. verbieten. Außerdem: Wer hat gesagt dass man in die Kirche gehen muss um zu glauben!? Zu Hause, oder an jedem anderen Ort geht das auch! Solche Diskusionen finde ich unnötig.

AndreasAndreasam 19.04.09via Saarbrücker Zeitung


Also ich finde, es ist mal wieder absolut typisch, was hier im Forum geschieht. Ich habe mich wirklich bemüht meinen vorherigen Kommentar relativ neutral im Bezug zur katholischen Kirche zu halten. Persönlich bin ich selbstverständlich praktizierender Katholik, doch das steht auf einem anderen Blatt. Es geht hier lediglich darum, dass unsere Kultur am Stärksten von der CHRISTLICHEN Religion geprägt ist. Es geht hier nicht um irgendwelche Ressentiments, die Einige hier gegen die katholische Kirche haben. Im Übrigen stimmt es, dass gerade der Karfreitag in der evangelischen Kirche ein höherer Feiertag ist als bei uns Katholiken.
Es geht hier einfach um die Beibehaltung eines Kulturgutes und nicht um irgendwelche Fehler, die vor 80 Jahren oder vor Jahrhunderten im Namen der Kirche begangen wurden!
Der Volkstrauertag ist zum Beispiel ebenfalls betroffen und meiner Kenntnis nach ist der nicht konfessionell gebunden.

Dann werfen wir doch am Besten unser gesamtes Kulturgut, um das uns übrigens so Mancher beneidet, über Bord und scheren uns um garnichts mehr!!!

NeyNeyam 14.04.09via Saarbrücker Zeitung


Ich bin d. Meinung , es ist traurig zu sehen, wie hier keiner eingreift !!!!wenn Pius, einen Menschen so persönlich angreift, obwohl, er nur hier seine persönliche, Meinung, zu d. Thema Tanzverbot !!schreibt, da wird einem C... gedroht, einem Anhänger d. kath. Kirche"?
Dann sollt e man d. SB-Zeitung , welche d. Thema aufbringt. u. Kommentare bittet::: mal dazu fragen, ob sowas noch OK: ist?
SB. Zeitung werden wir weder nochmals lesen noch kaufen! Armer Claude,, was er sich bieten lassen musste, dachte wir sind im Jahre 2009!

GregorGregoram 12.04.09via Saarbrücker Zeitung


Na, welche Religion meinen wir denn ? Und was hat das mit dem Karfreitag zu tun ? Hier sämtliche Plattitüden abzuschreiben und aufzuwärmen ist weder originell und wird auch dem Thema nicht gerecht. Noch einmal: Karfreitag ist höchster Feiertag der EVANGELISCHEN Kirche. Blödsinniges Herziehen über die KATHOLISCHE Kirche ist hier daher fehl am Platz. Aber halt: vielleicht hat man auch einfach nur im Geschichtsunterricht nicht aufgepasst und schreibt deshalb diesen Unfug. Es ist immer wieder erbärmlich, wie althergebrachte Vorurteile und individuelle Meinung zu einem unerträglich ahnungslosen Mix verquirlt werden. Daher schreibe ich auch nichts über Inquisition, Conquestadores, Hexenverbrennung etc. und deren tatsächliche Hintergründe sowie deren historische Einbettung - es hätte eh keinen Wert. Aber noch ein Wort zum "Kampf": jedem seine Meinung - mir aber auch meine !

PiusPiusam 12.04.09via Saarbrücker Zeitung


Ich führe meinen persönlichen Kampf nur gegen die verlogenste aller Religionen und ihren Anhängern .

ClaudeClaudeam 12.04.09via Saarbrücker Zeitung


??
meine greultaten???so sind Katholiken....????
jeder hat das Recht seine offene Meinung zu sagen auch junge Menschen wie ich , oder haben sie das vergessen,, ???? ,,,aber persönliche Angriffe hier, das geht zu weit, , habe das sehr persönlich genommen,, ich hoffe d. d. SB-Zeitung, so was nicht duldet .! Wie alt sind sie denn, ??,,,,
nochmal es geht hier nicht um Greueltaten?????!!!!!
sonder um Tanzverbote an d. Feiertagen unter anderem , Ostern, wenn ihnen das nicht beliebt, dann ist das ihre Sache, , aber schweifen sie nicht vom Thema ab u. beleidigen junge Menschen derart, mit solchen schlimmen Vorwürfen, ,"" bis ich wieder zuschlagen kann????????""
Hoffe das d. SB-hierzu Stellung nimmt, denn so was geht nun wirklich zu weit,, dann geht es hier nicht mehr um ein schlichtes Kommentar meinerseits sonder um ihren persönlichen Kampf MIT RELIGION????

PiusPiusam 11.04.09via Saarbrücker Zeitung


Nochmal , sie haben doch drum gebeten an den " jahrhundertealten Ritualien " bitte festzuhalten . Also das Feiertagsgesetz jedenfalls gibt es noch nicht so lange wie etwa das nette Ritual des Exorzismus .
Aber so sind Katholiken eben , redegewandt , immer zum eigenen Vorteil , der jeweiligen Staatsform anpassend - und das in jedem Jahrhundert , der eigenen Gräultaten verleugnend auf " Teufel komm raus " und abwartend bis sie wieder zuschlagen können .
Von mir aus bräuchten wir keine religiösen Feiertage und keine katholische Kirche.

GregorGregoram 11.04.09via Saarbrücker Zeitung


Lieber Toro,
Du bist hier im falschen Film. Karfreitag ist häöchster Feiertag der EVANGELISCHEN Kirche. Wenn Du über die katholische Kirche herziehen möchtest, musst Du Dir ein Past - Thema o.ä. suchen !!

ClaudeClaudeam 11.04.09via Saarbrücker Zeitung


immer sachlich bleiben, Hallo Pius!
hier geht es nur um d. langjährige Einhaltung, von Ruhe, tanzverbot, lauter Musik,,,,
nicht um Ihre"Hexenverbrennungen usw. vor über 100 Jahren,,,,wo leben sie denn,,,????
aber ich denke sie wissen gar nicht , das man hier sogar ein Gesetz seit Jahren hat!
Und vom eigentlichen Thema schweifen sie ja auch ab, denn es geht hier nur um tanzverbote u. nicht um, "die Alten Rituale", wie sie es schreiben mit Folterungen u. Hexenverbrennungen,, kein wort davon habe ich geschrieben, oder gar gemeint, daran kann nur jemand denken, der sich vorher d. Fragestellung nicht durchlesen kann....

PiusPiusam 10.04.09via Saarbrücker Zeitung


Ich würde auch gerne ein paar jahrhundertealte Rituale der katholischen Kirche wieder aufleben lassen wie zb die HEILIGE INQUISITION mit den heiligen Foltermethoden oder den göttlichen Hexenverbrennungen . Nicht zu vergessen die Abschlachtung unzähliger Menschen in der ganzen Welt speziell in Südamerika zwecks Bekehrung zum Christentum im Namen Gottes !
So gesehen lieber Claude haben sie vollkommen recht .

Es leben die alten Rituale der heiligen katholischen Kirche !

ClaudeClaudeam 10.04.09via Saarbrücker Zeitung


nun, ich bin d. Auffassung, Ostern,,,
einer d. höchsten Feiertage , sollte man wenigstens Tanzcafes u. Discotheken weiterhin geschlossen halten,,
Von Karfreitag bis Ostersonntag, wird man doch mal ohne auskommen, wenn überhaupt gewünscht ..
und Silberne Hochzeit, wenn es nun mal wirklich auf d. Feiertage fällt, , dann eben dort wo man unter sich ist, zuhause!
Das kann man doch wunderbar planen, lange "Monate"vorher!
ich bin nicht dafür das unsere kirchlichen Feiertage, mit Füssen getreten werden, buchstäblich!
in diesem Sinne, wünsche ich allen ein frohes, besinnliches , friedliches Osterfest.
Haltet doch bitte an d. jahrhundertelangen Ritualien (d.Kirche) fest, ,,

TOROTOROam 10.04.09via Saarbrücker Zeitung


sehr geehrter Andreas um der Jugend Werte zu vermitteln ist die Kirche aber der denkbar schlechteste Weg. Es gibt keine verlogenere Gesellschaft wie die Katholische Kirche. Schau dir nur die letzten 80 Jahre an besonders das Verhalten während und nach der NS Zeit.

LauraLauraam 09.04.09via Saarbrücker Zeitung


Ich glaube nicht an Gott oder die Wirtschaftsorganisation genannt katholische Kirche . Ich glaube auch nicht an eine andere Religion.
Also innehalten - für wen , und warum . Natürlich würde mir Lebensqualität flöten gehen .
Ich feiere Silberhochzeit , und glauben sie mir es wird getanzt und gefeiert bis die Schwarte kracht , das ist so sicher wie ihr Amen in der Kirche !

Andreas FolbAndreas Folbam 09.04.09via Saarbrücker Zeitung


Willkommen in der Spaßgesellschaft

Was ist los mit unserer Jugend?, so hört man mancherorts. Die Frage ist auch nicht ganz unberechtigt, sieht man sich manch eine Schule in Deutschland oder die Diskussionen um das Komasaufen an.
Überall wird der Werteverfall in unserer Gesellschaft beklagt, angeblich gerade unter Jugendlichen Doch tut jemand etwas dagegen?
Wohl kaum, im Gegenteil. Statt ein Zeichen für unsere Kultur zu setzen kämpfen verschiedene Organisationen immer wieder dagegen an.
Die Jusos und Julis an der Saar fordern nun die Aufhebung des Tanzverbotes am Karfreitag. Es sei nicht mehr zeitgemäß, total überholt, veraltet.
Sicher, wir leben in einer Zeit, in der nur noch eines gilt: Feiern! Aber kann man sich nicht wenigstens an den wenigen Tagen im Jahr wie Karfreitag oder Volkstrauertag einmal zusammenreißen? Kann man nicht mal einen Abend auf eine Party verzichten? Meiner Meinung nach schon.
Ist jemand dadurch beeinträchtigt, wenn er gerade in unserer sehr durch Stress beeinflussten Zeit, einen Tag innehält? Nein!
Geht dadurch Lebensqualität verloren? Nein, eher im Gegenteil.
Nun stellt sich jedoch eine ganz andere Frage: Weshalb fordern Jusos und Julis nicht gleich die Abschaffung des gesetzlichen Feiertages? Das wäre konsequent, aus ihrer Sicht. Einen Tag mehr nicht arbeiten zu müssen findet man ja anscheinend ganz in Ordnung, aber dann will man auch ausgelassen tanzen dürfen. Willkommen daher in der Spaßgesellschaft!
Oder handelt es sich hier, wie so oft, um den verzweifelten Versuch wenigstens mit einer solchen Forderung einmal in die Schlagzeilen der Presse zu kommen, wenn man schon inhaltlich nicht viel zu bieten hat?


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