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Tanzverbot: Ordnungsamt auf Tour in Kneipen und Diskotheken

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Tanzverbot: Ordnungsamt auf Tour in Kneipen und Diskotheken

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Eingestellt von
J Woolagaroo
am 10.04.09in Unterhaltung via az-web.de

Aachen. Dieser Streit wiederholt sich jedes Jahr - und der Ärger ist jedes Mal programmiert. Das war diesmal an Gründonnerstag und Karfreitag nicht anders. «Tanzverbot» lautet das Stichwort, das sich aus dem Gesetz ableitet.

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30 Kommentare

Kommentare zu Tanzverbot: Ordnungsamt auf Tour in Kneipen und Diskotheken

 

gebhardtgebhardtam 14.04.09via Aachener Zeitungsverlag


Das sehe ich genau so und um ihre überflüssigen Verbote durchzusetzten, bedienen sie sich der Staatsdiener, was für ne Unchristliche Welt!

M.L.M.L.am 13.04.09via Aachener Zeitungsverlag


Ich bin mir sicher der liebe Gott sieht uns gerne tanzen - ihm zu liebe sollte man diesen ganzen Kirchenquatsch abschaffen,es geht nur um Macht und Kontrolle.Mit Nächstenliebe hat das alles noch wenig zu tun.

Mike L.Mike L.am 13.04.09via Aachener Zeitungsverlag


Ist das nicht total krank ? Da werden Menschen losgeschickt mit der Aufgabe zu kontrollieren das andere nicht tanzen...So werden Steuergelder sinnlos verschwendet.Tanzen ist doch ein Ausdruck von Lebensfreude und positiver Energie,das zu unterbinden ist total unsozial. Kein Wunder das da beim Ordnungsamt teilweise nur Asoziale arbeiten.

Jörg BorgardJörg Borgardam 13.04.09via Aachener Zeitungsverlag


Warum gibt es ein Tanzverbot, aber die Stadt Aachen fährt am Karfreitag mit ihren lauten Reinigungsfahrzeugen über den Kronenberg und reinigt Straßen und Gehwege? Ist dies am Karfreitag wirklich erlaubt?

HartmutHartmutam 13.04.09via Aachener Zeitungsverlag


Ich schlage vor, nächstes Jahr die Fast-Food-restaurants zu überprüfen, ob die auch nur Fischgerichte verkaufen ;-)).

10 Watt Leuchte10 Watt Leuchteam 12.04.09via Aachener Zeitungsverlag


Ja Gregor,

an den Pranger mit Ihnen, Satan weiche +++ mit Finger mache

BennyBennyam 12.04.09via Aachener Zeitungsverlag


Gerade solche retro-orientierte Personen wie dich braucht das Land!

GregorGregoram 12.04.09via Aachener Zeitungsverlag


In der tiefen Provinz Aachen sind solch mittelalterlichen Verbote noch möglich unglaublich!
Und es gibt auch noch ne Minderheit die den Unsinn
verdeidigt.
An den Pranger mitten auf den Markt, mit denen die getanzt haben!

10 Watt Leucht10 Watt Leuchtam 12.04.09via Aachener Zeitungsverlag


Lieber Herr Fröhlke,

dass kribbeln fängt meist an den Zehen an und hört bei den Gehirn Lappen auf.
Tanzen Verbieten tzzzzzzzzzzzzzz.

dem Osterhasendem Osterhasenam 12.04.09via Aachener Zeitungsverlag


Was habt Ihr alle für Probleme.
Hauptsache man hat frei und muss nicht arbeiten.
Also freut Euch darüber...

HerbertHerbertam 12.04.09via Aachener Zeitungsverlag


Nicht alles was sich Bräuche und Sitten nennt macht Sinn, so auch ein Tanzverbot.
Wer sind denn die guten Menschen?

CHRISTIANCHRISTIANam 12.04.09via Aachener Zeitungsverlag


Ich bin froh, in einem christlichen Abendland zu leben. Und wer mit den Sitten und Gebräuchen hier nicht einverstanden ist, kann ja auswandern. Keiner wird diese Leute daran hindern. Frohes Osterfest allen guten Menschen hier in diesem Lande.

HerbertHerbertam 11.04.09via Aachener Zeitungsverlag


Der Fröhlke scheint mir ja ne Spassbremse zu sein,
scheint ihm wohl Spass zu machen, höchst unsinnge Verordnungen zu überwachen.kleinlich peinlich....

PhilippPhilippam 11.04.09via Aachener Zeitungsverlag


Als Mitarbeiter eines Clubs in Aachen, der ebenfalls kontrolliert wurde kann ich die Beamten des Ordnungsamtes aus der Erfahrung leider nur als unfreundliche Zeitgenossen bezeichnen, deren erstes Privileg scheinbar der Aufbesserung städtischer Kassen gilt.

Statt ein menschliches "Hey, mach' mal leiser" wird direkt mit diversen Ordnungsmaßnahmen und Verwarn- bzw. Bußgeldern gedroht.

Aber nun gut, was nutzt es sich, über solche Typen aufzuregen. Lachen wir doch drüber, überstehen diese unnütze Regelung mit Würde und gehen halt ab heute der gewohnten Gastronomie wieder nach.

Achja: "Lebensverhinderungsamt" finde ich übrigens eine sehr gute Bezeichnung ... :-)

HelHelam 11.04.09via Aachener Zeitungsverlag


Natürlich kann man sich auf christliche Grundwerte berufen und den Tod einer angeblichen vor 2000 Jahren gestorbenen Figur in Ruhe und Besinnlichkeit auf der Couch vor dem Fernsehgerät zelebrieren.

Was haben jedoch diejenigen Menschen davon, die einen anderen Glauben haben, keiner religiösen Gruppierung angehörig sind, an den christlichen Feiertagen arbeiten müssen? Gar nichts.

Es soll ja auch Minderheiten geben, die gerne das Leben zelebrieren oder das Leben leben ohne sich der Selbstkasteiung oder der Kasteiung per Diktat hinzugeben.


Es ist bereits eine gewisse Art von Komik, wenn das Ordnungsamt den Tanz als Ausdruck der Lebensfreude unterbindet und der Bibel den Vorzug vor dem Grundgesetz gewährt.

bürgerbürgeram 11.04.09via Aachener Zeitungsverlag


Ja so unsinnig ist das ganze, den Lärm aus den Diskotheken hört man ja nicht und wenn die tanzen erst recht nicht, aber den Lärm auf der Strasse ist egal, waren auch ne menge Besoffene unterwegs.
Kommen die Ordnungshüter sich nicht verarscht vor?
Müssen jede noch so bescheuerte Anordnung durchsetzen?

Hans van AkenHans van Akenam 11.04.09via Aachener Zeitungsverlag


Ich finde einen "Stillen Feiertag" wie Karfreitag gut,
ganz unabhängig von einer Religionszugehörigkeit.
Man kann auf diese Weise einmal darüber nachdenken,
wie wichtig (weil selten!) in unserer Zeit Ruhe ist
(d.h. Abwesenheit von Lärm), und man kann auch einmal
über das Tolerieren der Bedürfnisse anderer nachdenken.
Es geht ja nur um diejenigen Dinge, die öffentlich bemerkbar sind: private Feiern und Tanzereien, sofern
sie die Ruhe der Nachbarschaft nicht beeinträchtigen,
sind ja durchaus möglich, Bevormundung ist in diesem
Zusammenhang das falsche Wort (ich muß zugeben, daß ich
das in meiner Studentenzeit, und die liegt lange zurück,
68iger halt, vielleicht anders gesehen habe, aber irgendwann bricht sich halt auch mal die Altersweisheit
Bahn). Also: auch wenn ich keiner Religionsgemeinschaft
(mehr) angehöre, möchte ich eine Lanze brechen für
gegenseitige Toleranz und Rücksichtnahme.
Die Stadt Aachen, vertreten durch den Aachener Stadtbetrieb, scheint davon allerdings nicht viel zu halten: Karfreitag 10 Uhr morgens, zur schönsten
Gottesdienstzeit, rauschte die Kehrmaschine mehrmals
den Kronenberg rauf und runter, begleitet von zwei
Kehrmännchen mit Laubrechen. Bin ja normalerweise
auch froh über eine saubere Stadt, aber warum müssen die
nun ausgerechnet am karfreitagmorgen arbeiten, wo sie
normalerweise immer donnerstags kommen. Da hat wohl
die Feiertagszulage mehr gelockt als die Gesetzestreue
(Arbeitsverbot an Stillen Feiertagen). Ordnungsamt wird

einkehrereinkehreram 11.04.09via Aachener Zeitungsverlag


Ich finde man sollte sich von Kirche und Staat nicht weiter massregeln lassen, das tun sie schon viel zu viel, die Ergebnisse sieht man ja.
Stille und Einkehr kann man nicht verordnen!

jesusjesusam 11.04.09via Aachener Zeitungsverlag


Das Ordnungsamt sollte man in Lebensverhinderungsamt
umbenennen, werden die jetzt von der Kirche bezahlt?

BranderBranderam 11.04.09via Aachener Zeitungsverlag


Unabhängig von der Religion finde ich einen "ruhigen" und besinnlichen Feiertag ganz in Ordnung.

Gestern war nur leider nicht viel Ruhe: Die Flieger von Merzbrück kreisten ohne Unterbrechung und Altglas wurde auch mal wieder entsorgt ;-(.

Warum verbietet man also Musik und lässt andere Lärmquellen zu ?


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