Kein Nachweis für mehr Gewalt durch "Killerspiele"
Tweetx 38

Aus wissenschaftlicher Sicht gibt es keinen eindeutigen Nachweis, dass Computerspiele Gewalt oder Aggressionen bei Jugendlichen hervorrufen können. Es seien viele Faktoren, die darauf einen Einfluss hätten, sagte die Kölner Psychologin Julia Kneer nach einer Tagung empirisch arbeitender Psychologen an der Universität Jena.
Auf onlinekosten.de weiterlesen
36 KommentareÄhnliche Beiträge aus den Themenbereichen: Panorama, Internet, gewalt, Games, Computerspiele
Kommentare zu Kein Nachweis für mehr Gewalt durch "Killerspiele"
Um Kommentare zu schreiben musst du eingeloggt sein. Anmelden
Noch kein Profil bei Webnews? Jetzt registrieren
@RenePruefer
Vielen Eltern ist es unmöglich, sich um ihre Kinder zu kümmern, Gründe hierfür sind die hohen Kosten, die Vater und Mutter zwingen, jeder eine Arbeit zu suchen, um ihre Kinder zu ernähren. Die Zeit die den Eltern für die Erziehung ihrer Kinder bleibt, ist unzureichend. Ein Beispiel aus dem Leben: Eine Alleinerziehende Mutter von 3 Kindern 3, 5 und 8 Jahre alt wurde in meiner Nachbarschaft von Mitarbeitern der ARGE aufgefordert, sich um eine Arbeit zu bemühen. Ein wohin mit den Kindern ließen dies Bürokraten nicht gelten. Wo und wie soll nun diese Mutter noch ihre Kinder erziehen?
Gause! Als aller erstes sind die Eltern verantwortlich! Basta! Wenn ich ein Kind erziehe, was nichts kann und nicht bereit ist zu lernen, aber diese Spiele beherrscht und Stundenlang spielt, ist es meine Aufgabe zu handeln! Das gilt für drogen, Alkohol, Gewaltspiele oder Gewalttaten. Ich alös Erziehender muß mich für mein kind interessieren und erkennen, wenn etwas in die falsche Richtung geht. Und dann muß ich handeln! Und wenn ich damit überfordert bin, weil ich vielleicht schon Jahrelang versagt habe, dann muß ich mir proffesionelle Hilfe suchen. Und was mein Kind zu hause spielt, oder mit welchen truppenteilen auf der straße, bestimme immer noch ich! Die volltrottel, die die Antiautoritäre Erziehung hervorgebracht hat, sind mein größtes alarmzeichen. Meine Kinder werden nicht geschlagen oder gefoltert, bitte nicht falsch verstehen, aber ich entscheide was los geht und was nicht.
Er spielt auf Deinen Kommentar weiter unten an. Da hat er nun mal recht ...
Cat:
Es fällt nicht schwer, ich weiß das, aber das ist dann die Schuld der Eltern. Hier wird die Aufsichtspflicht vernächlässigt.
Dies kann nicht MEINE Schuld sein noch kann man mir deswegen etwas verbieten.
Genau das gleiche mit Alkohol ... und, verbieten wird als nächstes dann die Droge Alkohol? (Fordert Tote im Straßenverkehr, macht viele Menschen aggressiv und verleitet sie manchmal zu Straftaten und ist nachweisbar für den Tod vieler Menschen verantwortlich durch Missbrauch und Sucht)
Was ist, wenn trotz Spieleverbots immer noch Amokläufe passieren? Was kommt nach dem Verbot solcher Spiele und Sportschützen (siehe Amoklauf des Rentners vor Gericht)???? Ein Verbot von Filmen und Serie mit Gewalt??????
Lächerlich.
was willst du eigentlich damit sagen? einfach irgendetwas sagen oder wie?
Gause, auch wenns schwer fällt: Es wird verdammt oft von Kindern und Jugendlichen auf diese Spiele zugegriffen. Gekauft wirds vom Vater oder nem anderen im legalen Alter aber gedaddelt wirds viel zu oft von den Kids vielfach dann wenn der Besitzer des Spiels bei der Arbeit istoft genug aber auch mit Wissen des Spielbesitzers dem es dann egal ist was der Nachwuchs spielt hauptsache kein Streit.
"Hauptsächlich" = immer???? Bitte erst nachdenken, dann schreiben ;)
Kinder dürfen gar nicht diese Spiele (sie heißen EGO SHOOTER) spielen. Wir haben die härtesten Gesetze bei diesem Thema, weltweit!
Mach bitte nicht Video Games für eine verfehlte Bildungspolitik verantwortlich. Wird denn das Bildungsnievau automatisch mit einen Ego Shooter Verbot steigen???????
mohsensalakh -
wer soll es denn sonst bezahlen - Du etwa - lies die Studie, analysiere sie, nimm Stellung zu den Methoden etc. - und dann rede - aber lass bitte den BILD-Stuss oder wer hat Dich finanziert?
Dann schalte ab und backe Eierkuchen Oma Beimer
Die Studien in den Universitäten werden hauptsächlich von der Industrie finanziert! Erst informieren, dann etwas schreiben :-)
Aber warum sollen Kinder diese sinnlosen Spiele spielen? Wenn man Tests an Jugendlichen mit dem Ergebniss abhackt, dass 48 % die Hauptstadt von Deutschland nicht kennen, dann gehört diesen Jugendlichen das spiel solange um die Ohren gehauen, bis sie von sinnvollen Aktivitäten träumen. Teilweise so ungebildet, dass sie zu nichts zu gebrauchen sind! Aber wie die Killerspiele funktionieren, dass wissen sie. Leider verdienen sie damit kein Geld und liegen den Eltern oder Staat auf der Tasche. Raus aufs Feld und erst einmal arbeiten lernen, aber diese Pfeifen brechen ja am Arsch ab.
Nicht nur Killerspiele, auch Sportschützen sind an den Amokläufen schuld ;)
Killerspiele tragen KEINE Schuld an Amokläufen.
Unsere Ellenbogengesellschaft ist daran schuld, aber das bedeutet, wir ALLE müssten uns an die eigenen Nase fassen. Das wollen viele hier nicht.
Also schiebt man die Schuld auf Killerspiele und Sportschützen.
Zu der Studie: Es gibt welche die Pro und Contro sind, alles nur eine Frage des Standpunktes.
Es gab z.B. eine Studie der US-Regierung, dass im Iraq Massenvernichtungswaffen sind und Saddam mit Al Quaida zusammenarbeitet. Waren alles Studien!!!
Treibt es nicht zu weit! Wenn die Killerspiele gehen müssen, werden einige andere "Dinge" ebenfalls gehen müssen, Zensur wird Einzug halten ...
Lächerlich, Killerspiele sind also an allem schuld? Einige hier glauben den alten Säcken der CSU wohl jedes Märchen.
@Alter Sack
Wolfenstein, ah jaaaaa *gggg, wegen den lächerlichen Hakenkreuzen war es verboten. Das war für uns Kids dadurch erst recht interessant *g
Diese Studie ist wissenschaftlich recht sauber angelegt und auch validierbar. Allerdings sind keine Studien dieser Art 100% reliabel und somit auch nur bedingt replizierbar.
Dies liegt daran, dass gerade bei Dingen wie optische Einflüsse, gepaart mit menschlichenn Verhaltensweisen - wie zB bei Spielen der erwähnten Art - auf eine im Vorhinein nicht eruierbare Anlage des Menschen zurückgeriffen werden kann.
Das Kausalitätsprinzip wird in dieser Studie recht gut dargestellt.
Ist keine Gewaltbereitschaft vorhanden, ob kongenital oder erworben, machen die Dinger Spaß - mehr nicht.
Sind alerdings derartige Srukturen vorhanden, können solche Spiele diese FÖRDERN und VERSTÄRKEN. Aber NIE nicht Vorhandenes auslösen.
Hemmschwellen können auch nur dann herabgesetzt werden, wenn hierzu eine Veranlagung vorhanden ist. Ansonsten gilt dasselbe wie eben gesagt. Gilt auch für Alkohol und hat mit Assistaat nichts zu tun!
Tiere haben eine normale , kongenitale Beißhemmung - diese kann reduziert werden - durch Training.
Bei Menschen ist es ähnlich. Ein Kind kommt normalerweise nicht auf die Welt als mordendes Ungetüm, amokläufender Windelscheißer. Wir machen ihn erst dazu - allerdings schon im Mutterleib beeinflussen wir sein späteres soziales Verhalten - und postnatal erst recht.
Schaffen wir also durch unsere Erziehung die nichtgenuinen Voraussetzungen - DANN und nur DANN können solche Spiele die von uns anerzogenen Verhaltensmuster verstärken, causal für eine Gewalttat sind sie nicht!
Dummes Zeug!
Der "Urvater" aller Baller- oder Killerspiele nennt sich "Wolfenstein" und wurde für MS-Dos enwickelt. Im Augenblick ist "Wolfenstein 3" in Arbeit. Zum Beseitigen von Hemmschwellen beim Töten für Soldaten war dieses Game definitiv nicht entwickelt worden. Es gibt zur Zeit aber Games, die direkt Werbung z.B. für die US-Army machen. Nennt sich ganz einfach "Americas Army", ist ein Shooter und frei verfügbar. Die Briten haben im Augenblick wohl auch eines in der Entwicklung. "Operation Flashpoint" gab's auch und das soll gezielt zum Training in der Army eingesetzt worden sein. Eins verbessern diese Spiele auf alle Fälle, nämlich die Fingerfertigkeit am PC sowie das Reaktionsvermögen.
nele, die Spiele wurden nicht gezielt für das Training von Soldaten entwickelt, aber sie wurden dann eingesetzt, um die Aufmerksamkeit zu schärfen und den Finger am Abzug lockerer zu machen. Auch das Gefühl "War is fun" sollte so gestärkt werden und es scheint seine Wirkung nicht zu verfehlen. Aber ob das Gefühl "Krieg macht Spaß" für jeden x-beliebigen Jugendlichen das Richtige ist muss doch sehr bezweifelt werden.
Dass Spiele die wenn auch nur virtuell das Töten von Menschen als erstrebenswertes Spielziel haben die Hemmschwelle nicht gerade nach oben treiben sollte jedem klar sein. Als Sportschützin lehne ich es generell ab auf Abbildungen von Menschen zu zielen geschweige denn zu schiessen.
Die Frage nach der generellen Bereitschaft von Soldaten zur Gewalt stellt sich für dich doch nicht wirklich? Ein Soldat der nicht bereit ist im Krieg seine Waffe auf gegnerische Soldaten abzufeuern ist als Soldat irgendwie nicht am richtigen Platz.