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Was Patienten wissen sollten

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Was Patienten wissen sollten

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Eingestellt vonam 14.04.09in Lifestyle via hr-online.de

Wenn der Arzt ein neues Medikament verschreibt, hat das nicht immer einen medizinischen Grund. Tausende von Ärzten stehen auf der Honorar-Liste der Pharmabranche. Die Gegenleistung: Sie sollen neue Medikamente testen.

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10 Kommentare

Kommentare zu Was Patienten wissen sollten

 

achtlachtlam 15.04.09


Es ist wohl schon mehr als 25 Jahre her, ich zog in die Nähe von Augsburg und kam zum Erstenmal in die Sprechstunde meines neuen Hausarztes. Ich mußte einen Fragebogen ausfüllen, wo es zB. hieß: Haben sie Streit mit ihren Nachbarn? Sind sie mit ihrer Wohnsituation zufrieden, gehen sie fremd? und ähnliche Fragen. Ich war ehrlich gesagt etwas ratlos, denn was sollten die Fragen mit meinen Rückenschmerzen zu tun haben.
Auf meine Frage gab mir der Arzt zur Anwort, das häufig physische Probleme als Ursache eine der gefragten Problematiken haben. Dieser Arzt hat erkannt das der Mensch auser seinem Körper auch eine Seele hat, und die wird in der Regel nie berücksichtigt. So lange ich dort wohnte war er mein Hausarzt und ich habe mich immer gut aufgehoben gefühlt. Ach ja, noch was wichtiges. Es saß immer am Schreibtisch und wartete auf den Patienten, nicht umgekehrt. Das fand ich angenehm.
Sie sind rar, die guten Ärzte.

rehserehseam 15.04.09


Es gibt das Buch "Bittere Pillen". Lest doch mal darin. Dann habt ihr mehr Infos. Aber es gibt auch Ärzte, die nicht gleich alles verschreiben. Hört Euch mal um.

Only-the-catOnly-the-catam 15.04.09


So bald es dir elend genug geht frisste alles was dir ein Arzt verschreibt und wenn du erst mal richtig heftig chronisch krank bist bist du ziemlich schnell dankbar dafür wenn du zu denen gehören darfst die ein neues Medikament noch vor offizieller Markteinführung bekommen.

troller22troller22am 15.04.09


Ich nehme sowieso nix chemisches mehr uns sorry aber die Arztund Gesundheitskultur in Europa ist das allerletzte. Was bringt einem der Gang zum Arzt hier ausser ein MEdikament am Schluss ? 50% der Diagnosen die son Arzt stellt sind sogar oftmals nur halbrichtig und man sollte nie vergessen dass die Ärzte hier nicht das Problem sondern das Ergebnis behandeln....

Ganz anders in china und Japan, dort wird intensiv teilweise bei Fachärzten über allen möglichen Käse geredet und es wird versucht die Wurzel des Übels zu packen um auch den vielleicht falschen Lebensumstand des Menschen zu verändern.

In Deutschland und dem ganzen EU und sonstwo raum, drückt der Dir ein Rezept inne Hand und schickt Dich Heim ! Brandt gelöscht, Ursache ungeklärt...bis zum nächsten mal !

Only-the-catOnly-the-catam 15.04.09


Wer auch immer das jetzt publiziert hat übernimmt sicher gerne die Verantwortung für mögliche Panik reaktionen von Patienten die nach solcher Lektüre das Vertrauen in ihren Haus / Flacharzt verlieren und aus Angst davor zum Versuchskaninchen gemacht zu werden auf die Einnahme eines für sie evtl. lebenswichtigen Medikaments verzichten?

Journalismus in Ehren aber wer bewusst und gezielt Misstrauen schürt und Patienten verunsichert macht keinen guten Job.

mindmindam 14.04.09


Vor allem seid vorsichtig bei neuen Medikamenten! Jedes Jahr muss die Pharmaindustrie einige Medikamente wegen äußerst schädlicher Nebenwirkungen vom Markt nehmen. Nutzen ist oft zweifelhaft.

achtlachtlam 14.04.09


Die Ethik sollte für den Arzt oberste Priorität zu haben. Doch darf der Patient niemals vergessen: Der Arzt ist freier Unternehmer (so er eine eigene Praxis hat) und will er als solcher erfolgreich sein, muß er unternehmerisch d.h. erfolgsorientiert denken und handeln können. Er muß nämlich seine laufenden Kosten tragen, und die sind nicht unerheblich. Verdienen will er ja auch noch, was schließlich sein gutes Recht ist. Das sollte der Patient nie aus den Augen bzw. dem Hinterkopf verlieren.

TarantelTarantelam 14.04.09


Die Ethik der meisten Ärzte hört da auf.wo er seinen Geldbeutel auffüllen kann. Das Honorar für den ,,Beobachten Artzt betrgt von 25 bis einige hundert €.Das geht allerdings schon seit Jahren so,das Kassenpatienten als Versuchskanninchen herhalten müssen. Der Pharmaindustrie geht es allerdings auch darum,leicht veränderte Medikamente zu einem vielfachen des alten Preises zu.verscherbeln.
Das die Politik bei dieser Korruption seelenruhig zusieht,liegt auf der Hand. Viele dieser Volkszertreter sind mit Ärzteschaft und Pharmaindustrie eng verbandelt. Zahlt also eure überhöhten KK Beiträge ohne Murren fleissig weiter!!

LaolaLaolaam 14.04.09


Patienten, die gesetzlich versichert sind werden meistens über den Tisch gezogen. Privat versicherte haben es immer besser. Leider.

schnappischnappiam 14.04.09


Das ist doch eine riesen Schweinerei. Ich bin kein Experimentierhäschen der Pharmaindustrie. Jede Person, die so handelt, sollte angezeigt und rechtmäßig verklagt werden. Ich meine auch, dass es einer gewissen Ethik entspricht, besonders der, der Ärzte.


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