In Kinzweiler herrscht Internet-Mittelalter
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Kommentare zu In Kinzweiler herrscht Internet-Mittelalter
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@ Realist:
So ein toller Kommentar ! Haben vorher in der Stadt gewohnt und sind dann aufs Land gezogen. Wir hatten einen 24 Monatsvertrag (6000) mit der Telekom abgeschlossen und haben nun max. 400 ! Zudem mussten wir uns neue Geräte anschaffen ! Kein Sonderkündigungsrecht, um auf UMTS zu wechseln. Was hat das mit Sorglosigkeit zu tun ! Schade, dass es immer noch solche Besserwisser gibt, die zu allem Ihren ungefragen Senf dazugeben müssen.
Also mir fällt für privat(!!!) keine vernünftige Anwendung ein die eine 6000er oder gar 16000er Leitung erfordert, vom Filmdownloads mal abgesehen! Ich bin schon seit Jahren mit 2MBit unterwegs und hatte bis dato noch nie Probleme, wobei ich mich schon zu den "Heavy"-Usern zähle. Und wenn mal grössere Datentransfers anstehen
lässt man die laufen wenn man arbeitet, schläft oder geht bei dem guten Wetter einfach mal raus und geniesst den Rest der Welt.
Im gewerblichen Umfeld stellt die Verfügbarkeit eines Breitbandanschlusses durchaus einen Standortfaktor dar, aber es dürfte ebensowenig ein Problem sein ein entsprechendes UMTS-Angebot zu nutzen. Damit bin ich irgendwo zwischen 1 und 2 MBit, natürlich zu höheren kosten als ein kabelgebundener Anschluss.
Und was glauben Sie was die Telekom sich schnell bewegen kann wenn sich in den betroffenen Ortschaften Interessengruppen gründen um den Ort über eine funkbasierte Lösung versorgen zu lassen? Es gibt natürlich auch gewerbliche Anbieter die solche Lösungen anbieten und auch dran verdienen möchten, womit wir aber wieder beim Geiz-Thema wären...
Nur ISDN, maximal 1 MBit ggf. noch light - und das schon seit Jahren, vermehrt Internet-Services, ständig wachsender Datenverkehr.
Was hat das mit Sorglosigkeit und Billig-Ist-Geil-Mentalität zu tun? Text nicht verstanden?
Von billig war da nie die Rede. Die Umsatzsteuervoranmeldung war nur ein Beispiel der ständig wachsenden Online-Services. Und bei der Standortentscheidung bei Unternehmen stellt die Kommunikation und eben auch DSL mittlerweile eine entscheidende Rolle. Egal wer wie hoch oder wie tief stapelt: Die ländlichen Gebiete oder auch städtischen Randbezirke sind gnadenlos unterversorgt.
Da hat wohl mal jemand wieder nur das verstanden, was er verstehen wollte. Oder war das einfach nur diese Ich-Will-Auch-Was-Sagen-Obwohl-Ich-Keine-Ahnung-Habe-Mentalität?
Ich bin immer wieder verwundert mit welcher Sorglosigkeit die Leute "Internet" bei irgendwelchen Anbietern bestellen. Gehen die auch so zum Fleischer und verlangen "ein Pfund Wurst" oder "ein Stück Brot" beim Bäcker?!
Oder ist es einfach nur diese Billig-Ist-Geil-Mentalität? In den Angeboten wird grundsätzlich mit "Bis zu 16000" geworben, die in der Praxis seltenst erreicht werden aufgrund alter Leitungen, Entfernung zur Vermittlungsstelle usw.
Die Telekom ist ausserdem ziemlich konservativ was die geschalteten Leitungen angeht, die stapeln eher tief.
Und die Umsatzsteuervoranmeldung kann bei begründeten Ausnahmen immer noch auf Papier eingereicht werden!
Das ist nicht nur in Eschweiler so, auch in der Dörfern rundherum. Statt anzugeben, dass man 16 MBit kann und demnächst noch schneller, sollte man es jetzt mal bei diesen punktuellen Highlights belassen und auch mal die ländlichen Gegenden zumindest auf 6 MBit heben, die teilweise noch mit ISDN völlig unterversorgt sind. Auch auf dem Land sind Ingenieurbüros, Anwälte und Steuerberater angesiedelt, die mit ISDN die Online-Datenmengen nicht bewältigt bekommen. Da wird selbst die Umsatzsteuervoranmeldung zur Qual, die mittlerweile Online passieren muss.
In St. Jöris verkauft die Telekom einem DSL mit einer Geschwindigkeit die an die ersten Modems erinnert - wohlgemerkt zum gleichen Preis wie eine schnelle Leitung in der Stadt - und muss zusätzlich neue Geräte kaufen, da bereits vorhandene (vorher in der Stadt gewohnt) mit der gedrosselten Leitung nicht klarkommen - Sonderkündigug? Keine Chance !