Kröte gerettet, Job verloren

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Kröte gerettet, Job verloren

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Eingestellt von
Harry
am 15.04.09in Politik via abendzeitung.de

Die Busfahrerin Christina Pommerel aus Regensburg wurde von ihrem Job freigestellt – weil sie einem Tier geholfen hat. Ein Fahrgast hatte sie angeschwärzt und ihren Vorgesetzten von der Rettungstat berichtet.

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43 Kommentare

Kommentare zu Kröte gerettet, Job verloren

 

StruwwelStruwwelam 18.04.09


Mir fehlt zum Thema der Aufschrei der Bündnis 90 die Grünen in Zusammenarbeit mit Greenpeace
Rettet die Krötenrettenden Busfahrerinnen vor den denunzierungen frustrierter Fahrgäste.

StruwwelStruwwelam 17.04.09


Warum hat sie die Kröte nicht geküsst, dann wäre bestimmt ein Netter Fahrgast daraus geworden, der sich bei Ihren Vorgesetzten bedankt hätte und sie wäre befördert worden. Meinen Hut ziehe ich vor dieser Dame, denn sie weiß, das auch eine Kröte ein Leben hat, das hat der eilige Herr Fahrgast und die Vorgesetzten der Frau noch nicht begriffen, ich möchte fast wetten, das dieses Busunternehmen auch ohne solche Fahrgäste ein Auskommen hat, es wäre besser, diesem Typen ein Mitfahrverbot auszusprechen, soll er doch zu Fuß laufen, dann wird auch sein Gehirn besser durchblutet.

overLineoverLineam 17.04.09


Irrtum @noname, ich bin weder radikaler Tierschützer noch Grüner aber Tatsache ist doch, dass Ignoranten gegenüber der Kreatur, wie auch Du Dich hier outest, unsere Welt zu dem gemacht haben, was sie heute ist. Wir basteln fleißig an ihrem Untergang, - schon gemerkt ?? Wir gehen mit ihr um, als hätten wir im Kofferraum noch eine Welt in Reserve.......

overLineoverLineam 17.04.09


Bei manchen dieser Postings kommt die menschliche Komponente leider buchstäblich unter die Räder. Möge dieser großartigen Frau Pommerel von einer menschlichen Justiz Gerechtigkeit widerfahren, die Welt ist arm geworden an Menschen ihrer Güte ! Bewies sie doch mit ihrem Handeln eindrucksvoll, dass sie das Wohl und die Sicherheit ihrer Fahrgäste mindestens so hoch einordnen dürfte, wie die Sicherheit anderer Lebewesen in ihrem Umfeld !

overLineoverLineam 17.04.09


Da gebe ich Dir für Deinen kreaturverachtenen Beitrag versehentlich auch noch einen Punkt ! Hättest Du den Artikel gelesen, wäre Dir klar geworden, dass der Bus an der Haltestelle stand, Frau Pommerel ausstieg und die Kröte an den Strassenrand brachte !! Daraus zu schließen,sie würde auch mit einem vollbesetzten Bus in den Gegenverkehr fahren um einem Hasen auszuweichen, ist einfach dreckig und unverschämt . Wie weiter oben schon gepostet wurde , wie krank und abartig ist diese Gesellschaft, zu der Du Dich ab heute auch zählen darfst !!! Warst Du vielleicht sogar dieser @Anscheißer-Fahrgast ?????

Lapalien2Lapalien2am 16.04.09via Abendzeitung


Hallo klugscheisser Hansi,
erstmal zu Punkt 2; das heißt zu ihrem Kommentar, trotz Rechtschreibprogramm
soo viele Fehler.
Wie geschrieben, es geht nicht um dich oder Rechtschreibung es geht um Solidarität und Anteilnahme, wenn du den Inhalt zum Thema nicht verstehst, da kann ich dir auch nicht helfen!!!.
wie gut, dass mich andere sehr gut verstehen.

Charlie24Charlie24am 16.04.09via Abendzeitung


@GDL

Da die Zahl der Zeichen hier auf 2000 beschränkt ist, habe ich vorhin den Bericht auf der RVV-Seite nicht vollständig wiedergeben können. Dort stand noch folgendes am Ende:

"Die RBO hat der Fahrerin außerdem gar nicht gekündigt und hatte das nach unserer Kenntnis bisher auch nicht vor."

Wenn nicht gekündigt werden soll, ist sicher auch die Abmahnung überflüssig.

Außerdem stand beim RVV weiter oben:

"Eine Ablösung von Fahrpersonal haben wir in den letzten 25 Jahren einschließlich des jetzigen Falles überhaupt nur in drei Fällen gefordert, d. h., wir gehen damit sehr zurückhaltend um. [b]Das erfolgt auch nicht ohne Vorwarnung.[/b]"

Der Fall scheint eine längere Vorgeschichte zu haben, so interpretiere ich das jedenfalls.

AusländerAusländeram 16.04.09via Abendzeitung


Hallo Hans,
das wichtigste ist doch die Anteilnahme, an das unsoziale verhalten der Arbeitgeber, was soll da die Grammatik, du hast es inhaltlich verstanden das ist wichtig.

Von Lappalien

PeterPeteram 16.04.09via Abendzeitung


wir leben in einer Natur, welche u.a. auch aus Tieren besteht. Während es der Natur ohne Menschen wohl besser gehen würde, bin ich vom Gegenteil nicht schaurig überzeugt. Also - vernünftig dazu Sorge tragen ! Ich finde die Reaktion von Christina durchaus vernünftig.

Charlie24Charlie24am 16.04.09via Abendzeitung


@GDL
Da hier die maximal zulässige Zeichenzahl begrenzt ist, wurde der Bericht auf der RVV-Seite nicht vollständig wiedergegeben. Dort steht noch folgendes:

"Die RBO hat der Fahrerin außerdem gar nicht gekündigt und hatte das nach unserer Kenntnis bisher auch nicht vor."

Wenn nicht gekündigt werden soll, muss wohl auch nicht abgemahnt werden. Außerdem hieß es in dem Bericht weiter oben:

" Eine Ablösung von Fahrpersonal haben wir in den letzten 25 Jahren einschließlich des jetzigen Falles überhaupt nur in drei Fällen gefordert, d. h., wir gehen damit sehr zurückhaltend um. [b]Das erfolgt auch nicht ohne Vorwarnung[/b]."

GDLGDLam 16.04.09via Abendzeitung


@Charlie24
Wenn dies stimmen würde wie es der RVV behauptet ist das die perfekte
Hilflosigkeit der RVV und eine Bestätigung das RVV nicht Recht hat.
1. gibt es solchen Fällen arbeitsrechtlich die Möglichkeit (und auch Vorschrift)
abzumahnen, das scheint nicht der Fall gewesen zu sein.
2. Werden solche lang vorhersehbaren Kündigungen nicht von den
betroffenen Vorgesetzten selbst nach Hause überbracht sondern per
Post Einschreiben Rückschein zugestellt.

Ausnahme bei RVV würde es sich um eine Klitsche handeln die maximal
3 Leute beschäftigt hat, die der rechtlichen Kenntnisse nicht mächtig sind.

Zählt dieser Fall durch die Beteiligung der Vorgesetzten Jobst und Kleineis
ebenfalls zu hohen Regensburger Kriminalstatistik oder muß hier
gegen RVV und J+K noch ermittelt werden????

RodriguezRodriguezam 16.04.09via Abendzeitung


@@ Hansi
1. Kommt es nicht drauf an wie man etwas sagt oder schreibt, sondern das
was man sagt oder schreibt.
2. Im Gegenteil zu Ihnem Kommentar scheint dank eines Rechtschreibprogramms
im Computer alles richtig zu sein, leider vermisse ich einen Inhalt zum
Thema.
3. Mit dem Schreiben ist es wie mit dem Essen, es gibt Menschen die
würden Hundefutter essen, Hauptsache es ist perfekt serviert
und andere essen nur was gut ist und schmeckt und achten nicht
auf Dekoration und die perfekte Lage des Bestecks zum Verspeisen des
Hundefutters.

Ich habe im Deutschunterricht folgendes gelernt
Wer nichts zum Sagen hat, weiß meistens wie die Wörter geschrieben
werden die man sagen könnte, wenn man den Sinn der Wörter und Sätze
begreifen würde.

Charlie24Charlie24am 16.04.09via Abendzeitung


Wer heute die Internetseite des RVV gelesen hat, der könnte auch zu der Meinung gelangen, dass es hier dann wohl doch um eine "patzige Busfahrerin" geht.

Ich zitiere:
"In einem nach unserer Meinung zu oberflächlich recherchierten Bericht hatte die in Regensburg erscheinende Mittelbayerische Zeitung (MZ) gestern behauptet, der RVV habe verlangt, eine Busfahrerin der Regionalbus Ostbayern GmbH (RBO) aus dem RVV-Linienverkehr abzuziehen, weil diese während einer Linienfahrt angehalten habe, um eine Kröte von der Straße zu tragen.

Diese Meldung hat verständlicherweise zu einem bundesweiten Medienecho geführt. Auch viele Tierfreunde und RVV-Kunden haben sich an uns gewandt und das in der MZ geschilderte Vorgehen massiv kritisiert.

Die Kritik wäre absolut berechtigt, wenn der Bericht in der MZ der Wahrheit entsprechen würde. Das ist aber nicht der Fall.

Das Ablöseverlangen des RVV stützt sich auf eine gehäufte Zahl von Kundenbeschwerden mit inhaltlich zwei Schwerpunkten. Zum einen geht es um erhebliche Verspätungen wegen einiger von der betreffenden Busfahrerin selbst erfundenen Verhaltensregeln für die Fahrgäste, zum anderen geht es um wiederholte Verbalattacken gegen Kunden.

Eine Ablösung von Fahrpersonal haben wir in den letzten 25 Jahren einschließlich des jetzigen Falles überhaupt nur in drei Fällen gefordert, d. h., wir gehen damit sehr zurückhaltend um. Das erfolgt auch nicht ohne Vorwarnung.

Im RVV gelten für Kunden Rechte und Pflichten, die im Wesentlichen in den Allgemeinen Beförderungsbedingungen geregelt sind. Auch für das Fahrpersonal gelten Rechte und Pflichten. Es steht dem Fahrpersonal nicht zu, eigene Regeln zum Kundenverhalten zu erfinden und Kunden dann in unangemessenen Ton zu rügen, wenn sie solche Regeln nicht einhalten. Auf weitere Einzelheiten einzugehen erscheint auch mit Rücksicht auf die erwartbare Auseinandersetzung zwischen der Fahrerin und ihrem Arbeitgeber an dieser Stelle nicht zweckmäßig."

Soweit der RVV

WaldiWaldiam 16.04.09via Abendzeitung


Bravo, gute Idee!

DumpfbackeDumpfbackeam 16.04.09via Abendzeitung


Dr. H. Fromm, pflegen Sie Ihre Vorurteile über Bayern und bleiben Sie bitte, so Sie sind, nämlich in Hamburg. Wir haben hier keine Vorurteile über Hamburg und die Menschen dort, nur Erfahrungen mit deutschen Einwanderern, die nach Bayern kommen und sich überheblich benehmen.

BernieBernieam 16.04.09via Abendzeitung


Erstaunlich, wie sehr den Herren Max Jobst und Heribert Kalteis von der RBO das Wohl Ihrer Passagiere am Herzen liegt. Wenns um Verspätungen geht, Verlegung von Haltestellen oder patzige Busfahrer, hat bislang noch keiner der beiden sich vom Amtsessel erhoben.
Ebenso erstaunlich, dass vom Freistaat Bayern jedes Jahr (und dieser Tage wieder) Millionen aufgewendet werden, um bei der Krötenwanderung betreffende Tiere zu schützen: Krötenzäune werden im ganzen Land per Hand an den Bundes- und Landstraßen aufgestellt. Und gleichzeitig wird eine Busfahrerin rausgeschmissen, weil sie mal schnell ein solches Tier rettet und ein Streithansel (angeblich) eine Minute warten muss.
Irgendwas stimmt doch da nicht, oder?

HansiHansiam 16.04.09via Abendzeitung


Lieber Herr Lapalien,


ich bitte, doch ein bisschen klarer und korrekter zu schreiben.
Ihr Beitrag ist inhaltlich gut, aber so ein analphabetisches Geschreibsel kann man leider nicht ernst nehmen!

LAPALIENLAPALIENam 16.04.09via Abendzeitung


Da sieht mans mal wider ,das ist ,der dank für Jahre langer guter arbeit, das man nach 13 jahren wegen einem behinderten fahrgast und einem frosch gekündigt wird. Der Cef solte sich schämen :-((
ich denke die frau hat Altverträge ist einfach zu teuer geworden die neuen sind billiger. Da kamm das mit dem Frosch genau richtig.

omeiomeiomeiomeiam 16.04.09via Abendzeitung


Ein herrlich ironischer Beitrag!

R2D2R2D2am 16.04.09via Abendzeitung


Mal davon abgesehen, dass der Fahrgast sehr unglücklich zu sein scheint, zeigt es einerseits wieder mal, wie sehr sich die Deutschen mögen. Andererseits wird das weltweite Klichee des Denunziantentums als urdeutsche Eigenschaft wieder mal herrlich bestätigt. Gratulation an den Fahrgast und die Arbeitgeber. Ihr hättet vor 65 Jahren sicher eine glänzende Karriere gehabt!


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