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„Auf das Flanieren kann man verzichten“

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„Auf das Flanieren kann man verzichten“

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Senftenberger
am 16.04.09in Unterhaltung via lr-online.de

Sein Verhältnis zur Niederlausitz ist zwiespältig. Er gilt als Kritiker vieler Entwicklungen der Region: Marketing-Experte und Hochschul-Professor Dr. Jürgen Tauchnitz. Der 53-Jährige lebt seit 1995 in Annahütte und arbeitet an der Hochschule Lausitz in Senftenberg. Die RUNDSCHAU sprach mit ihm über die touristisch-wirtschaftliche Stärke des Lausitzer Seenlandes, leere Versprechen und die Eitelkeit einer akademischen Einrichtung.

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5 Kommentare

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Kommentare zu „Auf das Flanieren kann man verzichten“

 

KurtKurtam 18.04.09via Lausitzer Rundschau


Sehr geehrter Herr Dr. Tauchritz, Gratulation zu Ihrem ehrlichen Artikel. Jetzt wurde ausgesprochen und veröffentlicht, was viele Bürger Denken. Der Lausitzring ist der tatsächliche Beweis, dessen Ralität voll in die Hose ging und viele Steuermillionen verschwendet wurden. Daraus hat man nichts gelernt und rennt das zweite Mal sehenden Auges mit dem Kopf gegen die Wand.

KurtKurtam 18.04.09via Lausitzer Rundschau


Als am Mittwoch ein Rettungswagen eine verunfallte Frau aus der Kleingartenanlage Niemtsch abholte, musste dieser zwangsläufig den fast unbefahrbaren Weg entlang der Schwarzen Elster in Richtung Niemtscher Park befahren. Das Fahrzeug setzte Wegen des sehr schlechten Zustandes des Wges mehrmals mit dem Unterboden auf und schaukelte stark wegen der tiefen Löcher. Die Rettungssanitäter mussten die Patientin anschnallen, damit die nicht von der Pritsche fiel. Dieser Weg wird stark frequentiert.

"Klein"Räschneram 17.04.09via Lausitzer Rundschau


Der Beitrag über Herrn Prof. Tauchnitz hat mir aus der Seele gesprochen. Da ich bisher noch nie eine kritische Anmerkung zu den ganzen Projekten gelesen habe, dachte ich schon, in bin der Einzige, dem diese Widersprüche in den blauäugigen Visionen aufgefallen
sind.
Einen lebenden Fisch erkennt man übrigens daran, dass er auch mal gegen den Strom schwimmen kann.

CottbuserCottbuseram 16.04.09via Lausitzer Rundschau


Ich frage mich auch, wo die Heerscharen von Touristen herkommen werden, die mal ein künstliches Seengebiet von mehreren tausend km² in einer fast menschenleeren Gegend beleben sollen, ganz abgesehn von den technischen Problemen der Bergbausanierung mit dem extrem sauren Grundwasser. Aber der Geldfluss für die Projektentwickler muss natürlich am Leben erhalten werden, und deshalb wird fleißig weiterentwickelt und geplant, koste es den Steuerzahler was es wolle.

SenftenbergerSenftenbergeram 16.04.09via Lausitzer Rundschau


Sehr geehrter Herr Prof. Tauchnitz, auch ich kann mit dem Slogan der Stadt rein garnichts anfangen, da eine Flaniermeile allenfalls im Ansatz besteht und Senftenberg sich von einem Investitionsstandort anderer Städte der Region nicht unterscheidet. Unter marketingwissenschaftlichen Gesichtspunkten kann dieser Slogan jedenfalls nicht entstanden sein.


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