Artikel Bürgerstimme Teil 10: Freie Gedanken eines Bürgers
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Bürgerstimme Teil 10: Freie Gedanken eines Bürgers
Wahlkampfjahr – Krisenjahr und Politisches Chaos
Der Bürger wird allein gelassen mit seinen Sorgen!
Hier nun endlich der 10. Teil der
Bürgerstimme. Bei den negativen Ereignissen der letzten Wochen, könnte man
gleich ein ganzes Buch verfassen. Trotz der mageren Resonanz auf meine letzten
Veröffentlichungen, werde ich weiter, zu wichtigen Themen, Stellung beziehen.
Es kann nicht sein, dass man schweigt. Gerade Themen, wo man selber etwas
verändern kann, müssen behandelt werden.
Nun ja, es ist schon bezeichnend,
was hier auf den einfachen Bürger zukommt. Aber man darf sich auch nicht
wundern, denn wer selbst nicht aktiv handelt und abwartet, dass es andere tun,
kann auch nicht erwarten, dass sich Abläufe in eine positive Richtung lenken
lassen.
Hier fällt mir jenes Zitat von
Platon ein:
"Diejenigen, die zu klug
sind, um sich in der Politik zu engagieren
werden dadurch bestraft werden, dass sie von Leuten regiert werden, die dümmer
sind als sie selbst."
Persönlich möchte ich es einmal
anders ausdrücken. Jenes Volk, welches es verlernt hat, als ehrliche und
solidarische Gemeinschaft zu handeln, kann nicht erwarten, dass Sie von
Politikern in eine positive Zukunft „gebracht“ werden!
Die Jahre des Wirtschaftswunders
sind lange vorbei und das Volk in Deutschland muss endlich erwachen, aus dem
Märchenschlaf. Firmen wandern ab aus Deutschland, viele Unternehmen schließen
und jeden Tag werden es mehr Arbeitslose bzw. Zeitarbeiter. Die Regierung macht
scheinbare „Fehler“ auf Kosten des Bürgers um „Milliardenkonzerne“ zu retten,
während der einfache Arbeiter und der Kleinunternehmer nicht mehr wissen, wie
sie den nächsten Tag überstehen sollen. Hier gibt es rein gar nichts an
irgendwelchen Aussagen zu revidieren, welche unseren hohen Herren von sich
geben, hier muss gehandelt werden und zwar aus der Mitte des Volkes. Auch jene
die noch in ihrer „Scheinexistenz“ existieren können, sollten sich im Klaren
darüber sein, dass es Morgen auch Sie treffen kann. Auch Bundespräsident Köhler
hat es erkannt, dass Solidarität nicht Mitlied bedeutet, sondern Selbsthilfe.
Der normale Bürger hingegen, kritisiert sich noch immer gegenseitig und steht
sich selber im Weg. Da läuft ein Siggi Kurtz (siehe Bürgerstimme Teil 9), für
soziale Gerechtigkeit, nach Berlin und bekommt gerade mal 2.000 Unterschriften
zusammen und wird noch kritisiert. Es mag jedem selber überlassen sein, was er
von solchen Aktionen hält, aber er hat den Anfang gemacht und einen harten Weg
auf sich genommen. Solidarisch für das Volk! Also für jeden Bürger. Persönliche
Interessen haben hier nichts zu suchen, sondern der solidarische Wille, etwas
als Gemeinschaft zu verändern! Viel zu lange leben wir schon einer Sach- und
Statusorientierten Gesellschaft, in welcher Lügen mehr zählen, als zu seinen
wirklichen Ich zu stehen.
Es ist verständlich, dass jeder
Bürger sich im Stich gelassen fühlt, von unserer Politik. Doch kaum ein Mensch
erkennt, dass auch er benutzt wird, als Wahlkampfobjekt. Da stehen nun in einem
Krisenjahr, die Bundestagswahlen vor der Haustür. Ganz nach gewohnter Manier,
machen etablierte Parteien, menschlich wirkenden Wahlkampf. Dabei ist der
„kleine Bürger“ aber nur Mittel zum Zweck. Man puscht die Wirtschaft wieder
etwas nach Oben und macht Versprechungen, welche nicht realisierbar sind. Man
nutzt die „Hilflosigkeit“ der Gesellschaft aus, denn es gibt keine Alternative.
Weder „Rechts“ noch „Links“ noch in der Mitte gibt es ein wirkliches Potenzial,
um positive Veränderungen in der Politik, durch eine Wahl, zu erwirken. Nun,
wenn man keine Alternative hat, muss man als Volk eine erarbeiten. Welche
Alternativen hatten wir zum Kriegsende?!? Keine. Alles musste aufgebaut werden.
Man kann aber nicht erwarten, dass ein und dasselbe Konzept nun bis in alle Ewigkeit
funktioniert. Seit Kriegsende verlässt der Bürger sich auf die gleichen
herrschenden Mächte. Es liegt in der Natur der Sache, dass Macht missbraucht
wird, wenn man immer auf dieselben „Herrschaften“ vertraut. Gerade in der
Politik müssen viele Erneuerungen erarbeitet werden. Man muss mit der Zeit
gehen und das haben viele nicht getan. Brot und Spiele haben, unsere einst so
starke Solidargemeinschaft, zerstört und den Ehrgeiz ins Koma befördert.
Wie viele von Ihnen erkennen sich
noch im Spiegel? Wann haben sie mal das letzte Mal in einer Runde
gemeinsam etwas besprochen, was man besser machen kann, in dieser Gesellschaft?
Wann haben Sie an solchen Konzepten gearbeitet?
Haben Sie mal auf ihren Stammtisch verzichtet und an Bürgeraktionen
teilgenommen?
Es muss nicht viel sein, was man
tut. Aber jeder Bürger sollte nach seinen Fähigkeiten, selber daran mitwirken,
dass unsere Politik wieder menschlicher wird und unsere Kinder wieder in eine
vernünftige Perspektive blicken können.
In diesem Jahr sind wieder
Bundestagswahlen und Sie haben die Möglichkeit wirklich etwas zu verändern.
Schauen Sie nicht zu, wie andere Sie als Werkzeug benutzen und handeln Sie
selber. Es kann auch Freude bereiten, in einer ehrlichen Gemeinschaft, als
Einheit, an neue Ziele zu arbeiten.
Buergerstimme
Wer die Wahrheit verschweigt,
handelt mit der Lüge, welche Ihm auferlegt wurde!
3 Kommentare
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Kommentare zu Bürgerstimme Teil 10: Freie Gedanken eines Bürgers
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Heute Abend in der ARD --- Wichtig --- Sozialprotest
Vielen Dank für diese Worte!
@Bürgerstimme
Zwar habe ich die ersten neun Folgen verpasst, aber Deinen heutigen Feststellungen stimme ich aus vollem Herzen zu.
Aber ich kann nur voller Verzweiflung sagen, die Karre sitzt bereits bis über die Achsen iin der Scheisse. - Wir sind umzingelt von dummen, arroganten, machtbessenen oder gar korrupten Politikern, die in irgendwelchen Hinterstübchen von irgendwelchen Parteifunktionären und Mitgliedern auf Listen in gehobene Positionen zur Wahl gestellt wurden. Mit Demokratie hat das nicht mehr das Geringste zu tun.
Im Parlament angekommen, kämpfen Sie sofort um Pöstchen für die wichtigen Ausschüsse. Dort lauschen Sie dann voller Andacht und wohl auch oftmals mit offenen Taschen den Einflüsterungen der Lobbyisten. Auch hier wird mit Sicherheit nicht der Wille des Volkes vollstreckt.
Die vierte Macht, die Presse - und Ihre "Freiheit" ist zur Beute weniger Rechtskonserativer Oligarchen geworden. In diesem Kreis spielt eine ehemalige Sekretärin die zudem noch im Gehörgang einer Diplomphysikerin hockt eine entscheidende Rolle.
Verbandsfunktionäre, Wissenschaftler, Aufsichtsräte, etc. haben nur Ihr Eigeninteresse im Visier, um dass dusllige Volk soll sich kümmern wer will.
Ja, - und das Volk, hat Schnaps und Spiele und dann und wann wenn´s klappt auch noch Sex. - Also, was soll´s - "schiet an Boom" - was geht mich die Politik an, ... wer oder was ... ist los, Finanzkrise, Wirtschaftskrise, Arbeitslos, HartzIV Elend ? - Die HRE hat mehr ala 100 Milliarden gefressen, ... was kümmerts mich, ich muss dass doch nicht zahlen!
Lieber "vermutlich gleichgesinnter Freund" - es muss erst ganz dunkel werden, erst müssen alle Konten geplündert sein, erst müssen zwei Drittel zu den Hartzlern konvertiert haben, bis Luft und neues Licht in die Gehirnwindungen der meisten unser Mitbürger einziehen kann.
bleib fröhlich und aktiv
und denk daran am 27. September 2009 darfst Du wählen
stakeholder