Hier füttert Minister Söder unseren Delfin-Opa „Moby“
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Kommentare zu Hier füttert Minister Söder unseren Delfin-Opa „Moby“
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Wenn man so unqualifizierte Aussagen macht, wie ein Herr Söder, dann braucht man sich nicht mehr über die chaotischen Poliker im Europapaparlament zu wundern. Wie wäre es, wenn man diesen Herrn für viele Jahre in eine Zelle sperrt, damit er am eigenen Leib erfährt, was Gefangenschaft für ein sehr bewegliches und intelligentes Tier bedeutet?!! Bei unseren Politikern kann man an der Intelligenz sehr zweifeln!!!
Sehr geehrter Herr Söder,
es hat sich bis nach Freiburg
herumgesprochen, dass auch Sie die
Delfin-Lagune in Nürnberg, und damit den
Profit auf Kosten dieser sensiblen Tiere,
befürworten.
Die Delfin-Lagune damit zu rechtfertigen,
dass Kinder glauben Kühe seien lila, hat
damit absolut nichts zu tun, denn das ist ein
anderes, leider auch sehr trauriges, Kapitel.
Wenn Kinder wieder lernen sollen, dass Kühe
nicht lila sind und Fleisch nicht auf Bäumen
wächst, dann hoffe ich, dass Sie nicht auch
die Massentierhaltung unterstützen. Das wäre
ja wirklich nicht konsequent Herr Söder!
Auch die weitere Rechtfertigung, mit der
Delfin-Lagune Zoologisches Wissen zu
vermitteln ist mehr als fragwürdig! Das
riecht nach Egoismus und zeigt, dass es Ihnen
gar nicht um die Tiere geht. Es kann nicht
angehen, den Anspruch zu haben, jedes Tier
auf dieser Welt persönlich in Augenschein
nehmen zu können.
Aufgrund der aktuellen und gewalttätigen
Vorkommnisse, wäre es sicher angebracht
Kindern wieder einen respektvollen Umgang mit
Tieren beizubringen, anstatt Ihnen zu zeigen,
dass man sich der Tiere zur Unterhaltung
bedienen und sie ausbeuten kann; denn
Menschenschutz fängt beim Tierschutz an.
Ein Umweltminister, welcher Tierquälerei
unterstützt ist untragbar, deshalb bitte ich
Sie nachdrücklich, Ihr diesbezügliches
Engagement zu überdenken, anderenfalls
fordere ich Ihren Rücktritt.
Freundliche Grüße
Rosmarie Zähringer
Delfine sind für Delfinarienbesitzer ein gutes Geschäft: Sie locken Zuschauer an und lassen die Kassen klingeln. Doch hinter den Kulissen der scheinbar spielerischen Darbietung läuft ein unerbittliches, für den Delfin oft tödliches Geschäft ab: Viele Delfine sterben bereits während des Fanges und des Transports. Im chemisch aufbereiteten Wasser der engen, kahlen Becken und dem fehlenden biologischen und sozialen Umfeld leben die Tiere unter Streß und Haftpsychose. Die Sterblichkeit der gefangenen Delfine ist außerordentlich hoch. Die Tiere sterben häufig an Lungenentzündung, Herzversagen, Kreislaufkollaps und Vergiftungen. Die Lebenserwartung ist entsprechend niedriger als in Freiheit. Es ist unverantwortlich, diese hochentwickelten Tiere in Gefangenschaft zu halten, weil ihnen selbst die elementarsten Grundbedürfnisse vorenthalten werden: In freier Wildbahn leben Delfine in Gruppen von bis zu 100 Tieren zusammen, erreichen Geschwindigkeiten von bis zu 50 km/h, können bis zu 500 Meter tief tauchen und werden 10 Jahre älter als in Gefangenschaft.
"Tausende Delfine und Wale kamen schon in die Delfinarien - weltweit. In Japan schlachtet man jedes Jahr 20 000 Delfine - die schönsten Tiere landen in Delfinarien für Preise bis zu 150 000 Dollar. Erst die Zoos machen diese Jagd in Japan überhaupt profitabel. "
Delfine gehören niemals in Delfinarien- das ist die Krönung der Tierquälerei. Delfinarien sind extrem zu klein und nicht artgerecht. Dass wir seltene Tiere "live" sehen wollen, rechtfertigt Tierquälerei in keiner Weise! Es gibt genug Videos über Delfine. Die Natur ist nicht dazu da, uns zu unterhalten! Die Natur ist u.a. da, damit wir etwas lernen, z.B. dass man keine Tiere zu quält!!!
Die von Politikern, Betreibern und sog. "Experten" so hoch gelobte "Delfin-Therapie" kann den Bau dieser kommerziellen Einrichtungen absolut nicht rechtfertigen. Die Verantwortlichen schrecken offensichtlich nicht einmal davor zurück, gehandicapte Kinder und ihre völlig unerfahrenen Eltern für Ihre dubiosen Machenschaften zu instrumentalisieren und zu missbrauchen.
Trotz intensiver Forschungsarbeit gibt es keinen belegbaren Beweis oder Hinweis darauf, dass sie besser greifen soll als Therapieformen, bei denen kein Lebewesen zu Schaden kommt. Für diese hoch intelligenten, äußerst sozialen und vor allem geselligen Tiere bedeutet ein Leben in den kleinen Becken des Delfinariums unermessliches Leid und Qual. Delfine verlieren niemals ihre natürlichen Instinkte und Bedürfnisse, ganz egal ob sie aus Wildfängen stammen oder im Zoo bzw. in Delfinarien geboren werden. Kein Delfin würde freiwillig seine Familie verlassen, um in einem beengten, künstlichen Meerwasser-Gefängnis tagein, tagaus, unglücklich im Kreis schwimmen bzw. vegetieren zu müssen. Als Contergan-Opfer beabsichtige ich auf gar keinen Fall mein Wohlbefinden und Glück auf das Unglück und Qual nicht -menschlicher Tiere aufzubauen. Daher werde ich - schon gar nicht freiwillig - zur Unterhaltung, oder sehr zweifelhafter "Artenschutz-Betreibung" bzw. "Bildungsaufträge" beisteuern!
Meiner Ansicht nach, hat sich Umweltminister Söder mit seiner äußerst unqualifizierten so wie populistischen Aussage:
„Es kann nicht sein, dass wir manche Tierarten nur noch aus dem Fernsehen kennen. Für den Respekt des Menschen vor der Natur leisten Zoos insgesamt einen wichtigen Beitrag“ - als Umweltminister öffentlich ins Abseits geschossen.
Die Tatsache, dass die Verantwortlichen in Deutschland im Bereich Tierschutz und Tierhaltung ganz offensichtlich den untersten Weg gehen, ist eine
unglaubliche menschliche wie fachliche Schande!
Frau Susanne Gugeler,
ihre Verharmlosung der Delfinhaltung in Gefangenschaft ist erschreckend. Natürlich gibt es in Nürnberg Wildfänge. Auch in Zukunft sollen Wildfänge nach Nürnberg kommen. Das bestätigt ja selbst der Zoodirektor.
In Duisburg gibt es auch Wildfänge. Da sperrt man sogar einen Delfin in ein kleines Becken. Der lebt da ganz alleine - toll oder? Man hat den Eindruck, dass ihre Homepage nur dazu dient, dass sie sich als Delfinfreund darstellen, aber sie in Wahrheit die Delfinarien gutheißen. Widersprüchlicher geht es kaum mehr. Zum Glück gibt es nicht so viele Pseudo-Delfinfreunde wie sie.
Hallo Matthias,
was haben Sie gegen das Wort "funktioniert" einzuwenden? Eine Beziehung funktioniert oder funktioniert nicht. Das haben Sie doch bestimmt auch schon gehört, oder?
Auch wenn der Vergleich hinkt, so möchte ich Sie bitten, sich einmal bewusst zu machen, dass die Delfine in Nürnberg mehr umhegt und gepflegt werden als manch alter Mensch in einem Pflegeheim. In beiden Fällen ist es so, dass ein Wesen ungewollt aus seinem normalen Umfeld gerissen wurde und nun mit wesentlich weniger Platz und Ansprache auskommen muss. Ich glaube allerdings, dass etliche Mensch-Senioren mehr leiden als der Delfin-Senior Moby im Nürnberger Tiergarten ...
Was die Futter-Abhängigkeit der Tiere vom Menschen angeht, muss ich Ihnen recht geben. Das ist so wie bei allen anderen Zoo- und Heim-Tieren auch. Mittlerweile kann man diese Abhängigkeit sogar auf offenem Meer beobachten, nämlich dort, wo Delfine angefüttert werden, damit Touristen mit ihnen schwimmen oder sie zumindest fotografieren können. Die Delfine vernachlässigen für solche "Events" ihre Jungtiere, da sie ganz wild auf die Häppchen aus Menschenhand sind.
Wildfänge wird es in Nürnberg keine geben. Zwischen den europäischen Zoos herrscht eine Vereinbarung, dass sie Tiere anderen Tiergärten zeitweise oder dauerhaft überlassen - das gilt auch für Delfine. In Duisburg sind übrigens von sechs im Delfinarium gehaltenen Großen Tümmlern vier Delfine echte "Ruhrpottler". Mit Dolly ist sogar eine Nachzucht in zweiter Generation gelungen. So viel zu Ihrer Befürchtung, dass man in Zoos auf Wildfänge angewiesen sei ...
Susanne, das Argument, dass Delfine in der Natur sterben und dass man diese Tiere besser interniert, ist nicht glaubwürdig und erst recht nicht nachvollziehbar. Warum sperrt man dann nicht auch die großen Wale auch in solche Anlagen, um sie vor den Gefahren zu schützen? Ob sich ein Blauwal in so einem chlorverseuchten Loch auch wohl fühlen würde? Jetzt kommt bestimmt so ein Kommentar, wir müssen doch den Kindern zeigen und erklären, dass diese Tiere in der freien Wildbahn bedroht sind. Bildung und Forschung sind nur vorgeschoben. Es geht um Geld und sonst um gar nichts.
Wer Delfinarien allgemein befürwortet, ist mit Schuld daran, dass in Japan jedes Jahr 20 000 Delfine abgeschlachtet werden. Zu sagen, es gibt überall schwarze Schafe, ist infam und nicht besonders intelligent. Jedes Delfinarium greift auf Wildfänge zurück.
Nur der Boykott dieser tierausbeuterischen Anlagen wird sie zum Schließen bringen. Gut, dass die Leute mittlerweile Bescheid wissen und sich nicht mehr täuschen lassen.
Da die Nachzucht von Delphinen im Nürnberger Tiergarten in den vergangenen Jahren immer wieder mißlungen ist, wird man dort auch in Zukunft auf Wildfänge angewiesen sein. Die Meeressäuger kommen dann aus dem Ozean in ein Betonloch namens "Lagune", von einer "Verbesserung der Tierhaltung" kann also keine Rede sein.
Und um welche Art von Beziehung es sich bei den Delphinen und ihren Pflegern handelt, haben Sie ja schon selbst recht treffend beschrieben - sie "funktioniert": Futter gegen Kunststückchen. Welche Wahl haben diese Tiere dabei schon?
Diese Delphine haben eine lange Reise hinter sich, sie wurden von Ihren Verwandten und Freunden getrennt.Das ist schon traurig genug.Sie werden ihre Verwandten auch nicht wiedersehen,weil diese ja absgschlachtet worden sind.
All diess soll jetzt in einem Betonbecken gutgemacht werden.
Eigentlich versteht man dieses Denken der Politiker nicht!
Eigentlich müßte man das gleiche mit denen Ihrer Familie machen,und plötzlich schwimmt dann die Mutter oder Schwester im Betonbecken.
Aber ist ja groß genug zum schwimmen !!!
Was gibt`s da denn auszusetzen!!
Alles nicht zu verstehen.
Natalie Blaquiere
Hallo Claudia,
es geht nicht um die "Äußerung" vom Zoo-Personal, sondern um eigenes Erleben im Delfinarium.
Ich empfehle jedem Kritiker, sich einmal selbst ein Bild von den Tieren dort und den Umgang mit ihnen zu machen, damit er oder sie nicht immer nur das nachbeten muss, was andere "geäußert" und vorgekaut haben. In Deutschland wird das zumindest in Duisburg und Nürnberg durch Praktika und "Hinter-die-Kulissen-Blick-Veranstaltungen" ermöglicht (in Münster eventuell ebenfalls, aber das weiß ich nicht genau).
Selbstverständlich gibt es bei der Delfin-Haltung schwarze Schafe. Aber deshalb kann man nicht zwangsläufig alle Delfinarien über einen Kamm scheren.
Abhängig vom Menschen sind übrigens auch alle anderen in menschlicher Obhut gehaltenen Tiere und selbst die Wildtiere, denn der Mensch ist es, der ihnen ein Überleben in ihrem Lebensraum immer schwerer macht. So kommen jährlich allein 300.000 Delfine durch die Fischereiindustrie um ...
Wenn die Fütterung von Söder illegal war, dann sollte man ihn auch anzeigen - nicht wahr?
"Dag Encke wies die Kritik der Delfinschützer zurück. „Unsere Tiere sind in erster Linie Zootiere, die der Forschung und Bildung dienen."
"In erster Linie"....da sieht man, warum sie gehalten werden, es geht nicht um das Wohl der Tiere. Oder sollte diese Bemerkung so etwa auch nicht gemeint gewesen sein....
bei uns in england wurde alle dophinarien geschloßen. wo bleibt die einsicht in deutschland? wieso spricht man nicht mit englische zoos? die haben viele argumente, um zu überzeugen!
dolphinhaltung ist tierquelerei...jedenfalls in england
nick jonson
mevagissey/ uk
Susanne, das "gute" Verhältnis zwischen Biologen und Pflegern ist doch ein notwendiges Abhängigkeitsverhältnis für die Tiere....
Das sich vom Zoo bezahlte Biologen und Pfleger positiv über die Situation der Delfine äußern liegt auf der Hand.
Ja, Mike "ENTWEDER/ ODER...Die Tiere haben's da tausendmal besser als bisher"
Tausendmal besser ist aber noch nicht gut genug. Am besten haben es solche Tiere in freier Wildbahn. Der Vergleich mit anderen Tieren hinkt: Nicht alle Tiere sind so hoch entwickelt und sensibel wie Delfine und haben auch entsprechende Bedarf an Lebensraum. Viele Tiere können ohne weiteres in Zoos gehalten werden. Was meinst du, warum die breite Kritik sich in erster Linie auf Delfine bezieht? Weil sich dort seriöse Fachleute eben einig sind: Sie gehören nicht in Zoos!
Obwohl ich absolut nichts von Populismus-Söder halte:
Ich freu mich auf die Lagune!
Die Tiere haben's da tausendmal besser als bisher. Und das wird viele Besucher anziehen.
Wer gegen Delfinarien ist, muss konsequenterweise auch den ganzen Zoo zumachen und in Wohnungen gehaltene Hunde und Katzen verbieten.
ENTWEDER ODER!
Viele Zoos streben eine Verbesserung der Tierhaltung an. Das ist auch wünschenswert. Durch die Lagune wird meiner Meinung nach die Delfin-Haltung in Nürnberg optimiert.
Ich hatte schon zweimal die Gelegenheit, einige Stunden mit den Großen Tümmlern in Nürnberg zu verbringen. Ich war jedes Mal von der guten Beziehung, die zwischen den Trainern sowie Biologen und den Tieren besteht, begeistert.
Die Linke: Delfinhaltung: «Söder hat keine Ahnung»
LINK
Anfang Juni ist Europawahl. Durch den Söder wird die CSU sicher einen auf den Deckel bekommen.
Ich freue mich sehr darüber, dass die Nürnberger Delfine bald in einem größeren Areal und unter freiem Himmel schwimmen dürfen. Nicht nachvollziehen kann ich, dass manche Leute eine Verbesserung der Tier-Haltung ablehnen ...
Ich kenne die Großen Tümmler aus dem Delfinarium recht gut und bin jedes Mal davon angetan, wie toll die Beziehung zwischen den Trainern und den Tieren funktioniert.