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Busse: Rot-Grün und AVV auf Crashkurs

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Busse: Rot-Grün und AVV auf Crashkurs

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Typisch Aachen
am 17.04.09in Unterhaltung via az-web.de

Aachen. Zuerst wähnten SPD und Grüne den «Nulltarif» in der City für den guten Einstieg in ein attraktiveres Busangebot. Das stellte sich als viel zu teuer heraus. Ergo stieg Rot-Grün um auf einen «City-XL»-Tarif.

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9 Kommentare

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Kommentare zu Busse: Rot-Grün und AVV auf Crashkurs

 

Noch wasNoch wasam 19.04.09via Aachener Zeitungsverlag


Interessant ist auch, dass der Kauf einer Tageskarte oder Streifenkarte im Veolia-Bus total unproblematisch vor sich geht, und zwar OHNE sündhaft teuren, überflüssig komplexen und eigentlich an sich überflüssigen Touchscreen-Fahrkarten-Hochleistungcomputer, dessen Entwicklung Aachen allein Abertausende Euros gekostet hat!

Moment!Moment!am 19.04.09via Aachener Zeitungsverlag


Damit kommt man nicht nur von Aachen nach Maastricht, sondern auch wieder zurück. Und wieder hin. Und wieder zurück. Das ist die Tageskarte (Veolia-Daagkaart) für die Region Zuid-Limburg!

Klasse ist das übrigens wenn mann die 44 nach Heerlen nimmt.
Erwischt man zufällig einen Veolia-Bus, ists mit 3,90 oder 4,20 für den ganzen Tag abgefrühstückt. Hat man zufällig einen ASEAG-Bus, wird diese Karte nicht verkauft, und die ASEAG interessiert sich auch einen Sch..dreck dafür. ("Watt für ne Karte? Nee, ham wa nicht? Krijen se sonst hier? Nee, ham wa nich. Mit de Heerlener Busse ham wa nix zu tun mit..."

Je nachdem welches Unternehmen die Linie 44 gerade bedient, gibts also unterschiedliche Preise! :-)

J.H.FranzJ.H.Franzam 18.04.09via Aachener Zeitungsverlag


Das ist halt Aachen: 20 Jahre hinter der Zeit!!!
(Nicht nur in Bayern gehen die Uhren anders)

Hans van AkenHans van Akenam 18.04.09via Aachener Zeitungsverlag


Kleinkariertheit hat bei der ASEAG anscheinend Tradition
(siehe das Theater um die Einstellung der Linie 5 über den
Kronenberg). Gestern traf ich an einer Bushaltestelle eine
in Aachen arbeitende Kindergärtnerin, die in Hauset (Belgien) wohnt. Sie beklagte mit Recht, daß in der Aachen-
Karte zwar Vaals und Kelmis enthalten sind, das gleich weite Hauset jedoch nicht. Zu allem Überfluß habe man ihr
am Bushof eine Aachen-Karte im Abo verweigert mit Hinweis
auf ihren belgischen Wohnsitz (Mehrkosten jährlich hierdurch ca. 120 Euro). Das ist nicht nur beleidigend,
es widerspricht auch dem Diskriminierungsverbot nach
deutschem und europäischem Recht, es ist darüber hinaus auch eine Behinderung des europäischen Binnenmarktes.
Habe der Dame daher geraten, sich an die EU-Kommission
in Brüssel zu wenden, die hat einen hervorragenden Internet-Auftritt, über die alle Emailadressen zu bekommen
sind (es arbeiten dort immerhin 20 000 Menschen, keineswegs nur ein Alt-Herren-Club). EU-Recht geht nationalem Recht vor, es ist immerhin unser aller Exekutiv
organ, die Terminologie ist gewöhnungsbedürftig: Gesetze
heißen dort Richtlinien, Minister Kommissare, Ministerien
Generaldirektion usw. Würde die Direction Generale
"Binnenmarkt" empfehlen, die werden sich der Sache annehmen. Hier ist Europa, wo denn sonst? Auch für die
ASEAG, Jürgen Linden ist doch da der Aufsichtsratsvorsitzende. Und wie ist das mit einem Job-
Ticket, wird das hier arbeitenden Belgiern auch verweigert

KlausKlausam 18.04.09via Aachener Zeitungsverlag


Dass die Aseag/AVV maßlos überteuert ist, merkt man spätestens, wenn man mal mit dem Veolia Bus von Aachen nach Maastricht fährt: 4,20 EUR - für Hin- und Rückfahrt! Dafür erreicht man bei der ASEAG noch nicht einmal Richterich! Wie kann man solche Preisunterschiede rechtfertigen?
Stattdessen jammert man bei ASEAG/AVV immer nur, wenn es um Preissenkungen geht. Dass man auf diese Art auch neue Kunden locken kann (bzw. weniger Kunden abschreckt als bisher), scheint diesen Herren völlig zu entgehen.
Der AVV sieht sich anscheinend als ein Premium-Angebot (so sind zumindest die Preise), der Service ist aber miserabel. Und "Premium" kann nur funktionieren, wenn es auch preiswerte Alternativen gibt - die fehlen in Aachen leider völlig - mal abgesehen vom Fahrrad ;-)

BerndBerndam 17.04.09via Aachener Zeitungsverlag


Dazu war mal ein Bericht in der AZ. Antwort: Nein, die Uniklinik liegt nicht in der Zone (ist ja auch recht weit draußen).

Toni KrumbachToni Krumbacham 17.04.09via Aachener Zeitungsverlag


Mich würde interessieren wie die "Sonderzone" genau aussehen würde. Ist die Haltestelle - Klinikum - mit einbezogen?

Jörg BongartzJörg Bongartzam 17.04.09via Aachener Zeitungsverlag


Dann Soll die Stadt Aachen die Mehrkosten aber auch alleine tragen. Es kann nicht sein, dass an den Randgebieten der ÖPNV ausgedünt wird, im Kreis Heinsberg am Rosenmontag fast keine Busse fahren und in der Stadt Aachen das Geld verprasst wird.

Typisch AachenTypisch Aachenam 17.04.09via Aachener Zeitungsverlag


Mit dem Theater und den Carolus-Thermen das Vergnügen der ohnehin schon Reichen mit Millionensummen finanzieren, aber für eine ursprüngliche Klasse-Idee jetzt kein Geld mehr haben.

Warum soll der Nulltarif nicht finanzierbar sein? In Hasselt gehts doch auch.
Alles eine Frage des politischen Willens.

1993/94 konnte man für 90 Pfennig beliebig oft mit der Ringline 13 um Aachen herum fahren. Das waren nicht die 60er oder 70er. Das war 1993! Das ist noch nicht so lange her.

Der AVV legt für ein Einzel(!!)ticket ( wie ist das gemeint? Gilt das wirklich nur für eine Fahrt? ) einen mehr als dreimal so hohen Preis vor. Bzgl. AVV/ASEAG haben wir es also bezogen auf die letzen 15 Jahre mit einer jährlichen Inflationsrate von fast 8% zu tun. Hut ab, ASEAG / AVV!


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