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Schlimmes Erlebnis mit der Linie 19: Tram trennt Familie

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Schlimmes Erlebnis mit der Linie 19: Tram trennt Familie

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Eingestellt von
Richard Geck
am 17.04.09in Unterhaltung via abendzeitung.de

Zwei Kinder waren schon eingestiegen, die Eltern und zwei Babys noch draußen – dann fuhr der Zug ab. Die Tram-Fahrerin hat angeblich nicht bemerkt.

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16 Kommentare

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Kommentare zu Schlimmes Erlebnis mit der Linie 19: Tram trennt Familie

 

SiriusSiriusam 02.05.09via Abendzeitung


Ich habe schon oft beobachtet, wie eine Tram immer mehr Verspätung bekommt, nur weil er vielleicht noch einen ans Fenster klopfenden Fahrgast mitnahm und prompt dann der Balken wieder auf Stopp stand. Dann wieder 1 Min. warten, noch einer will mit...
Man kann von den Fahrer außerdem nicht verlangen, zu wissen wer zu wem gehört und daher noch die Tür offen zu halten.

SeppSeppam 20.04.09via Abendzeitung


Die kontroverse Diskussion ist recht interessant, wobei mich die Meinungen der etwas frustrierten Leute stören. Hier scheint mir nicht unbedingt die MVG der alleinige Auslöser zu sein. Da nun schon fast alle Sichtweisen zu dem Vorfall dargestellt wurden, will ich nur noch eine wichtige Sache erwähnen: die Trambahnen haben im Türbereich Lichtschranken, die das Schließen verhindern. Wer sich also nicht ganz ungeschickt anstellt, der kann in der geschilderten Situation auch von keinem Fahrer bzw. keiner Fahrerin zurückgelassen werden. Für Familie Caly, die die Beiträge hoffentlich aufmerksam liest, ist dies sicher ein nützlicher Hinweis für die Zukunft. Ich betone aber an dieser Stelle ausdrücklich, dass ich damit die Fahrerin nicht komplett in Schutz nehmen möchte, denn dies ist genauso wenig möglich wie eine pauschale Verurteilung. Eine abschließende Klärung wird es vermutlich nicht geben können, ist aber auch nicht wirklich wichtig.

sge-löwesge-löweam 20.04.09via Abendzeitung


ahja, wer sorgt eigentlich dafür das son kram in die Zeitung kommt? Hört sich nach total hysterischen Eltern an -.-

sge-löwesge-löweam 20.04.09via Abendzeitung


hm, also ich bin sehr oft, mehrere Stunden in ein und derselben Trambahn (Bekannter arbeitet als Trambahner), die Leute mit Kinderwagen steigen teils wirklich an den unmöglichsten Stellen ein oder wollen mit ihrem wäglchen in dir Prallgefüllte Tram rein. Da lässt man mal wen stehn. Steht ja nicht drann das die Kids zu den Leuten mit Kinderwagen gehören. Werden ja noch mehr Erwachsene eingestiegen sein oder? Da Kann man der Fahrerin echt keine Schuld geben.

Thomas GeyerThomas Geyeram 20.04.09via Abendzeitung


Mir ist auch schon mal die Tram oder der Bus weggefahren. Oft erlebe ich solche Situationen als Fahrgast im Zug mit (z.B. am Stachus). Da hat dann der Fahrer oder die Fahrerin schon 3 Minuten gewartet und fährt dann los. Das ist normal, aber für den zurückbleibenden Fahrgast ärgerlich.
Fahrpersonal als Assozial zu bezeichnen, finde ich das letzte. Aber es ist ja wie immer....Schuld ist das Fahrpersonal! Man selber kennt nur die Schuld.

Zum Umgang des Fahrpersonals mit den Fahrgästen:
Es gibt solche und solche, wie überall. Es gibt die äußerst freundlichen und die unfreundlichen. Wie auch im Kaufhaus, bei der Bank usw.!

Dienstleistung hin oder her...Auch das Fahrpersonal sind nur Menschen!!!

Die Fahrerin kann sich nicht mehr an einen Vorfall erinnern. Müsste sie aber meiner Meinung nach schon, wenn es so war! Die Kinder werden ja nicht ruhig geblieben sein.

Dominik H.Dominik H.am 20.04.09via Abendzeitung


Also eine Familie zu trennen...

Ich finde, die Tramfahrerin hat einen Fehler gemacht, aber dennoch sollte man wegen sowas kein so großes Drama machen.

Schließlich waren nach kurzer Zeit wieder alle zusammen.

Ich als Nahverkehrsfreak bin zwar nicht geschockt, aber schon empört von sowas.
Jeder Trambahner hat die Pflicht aufzupassen, dass möglichst alle Fahrgäste eingestiegen sind, vorallem eine Familie.

Aber um nun die Fahrerin nicht zu 100% zu beschuldigen denke ich mal folgendes.

Es kann durchaus sein, dass die Familie an einer falschen Tür eingestiegen ist, an der es keinen Kinderwagenstellplatz gibt.

Es kann aber auch durchaus sein, dass die Trambahn randvoll war (wie es auf dem 19er oft üblich ist).
Deshalb ist es möglich, dass sich die Kinder und die Familie unbedingt reinquetschen wollte, anstatt auf den nächsten Kurs zu warten.

Auch ein Lob an den Autofahrer, dank welchem die Familie wieder zusammenkam.

AuchSchonErlebtAuchSchonErlebtam 20.04.09via Abendzeitung


Nichts Neues, oder?
Meine Kinder wurden auch schon vom Bus stehengelassen. Reaktion nach Beschwerde: Der Fahrer gab an, er hätte niemand an der Haltestelle gesehen. Was soll er auch sonst sagen, außer der Lüge. Er wäre (zu Recht) seinen Job los, wenn er ehrlich wäre.

MarioMarioam 19.04.09via Abendzeitung


Und ob ich recht habe. Im Bus hat ein MVG-Fahrer auch schon eine Frau mit Kinderwagen wieder rausgeworfen. Einige Fahrgäste haben sich bei der MVG beschwert,. ab er dort interessiert es offenbar keinen wie sich die Fahrer verhalten. Ich benütze täglich die MVG mehrmals und habe wie oben beschrieben schön mehrere solcher Vorfälle erlebt (Rauswurf aus dem Bus, den Fahrgästen vor der Nase die Türe zugemacht und einfach davongefahren, ruppiger unfreundlicher Umgang und Ton etc.)
Ihr MVG-Fahrer arbeitet in einem DIENSTLEISTUNGSUNTERNEHMEN, das solltet ihr mal bedenken, sofern das Wort kein Fremdwort ist.

S-Bahn-LokführeS-Bahn-Lokfühream 19.04.09via Abendzeitung


So bescheiden diese Situation auch ist...

Immer sind die anderen Schuld, na klar. Hier der Lokführer, da der Tramfahrer oder unter der Erde dann die U-Bahnfahrerin. Sind wir etwas für alle Fehlverhalten der Fahrgäste verantwortlich? Grade wenn so eine "Gruppe" wie die im Fall beschriebene einsteigen wollte, sollte man sich Gedanken machen, wie man es macht. Da es die ganze Familie war...warum gehen nicht zu erst Mama mit Wagen und Kindern rein, dann der Papa? Und wer weiß, an welcher Tür die rein wollten? Auch da gibt es Vorgaben - und wenn kein Platz, dann Pech.

qwpoqwpoam 19.04.09via Abendzeitung


Sie hat schon recht, die Fahrerin, von wegen "völlig normaler Arbeitstag". Dermaßen asoziales Verhalten kommt eben wirklich jeden Tag vor, nur leider scheuen sich die Betroffenen zu oft, der Sache nachzugehen (und Kinder kommen bei solchen Geschichten natürlich auch immer gut).

Die MVG ist Top, wenn es um Fahrpreise geht. Der Rest ist Schweigen oder die altbekannte Milchmädchenrechnung "die anderen Fahrgäste müssten dann ja auf einen warten und somit würde ein Vielfaches an Zeit verloren". Eine Schande für München, dieser Verein!

Georg HaferlGeorg Haferlam 18.04.09via Abendzeitung


Auch ich habe das schon oft erlebt, daß die Fahrer einfach davonfahren. Die MVG Fahrer sind im Allgemeinen sehr unfreundlic und ruppig zu den Fahrgästen.
Letzte Woche schrie ein U-Bahn Fahrer der U4 zwei ältere Fahgäste an.
Die MVG sollte mal ihre Fahrer schulen....offensichtlich wissen die nicht,daß sie mit den Gästen ihren Job sichern!!!!!

MeisterMeisteram 18.04.09via Abendzeitung


Natürlich, Helden wie Mario wissen natürlich genau, dass die Fahrerin die Tür "ohne Rücksicht auf Verluste" geschlossen hat, und dass das bei der MVG Alltag ist. Komisch, ich bin jeden Tag mit der MVG unterwegs, könnte aber nicht sagen, dass sowas Alltag ist - also ständig passiert. Man hat vom dem Vorfall zwar keine Ahnung, aber immerhin kann man mal wieder auf die böse MVG schimpfen. Das befreit sicherlich, nicht wahr? Für die Familie ist das natürlich eine unangenehme Situation gewesen, aber glücklicherweise ist ja nichts Ernstes passiert.

Jürgen BechsteiJürgen Bechsteiam 18.04.09via Abendzeitung


Typisch! Hier wird wieder versucht, die FahrerIn von öffentlichen Verkehrsunternehmen für ein eventuelles Fehlverhalten der Fahrgäste verantwortlich zu machen...Motto: Der/Die (Tram-/U-Bahn-)FahrerIn ist immer schuld!!! Hier stellt sich mir doch ganz einfach die Frage: Wieso ist der Familienvater nicht vorne, in der Nähe der Fahrerkanzel eingestiegen und hat vorher darauf aufmerksam gemacht, dass seine Familie etwas größer ist und eventuell nicht so schnell beim Einsteigen ist! Den/Die FahrerIn möchte ich sehen, die dann "ohne Rücksicht auf Verluste" weitergefahren wäre... Leider ist es aber auch so, dass die Fahrer im ÖPNV immer weniger Zeit an den Haltestellen und Wendeschleifen bekommen und ihren Fahrplan - der ja sooooo kundenfreundlich ist - einzuhalten. Vielleicht sollte man auch mal darüber nachdenken, bevor hier wieder ein Fahrer bzw. eine Fahrerin denunziert wird!!! Dankeschön.

MarioMarioam 18.04.09via Abendzeitung


oh doch habe es schon selber oft erlebt, dass die MVG-Fahre bei Tram und U-Bahn ohne Rücksicht auf Verluste die Türen geschlossen haben und abgefahren sind!
Das ist bei denen Alltag.

AutobahnAutobahnam 17.04.09via Abendzeitung


Gut, dass der BMW-Fahrer geholfen hat. Man soll also nicht immer auf die bösen Autofahrer schimpfen.

Richard GeckRichard Geckam 17.04.09via Abendzeitung


Ich glaube nicht , dass die Fahrerin absichtlich abgefahren ist, wenn sie gesehen hat, dass noch Personen einsteigen wollten. Vermutlich waren die Eltern noch außerhalb des Sichtfeldes welches die Rückspiegel ermöglichen und die beiden größeren Kinder waren schon voraus gelaufen und eingestiegen. Wenn ich lesen "losgefahren ohne Rücksicht auf Verluste" stelle ich mir vor, dass etwas Schlimmes passiert ist. Die Kinder waren durch das Abfahren der Straßenbahn ohne die Eltern sicher überrascht, haben den Vorfall aber doch ohne Schaden überstanden. Es ist immer sehr leicht jemanden für ein Geschehen verantwortlich zu machen. Vielleicht hätte man die Gruppe, hier Familie, besser zusammenhalten sollen


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