Pistole auf der Brust
Tweet
Auf oberpfalznetz.de weiterlesen
4 KommentareKommentare zu Pistole auf der Brust
Um Kommentare zu schreiben musst du eingeloggt sein. Anmelden
Noch kein Profil bei Webnews? Jetzt registrieren

Auf oberpfalznetz.de weiterlesen
4 KommentareUm Kommentare zu schreiben musst du eingeloggt sein. Anmelden
Noch kein Profil bei Webnews? Jetzt registrieren
Wie lange dauert es noch, bis der letzte „Kapitalanleger" merkt: In Deutschland schwafelt zwar jeder Politiker von notwendiger eigener Altersvorsorge und "breiter Streuung" des Kapitals. Doch geschützt werden vom Staat marode Banken, miserable Investoren, geldgierige oder unfähige Investoren. Lasche Gesetzgeber und Finanzprüfer sowie von keiner Sachkenntnis getrübte, hochbezahlte "Aufsichtsräte" als Verursacher der Finanzkrise bleiben unbehelligt. Der "Kleinaktionär" darf seine Schrottpapiere für 1,39 Euro dem Staat übereignen oder bei z. B. 30 Euro Mindestverkaufsorder an seine Bank, zuzüglich Provision und Maklergebühr an der Börse verhökern. Nach der meist vergeblichen Hoffnung auf ein paar Cent mehr infolge geringer Kurssteigerung.
Als Deutschland Sicherheit noch nicht der globalen Abzocke geopfert hatte, stand hinter jedem Pfandbrief, hinter jeder Obligation eine gesicherte Hypothek. Doch unsere Regierung hat die „Heuschrecken“ direkt herbeigebettelt. Und jetzt schmeißt sie, nach dem Scheitern neuer Finanzgesetzgebung, unter horrender Neuverschuldung zu Lasten der Steuerzahler und künftiger Generationen Inflationsgeld den Vermögensinstituten hinterher. Mit „Bad Bank“ und „Enteignung“ bleibt nur der kleine Mann auf der Strecke.
Im Gegenteil, stinkreich...womit will man auch sonst spekulieren...?
Nicht leicht, aber arm ist man trotzdem nicht.
Als Aktionär hat man es dieser Tage halt nicht leicht.