Artikel Europareport Teil 3: Europawahl 2009 – Welche Partei? Part2
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Hier die Fortsetzung. Bin leider mit den Zeichen nicht hingekommen, deshalb musste ich es in 2 Teile splitten!
Mensch Umwelt
Tierschutz – Die Tierschutzpartei –
Diese Partei setzt sich für
Mensch, Tier und Umwelt ein. Man prangert das Gesetz an, dass Großparteien
erlassen haben, um den Wahlantritt für Kleinparteien zu erschweren. So müssen
Parteien, welche in keinem Landtag vertreten sind oder im Bundestag,
Unterstützungsunterschriften in jedem Bundesland sammeln. Man sieht dies als
„nicht demokratisch„ an. Natürlich setzt man sich gegen Massentierhaltung ein
und für eine artgerechte Haltung. Unternehmen, welche sich um das Wohlergehen
der Tiere kümmert, sollen bessere Subventionsmöglichkeiten angeboten bekommen,
als Unternehmen welche nur auf Profit aus sind. Man prangert die Tierschutzregelung
an und die Ausbeutung der Meere. Man verzichtet auf große Ausführungen und doch
ist hier menschliches Potenzial zu erkennen. Man macht auch anhand mancher
Grafiken deutlich, dass man sich gegen Armut einsetzt und für den Umweltschutz.
Diese Partei sollte ruhig eine Chance erhalten, an gewissen Entscheidungen
mitzuwirken und sich zu entwickeln. Der Schutz aller Lebewesen ist wichtig,
denn keiner kann ohne den anderen, überleben. Wir brauchen Tiere, wir brauchen
die Natur. Der Mensch ist am meisten auf alle Elemente angewiesen!
Familien-Partei Deutschlands – FAMILIE –
Na, da hat es doch eine Partei
begriffen. Man geht sehr intensiv auf die Familienpolitik ein. Wehrt sich
dagegen, dass Großfamilien schlecht behandelt werden. Gleichzeitig setzt man
sich gegen Steueroasen ein und für eine ausgleichende Sozialstruktur. Man führt
Wahlkampf mit aktuellen Beiträgen zu verschiedenen Themen und setzt nicht nur
auf ein Standardprogramm. Eine solche Arbeit befürworte ich persönlich sehr.
Man fordert Erziehungsgehalt bis 1.500 Euro, Kindergeld bis 600 Euro und Höhere
Renten für Mütter und Väter. Man setzt auf eine Kinderreiche Zukunft, in
welcher man sich aber auch um diese kümmert und der Familienzusammenhalt wieder
im Vordergrund steht.
Aufbruch für Bürgerrechte, Freiheit und
Gesundheit – AUFBRUCH –
Die Partei Aufbruch ist eine der
kleineren Parteien, welche aber auf sich aufmerksam macht. Aufbruch wurde im
Jahr 1998 gegründet von engagierten Ärzten, freiheitsbewussten Bürgern und
Vertretern aus Umwelt- und Bürgerinitiativen. Eine vielversprechende
Ausgangsbasis also. Man setzt sich für die Volksabstimmung ein, gegen den
Vertrag von Lissabon und steht der Eurowährung kritisch gegenüber. Die Partei
lehnt eine EU-Erweiterung nach Asien ab, steht aber einer privilegierten
Partnerschaft mit der Türkei nicht verschlossen gegenüber. Man möchte
verhindern, dass die EU zum totalitären Überwachungsstaat wird. Außerdem legt
man Wert auf die Bewahrung der kulturellen und souveränen Identität der
EU-Nationen. Was sich abhebt, ist der gezielte Einsatz in der
Gesundheitspolitik. Hier setzt man auf erprobte Naturheilverfahren und stellt
sich klar gegen moderne Medizin, welche uns alle in eine Dauerkrankheit führen.
Auch kämpft man gegen eine 2-Klassen-Meidzin an. Auf sozialer Ebene setzt man
sich für gebührenfreie Bildung für alle ein und stellt sich gegen Hartz4 und
Hungerjobs. Ein Alternativprogramm hat diese Partei hier bereits entwickelt.
Ebenfalls geht man auf Umweltaspekte ein. Diese Partei lässt einen volksnahen
Patriotismus in manchen Zeilen erkennen, welcher aber keineswegs „rechts“
einzuordnen ist. Ansonsten scheint die Partei auf guten „Füßen“ zu stehen und
hat sich für den Wahlgang entsprechend vorbereitet.
Ich habe nur die wichtigsten Parteien genannt. Alle 30
Parteien zu nennen, wäre sinnlos. Es sind viel zu viele Parteien. Kleinparteien
verstehe ich als Interessenbewegung, welche sich zu einer Volkspartei
zusammenschließen sollten, um die etablierte Politik abzulösen und nötige
Änderungen schnellstens umzusetzen!
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