Artikel In NRW gibt es mehr als 19.500 Obdachlose !!!! Kein Geld für Obdachlose
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Obdachlos in NRW - Was kann man tun???
Das Leben auf der Straße greift die Gesundheit an.
Wohnungslosigkeit ist eine der extremsten Erscheinungsform von Armut und Ausgrenzung.
Dahinter stehen gesellschaftliche Faktoren in Verbindung mit persönlichen Schicksalen und vielfältigen Problemlagen.
So vielfältig wie die Probleme sind auch die Schicksale - den
"typischen Wohnungslosen" oder die "typische Wohnungslose" gibt es
nicht.
55 Prozent der Wohnungslosen sind
Männer, 23 Prozent Frauen, 22 Prozent Kinder und Jugendliche. Einige
von ihnen finden immer wieder vorübergehend bei Verwandten, Freunden
und Bekannten Unterschlupf, andere leben in Billigpensionen oder
Heimen. Wieder andere verbringen ihre Nächte in Notunterkünften. Etwa
20.000 Wohnungslose „machen Platte“. Das heißt, sie leben auf der
Straße.
Wohnungslose
Menschen sind dem Wetter ausgesetzt, sie ernähren sich nicht
abwechslungsreich, belasten ihren Körper häufig zusätzlich durch
Alkohol und Nikotin. Werden sie krank, haben sie keinen Rückzugsort.
Bielefeld realisiert nach Essen als zweite Stadt in
Nordrhein-Westfalen (NRW) ein Finanzierungskonzept zur medizinischen
Versorgung von obdachlosen Menschen. Viele Obdachlose müssten erst
eine hohe Hemmschwelle überwinden, bevor sie das Gesundheitssystem
in Anspruch nähmen, erläuterte NRW-Gesundheitsminister
Karl-Josef Laumann (CDU): „Deshalb brauchen wir niedrigschwellige
Angebote, die auf die besonderen Bedürfnisse der Betroffenen
ausgerichtet sind und die eine frühzeitige Erst- und
Akutversorgung sicherstellen.“
Das Land NRW richtete „mobile Dienste“ ein. Diese sollen es
den Ärzten ermöglichen, die wohnungslosen Menschen auf der
Straße zu betreuen. Direkt vor Ort können die Patienten in
Ambulanzfahrzeugen versorgt werden. Es besteht für die Obdachlosen
auch die Möglichkeit, die Ambulanzräume in den Einrichtungen
der Wohnungslosenhilfe aufzusuchen. Zurzeit geht die Stadt davon aus,
dass in Bielefeld pro Quartal 129 Fälle mit diesem Angebot
versorgt werden. An der Finanzierung sind die Krankenkassen, die
Kassenärztlichen Vereinigungen Westfalen und Nordrhein sowie die
betroffenen Städte und Kreise beteiligt.
Die Obdachlosenhilfe Ruhrgebiet & Niederrhein hat für die Fahrzeuge von Hilfsorganisationen eine vollständige
Befreiung von der Kfz-Steuer gefordert. Dies solle bei einer Reform der
Kraftfahrzeugsteuer berücksichtigt werden, heißt es in einem veröffentlichten Brief an Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD).
Die bisher bestehende Steuerbefreiung sei völlig unzureichend und
betreffe lediglich Hilfsgütertransporte in Krisengebiete. Für die
täglichen Hilfseinsätze hier zu Lande dagegen müssten die «horrenden
Kfz-Steuern» gezahlt werden. «Dieser Umstand ist nicht nur ungerecht,
sondern im höchsten Maße unsozial.»
Trotz
Erfolgen in der Prävention gibt es leider immer noch Menschen, die
auf der Straße leben oder solche, die
aufgrund von Einkommensarmut, Sucht oder psychischen Erkrankungen
kurz davor sind, ihre Bleibe zu verlieren. Aus Resignation oder
Mutlosigkeit wenden sich diese Menschen nicht mehr an Institutionen,
die ihnen vielleicht dabei helfen könnten, ihre
Existenzkrisen zu überwinden.
Einige
davon lehnen die Hilfen durch Behörden kategorisch ab. Ihnen kann
nur schwer ein Hilfsangebot gemacht werden.
Mit einem Reisemobil fährt „Gemeinsam gegen Kälte Duisburg e. V.“
in die verschiedensten Duisburger Stadtteile, um dort die Menschen
anzutreffen, die entspechende Hilfe benötigen. Durch den mobilen
Einsatz wird immer „vor Ort“ tätige Hilfe geleistet
und angeboten.
Es
ist das Ziel den vorwiegend allein stehenden Menschen, die von
Wohnungslosigkeit bedroht oder gar wohnungslos sind, durch
Gespräche und Beratung den professionellen Hilfesystemen
zuzuführen. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei denen, die
„kein Dach über dem Kopf“ haben und deshalb auf
Parkbänken, in Haus- oder Geschäftseingängen oder
„unter Brücken“ nächtigen müssen. Vielfach
ist zu erkennen, dass die Betroffenen die bestehenden,
öffentlichen Hilfesysteme nicht in Anspruch genommen haben oder
ihnen das Vertrauen zu den Institutionen verloren gegangen ist.
Im Rahmen der mobilen Betreuung werden u. a. kostenlos alkoholfreie Getränke, einfache Mahlzeiten, Kleidung und Schuhe angeboten.
Mit Armut geht ein erschwerter Zugang zur rechtlichen Beratung und anwaltschaftlichen Vertretung einher.
Unsere Obdachlosenhilfe versteht sich daher als "Anwalt" der von uns vertretenden Minderheit!
Prozesse mit geringem Streitwert, wie sie im
Sozialhilfe-Bereich häufig anfallen, sind für viele
Rechtsanwälte nicht attraktiv. Hartz IV vervielfacht nun den
Beratungsbedarf, zumal die neuen Gesetze rechtlich schwierig und mit
vielen Streitfragen behaftet sind.
Wir möchten daher eine bessere rechtliche "Waffengleichheit" für unsere Randgruppe schaffen.
Wer rechtliche Probleme hat, wird von unseren Juristen
Rechtsanwalt Hans-Martin Tegethoff
Rechtsanwalt Thomas Pitz
kostenfrei beraten.
Erreichbar nach Terminvereinbarung unter:
0 20 65 / 67 91 76 oder 01 63/ 145 28 11
Die Obdachlosenhilfe Ruhrgebiet & Niederrhein e. V hilft gerne
Ihr Aufgabenspektrum umfasst:
- Hilfe bei der Bewältigung von Problemen des täglichen Lebens
- Hilfe bei der Beschaffung von Bekleidung, Lebensmitteln, Wohnraum, Möbeln ect.
- Begleitung und Unterstützung bei Behördenangelegenheiten
- Hilfe und Unterstützung bei der Beseitigung der Obdachlosigkeit
Vor dem Hintergrund, dass die Obdachlosigkeit u. a. aufgrund
wirtschaftlicher Strukturveränderungen ständig wächst, macht es sich
die Obdachlosenhilfe Ruhrgebiet & Niederrhein e. V. zur Aufgabe, die Folgen, die die Obdachlosigkeit für einzelne Betroffene und zunehmend für ganze Familien hat, zu mildern.
Die großen Wohlfahrtsorganisationen und auch die kirchlichen Träger
sind aufgrund ihrer inneren Struktur und ihrer verwaltungsmäßigen
Größe, oft nicht in der Lage, schnell zu reagieren und zum Teil
unbürokratische Wege zu gehen.
Ein Teil der Gründungsmitglieder hat aus langjähriger Erfahrung als
ehrenamtliche Mitarbeiter von kirchlichen Organisationen die auf dem
Gebiet der Obdachlosenhilfe tätig sind, diese Erfahrung gemacht und
möchte durch die Gründung dieses Vereines Abhilfe dort schaffen, wo es
zum Wohle der Betroffenen nötig ist.
Helfen auch Sie den Ärmsten der Armen in unserer Gesellschaft!
In Ihren
Schränken gibt es Kleider oder Schuhe, die viel zu schade sind für den
Reißwolf? Sie haben ein Möbelstück oder ein Elektrogerät, das nicht im
Sperrmüll-Container landen soll? Gut erhaltene, gereinigte Kleidung für Kinder und Erwachsene sowie gebrauchsfähiges Spielzeug, Möbel und Hausrat aller Art nimmt unser Sozialkaufhaus KaDeOh (Kaufhaus der Obdachlosenhilfe) entgegen. Die Sachen können bei uns persönlich abgegeben werden, alternativ werden sie auch von uns abgeholt.
Wir bieten zudem auch komplette Haushaltsauflösungen an.
Direktkontakt zu uns: Tel.: 0 20 65 / 67 91 76
(Mo. - Fr. von 10.00 Uhr - 19.00 Uhr durchgehend; Samstags geschlossen)
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