Artikel Die ersten 100 Tage von Barry Soetoro
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Ja der Barry Soetoro,
oder Barrack Obama wie er als Künstlername auch heisst, hat die ersten
100 Tage seiner Schauspielrolle auf der politischen Bühne in Washington
hinter sich. Machen wir doch eine Theaterkritik.
Mit grossen Fanfaren und Werbung wurde die Show, „Wie spiel ich einen Präsidenten?“ 44. Ausgabe angekündigt und die amerikanischen Stimmbürger hatten wieder nur die übliche Wahl zwischen Pepsi und CocaCola,
also Demokraten oder Republikaner, alles die selbe braune Brühe von den
Grosskonzernen gemixt, denen der politische Getränkemarkt gehört.
Mehr
Auswahl gibts nicht, alle anderen Varianten werden von den Medien im
Vorfeld totgeschwiegen und verbannt. Ein Einparteiensystem mit zwei
Fraktionen welche beide Wall Street, die Finanzmafia, den
militärisch-industriellen Komplex und die globale Elite repräsentieren.
Die
gutgläubigen und von den Medien manipulierten Schafe haben sich dann
für Pepsi entschieden, weil diese Marke den besseren Werbeslogan mit
dem „Change“ hatte und ihr Vertreter diesen so schön versprach.
Und
was hat er alles versprochen? Den Leuten standen die Tränen in den
Augen und sie haben ihn als schwarzen Messias gefeiert, der jetzt nach
dem bösen Bush alles verändern und wieder gut machen wird. Die cleveren
Marketingjungs haben einfach den Typen mit dem schlechten Image gegen
einen neuen smarten Verkäufer ausgetauscht. Gleiches Produkt, neuer
Werbeträger, und die Massen haben hohe Erwartungen.
Die Leute
erwarteten er würde sofort die Kriege beenden. Ist aber nicht passiert,
im Gegenteil, Barry die Marionette schickt jetzt auf Befehl seiner
Strippenzieher doppelt so viel Truppen nach Afghanistan und im Irak
bleiben 65'000 für mindestens die nächsten 10 Jahre.
Sie
erwarteten er würde keine neuen Kriege anfangen. Ist aber nicht
passiert, er hat die Bombardierung von Pakistan angeordnet, bei dem
Hunderte unschuldige Zivilisten seit seinem Amtsantritt ermordet wurden.
Sie
erwarteten er würde endlich für Frieden im Nahen Osten sorgen. Ist
nicht passiert, Israel kann weiter machen was es will und Obama hat
ausdrücklich den Völkermord in Gaza ermöglicht, nicht nur durch
Wegschauen und Duldung, sondern durch die Lieferung der Phosphorbomben
und Granaten.
Sie erwarteten er würde die Folter beenden. Ist
aber nicht passiert, die Verbrechen seines Vorgängers werden vertuscht,
niemand wird bestraft und die Wasserfolter geht weiter, heisst nur
jetzt „intensive Befragungsmethoden“. Hey, mit Newspeak kann man alles
schönreden, das wusste Orwell schon.
Sie erwarteten es gebe
keine feindliche Kämpfer mehr in den Foltergefängnissen. Ist aber nicht
passiert, Guantanamo gibt es weiterhin, so schnell kann man das nicht
einfach schliessen sagt er, oder es wurden die Gefangenen in andere
Kerker ausgelagert, nach Afghanistan, wo garantiert keine Schreie
gehört werden.
Sie erwarteten, dass die amerikanische Bürger
nicht mehr ausspioniert werden und die Verfassung wieder in Kraft
gesetzt wird. Ist aber nicht passiert, der Polizeistaat geht unter
Barry genau so weiter wie gehabt, die Verfassung wird mit Füssen
getreten, ja er hat sogar noch Gesetze zur Verschärfungen
unterschrieben, „der Krieg gegen Terror“, ich meine gegen die eigenen
Bevölkerung und der Welt, geht nahtlos weiter.
Sie erwarteten er
würde eine bezahlbare Krankenversicherung für alle einführen, damit
nicht nur die Reichen wie bisher eine anständige medizinische
Versorgung haben, sonder alle Bürger. Ist nicht passiert, die Pharma-
und Gesundheitslobby hat ihre profitgierigen Forderungen weiter
durchgesetzt.
Sie erwarteten er würde das Ausbildungssystem
verändern und ein gute und bezahlbare Ausbildung für jeden ermöglichen.
Ist nicht passiert, Studieren ist immer noch ein Privileg der Reichen,
oder man verschuldet sich mit Hunderttausenden Dollar und fängt als
Uniabsolvent gleich mit der Schuldfalle an, die nie mehr abbezahlt
werden kann.
Sie erwarteten er würde den Mindestlohn anheben,
damit man einigermassen davon leben kann. Ist nicht passiert, die
Mehrheit der Amerikaner verarmen immer mehr, und unter Obama ist die
Lebenssituation der Amerikner noch viel schlimmer geworden.
Sie
erwarteten er würde die Bankster der Wall Street wegen des
Finanzdesasters zur Rechenschaft ziehen und die Verantwortliche
bestrafen. Ist nicht passiert, im Gegenteil, unter Barry wurden noch
mehr Gelder den Banken nachgeschmissen und die Staatsverschuldung
Amerikas in noch astronomische Höhen getrieben.
Sie erwarteten
er würde seine Vorgänger, die Oberverbrecher Bush und Cheney wegen
Führung eines Angriffskrieges auf Grund von Lügen und der Ermordung von
1.3 Millionen Iraker vor Gericht bringen. Ist nicht passiert, ja er
verhindert sogar jede Untersuchung und lässt sie straffrei laufen.
Sie
erwarteten er würde die aggressive amerikanische Aussenpolitik von Bush
endlich beenden und zum Beispiel mit Russland eine Zusammenarbeit
herbeibringen. Ist nicht passiert, die Aufstellung von Raketen in Polen
als völlige Provokation gegen Russland hat Obama weitergenehmigt und er
geht auf Konfrontation, mit der NATO-Erweiterung des Ostens und
Umzingelung Russlands.
Sie erwarteten eine Lösungen gegen die
Wirtschaftskrise und Sturz in eine Depression. Ist nicht passiert.
Obama interessiert sich nicht für das Volk, sondern nur für seine
Auftraggeber aus der Wall Street. Die Mehrheit seines Kabinetts und
seine Wirtschaftsberater kommen alle von der Finanzindustrie und sind
genau die, welche den Schaden angerichtet haben. Und die sollen ihn
reparieren? Tatsächlich genehmigt Obama Billionen an Rettungsgelder an
seine Spezies, die Reichen werden noch reicher, der Mittelstand wird
zerstört, der Durchschnittsamerikaner geht leer aus, soll mit
Austerität den Gürtel enger schnallen, darf mit höheren Steuern die
Zeche zahlen. Die ganz armen sollen verrecken, aus ihrer Wohnung
fliegen und in die Zeltstadt ziehen.
... und die Liste könnte endlos mit Beispielen weitergeführt werden, wie Obama hat absolut kein Interesse 9/11 aufzuklären.
Am 23. November habe ich in meinem Artikel „Die grosse Depression kommt“ geschrieben: „Nein,
ich meine nicht DIE grosse Depression, sondern ich meine den
unausweichlichen Moment, vielleicht im nächsten Monat oder sogar erst
nächstes Jahr, wenn die ganzen Obama-Zombies aus der Hypnose aufwachen
und realisieren, ihr Held bringt nicht das was er versprochen hat, dass
er absolut nichts neues anbieten wird, was Hope (Hoffnung) oder Change
(Veränderung) bedeutet.“
Aber damals wurde ich fast
gesteinigt, weil ich es wagte ihren Hoffnungsträger zu kritisieren. Man
warf mir vor voreilig zu urteilen, „Geb doch dem Obama eine Chance,
du wirst sehen, er wird alles besser machen und den Schaden den Bush
angerichtet hat wieder in Ordnung bringen. Wir gehen mit Obama in eine
neues Zeitalter des Friedens und Glücks!“
Ätsch,
reingefallen, ihr lernt einfach nie dazu und last euch immer wieder
verarschen. Was ist nun aus den Versprechen übrig geblieben?
NICHTS!!!
Mehr
und mehr Amerikaner merken, Obama ist ein leerer Anzug, wieder nur ein
Schauspieler der den Präsidenten für die Schattenregierung spielt, der
für den Status Quo sorgt, ihre Machtstruktur unverändert lässt, und
weiter ihre Regieanweisungen und Skript folgt. Das ist wortwörtlich zu
nehmen, denn kein Kollege vor ihm muss jeden Satz so vom Teleprompter abgelesen wie er und wenn dieser Ausfällt stottert er hilflos rum.
Also,
meine Theaterkritik dieses Schauspielers ist, viel Vorschusslorbeeren
vor der Premiere, mit guter PR-Arbeit die Massen ins Theater gelockt um
ihn zu sehen, ansehnliches Äusseres, aber bei der Ausführung der Rolle
ein totales Versagen. Der Typ kann ja ohne Souffleuse nicht mal einen
Satz richtig sprechen. Die ersten Zuschauer verlassen angewidert den
Saal. Diesem Stück gebe ich keine lange Laufzeit und die Produktion
wird eine noch grössere Pleite als die letzte.
.
http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2009/05/die-ersten-100-tage-von-barry-soetoro.html
.
16 Kommentare
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Kommentare zu Die ersten 100 Tage von Barry Soetoro
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Um morricone et al. zu ergänzen: Der Link -
alles-schallundrauch - spricht für sich!
nein total falsch. Wir verstehen das alles nicht, weil wir gehirngewaschen und noch nicht aufgewacht sind.
Ich mache mir nicht mehr die Mühe solche Texte zu lesen, geschweige denn zu wiederlegen. Wenn jemand schon für sich in Anspruch,eine Wahrheit zu verkünden, die alle ausser ihm und einem kleinen "wissenden" Kreis" nicht mal ahnen, (weil halt gehirngewaschen usw.), dann hat das mehr mit Religion als mit Politik zu tun. Wenn da anfangen will so etwas zu widerlegen, würd man kein Ende mehr mehr finden, zum einen weil Argumente eh abgeschmettert werden, weil die ja alle "aus dem System" kommen und zum Anderen weil es einfach schon so viele bekloppte Theorien gibt. Wenn ich nun ein mystisch angehauchte Website aufmache, ein paar Zitate von Goethe und anderen Dichtern streue, die schön pathetisch klingen und behaupte, dass Verschwörer die ganze Welt mit Alien-Fusspilz infizieren wollten, würde ich sicherlich eine stattliche Zahl Anhänger finden, die mir den Müll abkaufen.
honigmann, alle Krankenversicherungen der USA sind Kapitalgesellschaften mit Profitpflicht, das bedeutet, sie müssen möglichst alle Ausgaben vermeiden und so arbeiten sie auch. Dagegen eine Kasse aufzubauen, die erschwinglich und nur zur Absicherung im Krankheitsfall da ist, wird durch eine Flut von Klagen verhindert.
@ hochemao + kalmar:
...daß man euch ans lesen und somit evtl. sogar ans überlegen bringt, hat doch schon was für sich, oder ?
Damit ist dann der Zweck schon erfüllt und anschl. kann keiner sagen, >>man hätte ja auch vorwarnen können
che, wer immer honigmann sein mag, er ist ein Meister im verfassen von gequirltem Bockmist. Entweder weiß er, was für einen hohlen Stuss er schreibt, dann ist er ein sehr guter Agent provokateur, der auf Reaktionen wartet oder er merkt selber nicht, was für einen Blödsinn er verzapft, dann begreift er auch Kritik nicht. In beiden Fällen sind Antworten auf seine Texte sinnlos.
Jan genau genommen, minimum 8 Jahre. Länger darf er ja nicht reparieren.
honigmann,
such dir besser ein anderes Örtchen um dein dürres Beinchen zu heben. Könnte sein, dass du dir die Eierchen verrenkst. Zu blöde einen eigenen Text zu verfassen und beim Abschreiben/Kopieren auch noch unfähig Mindestverhältnismäßkeiten zu begreifen. Leg dich wieder hin.
Da muss man zustimmen. Aber das is dennoch keine großartige Leistug..
Die ersten 100 Tage hätten auch schlimmer ausgehen können. Er hat doch einen zufrieden stellenden Job gemacht.
Man kann ja viel schimpfen und beschwören - fest steht: Obama macht wesentlich bessere Arbeit als sein Vorgänger. Punkt.
Natürlich ist man als Präsident ein Stück weit Marionette. Wenn man als Präsident, mehr Macht hätte als alle anderen, nähert man sich einem politischem System, was gerade die Deutschen bestimmt nicht für gut heißen können...
Barry hat in seiner Berliner Rede nicht verschwiegen, dass sich der Konflikt in Afghanistan verschärfen wird und er von den Deutschen große Opfer erwartet.
Es war bereits im Wahlkampf klar, dass Obama die Wallstreet vertritt.
Als er gewählt wurde , dürfte auch klar gewesen sein, dass es keinen überragenden "Change" geben wird. Er hat die Stimmen fast aller Afro-Amerikaner erhalten . Das heisst, dass auch die Afro-Amerikaner ihn gewählt haben, die zu den Republikanern gehören, und er wird diese Wähler nicht vergraulen wollen.
Das Theater wird sich in vier Jahren bei den nächsten Wahlen fortsetzen. Die Republikaner wollen einen schwarzen Präsidentschaftskandidaten aufstellen, wohl um die verlorenen Stimmen zurückzugewinnen.
Das "Einparteiensystem" in den USA wird von den Amerikanern selbst gehalten. Sie sind überwiegend überzeugte Demokraten oder Republikaner. Eine revolutionäre Abkehr von diesem System wird es nicht geben.
Der arme Obama, er hat noch viel zu viel zu erledigen. Sein Vorgänger hat schwersten Schaden übers Land gebracht, es braucht Zeit, diesen zu beseitigen und wieder Glaubwürdigkeit zu erlangen.
Obama rockt!! Zwar wurde Barack Obama nur mit 52 % gewählt, aber jetzt schon zeigen Untersuchungen, dass Obama wesentlich öfters und positiver in den Meiden dargestellt wird, als seine Vorgänger.
Obama, yes you can!
ach nur 100 Tagen im Amt erfreut er sich der Bestätigung durch seine Wähler und der Sympathiebeweise weltweit.
Ein Präsident, der einem solchen Vorgänger folgt, kann es nicht leicht haben. Fast auf allen Gebieten hat Bush desaströs gehandelt, was Obama nun begradigen muss.