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Artikel Marktprognosen des DZ-Bank Chefs: Äußerst unprofessionell

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Marktprognosen des DZ-Bank Chefs: Äußerst unprofessionell

Würden Sie einem Mann Ihr Geld anvertrauen, der von einem Jahr behauptet hat, die Banken hätten das schlimmste hinter sich? Einem Mann, der seinen Anlegern empfohlen hat, auf steigende Kurse zu setzen und auf Lehmann-Zertifikate zu setzen? Ein Mann, der einem Institut vorsteht, das regelmäßig Spitzenreiter sit bei undurchsichtigen Bankprodukten?


Die Rede ist von DZ-Bank-Chef Kirsch. Erneut hat er in der "Welt am Sonntag" blamable Äußerungen von sich gegeben, die nicht den Eindruck besonderer Professionalität erwecken.


Welt am Sonntag:



Herr
Kirsch, vor knapp einem Jahr sagten Sie der "Welt", die Banken hätten
das Schlimmste hinter sich. Damit lagen Sie daneben. Ein neuer Versuch?


Wolfgang Kirsch:


Damals hatte ich das Jahrhundertereignis der Lehman-Pleite noch
nicht vor Augen. Das war maßgeblich verantwortlich für das
Katastrophenquartal zum Jahresende 2008. Doch zumindest unser Haus ist
im ersten Quartal in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt: In der Gruppe
kamen wir auf 190 Millionen Euro Vorsteuergewinn. Fakt ist aber auch:
Die Märkte bleiben unruhig, und auch die Schwäche der Güterwirtschaft
wird die Banken belasten.


Welt am Sonntag:


Sie drücken sich um die Prognose. Haben die Banken das Schlimmste überstanden?


Kirsch:


(überlegt lange) Schwierige Frage in einem rezessiven
Umfeld, das zusätzliche Wertberichtigungen erwarten lässt. Entscheidend
ist vor allem, welche Kapitalanforderungen auf die Banken zukommen.


Lesen Sie das volle Interview unter:
http://www.welt.de/wams_print/article3665776/Wir-rechnen-uns-um-Kopf-und-Kragen.html


 


 


6 Kommentare

Kommentare zu Marktprognosen des DZ-Bank Chefs: Äußerst unprofessionell

 

pressebuero11pressebuero11am 23.05.09


@ Vobaschaden:
Das ist ein sehr guter Kommentar - treffender könnte man es nicht formulieren. Genau diese Erfahrungen habe ich mit meiner Volksbank machen müssen.

Daher kann ich alle nur warnen. Wenn eine Volksbank mal wieder eine "sichere Anlage" anpreist, dann fragen Sie Ihren Berater doch mal, was aus den "sicheren Anlagen" der 90er Jahre geworden ist. Dann hat er zwei Möglichkeiten:

Entweder er erzählt Ihnen, wie es wirklich war: Dass dort alles schief gelaufen ist und und rund 22.000 Anleger wegen der "sicheren Anlage" der Volksbank ihre Altersvorsorge verloren haben. Und dass sich die Volksbanken heute einen Dreck darum scheren und sich auf Verhährung berufen.

Oder erlügt Sie an - so wie man uns damals auch angelogen hat - und erzählt Ihnen von der Seriosität und Stabilität der Volksbanken, die Sieger der Finanzkrise seien.

VobaschadenVobaschadenam 23.05.09


Diese Leute in den Volksbanken können es einfach nicht. Sie machen weder die richtigen Marktvorhersagen, noch können sie die Lage richtig einschätzen. Sie blicken bei ihren eigenen Produkten nicht durch, weil sie ja die vertreiben müssen, die die DZ-Bank auflegt. Übrigens sind dies die undurchsichtigsten Produkte im gesamten Bankensektor. Und wenn sie dann alles falsch gemacht haben, dann können sie noch nicht einmal dazu stehen, dass sie sich geirrt haben - sondern sie wiegeln alles ab und behaupten:
- wir sind sicher in der Krise
- wir haben mit dem Produkt nichts zu tun
- wir begleichen keinen Schaden
- wir verhandeln nicht mit Ihnen
- wir sind nicht der richtige Ansprechpartner
und wenn alles nichts nützt:
- die Beratungsfehler sind verjährt!

vobageschaedigtvobageschaedigtam 21.05.09


Die DZ-Bank, als auch die Volksbank sollten ihre Beratungsfehler eingestehen und den beschissenen DG-Fonds-Anlegern ihr Geld zurückgeben!
Leider hat auch derOmbudsmann des BVR zu Gunsten der Volksbank entschieden, und zwar dass die 3-jährige Verjährungsfrist bei den DG-Anlagen nach § 195 BGB gilt!
Hier hätten wir schon in 1994/1997 bei unserer lieben Volksbank reklamieren sollen, obwohl die Misere erst nach 10 Jahren so richtig publik wurde!
Die von der Volksbank-Beraterin gestellten Prognosen waren auch immer grottenfalsch--identisch mit den DZ-Bank-Chef-Prognosen!!

OnkelOttoOnkelOttoam 03.05.09


Viele der örtlichen Bankvorstände erklären einem zwar hinter voergehaltener Hand, wie unglücklich sie mit der DZ Bank sind - wenn's drum geht haben sie aber zu wenig Rückgrat, um auch mal zu widersprechen. Dabei sieht das genossebschaftliche System genau das vor, nämlich Führung der Banken nach den Interessen der Basis.

VobaschadenVobaschadenam 03.05.09


Ach ja, im Interview hat er vergessen zu sagen, dass die örtlichen Volksbänker ( bis auf eine kleine Zahl nicht-belehrbarer Gefolgsleute) inzwischen stinkesauer auf ihn und seine ganzhe Mannschaft sind. Damit beginnt die Chance für uns Geschädigte, dass langsam das Pendel zu unseren Gunsten umschlägt.

VobaschadenVobaschadenam 03.05.09


Die Oberschlauen von der DZ-Bank haben offenbar noch nie viel Ahnung von Entwicklungen gehabt - was sie jedoch nie abgehalten hat, ihren Senf dazu zu geben. So erzählten sie ihren Kunden in den 90er Jahren schon etwas von sicherer Altersvorsorge mit DG-Anlagen. Leider glaubte ich damals noch ihren Aussagen, die mir von den Beratern meiner Volksbank übermittelt wurden. Auf diese Weise haben sie mir 40.000 DM abgezockt. Auch die Aussagen des Obermeisters Kirsch sind natürlich nicht das Papier wert, auf dem sie gedruckt werden, denn es kostet ja nicht sein Geld, wenn sich jemand darauf verlässt. www.vertrauensschaden-bank.de Nun habe ich mal Mut zu einer Prognose: In spätestens einem Jahr ist Kirsch weg vom Fenster - es sei denn, er fängt mal damit an, dass seine Bude die Zusagen einhält, die sie den Kunden gegeben hat, also z.B. den DG-Anlegern ihr Erspartes zurückgibt.


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