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Jungs sind Verlierer in der Schule!

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Jungs sind Verlierer in der Schule!

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Eingestellt von
Karin Brose
am 04.05.09in Politik via mopo.de

Pädagogen bemängeln, dass zu wenig für die Kinder getan wurde

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35 Kommentare

Kommentare zu Jungs sind Verlierer in der Schule!

 

kucafkucafam 08.05.09


@Buddensik,
in meiner verwirrenden, weltfremden Ignoranz von Fakten, kann ich nur feststellen, das vieles festgestellt wird und manches davon sogar einen Funken von Wahrheit in sich trägt, in der Regel aber einem Zwecke folgt und nicht nur aus diesem Grund Hinterfragen angebracht ist. Aber wenn 87% der Grundschullehrer/innen weiblichen Geschlechts sind, so hat dieses sicher seine Ursachen und was würde denn „komischer Weise“ passieren, wenn dort eine Quote eingeführt wird? Die Einführung von Quoten machte doch eigentlich nur Sinn, wenn die Möglichkeit der Erfüllung gegeben ist, oder?
Was nun das Wundern anbelangt, dem Wunderglauben bin ich schon lange nicht mehr anhänglich und eigentlich ist es auch egal, wer die Renten erwirtschaftet, nicht nur in diesem Bereich sind mir Vorurteile fremd. Ihr letzter Satz offenbart gut die Spielrichtung ihres Denkens und so ist die männliche Eitelkeit gekränkt, das starke Geschlecht, im Patriarchat dominant und nun, welche Schmach, wenn diese Dominanz verloren geht? Wenn Frauen sich zu Ernährern ihrer Familien entwickeln und Männer in eine, ursprünglich von ihnen für Frauen bestimmte, Abhängigkeitsrolle, gegenüber den Frauen, schlüpfen müssen. Erfolgreich wird ein Streben für gleichberechtigtes Nebeneinander nur sein können, wenn man sich von alten, überholten und der Zeit nicht mehr entsprechenden Rollenklischees trennt. Nur ist dieses gewollt?

BuddensiekBuddensiekam 07.05.09via Hamburger Morgenpost


Sie können die Fakten meinetwegen weltfremd ignorieren, aber selbst die Bundesregierung hat die Jungenbenachteiligung amtlich festgestellt. Eine weitere, die Bundesländer vergleichende Studie sagt aus: Je nach Lehrerinnenüberhang ist auch der Noteneunterschied am Größten - natürlich immer zu Lasten der Jungs.

Schon 87% der Grundschullehrer sind weiblich. Und obwohl in allen anderen Bereichen des ÖD eine Quotierung stattfindet - ausgerechnet hier gibt es keine Quote. Komisch, nicht?

Sie, Kucaf, werden sich noch wundern, daß die heute zurückgelassenen Jungen Ihnen keine Rente zahlen werden, sondern über die Sozialabgaben sogar noch von den "Powergirls" durchgefüttert werden müssen.

kucafkucafam 06.05.09


@Buddensiek,
wie so oft im Leben, bedingt auch hier das eine Extrem das andere und bestätigt somit nur die Notwendigkeit. Die gemachte Aufzählung ist, selbst wenn nicht vollzählig, Beweis für die Notwendigkeit eines solchen Vorgehens. Und was sind schon über eine Milliarde Steuergelder für Frauenförderung, gegen fast 500 Milliarde für marode Banken? Wie viele Banken sind marode und wie viele Frauen gibt es in diesem Land?
Eines ist aber sicher, blickt man in die Politik, so wären die Mittel für Frauenförderung etc. schon lange gestrichen, wenn es keine zwingenden Notwendigkeiten geben würde und Gleichberechtigung von Mann und Frau in der Realität schon verwirklicht wären. Da geht es in erster Linie um ein selbst bestimmtes Leben, wobei Frauen nicht die einzige benachteiligte Gruppe sind. Das hat übrigens nichts mit Feminismus zu tun, sondern eher mit Realismus!
Aber um auf das Thema zurück zu kommen, das Jungen in ihren schulischen Leistungen gelegentlich schlechter sind als Mädchen, ist nicht einmal so neu und das trotz dieses mittelmäßigen Bildungssystems. Ob dieses an einer Bevorzugung von Mädchen liegt, ist dagegen berechtigterweise zu bezweifeln. Damit möchte ich nicht sagen das in Schulen nicht gelegentlich auch einzelne Kinder bevorzugt werden, das hat aber häufig andere Ursachen als das Geschlecht des Schülers, eher sind der Geldbeutel der Eltern und die gelegentlich damit verbundene soziale Stellung, dafür ausschlaggebend. Wobei der Geldbeutel überhaupt eine, wenn nicht sogar die entscheidende Rolle für die Bildung der Sprösslinge, ob nun Junge oder Mädchen, spielt.

kucafkucafam 06.05.09


@W.Gogolin,
nun kann man Umfragen glauben, oder auch nicht und eine jede Umfrage wurde/wird um einem Zwecke zu dienen gemacht. Ob sich eine „absolute Mehrheit der Frauen eher für Kinder und Küche als für den Karrieresessel erwärmen“ kann, wage ich durchaus zu bezweifeln. Vielleicht mögen sich weniger Frauen für einen Karrieresessel entscheiden, die Freiheit, welche berufliche Tätigkeit bietet, sicher nicht missen wollen. Und wenn ich genau darüber nachdenke, so ist mir persönlich nicht eine Frau bekannt, welche sich permanent an Herd und Windel zurückziehen würde. In diesem Zusammenhang räume ich aber gern unterschiedliche Erfahrungswelten, welche sicher auch regional und traditionell bestimmt sind, ein.
Wenn nun erwähnte Autorin, deren Buch alles anderes als Unumstritten ist, in der „Erziehung ihres Kindes wesentlich mehr Befriedigung“ erfahren hat, als in Ihrer Karriere, so ist dieses alles andere als unnatürlich und sollte sogar so sein. Bedacht sei aber auch, dass sie sich vordem für ihre Karriere entschieden hatte und es sogar Frauen geben soll, bei denen es umgekehrt ist. Auch das „so viele Frauen wie Löwinnen um lebenslangen Unterhalt“ kämpfen, was gelegentlich Männer übrigens auch tun, ist eigentlich eher als Ausdruck für manifestierte, ökonomische Abhängigkeit vieler Frauen ihren Männer gegenüber geschuldet. Steht also eher für eine Benachteiligung von Frauen, als für eine Bevorzugung!

W. GogolinW. Gogolinam 06.05.09via Hamburger Morgenpost


Wenn man Umfragen glauben darf, kann sich eine absolute Mehrheit der Frauen eher für Kind und Küche als für den Karrieresessel erwärmen. Hat nicht kürzlich Eva Herman berichtet, ihr habe die Erziehung ihres Kindes wesentlich mehr Befriedigung gebracht als die Karriere? Warum eigentlich kämpfen so viele Frauen wie Löwinnen um möglichst lebenslangen Unterhalt, wenn sie doch Erwerbsarbeit so erstrebenswert und beglückend finden? Suchen sich Frauen nicht immer noch gern einen Partner, der eine Familie ernähren kann? In Partnerschaftsagenturen jedenfalls gehen männliche ALG2-Empfänger sehr schlecht weg. Offenbar haben viele Frauen riesige Probleme mit ihrer Rollenfindung.

BuddensiekBuddensiekam 06.05.09via Hamburger Morgenpost


Kucaf: Sie haben wohl noch nie vom Frauenministerium, Girlsday, Frauenförderung, Frauenstudien, Frauenquoten und den 45.000 Frauenbeauftragten gehört, sowie der über eine Milliarde Steuergelder, die in Frauenförderung und Gender Mainstreaming fließen?!

Da werden einst (vor 40 Jahren) benachteiligte Mädchen jahrzehntelang und milliardenschwer staatlich gefördert, und nun wo das Pendel nachweislich zu weit ausgeschlagen ist, sollen sich die Männer "nicht so anstellen"? Sie scheinen nicht begriffen zu haben, daß eine Gesellschaft nicht schneller vorankommt, wenn sie sich das linke Bein mit feminismus massiert und sich dann in das rechte Knie schießt. Genau das passiert mit unseren Jungen.

kucafkucafam 06.05.09


Männer! Nun scheint hier die gesamte Männlichkeit in ihrem Ego getroffen, wie werden sie doch benachteiligen, die Männer, oder werden Frauen bevorteilt? Egal wie dem auch sei, irgendetwas wird schon schuld sein, daran das Jungen in der Schule schlechtere Noten bekommen als Mädchen. Sie selbst sind es nicht, auch veralterte Rollenverteilungen können es nicht sein, nein, schuld können nur die Frauen sein und besonders jene, welche als Lehrerinnen Verantwortung für die heranwachsende Generation übernehmen. Warum natürlich gerade in den Grundschulen so wenig Lehrer anzutreffen sind, welche als Heroen strenges Vorbild sein könnten, fraglich.
Nun was soll es, da gibt es nur eine Lösung, altes Rollebild wieder ausrollen und ab mit den Frauen als Gebärmaschinen an den Herd, oder vielleicht wieder getrennte Schulen? In was für einer Zeit leben wir eigentlich?
Männlichen Gruß!

Andreas BühlerAndreas Bühleram 06.05.09via Hamburger Morgenpost


In der Tat, werte Anna, sind muslimische (nicht "moslimische") Jungs unter den Bildungsverlierern die Schlußlichter. Ob das an ihrem muslimischen Hintergrund liegt, sei dahingestellt. Jungs aus atheistischen Familien stehen denselben Problemen, nämlich dem Bildungssystem, gegenüber.
Wie hier schon mehrmals richtig erwähnt wurde, gibt die Bundesregierung offen zu, daß sie Jungs benachteiligt. Nur sieht die Frauenministerin keinen Handlungsbedarf.
Es wäre interessant zu sehen, was Hamburg für Lösungsansätze zu bieten hat, zumal ausgerechnet die Grünen ja sonst keine Möglichkeit vertun, Männern Steine in den Weg zu legen.

BuddensiekBuddensiekam 06.05.09via Hamburger Morgenpost


Mich wundert, daß gerade dieser Aspekt der Männerbenachteiligung medial aufgegriffen wird (Wehrpflicht, Sorgerecht und Lebenserwartung von Männern sind ja medial tabu). Ich kann mir das nur mit dem Umstand erklären, daß so langsam die letzte vertrocknete feministin begreift, daß die systematisch zu Verlierern gemobbten Jungen den kleinen Prinzessinnen später keinen Unterhalt zahlen können werden. Und gegen die geburtenmäßig viel zahlreicheren, viel "männlicheren" Muslime werden die frauenversteherischen Lila Pudel ihre Herrinnen nicht "verteidigen" können. Aber warum sollten sie auch?

"Wir sind zwar kulturell und wirtschaftlich untergegangen, aber wir waren wenigstens gerecht quotiert"..

W. GogolinW. Gogolinam 06.05.09via Hamburger Morgenpost


Im Artikel fehlt der Hinweis auf das Bundesbildungsministerium, das offen einräumt, dass Jungs bei gleichen Leistungen schlechter benotet werden als Mädchen. Insoweit 'schwächelt' nicht etwa das starke Geschlecht, sondern Mädchen werden schlicht wegen ihres Bravseins von hauptsächlich weiblichem Lehrpersonal bevorzugt. Wenn Jungs die Verlierer sind, liegt das zu weiten Teilen am Versagen der Lehrerinnen. Nicht zuletzt bleibt die Frage, warum sich Männer für den Lehrerberuf erwärmen sollten: Im öffentlichen Dienst werden bekanntlich Frauen bevorzugt eingestellt und befördert.

BuddensiekBuddensiekam 06.05.09via Hamburger Morgenpost


Frau Schäfer verliert kein Wort darüber, daß Jungen bei gleichen Leistungen eine Note schlechter bekommen, und selbst bei gleichen Noten weniger Gymnasialempfehlungen bekommen (Studie des Bildungsministeriums "Bildungs(miss)erfolge von Jungen"). Die sogenannte "Jungenkrise" ist eine Folge feministischer Jungenbenachteiligung. Eine Männerquote in Kindergärten und Schulen tut not.

Wenn Schulen heute nicht mehr hälftig bei Jungen und Mädchen die Hochschulreife erreichen - früher konnten sie es - dann haben nicht die Jungen, sondern die Lehrerinnen versagt. Wir Eltern müssen uns für unsere Jungs wehren. Notenspiegel jetzt - und jede sexistisch benotende Lehrerin raus!

BuddensiekBuddensiekam 06.05.09via Hamburger Morgenpost


Schlecht recherchiert - und jungenfeindlich formuliert dieser Artikel. Frau Sandra Schäfer hat es nicht einmal fertiggebracht zu benennen, WER denn nun WO einen "Jungenbeauftragten" einführen will. Das kleine ABC des Journalismus ist offenbar bei Quotenfrauen nicht mehr nötig - da reichen feministische Klischess. Ich hoffe auf mehr Informationen über die "Jungenbeauftragten" in seriöseren Blättern.

MannMannMannMannam 06.05.09via Hamburger Morgenpost


Der Feminismus hat gesiegt und die Männer platt gemacht. Drei Jahrzehnte Männer-Bashing zeigen Wirkung. Glückwunsch. Erstaunlich nur, dass immer noch Frauen nach "echten Kerlen" suchen. Pech, Mädels, davon gibt es nicht mehr viele. Bedankt euch bei Alice.

kalmarkalmaram 05.05.09


kucaf, mit hat man im Studium auch die Theorie des "black-box-brain" beigebracht und ich fand sie sehr glaubwürdig. Sie machte so schön einfache Erklärungen über "männlich" und "weiblich". Und Geschichten der Verhaltensweisen von Naturvölkern wurden erzählt, die sich von den unseren völlig unterscheiden. Und dann lernte ich finnische Neurologen kennen, die weltweit nachprüfbare Daten sammelten. Die "Naturvölker" waren Erfindungen, nichts stimmte, die Rollenverteilung war weltweit identisch, selbst in angeblichen Matriarchaten auf Celebes und am oberen Amazonas. Und die Forschungsergebnisse über männliche und weibliche Problemlösungen sind weltweit identisch und unabhängig von Kultur oder Religion. Frauen wollen ein Problem schnell und wirksam lösen, Männer die Wiederholung des Problems verhindern.

kucafkucafam 04.05.09


@kalmar,
nun, mit dem ES ist so eine Sache, versächtlichter Mensch, nicht so glücklich formuliert. Aber ein Verweiß darauf, dass der ursprüngliche Unterschied nur der geschlechtliche, und der daraus resultierende funktionelle Unterschied war. Alle anderen Unterscheidungen entwickelten sich mit zunehmender Arbeitsteilung und sind somit gesellschaftlicher Entwicklung geschuldet. Ein Beleg dafür sind nicht nur die unterschiedlichen Reaktionen von Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen, auf denselben Vorgang, sondern auch die Stellung, welche ein Mensch in einer Gesellschaft einnimmt. Zudem kann zwar der Mensch seine Umwelt beeinflussen, ist in erster Linie aber ein Produkt der Selben. Der Ruf nach der starken Hand entpuppt sich meistens als ein Schrei der Verzweiflung, zur Wahrung bestehender Verhältnisse.

HillibilliHillibilliam 04.05.09via Hamburger Morgenpost


In dem Kommentar von Sandra Schäfer vermisse ich einen Vergleich zwischen den konfessionellen Wurzeln der Schulversager des männlichen Geschlechts. Ist sie etwa zu feige dazu dieses Thema zu beleuchten?

DerQuaestorDerQuaestoram 04.05.09


Mei mei, mit der neuen Rechtschreibreform ist das Wort auch ganz schön schwer geworden ;-)

so soso soam 04.05.09via Hamburger Morgenpost


wie stellte schon ingo appelt fest: männer sind obsolet. ihre Talente: kriegführen und saufen werden nicht mehr benötigt.
Also sollte nach fundamentalerern lösungsansätzen für das problem xy chromosom gesucht werden ...

QuakmorsQuakmorsam 04.05.09


Wenn 'ne Studienrätin schon Rhythmus nicht schreiben kann....

kalmarkalmaram 04.05.09


Dass sich dieser Blödsinn von Prof. John D. Watson trotz dutzender Gegenbeweise immer noch in den Köpfen hält beweist die totale Lernunfähigkeit einiger Menschen und führt Watson somit selbst ad absurdum.


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