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Artikel Bank, Banker, Bankrott

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Bank, Banker, Bankrott

Die Erkenntnisse über professionelle Pleitiers


Journalist und Kommunikationsberater
René Zeyer arbeitete als Journalist und Reporter für Schweizer und Deutsche Zeitschriften, lebte als Korrespondent der Neuen Züricher Zeitung ein paar Jahre auf Kuba und hatte danach als Kommunikationsberater mit Bankern und Finanzdienstleistern zu tun. Diese zum Teil unglaublichen und niederschmetternden Erlebnisse und Erfahrungen schildert er in dem Buch "Bank. Banker. Bankrott. - Stories aus der Welt der Abzocker." Und inzwischen engagiert er sich auch als Sprecher von Geschädigten der Lehman-Pleite.


In der Sendung "SWR1 Leute" am 8.05.2009 schilderte er haarsträubende Skandale aus der Bankenwelt.


Eine seiner Thesen:


Kundenberater bei den Banken haben keine Ahnung von dem, was sie ihren Kunden verkaufen. Sie haben nur gelernt, wie sie es verkaufen müssen.


Kunden von Volks- und Raiffeisenbanken haben diese Erfahrung schmerzlich bezahlen müssen: Über 22.000 Anleger haben das komplette Kapital verloren, das sie in die DG-Immobilienfonds investiert haben - ein Schaden von über 500 Millionen Euro. Dabei wurde das "Produkt" als "sichere, wertbeständige Altersvorsorge" verkauft.


4 Kommentare

Kommentare zu Bank, Banker, Bankrott

 

VobaschadenVobaschadenam 13.05.09


Diese Zunft wird nur eine Überlebenschance haben:
1. Schaden finanziell ausgleichen
2. Ehrlichkeit wieder entdecken
3. Mitglieder und Kunden in den Mittelpunkt der Bemühungen stellen, nicht die Provision.
Aber der Weg dahin ist weit, hart und unbequem. Daher fürchte ich, wird er nicht beschritten werden.

raffeisenraffeisenam 13.05.09


Es ist gut, dass über diese Volksbankenberater, Lemminge mal geschrieben wird. Die Strategie dieser Geschäftemacher läuft immer nach gleichem Klischee ab. Diese "Volks"Bank bespendet am Ort in alle möglichen Kanäle, spielt sich als ortsverbunden, mildtätig auf und sichert sich damit Einfluss. Weiter werden gezielt die heimische Presse mit Inseraten gefüttert, auch da setzt man gezielt Geld ein. Ahnung von Produkten, die sie "verkloppen" haben die selbst nicht. Die Gier nach Provision und Geschäftemacherei führt dazu, dass man den Kunden gezielt über den Tisch zieht - wie es am Beispiel der DG Fonds und dem eingetretenen Schaden von zigtausend Betroffenen (über 600 Millionen "eingesammelt" und genossenschaftlich verbraten- zeigt. Beratung von Volksbanken/Raiffeisenbanken, nein danke!

pressebuero11pressebuero11am 09.05.09


... und dann noch groß in der Presse rumschmieren, wie seriös und sicher man sei. "Ein sicherer Hafen für Anleger gelder" und "Finanzkrise nicht bei uns" - Sprüche, die jeglicher Realität entbehren.

VobaschadenVobaschadenam 09.05.09


Die Volksbankberater gehören leider wieder dazu: von nichts eine Ahnung plappern sie das Zeug nach, das man ihnen eingetrichtert hat. Das kommt aber leider so glaubwürdig rüber, dass sie mit dieser Masche tausende von Kunden reinlegen. www.vertrauensschaden-bank.de Dort sieht man, wie sich diese Banker bzw. Bankrotteure dann verhalten, wenn es schief gegangen ist. Abwehren - Rausschmeissen - leugnen - oder auf Verjährung pochen.


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