Ärzte-Chef: Krankenkassen sollen nur noch bei schweren Erkrankungen zahlen
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brauch. Wer nicht ernsthaft Krank ist, müsse länger warten. Auch Erkältungen werden nicht
mehr auf "Kasse" behandelt. Die Bundesärztekammer schlägt die Einberufung eines Gesundheitsrates vor.
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Kommentare zu Ärzte-Chef: Krankenkassen sollen nur noch bei schweren Erkrankungen zahlen
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@Tarantel
Die einzigen Ärzte welche nicht so üppig verdienen sind die Landärzte in dünn besiedelten Regionen. Fachärzte machen immer ihren golden Schnitt. Die größten Kostentreiber sind die Krankenkassen selbst, die Kassenärztliche- Vereinigung und die Pharmaindustrie.
Zu den Kommentaren von Karl Weber und Rhese. Beide mit 95% Sicherheit das Sprachrohr der notleidenden Ärtzeschaft. Vielleicht sollte man für diese Dauerjammerer mal extra Suppenküchen einrichten,dann können sie ja bei Tisch über ihre finanziellen Nöte klagen. Im Moment laufen mir die Tränchen bei so viel Armut über die Tastatur. Die Realität ist schon vorher beschrieben worden,120 000€
nach Abzug aller Kosten. Wieviel wollen diese Blutsauger noch mehr??
Schaut mal hin: patient-informiert- sich.de Da stehen wissenswerte Dinge drin und machen den Ausblick, wohin die "Reise" der solidarischen KV gehen soll, deutlich.
Ich bin auch dafür die Krankenkassenbeiträge abzuschaffen - alle sollten sich priv. Versichern - dann seht Ihr mal, was euch alles vorenthalten wird, nur weil Ihr "normale" Bürger seid!
Die amerikanische Art und Weise des regierens sollte abgeschafft werden - dann spielt Geld auch keine grosse Rolle mehr, wenn es um Gesundheit und Leben an sich geht!
Als ich zur Krankenkasse ging um mich als Chroniker einstufen zu lassen wurde mir vorgehalten ich wäre im Quartal nicht oft genug beim Arzt gewesen und wollte mir darauf hin die Einstufung als Chroniker verweigern, erst nach einem freundlichem Lächeln meinerseits und einer Aufzählung welche Arztleistungen ich in Zukunft pro Quartal in Anspruch nehmen werde wurde ich dann doch als Chroniker eingestuft.
Wofür sollen wir denn Krankenkassenbeiträge bezahlen????
Wenn man eine schwere Erkrankung hat wird man zumeist zu Tode
therapiert. Patient tot. Medikamente kostenlos erprobt.Wenn
ein alter,, Dinosaurier,, der Ärztelobby soetwas erzählt,
sollte man uns Beitragzahler von den Beiträgen befreien.Wir
könnten gesünder und besser leben.Wen wir dann trotzallem
von einer schweren Krankheit befallen werden sollen, vielleicht zahlt dann der Staat unseren Angehörigen eine
Abwrackprämie.
@karlweber
das stimmt, dedshalb müssen ja viele Menschen geröntgt oder anderweitig apparatemäßig untersucht werden. Aber Du scheinst auch nicht zu wissen, wo denn das Geld bleibt. Es wird immer teurer, aber die Behandlung immer schlechter und den Ärzten bleibt auch nichts mehr. Übrigens zu den häufigen Arztbesuchen: Die meisten Patienten wurden ja immer wieder bestellt, denn ss dürfte doch weitaus die Minderheit sein, die sich freilwillig in ein Wartezimmer setzt, ohne das ihr etwas fehlt. Ich bin übrigens als Kassenpatient mit meinem Arzt zufrieden und er mit mir auch. Ich habe nur Augen und Ohren und bekomme mit, was im Umfeld passiert. Das ist nicht erfreulich.
Teuere Geräte schreiben sich nicht von selber ab.
Sie stellen auch die Diagnose nicht.
Und was die Deutschen von Ausländern unterscheidet:
Sie gehen viel häufiger zum Arzt. Obwohl sie nicht kränker
als die anderen sind. Auch das kommt sehr teuer.
Und oft stehen vier bis fünf Patienten einem Beitragszahler
gegenüber. Das kann nicht funktionieren.
Solche Zahlen sind Unfug und stammen wohl aus einem
Ministerium, bei dem alle Beitragszahler seit Jahren
merken, dass man dort nicht rechnen kann. Das tatsächliche
Jahreseinkommen niedergelassener Ärzte liegt netto bei ca.
25.000 Euro. Und pro Quartal bekommt der Arzt aus dem
riesigen Beitragstopf 39 Euro pro Patient. Ob der nun wegen
einer ernsthaften Krankheit oder bei jeder querstehenden
Blähung jede Woche zu ihm kommt. Wie steht es denn mit einem Mindestlohn für hoch qualifiziert ausgebildete Ärzte? Hätten sie die Privatpatienten nicht,
könnten sie ihre Praxis zumachen.
Bei Hüftoperationen bekommt der Arzt ca. 200 Euro von
den gesetzlichen Kassen. Das liegt unter seinen Kosten.
Eine private Krankenkasse zahlt ihm - gerechtfertigte -1800
Euro dafür. Klar, dass da Kassenpatienten lange warten müssen, denn der Arzt kann sich nicht ihnen arm "operieren".
Eine ordentliche Bezahlung der Ärzte für ihre Leistungen durch die GKV - und die die Wartezeit gibt es nicht mehr.
Wenn ich pro Monat 150 Euro (Arbeitnehmeranteil !) = 300 Euro als Beitrag rechne, und dies auf das Jahr hochrechne, dann sind dies 3600 Euro. Dies ergeben bei 2,5 % Verzinsung = nochmals 90 Euro. Und das alles auf 20 Jahre hochgerechnet (3600 X 20) dann kommt man auf 72.000 Euro. Wie letztens zu lesen war, kostete eine neue Hüfte in Frankreich ca. 5000 Euro. Man muß schon sehr krank werden um dieses Geld auszugeben.
Der Vorteil, wenn man Privat versichert ist, daß man gesünder lebt. Da man alle Rechnungen erst einmal bezahlen muß. Also kümmert man sich mehr um seine Gesundheit. Aber wenn ich alles umsonst bekomme, dann achtet man auf diese nicht sonderlich. Dies ist leider eine schleicht Grundeinstellung der Kassenmitglieder. Ich hatte letzens auch ein Gespräch mit einem Kassenmitarbeiter über dieses Thema und er konnte mir dieses nur bestätigen.
Dem ist einfach nichts entgegen zusetzen.
Guter Kommentar
Die Ärzteschaft vergißt immer zu sagen, dass sie zu den Gewinnern im Kampf um die Miliarden gehört. Der durchschnittliche niedergelassene Arzt hat ein Jahreseinkommen von 120.000 €. Nach Abzug der Praxiskosten wohlgemerkt.
Gute Medizin muß nicht teuer sein!!!!
Aber man muß nur richtig untersuchen und etwas über seinen Tellerrand hinausschauen.
Fall: Person hat sich beim Wandern eine "Erfrierung" im Großen Zeh zugezogen. Diese Stelle meldet sich immer wieder bei kaltem Wetter.
Alle "wissenschaftlichen" Untersuchungen wurden gemacht. Alle Geräte ausprobiert. Jahreslanges wandern von einem Arzt zum anderen. Geholfen hat ein kleines homöopatisches Mittel: Preis: ca. 10 Euro
Viele Geräteuntersuchungen werden gemacht, damit (!!!) das Gerät abgeschrieben werden kann. Was nutzt mir ein Gerät, welches ich nicht einsetzten kann!! Der Nichtfachmann kann ja immer noch überzeugt werden mit dem Argument: "Wir wollen doch keinen eventuellen Grund ausschließen - oder?"
Im Europäischen Vergleich leigen die Deutschen an der oberen Spitze der Operationen und MaschinenUntersuchungen. Sind andere Länder gesünder?
Die Personen, die sich am wenigsten Operieren lassen sind Ärzte. Warum wohl? Angst vor der "Inkompitenz" der Kollegen? Oder weiß man, daß man viele Operationen überhaupt nicht machen muß? GRRRRRRR
Es heißt immer, gute Medizin kostet auch mehr Geld. Aber leider kommen immer weniger Menschen in den Genuß der "guten Medizin", aber es wird trotzdem immer teurer für sie.
Die Apparatemedizin muss ja nicht unbedingt teurer werden, denn die Apparate sind ja bald abgeschrieben. Und dann wird trotzdem die Arbeit mit ihnen teurer. Na sowas !
Schurrkätzchen : Tausend Punkte von mir!!
Das Problem an der Sache ist,das das deutsche Weichei nirgendwo auf dieser Welt so oft zu den Abkochern in Weiss läuft. Animiert durch TV und Bunte Blätterberichte,die ihm sagen,das er diese oder jene Krankheit haben könnte. In Frankreich ist es jedenfalls so, das Kleinigkeiten zunächst einmal sebst gelöhnt werden müssen. Dementsprechend ist auch die Anzahl der vorhandenen Ärzte geringer.
Da aber unsere überzähligen Ärtze weiterhin ihr Auskommen brauchen,wird in den nächsten Jahren keiner damit rechnen müssen, das es in unserem Gesundheitssystem jemals effizenter zugehen wird.
Unmengen von Besitzstandsbewahrern im System haben jedenfalls auch kein Interesse daran.
Die CT ´,s müssen weiterhin augelastet werden, schliesslich bekommen viele Fachärzte von deren Besitzern unter der Hand Provisionen darauf ausgezahlt.
Hatte letztens (Mittwoch) auch einen Hexenschuß. Aber heftigst!
1. Möglichkeit: zum Arzt gehen, stundenlang im Wartezimmer sitzen, spritzen lassen... wiederkommen, wenn es nicht besser gehen sollte
2. Möglichkeit: direkt zum Masseur gehen und sich eine gute (!) Massage geben lassen. Mein Anruf beim Masseur war am Donnerstag und der Behandlungstermn dann am Freitag 17:00 Uhr. Danach war ich Beschwerdefrei!!! Ohne Pillen oder Spritzen.
Hat mich nur ganz kleines Geld gekostet (Barzahlung).
Für die Kasse wäre dieser 2. Weg wesentlich preiswerter gewesen. Aber man muß ja erst einen Arzt aufsuchen, Rezept erhalten, Masseurbehandlung erhalten, Rezept einreichen.
In der Regel werden die Rezepte mit großer zeitlicher Verzögerung von der KK an den Behandler (Arzt, Masseur...) erstattet. Der Masseur war sehr erstaut über die sofortige Bezahlung und hat sich darüber riesig gefreut, da er weniger Verwaltungsaufwand hat.
Ratet mal was eine Massage (KK-Tarif) kostet? Und dafür solch einen Aufwand machen? Ich praktiziere dies nun schon geraume Zeit. Ich gehe zum Fachmann und sage was ich gemacht bekommen möchte, lege dann das Geld auf den Tisch und die Sache ist mit 1,2 oder 3 mal erledigt.
cat, ich bin an Krebs, nach der Wende, operiert worden. Dann sagte der Chefarzt, sie haben einen Fünfer im Lotto, Organ gesund. Wieso wurde ich operiert, hakte ich nach? Er, nun, die Befunde können von einer Grippe kommen. Wieso frage ich nochmal werden dann nicht 2 Befunde vor einer solch schweren OP gemacht? Antwort, machen sie nicht so einen Aufriß wegen 50 Gramm. Soviel wog wahrscheinlich das entnommene Organ. Sarkasmus ist hier noch geschmeichelt. Aber ich bin gesund ins Krankenhaus u. krank heraus. Danach war ich wirklich krank in der Folge verabschiedeten sich noch 2 weitere Organe.
Zu DDR-Zeiten war ich auch krank, sogar schwer krank. Alles das machte man mit Einklassenmedizin in Ordnung. Die Ärzte hatten sichtlich weniger zur Verfügung, aber mit höchster Verantwortung für den Menschen gearbeitet.
Kätzche, da hast Du sicher recht. Die top Behandlung hat der Normalo in der DDR nicht erhalten. Und wer schwer krank war, wurde sogar im Westen behandelt. Es herrschte in den Krankenhäusern die gleiche Mangelwirtschaft wie im Allgemeinen. Spritzen wurden so oft benutzt und mit viel Aufwand sterilisiert, bis sie so stumpf waren, ass es ar nicht mehr ging. Schuld war der überzogene Sozialstaat. Bis 600 Mark zahlte man 10% seines Einkommens für Rente und Krankenversicherung. 60 mark war die Höchstgrenze auch wenn man 1000 Mark verdient hat. Das war der Fehler. Man hätte ca. 45% mehr einnehmen können, wenn die 10% immer erhoben worden wären. Man wurde immer und sofort med. versorgt, jedoch nicht auf dem neuesten Stand der Technik, dass ist fakt. Aber es ist billig gewesen.