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Die Milch macht sauer

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Die Milch macht sauer

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Eingestellt vonam 10.05.09in Politik via berlinonline.de

Der Milchpreis fällt und fällt, und die Wut der Milchbauern wächst und wächst. Ob Milch, Butter, Käse: Die Preise für Milchprodukte sind im Keller. Ein Päckchen Butter kostet im Schnitt 65 Cent, so wenig wie seit der Währungsreform 1948 nicht mehr! Bundesweit gehen die Bauern auf die Barrikaden, vielen droht die Pleite.

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17 Kommentare

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Kommentare zu Die Milch macht sauer

 

chafardchafardam 10.05.09


Irgendwann werden wir merken dass man Geld nicht essen kann und leerverkäufe in der Börse auch nur Mafiageschäfte sind und keine verdientes Geld.

MrSpockMrSpockam 10.05.09


Bauern jammern immer. Das liegt in den Genen. Zu nass, zu trocken, zu kalt, zu warm oder eben (wie hier) zu billig. Beim Abgreifen von Subventionen passt aber jedes Wetter.

allesbananeallesbananeam 10.05.09


Warum führt man keine Milchsteuer, ähnlich der Mineralöl- oder Ökosteuer ein, die dann auf die deutschen Milchbauern umgelegt wird ein? Ist aber wohl im Wahlkampf nicht möglich!

Only-the-catOnly-the-catam 10.05.09


Die Bauern haben kein Interesse daran weniger zu produzieren, es geht darum bei unverändert hoher Produktion möglichst hohe Preise zu bekommen. Weniger Produktion bei höheren Preisen bedeutet daß die Einkommen nicht steigen sondern nur gehalten werden.

Damit die Rechnung der Bauern aufgeht muß man die Bevölkerung davon überzeugen oder sie dazu zwingen zu deutlich höheren Preisen mindestens genauso viel Milch zu verbrauchen wie jetzt wo die Preise niedrig sind.

Bjoern17Bjoern17am 10.05.09


Begreift es doch endlich, Liebe Milchbauer! Primär sollt ihr auch mal die Regeln des Marktes verstehen und kapieren, dass immer noch mehr Produktion nur zu noch kleineren Preisen führt und Fehlinvestitionen Firmen in den Ruin treiben.

jensjensjensjensam 10.05.09


Es darf gejammert werden wie lange wird es wohl dauern, bis wir den Unmut der Bauern hören dürfen?

schlossdracheschlossdracheam 10.05.09


Hier versuchen macht und geldgierige Großkonzerne die Arbeitsleistung von von einzelnen Erzeugern unter Duldung der Regierung zu drücken.

Only-the-catOnly-the-catam 10.05.09


Angenommen, die Preise für Milchprodukte steigen und die Leute kaufen weniger davon, sind die Bauern dann glücklicher? Angebot und Nachfrage bestimmen bekanntlich den Preis und der Preis beeinflusst die Nachfrage. Wenn den Leuten die Milch zu teuer wird kaufen sie weniger Milch und der Bauer freut sich zwar über die Mehreinnahme pro Liter Milch, ärgert sich aber darüber daß entsprechend weniger Milch verkauft wird und er im schlimmsten Fall noch weniger verdient als derzeit schon.

Wenn wir die Preise für Milch festlegen wollen um die Landwirte zu retten dann müssen wir auch den Verbrauch an Milch festlegen und die Bevölkerung dazu verpflichten pro Kopf so und so viel Milch zu kaufen damit die Rechnung für den Landwirt aufgeht.

kimonokimonoam 10.05.09


Würde man die Subventionen für Landwirte einstellen, wäre es mit der Überproduktion bald vorbei.

666666am 10.05.09


Die deutschen Bauern werden verdummdeubelt. Einen Liter Milch zu erzeugen kostet harte Arbeit und ne Menge Geld. Auch wenn die Kühe glücklich sind, so muss ihr Futter doch bezahlt werden.

Mandy77Mandy77am 10.05.09


Tja, so ist das in der Marktwirtschaft. Zuviel an Angebot drückt eben die Preise.

ecofreshecofresham 10.05.09


Der Dumme ist der Bauer und hier besonders kleine und mittlere regionale Betriebe. Die Preise werden hier am meisten gedrückt.

HandyHandyHandyHandyam 10.05.09


Jeder Milchviehbetrieb macht zurzeit miese. Schuld sind daran Discounter die mit ihrer Marktmacht den Preis diktieren, da haben die kleinstrukturienten Bauernhöfe keine Chance.

KonradinKonradinam 10.05.09


1980 hatt die Butter auch noch keine 1,30 DM Gekostet. hier wird wieder Mark für Euro gerechnet. €=Teuro

chafardchafardam 10.05.09


Was solls die Landwirtschaft in Deutschland kann nicht als Folklorefaktor betrieben werden, es gibt einfach zuviel Milch auf dem Markt und derzeit ist keine Verknappung in sicht, da die meisten Bauern bis zur Nasenspitze in den Schulden stehen müssen sie immer mehr auf den Markt werfen damit sie wenigisten was erlösen, der Witz aber ist das unter betriebswirtschaftlichen Aspekten 90 % der Bauern sofort ihre Produktion einstellen müssten da sie jeden Liter Milch, jedes Kilo Schweinefleisch nicht kostendeckend produzieren und nur durch irgendwelche offene oder versteckte Subventionen sich grade so mal über Wasser halten.
Solange der Zwischenhandel verdient werden die Bauern ausgebeutet wie im Mittelalter, warum übernimmt nicht der Bund zur Sicherrung der Lebensmittelqualität ( Gammelfleisch, Milchpanscher etc.) , den Zwischenhandel von Agraprodukten, dann würde nicht irgendwelche den Profit einstreichen sondern gerechte Preise erzielt werden.

XuXuXuXuam 10.05.09


Auf die Landwirtschaft wir immer schnell mit dem Finger gezeigt, ohne sich vorher in irgend einer Form zu informieren. Überproduktion gibt es überall, nur hat in keinem Bereich ein Unternehmen so viel Marktmacht wie Aldi und Lidl und nutzen diese so gnadenlos.

BrodBrodam 10.05.09


So wie es hier läuft,fahre ich doch lieber zum Bauern um die Ecke und kaufe meine Milch für 3 Cent mehr dort!


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