Die Milch macht sauer
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Kommentare zu Die Milch macht sauer
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Irgendwann werden wir merken dass man Geld nicht essen kann und leerverkäufe in der Börse auch nur Mafiageschäfte sind und keine verdientes Geld.
Bauern jammern immer. Das liegt in den Genen. Zu nass, zu trocken, zu kalt, zu warm oder eben (wie hier) zu billig. Beim Abgreifen von Subventionen passt aber jedes Wetter.
Warum führt man keine Milchsteuer, ähnlich der Mineralöl- oder Ökosteuer ein, die dann auf die deutschen Milchbauern umgelegt wird ein? Ist aber wohl im Wahlkampf nicht möglich!
Die Bauern haben kein Interesse daran weniger zu produzieren, es geht darum bei unverändert hoher Produktion möglichst hohe Preise zu bekommen. Weniger Produktion bei höheren Preisen bedeutet daß die Einkommen nicht steigen sondern nur gehalten werden.
Damit die Rechnung der Bauern aufgeht muß man die Bevölkerung davon überzeugen oder sie dazu zwingen zu deutlich höheren Preisen mindestens genauso viel Milch zu verbrauchen wie jetzt wo die Preise niedrig sind.
Begreift es doch endlich, Liebe Milchbauer! Primär sollt ihr auch mal die Regeln des Marktes verstehen und kapieren, dass immer noch mehr Produktion nur zu noch kleineren Preisen führt und Fehlinvestitionen Firmen in den Ruin treiben.
Es darf gejammert werden wie lange wird es wohl dauern, bis wir den Unmut der Bauern hören dürfen?
Hier versuchen macht und geldgierige Großkonzerne die Arbeitsleistung von von einzelnen Erzeugern unter Duldung der Regierung zu drücken.
Angenommen, die Preise für Milchprodukte steigen und die Leute kaufen weniger davon, sind die Bauern dann glücklicher? Angebot und Nachfrage bestimmen bekanntlich den Preis und der Preis beeinflusst die Nachfrage. Wenn den Leuten die Milch zu teuer wird kaufen sie weniger Milch und der Bauer freut sich zwar über die Mehreinnahme pro Liter Milch, ärgert sich aber darüber daß entsprechend weniger Milch verkauft wird und er im schlimmsten Fall noch weniger verdient als derzeit schon.
Wenn wir die Preise für Milch festlegen wollen um die Landwirte zu retten dann müssen wir auch den Verbrauch an Milch festlegen und die Bevölkerung dazu verpflichten pro Kopf so und so viel Milch zu kaufen damit die Rechnung für den Landwirt aufgeht.
Würde man die Subventionen für Landwirte einstellen, wäre es mit der Überproduktion bald vorbei.
Die deutschen Bauern werden verdummdeubelt. Einen Liter Milch zu erzeugen kostet harte Arbeit und ne Menge Geld. Auch wenn die Kühe glücklich sind, so muss ihr Futter doch bezahlt werden.
Tja, so ist das in der Marktwirtschaft. Zuviel an Angebot drückt eben die Preise.
Der Dumme ist der Bauer und hier besonders kleine und mittlere regionale Betriebe. Die Preise werden hier am meisten gedrückt.
Jeder Milchviehbetrieb macht zurzeit miese. Schuld sind daran Discounter die mit ihrer Marktmacht den Preis diktieren, da haben die kleinstrukturienten Bauernhöfe keine Chance.
1980 hatt die Butter auch noch keine 1,30 DM Gekostet. hier wird wieder Mark für Euro gerechnet. €=Teuro
Was solls die Landwirtschaft in Deutschland kann nicht als Folklorefaktor betrieben werden, es gibt einfach zuviel Milch auf dem Markt und derzeit ist keine Verknappung in sicht, da die meisten Bauern bis zur Nasenspitze in den Schulden stehen müssen sie immer mehr auf den Markt werfen damit sie wenigisten was erlösen, der Witz aber ist das unter betriebswirtschaftlichen Aspekten 90 % der Bauern sofort ihre Produktion einstellen müssten da sie jeden Liter Milch, jedes Kilo Schweinefleisch nicht kostendeckend produzieren und nur durch irgendwelche offene oder versteckte Subventionen sich grade so mal über Wasser halten.
Solange der Zwischenhandel verdient werden die Bauern ausgebeutet wie im Mittelalter, warum übernimmt nicht der Bund zur Sicherrung der Lebensmittelqualität ( Gammelfleisch, Milchpanscher etc.) , den Zwischenhandel von Agraprodukten, dann würde nicht irgendwelche den Profit einstreichen sondern gerechte Preise erzielt werden.
Auf die Landwirtschaft wir immer schnell mit dem Finger gezeigt, ohne sich vorher in irgend einer Form zu informieren. Überproduktion gibt es überall, nur hat in keinem Bereich ein Unternehmen so viel Marktmacht wie Aldi und Lidl und nutzen diese so gnadenlos.
So wie es hier läuft,fahre ich doch lieber zum Bauern um die Ecke und kaufe meine Milch für 3 Cent mehr dort!