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Wähle Inhalte statt Personen. Mit Petitionen ist jeder Tag Wahltag.

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16 Kommentare

Kommentare zu Wähle Inhalte statt Personen. Mit Petitionen ist jeder Tag Wahltag.

 

Sven023Sven023am 13.05.09


lieber rudimentor,

um es kurz zu machen, so war mein kommentar nicht gemeint. er ist keineswegs als "wütende beschimpfung" zu verstehen. wieso denn auch wütend ?

in meinen bewusst gewählten forumulierungen wollte ich meinem entsetzen ausdruck verleihen, wie man ALLEN ERNSTES zu gewalt aufrufen kann - dies einmal mehr an die adresse von troller22. (wer gewalt sät, wird krieg ernten. wer zum schwert greift, wird durch das schwert umkommen)

und weiter unten, als antwort auf deinen zweiten kommentar am 11.05., habe ich meine meinung präzisiert, welche chancen ich online-petitionen einräume.

rudimentorrudimentoram 12.05.09


Sven, mein lieber Freund. Ich Stimme zwar mit Trollers Meinung nicht überein, aber immerhin hat er eine. Hier wütend die Leute zu beschimpfen ist nicht genug.

Sven023Sven023am 12.05.09


sieh dir doch die zahlreichen diskussionen im deutschen fernsehen unter beteiligung von politikern an - ich will sie hier nicht namentlich nennen, weder die politiker noch die sendungstitel. wenn ich mir dann aber vergegenwärtige, wieviele petitionen auf diesem wege bereits an politiker herangetragen wurden und was diese bewirkt haben, komme nicht nur ich zum ergebnis, dass politiker petitions-resistent sind.

diese diskussionsrunden sind nur dazu da, um dem bürger das gefühl zu suggerieren, er hätte was zu sagen. politiker sind in aufsichtsräten von konzernen und stehen auf deren gehaltslisten.

folglich geht also alle gewalt im staat in wirklichkeit vom kapital aus - und daran wird auch keine online-petition etwas ändern.

Sven023Sven023am 12.05.09


mein gott troller22,
was für ein hanebüchener krampf - da wird ja die milch sauer.

liest du deine kommentare eigentlich selber, bevor du sie abschickst? nicht dass ich glaube, dass sie dann eine inhaltliche änderung erfahren würden, aber u.u. könntest du die schlimmsten kuriositäten deiner formulierungs- und rechtschreibschwäche ausmerzen.

inhaltlich ist das, was du hier schreibst, natürlich komplett für die hühner - wie kann man denn ALLEN ERNSTES dazu aufrufen, dass leute "vor dem reichstag und vor regierungsgebäuden mit etwas schlaghaften argumenten .... die absetzung dieser regierung einfordern". das ist doch ein glasklarer appell zur gewalt - also absolut hirnrissig!!!

das gilt im übrigen auch für die argumente von rudimentor, der sagt, besser eine vorübergehende hoffnung als gar keine und meint, er könne mit solchen sprüchen jemanden hinterm ofen hervorlocken, um sich vortan politisch zu betätigen.

sagt mal, wo lebt ihr eigentlich ???

troller22troller22am 11.05.09


Ich bin sicher ohne eine richtig grosse Volksrevolte wird es hier nur noch schlimmer werden. Wenn das volk nicht endlich mit allen Mitteln und notfalls auch mit Gewalt die Demokratie zurück einfordert und diese Parteiendiktatur beendet, dann sieht es düster aus.

Übrigens ist das keine Volksverhetzung. Ich möchte hierbai auf das Grundgesetz aufmerksam machen und zwar Artikel 20 Absatz 4:

Das Widerstandsrecht ist mit der Einführung der Notstandsgesetzgebung in das Grundgesetz 1968 eingefügt worden. Der Widerstand gegen jeden, der es unternimmt, die Grundfesten der Bundesrepublik Deutschland zu zerstören, ist somit rechtlich abgesichert.

Strittig ist, wann dieses Recht greift. Nach einer Meinung greift es bereits, noch bevor die Ordnung gefährdet worden ist; schon die Vorbereitungen zu einem solchen Umsturz dürfen bekämpft werden. Nach anderer Meinung greift dieses Recht aber nur, wenn die Verfassungsordnung bereits ausgehebelt wurde - somit bleibt selbst bei offensichtlichen Verstößen der Staatsorgane gegen die Verfassung nur der Weg über Wahlen, Abstimmungen und den Rechtsweg, solange dieser Weg noch besteht (so etwa BeckOK/Huster/Rux, Art. 20 Rn. 192).

Deutsche (nach Art. 116 GG), also Ausländer eindeutig ausgenommen, dürfen dieses Recht aber nur als Ultima ratio nutzen; vorher müssen alle anderen Mittel ausgeschöpft sein. Nach Meinung einiger Staatsrechtler haben die Widerständler auch das Recht, Anschläge und Morde (z. B. Tyrannenmord) zu begehen, um die grundgesetzliche Ordnung wiederherzustellen.

Im Hinblick auf das Ziel, die verfassungsmäßige Ordnung zu schützen, müssen die Aktionen aber verhältnismäßig, also neben dem Verfolgen eines legitimen Zwecks geeignet, erforderlich und angemessen sein.

PS: das ist längst überfällig !

rudimentorrudimentoram 11.05.09


Sie verbreiten nur Angst.
Warum ein Aufruf zur Gewalt ein neuer Weg sein soll, ist mir nicht klar. Ein funktionierendes System lebt von Beteiligung. Ich habe mir Ihre verlinkten Artikel angesehen und finde sie ziemlich dürftig. Trotzdem viel Erfolg dabei. Es schadet sicher nichts sich mit Justiz(un)fällen zu beschäftigen.
Ja, ich bin nicht grundsätzlich gegen "das System", denn ich lebe eigentlich ganz gut und möchte einfach dass sich mehere interessieren und mitmachen.

blauaugenblauaugenam 11.05.09


Nein, rudimentor, unberechtigte Hoffnungen führen zu nichts, ihnen anzuhängen, bedeutet nur, Zeit zu verlieren. An der Totaldiktatur wird zielstrebig gearbeitet, hinter den Kulissen haben wir sie im Grunde schon:

LINK

LINK

Weiter unten haben Sie doch auch empfohlen, man solle sich auf die vom System angebotenen Mittel politisch beschränken?

Schin daran kann man erkennen, für wen Sie hier sprechen. Jedes Unrechtssystem hat die allgemeinen Wege so gut unter Kontrolle, dass man auf deren Wegen nicht grundsätzliches ändern kann. Mit allen Mitteln werden Querdenker aus den Parteien hinausgemobbt usw. usf.

Wer ändern will, muss neue Wege gehen.

rudimentorrudimentoram 11.05.09


Eben um das zu Verhindern, braucht es ein Forum wo man sagen kann: "Seht her, das ist was das Volk will und das ist nicht was Ihr tut." Lieber eine vorübergehende Hoffnung, als gar keine. Von der Totaldiktatur sind ja noch ein bisschen weg.

blauaugenblauaugenam 11.05.09


Sehen Sie sich bitte das einmal an, es ist schn fünf nach 12:

LINK

blauaugenblauaugenam 11.05.09


Die Politiker machen seit Jahrzehnten ganz bewusst Politik gegen den Willen des Volkes, entsprechend den Wünschen der deutschen Kapitalelite. Entsprechend werden Petitionen nichts bringen, sie geben dem Volk nur vorübergehende Hoffnung. Bis es nach der nächsten Bundestaghswahl zu spät sein wird: Dann wird die Totaldiktatur auf den Weg gebracht werden.

buergerstimmebuergerstimmeam 11.05.09


Auch wir haben eine Petition gestartet, werden diese aber mit einer großen Aktion in Verbindung umsetzen, direkt in Berlin. Alles zu lesen auf unserer HP.

Über folgenden Kurzlink kommt ihr direkt zur HP und zur Petition:

LINK

rudimentorrudimentoram 11.05.09


Hallo Troller, schön dass Du was verändern möchtest, aber ich glaube nicht, dass ein Aufruf zur Gewalt die richtige Wahl ist. Das wurde schon öfter versucht und es ist immer ins Leere gelaufen. So schlimm geht's uns ja auch nicht. Wenn Du das System verändern möchtest, arbeite mit den Mitteln des Systems. Alles andere verschwendet nur Deine Energie.

troller22troller22am 11.05.09


Es wäre sinnvoller wenn diese Millionen Menschen mal mit etwas "schlaghaften Argumenten" direkt vor dem Reichstag und vor Regierungsgebäuden auftauchen würden um die Absetzung dieser Regierung und die Volksdemokratie einfordern würden.

Diese Parteiendiktatur wird und und dieses Land weiter den Berg hinunterjagen, darauf darf jeder sicher sein.

rudimentorrudimentoram 11.05.09


Also bei der Petition gegen die Internetsperre haben jetzt in 48 Stunden über 15.000 Menschen mitgezeichnet. Also der Anklang ist da. Sicherlich werden sich unsere Politker erst daran gewöhnen müssen, dass sich der Volkswille so konkret äussert. Aber auch Politiker weden begreifen,dass dahinter auch immer Wählerstimmen stehen. Die Petitionstimme ist in erster Linie dazu da, diejenigen zu unterstützen, die sich politisch engangieren. Wieviel die am Ende davon umsetzen, liegt dann dort, da sind sicherlich noch einige Lernprozesse nötig. Insgesamt ist eine Online-Petition eine hervorragende Möglichkeit sich zu äussern und den Scheinalternativen bei der Bundestagwahl, was entgegenzusetzen. Fragt euren Abgeordneten wie er sich bei diversen Petitionen verhalten hat.

tangotangoam 11.05.09


Habe einmal an solch einer Petition teilgenommen und es wirklich nichts bei rumgekommen!

Bezweifle stark das diese Online Petition überhaupt Anklang finden!!!

coloniuscoloniusam 11.05.09


Das mag sich ja schon anhören aber ich habe noch keine Online-Petition gesehen der statt gegeben wurde!

Das Prinzip der Demos-kratie endet in Deutschland leider mit Abgabe der Stimme!!!


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