Artikel Wissenschaftler der Universität Köln wollen die Abgasprobleme des ....
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Dieselmotors lösen.
Auszüge aus
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,druck-617829,00.html und
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,617829,00.html
Wissenschaftler der Universität Köln wollen die Abgasprobleme des Dieselmotors lösen, indem sie dem
Kraftstoff Wasser beimischen - mit beeindruckenden Ergebnissen.
Kaum minder phantastisch mutet ein Forschungsprojekt am Institut für Physikalische Chemie der Universität
Köln an, das im vergangenen Jahr eine Dissertation mit Auszeichnung abwarf und Motorenbauern einen
segensreichen Effekt verspricht: Bei einer Beimischung von etwa 30 Prozent Wasser zum Dieselkraftstoff
reduziert sich der Rußausstoß um mehr als 90 Prozent, derjenige der Stickoxide um etwa ein Drittel. …
Diese Reinigungsquote wurde in mehreren Prüfstandtests festgestellt und lässt sich auch chemisch erklären:
Rußpartikel entstehen, weil im Zentrum der Verbrennung zu wenig Sauerstoff vorhanden ist, um die extrem
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langkettigen Moleküle im Dieselkraftstoff rasch in Kohlendioxid umzuwandeln. Wasser enthält reichlich
Sauerstoff, was die Verbrennung schürt. Gleichzeitig senkt es die Verbrennungstemperatur; dadurch entstehen
weniger Stickoxide.
Das Phänomen ist seit Jahrzehnten bekannt und ermutigte schon zu diversen Experimenten, die vorwiegend
der Leistungssteigerung dienten. Ein Serieneinsatz in Fahrzeugen jedoch schien bisher unmöglich: Dafür
müsste sich das Wasser wie ein Additiv in den Kraftstoff mischen lassen. Diesel und Wasser perlen jedoch
aneinander ab, lassen sich allenfalls durch dauerndes Schütteln oder Rühren in einem Emulsionszustand
halten. In einem ruhig liegenden Tank setzt sich das Wasser unten ab, und der Kraftstoff schwimmt oben.
Lada Bemert, Chemikerin an dem Kölner Hochschulinstitut, entwickelte nun ein stabiles Gemisch aus Diesel
und Wasser durch den Einsatz von Tensiden, die in ähnlicher Form auch in Waschmitteln oder bei der
Erdölförderung verwendet werden. Mit dieser Mikroemulsion, bestehend aus etwa 60 Prozent Kraftstoff, 30
Prozent Wasser und 10 Prozent Tensiden, erreichte sie im Versuch sagenhafte Schadstoffreduktionen und im
akademischen Betrieb die Doktorwürde. …
Kommentar von Rolf Keppler: In den aufgeführten Artikeln ist nicht zu entnehmen, dass der Kraftstoff
reduziert wird. Es wird nur von einer Kostenersparnis gesprochen. Ich könnte mir aber sehr gut vorstellen,
dass auch der Kraftstoffverbrauch reduziert wird. Ich könnte mir gut vorstellen, dass man dies nicht erwähnt,
um nicht potentielle Autokonzerne von einer Übernahme der Erfindung abzuschrecken. Wie man aus
Erfahrung weiß, neigen die Autokonzerne nur unter äußerstem Druck zu einer Übernahme von Erfindungen,
die zu einer Kraftstoffreduzierung führen.
Das was die Uni Köln „gefunden“ hat, haben die Japaner schon vor einigen Jahren gefunden. Ich hatte
darüber berichtet und geschehen ist leider noch nichts.
Diese Erfindung ist ein Hinweis dafür, dass auch das Einspeisen von Wasserstoff und Sauerstoff zum Kraftstoff ähnlich
viel bringt. Siehe der Vortrag um 16.30 Uhr im nächsten Artikel:
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http://home.arcor.de/rundbriefe
http://www.rolf-keppler.de
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