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FDP stellt Steuersenkung als Koalitionsbedingung

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FDP stellt Steuersenkung als Koalitionsbedingung

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Ein schwarz-gelbes Bündnis bleibt die Zielvorstellung der FDP – aber leicht wollen es die Liberalen dem Wunschpartner nicht machen. Parteichef Guido Westerwelle kritisierte beim Bundesparteitag der FDP das "Chaos", das in Steuer-Fragen bei der Union herrsche. Eine Koalition werde es nur bei Steuersenkungen geben.

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9 Kommentare

Kommentare zu FDP stellt Steuersenkung als Koalitionsbedingung

 

lunapiena41lunapiena41am 19.05.09


Ich denke Westerwelle ist nicht unglaubwürdig aber sicherlich wird er seine Wünsche nicht umsetzen können. Er wird nicht alleine regieren, und somit große Kompromisse schließen müssen. Aber auch kleine positive Änderungen sind willkommen. Das es sich bei ihm natürlich ebenfalls um Wahlpropaganda handelt ist klar. Aber er ist sicherlich noch glaubwürdiger als die Linke die ja mit links 2 Mio neue Arbeitsplätze schafft.

Steuern könnten sehr wohl gesenkt werden. Vor allem die mittlere Schicht.. denn nur da wird richtig zugelangt und das ist auch die Gruppe die in der Lage wäre die Wirtschaft anzukurbeln... aber solange in unserem Land... Steuervorauszahlungen.. wo man noch gar nicht weiß ob man die veranschlagten Summen überhaupt verdient, vor Investitionen steht.. und beim Ehegattensplitting Gelder des einen erst versteuert werden müssen um diese dem Ehegatten zu geben um diese zu investieren hängt der "Haussegen" natürlich schief..

Sagt mir doch mal ein Mensch warum der Staat die Einkommen zusammenwerfen darf, aber die gemeinsam verdienten Gelder bei Investitionen trennt???

Weiter so... lieber Staat ihr seit auf dem richtigen Weg...

SilberrueckenSilberrueckenam 18.05.09


Hi f5, ein großes Wort sprachst Du gelassen aus. Danke.

kucafkucafam 18.05.09


Wie es mit den Steuern so ist, nur jener kann sie sparen, wer auch Steuern zahlt! Somit würde dieses ohnehin einer wachsende Zahl von Menschen (Hartz IV, prekäre Beschäftigungsverhältnisse, viele Selbständige, Rentner, Geringverdiener etc.) nichts nützen. Und gerade diese könnten die Wirtschaft richtig ankurbeln, da sich gerade dort sogar schon existenzielle Konsumdefizite aufbauen. Eigentlich geht es doch um Steuersenkungen für einige wenige und um dieses zu bezahlen werden dann wieder allgemein, betreffende Steuern erhöht. Nun ist es so und so schon fraglich, woher der Staat die Einnahmen nehmen wird, welche er den defizitären Banken zuschustert? Den gängigen Wirtschaftslehren entsprechend, bleiben dem Staat zur Erfüllung seiner Aufgaben letztendlich nur Steuereinnahmen und diese sind, wie jüngst Verkündet, rückläufig und das bei wachsenden Ausgaben. Andererseits haben die Steuersenkungen der letzten Jahre auch nicht gerade die Wirtschaftsentwicklung befördert, einzig die Gewinne erhöhten sich, aber davon profitierten auch nur einige Wenige!

SchwabenteufelSchwabenteufelam 18.05.09


Das ist doch nur billiges Wahlkampfgeplänkel von Guido um mehr Stimmen zu bekommen.Wenn es im September für Schwarz/Gelb reicht,wird es da eine kleine Wortspielerei geben,damit die FDP nicht als Lügner da steht,aber die Steuern trotzdem nicht gesenkt werden müssen. Im Koalitionsvertrag wird dann stehen.... Die Union und die FDP beabsichtigen die Steuern zu senken.. Etwas zu beabsichtigen heißt nämlich nicht, etwas auch zu tun. Ich z.B. beabichtige schon seit vielen Jahren Multimillionär zu werden,bisher ist es allerdings leider bei der Absicht geblieben

BlaueseeBlaueseeam 18.05.09


Sogar die CSU macht inzwischen einen Rückzieher in Sachen Steuersenkungen. Westerwelle ist unglaubwürdig.

mikikamikikaam 18.05.09


Auch nur ein armseliger Sprücheklopfer, um an die Macht zu kommen, würde er sich auch mit dem "Teufel"
verbünden!

RentnerdemokratRentnerdemokratam 18.05.09


Damit hat sich der liebe Guido als Koalitionspartner selbst abgewählt. Kaum einer wird glauben, wünschen schon, dass Steuerentlastungen möglich sind. Also auch ein Mogelpaket

f5f5am 18.05.09


Ist natürlich ein Dilemma, einerseits begrüße ich natürlich Westerwelles Enthusiasmus hinsichtlich der Steuersenkungen, aber andererseits käm ich nie auf die Idee, diesen Choleriker zu wählen :-)

kenobikenobiam 18.05.09


Vor den Wahlen scheint es immer, als hätte die Politik nur ein Problem - zu hohe Steuern. Schade, dass nach dem Wahlkamof die Prioritäten wieder anders gesetzt werden...


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