2.61

Wie die Hirnforschung das Menschenbild prägt

x 9
 
 
Wie die Hirnforschung das Menschenbild prägt

Beitrag melden


Würde man die aktuellen Erkenntnisse der Neurowissenschaften ernst nehmen, müsse man sich von vielen herkömmlichen Vorstellungen über Geist und Seele verabschieden und Wesen und Bestimmung des Menschen ganz neu fassen. „Diese Umwertung aller Wertvorstellungen (...) hat zu bisher unabsehbaren Konsequenzen in allen Bereichen der menschlichen Existenz

Auf google.com weiterlesen

1 Kommentar

Ähnliche Beiträge aus den Themenbereichen: Wissenschaft Sonstiges, neu, menschen, Konsequenzen, Hirnforschung, Existenz

 

Kommentare zu Wie die Hirnforschung das Menschenbild prägt

 

mindmindam 01.06.07


Das Thema ist hochinteressant, wenngleich es durch sehr gewagte und keineswegs bewiesene Thesen der Hirnforscher Singer, Roth und dem im Artikel genanten Philosophen Metzinger, die leider viel zu oft wie Fakten aus der Wissenschaft behandelt werden, in eine sehr einseitige Betrachtung gedrückt werden.
Alle drei sind der Meinung, dass Geist udn Bewusstsein aus der Biochemie des Gehirns entsteht und wir auch keinen freien Willen hätten. Erklären können sie Gedanken und Bewusstein freilich nicht einmal ansatzweise. Sie kommen mir vor wie Personen, die noch keine Fernsehen kennen und nun das Phänomen Fernsehen untersuchen wollen. Sie haben eine Seite des Fernsehers aufgeschraubt und festgestellt, das bei bestimmten Programmen bestimmte Bausteine im Gerät bestimmte elektrische Muster verarbeiten und glauben nun das Programm entstehe im Gehirn - nur wie, das wissen sie noch nicht.
Wenn das die Spitze unserer Forscher ist, dann gute Nacht Menschlichkeit!


Um Kommentare zu schreiben musst du eingeloggt sein. Anmelden

Noch kein Profil bei Webnews? Jetzt registrieren