Wie die Hirnforschung das Menschenbild prägt
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Kommentare zu Wie die Hirnforschung das Menschenbild prägt
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Das Thema ist hochinteressant, wenngleich es durch sehr gewagte und keineswegs bewiesene Thesen der Hirnforscher Singer, Roth und dem im Artikel genanten Philosophen Metzinger, die leider viel zu oft wie Fakten aus der Wissenschaft behandelt werden, in eine sehr einseitige Betrachtung gedrückt werden.
Alle drei sind der Meinung, dass Geist udn Bewusstsein aus der Biochemie des Gehirns entsteht und wir auch keinen freien Willen hätten. Erklären können sie Gedanken und Bewusstein freilich nicht einmal ansatzweise. Sie kommen mir vor wie Personen, die noch keine Fernsehen kennen und nun das Phänomen Fernsehen untersuchen wollen. Sie haben eine Seite des Fernsehers aufgeschraubt und festgestellt, das bei bestimmten Programmen bestimmte Bausteine im Gerät bestimmte elektrische Muster verarbeiten und glauben nun das Programm entstehe im Gehirn - nur wie, das wissen sie noch nicht.
Wenn das die Spitze unserer Forscher ist, dann gute Nacht Menschlichkeit!