Opel-Insolvenz trotz nachgebesserter Angebote von Fiat und Magna?
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Wir, das Volk, haben jahrelang sprachlos und meinungsfrei zugelassen, dass die 'Globalisierung' und die 'internationale Wettbewerbesfähigkeit' regionale Interessen immer mehr geopfert wurden. Regeln wurden keine aufgestellt, hielt man doch diese Globalkacke für den Motor des Aufschwungs. Nur Megafirmen sollten es richten können und richteten hin. Guck mal wie viele Großkonzerne nur noch von Strategen geführt wurden, die mit den Produkten und mit der Entwicklung des Kerngeschäfts nix am Hut hatten. jetzt glauben wir schon wieder, dass die Berater und die Strategen es richten werden. Wirtschaft im freien Fall gehört auch dazu. So können ganze Volkswirtschaften kaputt gehen, da muss jetzt eingegriffen werden. Es bleibt nur die Hoffnung, dass es sich für die Zukunft auszahlt.
Was soll eigentlich das Getöse um staatliche Unterstützung
und um Investoren für den Sanierungsfall Opel?
Ford boomt in Deutschland, liefert das meistverkaufte
Auto in Europa, den Fiesta und denkt garnicht daran,
Arbeitsplätze abzubauen. In Rußland lieferte Ford 2008
187.000 neue Autos aus, Opel nur ein Drittel davon, nämlich 62.000.
Sollen ein erfolgreiches Unternehmen und seine Mitarbeiter
mit ihren Steuergeldern einen siechen Konkurrenten
unterstützen (mit den anderen Steuerzahlern), der nicht
erst seit der Wirtschaftskrise Probleme hat? Das brächte
den ganzen Automarkt durcheinander und wäre weder betriebs-noch volkswirtschaftlich sinnvoll.
Das wäre eine Bevorzugung von Opel zu Lasten der
anderen Hersteller, d e r e n Mitarbeiter und zu
Lasten aller Steuerbürger, die durchaus nicht dringend
darauf angewiesen sind, sich einen Opel zu kaufen.
Der Wahlkämpfer Steimeier tut so, als ob dies der
Fall wäre und verletzt das Gebot der Distanz zu
Einzelinteressen, das auch für einen in dieser Sache
fachfremden Außenminister gilt. Er ist nicht für
das Äußerste zuständig.
Wer auch immer welche Anteile ( wonach und sollen die sich
eigentlich präzis bemessen?) haben wird: Es steht wenigstens das eindeutig und unwiderruflich fest,
wer mit einem Anteil von 100 Prozent für eine hochriskante
Opel-Rettung" haftet: Die deutschen Steuerzahler.
Gesetzlich vertreten durch Bundesminister und Landesfürsten.
Die bereits mit ihren Staatsbanken den Bürgern an den
Geldbeutel gegangen sind.
Die im Wahlkampf stehen und wohl bereit sind, bis ans
Äußerste zu gehen. Und auch der Opel-Belegschaft Zusicherungen machen, die sie nicht einhalten werden (können).
Da Magna, aktuell ein Unternehmen mit Verlusten und einem
Anteil von nur 20 Prozent dieser Sache einen Namen gibt,
in dieser Wundertüte aber zu 30 Prozent ein erfolgloser,
russischer Autohersteller und eine regierungsabhängige
Staatsbank stecken, könnte man auf den Gedanken kommen,
daß hinter dem auffälligen Engagement des deutschen
Außenministers für die angebliche "Magna-Option" vielleicht
Putin und ein rühriger Lobbyist stecken könnte.
Bin auch der Meinung, dass Opel über eine Insolvenz wieder erstarken könnte. Der Automarkt ist hart, alles andere wäre ein Dahinsiechen
Opel hat in 15 Jahren seinen Marktanteil von über 17 %
auf 8,8% halbiert. Derzeitige Zuwächse sind der unsinnigen
Abwrackprämie geschuldet. In Rußland wiederum ist der
erfolgreichste deutsche Autoproduzent VW mit der doppelten
Zahl von Zulassungen gegenüber Opel. Führend sind bei den Massenherstellern
mit Abstand die asiatischen Produzenten. Unter den
Premiumherstellern stehen Audi, BMW und Mercedes gut da.
Momentan werden in Russland jede Menge Opel verkauft, deutlich mehr, als vergleichbar andere europäische Marken. Die Entwicklung macht Sinn, weil – Magna Anteile des in den Bankrott schlitternden Autohersteller GAZ besitzt ( hat nix mit Gas zu tun) Da liegt es doch nahe, das Magna und die russischen Sberbank die ruinöse Stätte mit gesponserten deutschen Steuer-Milliarden saniert (nicht so teuer wie Opel in Deutschland). Damit hätten sie ein Top- modernes Autowerk im Osten. Leider müssten dann aus wirtschaftlichen Gründen ein paar Werke in Deutschland geschlossen werden. So könnte ein Zukunfts- Szenario aussehen
Diesen "Stolz" können sich "Opelianer" nicht leisten.
Denn Opel ist ein Sanierungsfall seit Jahren.
Es kommt auf den Automarkt an, ob Opel Autos für
Deutschland bauen kann und wieviele. Wenn überhaupt.
Opel ist ein Bestandteil von GM. Deshalb verbaut Opel
auch in Deutschland in seine Opels Teile von GM.
Und GM als Eigentümer seiner "Opel" genannten Betriebsstätten in Deutschland entscheidet auch über
Einzelheiten. Ein Betrieb, der einem anderen gehört,
kann nicht verstaatlicht werden. Auch können "Opelianer"
nicht von den deutschen Steuerzahlern verlangen, daß sie
den "Stolz" der Opelianer über einen Staatsbetrieb finanzieren. Jeder hängt an seinem Arbeitsplatz. Das
verstehe ich. Aber es gibt schon Anzeichen dafür, daß in
Rüsselsheim und anderswo die Realität von Opel und
seinem Zustand nicht mehr angemessen wahrgenommen wird.
Eine Insolvenz ist durchaus eine Option. Durch ein Insolvenzverfahren sind viele Firmen schon gerettet worden. Nach einer nüchternen Bestandsaufnahme.
Nie und nimmer darf Opel verstaatlich werden, denn die Magna-Manager haben schon konzeptionell festgelegt, dass über eindrittel der Anteile bei GM bleibensollen, weitere 35 Przent wird der russischen Sberbank überschrieben und Magna selbst, bleibt lieber mit 20 Prozent im kalkulierbarem Hintergrund und damit die Opelianer bei den neuen Arbeitgeber nicht die Lust am Schaffen verlieren müssen sie 10% tragen.Insolvenz nicht ausgeschlossen. Der Staat kann hier bei den bereits zur Verfügung gestellten Bürgschaften keine weiteren Steuermittel einsetzen.Geht das in die Hose dann zahlen das noch die Kinder unserer Enkelkinder
Gegen ist immer gut, aber wofür???
Wo soll es denn hingehen???
Im globalen Geschäft muss man sich schlau aufstellen. Mach mal einen richtigen Vorschlag, vieleicht hast du ja eine tolle Idee???????????????????????????????
Die Gefahr sehe ich apeziell bei Magma und den Russen.
Ich sehe immer noch nicht durch was GM ohne Opel verkaufen will??? Die einzigen brauchbaren und zeitgemäßen autos laufen auf OPEL-Basis. Wo ist da der Trick??
War da nicht die Schlacht im Teuteburger Wald??
Aber egal, die Jungs haben ihre Autofabrik fit gemacht und wir haben versucht alle Marktentwicklungen zu verhindern. jetzt stellen wir fest, dass der ganze Scheiss Verschwendung war, denn die anderen haben die Entwicklungen zur marktreife geführt. Blöd gell. Besser Pasta wie russische Fischsuppe mit Blinsen.
Nachdem klar war, dass Porsche mehr Geld mit anderen Dingen verdient als mit dem Autobau, muss auch vor der Krise schon klar gewesens ein, dass der Porscheboss ein Zocker ist.
Posche stand solide da und ist gerade der Pleite entronnen. Das sollte keine gute Empfehlung sein.
Bei den Russen, auch wenn sie über Österreich daherkommen, sehe ich die Gefahr, dass ganze Fabriken im osten verschwinden. Dafür dängeln wir dann hier den alten WOLGA oder die die Russkikarren heißen.
Klar noch mehr spricht dafür. Alle Experten haben festgestellt, dass ein Massenhersteller wie Opel einer ist, allein zu klein ist. jetzt empfehlen die Experten einen investor. hat der denn die gerade noch für notwenige gehaltene Masse im Ärmel?? Hat er nicht, außer FIAT.
Aber was von solchen Experten zu halten ist, weiß man ja spätestens seit der Krise. Dumpfbacken-Gequarke.
Bei einem Jahresumsatz von 70 Milliarden und ca. 200000 Mitarbeiter sind doch 6 Milliarden ein Witz an schulden. Fiat hat in den letzten 5 Jahren ca. 15 Millarden an schulden abbauen können. Daran sieht man eigentlich die Leistungsfähigkeit dieses Unternehmens, oder??
Opel soll es alleine machen. Die sollen sich vom amerikanischen Mutterkonzern abkoppeln, und Wiedeking von Porsche ins Boot holen.
Nun gibt es bald Pasta in den Mittagspausen bei Opel.
Es ist wie in alten Zeiten, Rom gewinnt immer.
Und wenn Opel genug gemolken sein sollte, dann wird Opel genauso wie einst der Nokia-Fall von der deutschen Landkarte gestrichen sein.
Ich bin gegen eine Zusammenarbeit von Opel und Fiat, auch wenn es, aufgrund der Economies of Scale, Betriebswirtschaftlich Sinn machen würde.
Wer etwas kaufen will, braucht Geld.
FIAT ist hoch verschuldet, hat demzufolge kein Geld.