«Agrardiesel» wird billiger: Regierung kapituliert vor dem Druck der Bauer
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Ich habe mich bei uns in der Kaufhalle nach Hartz4-Milch umgesehen. Negativ. Schließe mich der Frage von Demokrates an.
"Das sie als Milchbauern tätig sind, ist ihr ureigener Wille. Niemand hat sie dazu gezwungen."
das ist wohl richtig, es hat aber auch niemand das recht, sie am ausgestreckten arm verhungern zu lassen. die meisten sind ja familienbetriebe seit generationen.
wenn beim spritpreis angebot und nachfrage den preis regeln würden, dann könnten wir an der zapfsäule den liter zu 50 cent tanken ...
Eine weitere Zunahme der sowieso gigantischen
Staatsverschuldung um 525 Millionen Euro wegen des
Einknickens einer Regierung, die wegen des Wahlkampfes
in Finanzdingen völlig von der Rolle ist, dazu auch noch
wettbewerbsverzerrend ist und den Markt auf Kosten der
Steuerzahler völlig durcheinander bringt - das alles ist
weder "gerecht", noch in irgendeiner Weise zufrieden-
stellend. Das ist hasardeurhaftes Nachgeben gegenüber
einer chronisch subventionssüchtigen Branche.
@ Mausbiber-Gucky
Hartz 4 ist der unsägliche Name einer Arbeitsmarktreform.
Du kannst mir sicherlich erklären, was dein Ausdruck "Hartz4-Milch" zu bedeuten hat und wie er mit dieser Reform in Verbindung zu bringen ist
Und wenn der Milchbauerlobbyist Mausbiber-Gucky soviel Verstädnnis für dieses Gejammer aufbringt, dann soll er doch seine Milch beim Bauern selbst kaufen und freiwillig 5, - Euro für den Liter Milch löhnen. Vielleicht beruhigt das sein Gewissen. Nur braucht er sich nicht zu wundern, dass der Milchbauer seines Vertrauens beim nächsten Mal 6,- Euro von ihm haben will. Es ist so wie Silberrücken es schreibt. Ich hab' im TV keinen einzigen Schrotttraktor in Berlin gesehen. Vom Elend der Bauern ist bei der Technik nix zu merken. Meine Heimat die Prignitz war schon immer bäuerlich geprägt. Und auch hier ist auf dem Arbeitsmarkt nichts davon zu merken, dass es der Landwirtschaft schlecht geht.
Ich frage mich ehrlich, warum man hier sofort Hartz IV-Vorowürfe an den Kopf geworfen bekommt, wenn man mit den Vorstellungen unserer Herren Bauern nicht konform geht? Das sie als Milchbauern tätig sind, ist ihr ureigener Wille. Niemand hat sie dazu gezwungen. Und langsam dürften auch sie begriffen haben, wie die Marktwirtschaft läuft. Wenn sie mit den Milchpreisen nicht klarkommen, steht es ihnen frei, sich ein anderes Betätigungsfeld zu suchen. Das trifft für jeden Unternehmer und auch Arbeitnehmer zu. Als stinknormaler Autofahrer brauche ich mich über die Besteuerung von VK und DK auch nicht aufzuregen und muss sehen, wie ich damit klarkomme.
"Einen Bauern, der nicht jammert, gibt es nicht."
dieser etwas ketzerisch daher kommende spruch könnte oberflächlich betrachtet heißen, dass alle bauern notorisch unzufrieden sind. das aber halte ich für ausgemachten blödsinn. die große unzufriedenheit, vor allem die der milchbauern, deutet vielmehr auf unzureichende rahmenbedingungen hin.
gäbe es gerechte milchpreise, brauchte kein bauer über quote zu produzieren.
mit anderen worten, ein fairer milchpreis wäre das effektivste mittel, den milchsee abzubauen und staatliche unterstützung zu vermeiden.
unseren politikern fällt aber immer nur dasselbe ein, wenns um solche probleme geht. bei den bauern führen sie den agrardiesel ein und in der autobranche die abwrackprämie. beides verpufft innerhalb kürzester zeit und an den eigentlichen problemen ändert sich überhaupt nichts.
eine staatsverschuldung von 525 millionen euro kann und darf kein maßstab sein für gerechte und zufriedenstellende rahmenbedingungen für milchbauern. echt lachhaft !!!
@mausbiber
Ich trinke diese Plörre höchst selten. In so manchem
"Bauernschädel" hat wohl die Tatsache keinen Platz, dass
durchaus nicht ein ganzes Volk tagtäglich größere Mengen
einer fetten, weißen Brühe trinkt. Von der Vertreter des
"Bundesnährstandes" bedenkenlos 10.000 von Litern weg-
schütten. Die sich offenbar auch dann toll finden, wenn
sie auf tierquälerische Weise eine Kuh durch Menschenmengen auf einer der häufigen Demonstrationen
treiben. Viele Menschen vertragen dieses subventionierte
Zeug sowieso nicht. Ganze Völker verzichten aus diesen
Gründen darauf. Ein Schaden entsteht ihnen dadurch nicht.
Wer Milch trinken will, der soll es tun.
Aber er ist durchaus gut beraten, sie zu dem Preis zu
kaufen, den er für angemessen hält. Es gibt Bauern, die
kommen mit den Milchpreisen durchaus zurecht.
Qualitative Unterschiede gibt es bei Einhaltung hygienischer Standards nicht. Alles andere ist Werbegedöns.
Dieses dauernde "Geschrei" zum Thema "Milch" kann einem
schon auf die Nerven gehen. Als wären wir alle lebenslang
Flaschenkinder. Führt man diese Flasche zu oft an den
Mund, dann ist das bei Kuhmilch so ungesund wie andere
Flascheninhalte auch.
"Bei einem viel zu hohem Angebot muss der Milchpreis natürlich in den Keller gehen."
klar, angebot und nachfrage regeln den preis, haben wir auch mal in der schule gelernt. nur, dass der preis dann sogar unter die herstellungskosten sinken kann, hätte sich niemand von uns in seiner schulweisheit träumen lassen.
Zum Teil stimme ich da zu aber nur zum Teil aber auch die Discounter sind nicht unschuldig auch wenn du diese von der Schuld ausnehmen willst, letztlich hat die hauptlast der Schuld der Konsument selbst aber das steht auf einem anderen Blatt. Auf jedenfall ein guter Ansatz und ein Punkt von mir fürs Hirn einschalten was andere ja leider nicht können oder wollen den "GEIZ IST GEIL"...
und wieder ein kurzfristiger Denker viel Spass mit deiner Hartz4-Milch... -.-
Das es soviel Milch gibt ist aber nicht die Schuld der Bauern sondern die grossen Molkereibetriebe an die diese abgeliefert wird , diese sind halt nicht bereit faire Preise dafür zu zahlen sondern drücken was geht was dann wieder dadurch ausgeglichen wird das mehr milch produziert wird ein Teufelskreis dem die kleinen Bauern kaum entrinnen können denn diese müssen ja von etwas existieren und wenn die Bauern nicht Liefern wollen gibt es gnug andere Bauern in der "EU"... Soviel zur Globalisierung...
ach ja und ehe ich es vergesse es wird noch weeeesentlich schlimmer werden:
Ein alter bekannter wird daran einen nicht geringen Anteil haben in Zukunft:
LINK
und auch ein interessanter Link:
LINK(Kartoffel)
Die Landflucht ist zum Teil auch deswegen begründet. Arbeit hat halt seinen Preis und Landarbeit ist nicht einfach sondern sehr komplex auch ein Grund warum ich nicht diesen Job gesucht habe. Aber er muss gemacht werden, es sind auch Menschen und sie arbeiten wesentlci härter als Verkäufer,Bänker,Sekretärinnen und Co. Faire Preise sind nötig und gerecht zumindest wenn es eben jene kleinen Bauern bekommen aber leider sind es eher grosse Fimen selbst welche die nichts anbauen. Ich habe zumindest keine Lust Milch zu trinken und im Hinterkopf zu haben das die kleinen Bauern die dafür Bukeln wofür ich zu fein bin irgendwann auf Hartz-Niveau Leben müssen für etwas was zumindest heute nicht mehr selbstverständlich ist... Es muss etwas geschehen und die Bauern "jammern" NICHT umsonst.
Schlürf du deine Hartz4-Milch und lach dich schlapp über jene die hart arbeiten um diese zu liefern gegen fast schon Hungerlohn ich werde mir wohl bald ne alternative suchen und dann kann ich ohne reue geniesse
LINK
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Die gelackmeierten sind also die kleinenBauern und die "jammern" zurecht wie ich finde. Die Milchpreise müssen steigen und die Subventionen gerechter verteilt werden sonst drohen uns in Zukunft wirklich Mondpreise. Spätestens wenn sämmtliche kleine Bauern Bankrott sind oder in die Stadte gezogen sind um da ein besseres Auskommen zu haben denn dann können und die Agrarmultis die Preise erst recht diktieren ich wette dann wäre das geheule gross...
Also Sack denke mal ein wenig längerfristig als nur bis zu deinem Geldbeutel...
Bei einem viel zu hohem Angebot muss der Milchpreis natürlich in den Keller gehen. Da haben die viel bescholtenen Discunter absolut keine Schuld daran. Die Schuld liegt an einer neuen Agrarkommisarin in Brüssl und den nationalen Landwirtschaftsministern (bei uns war das seinerzeit ein Herr Seehofer). Die haben nämlich vor einiger Zeit beschlossen, das gut funktionierende Milchquotensysten auslaufen zu lassen. Jetzt wundern sie sich, dass die Milchbauern zu viel produzieren. Verwunderlich ist auch, dass dies der Bauernführer Sonnleitner nicht kapiert, der hat sich hier voll von den Politikern mitziehen lassen.
Kaum war die Vergünstigung für die Bauern, die zu einer
weiteren Staatsverschuldung von 525 Millionen Euro führt,
beschlossen, stellte sich der Bauernpräsident vor die
Kameras und äußerte sich höchst unzufrieden. Das reicht ihm
noch lange nicht. Einen zufriedenen Bauern gibt es nicht.
Richtig Alter Sack, nur sollten die Landwirte mal die Grundregeln der Marktwirtschaft durchlesen, verlange nicht mal, dass sie diese studieren. Da würden sie erfahren, dass Angebot und Nachfrage in einem gesunden Verhältnis stehen muss. Wenn das Angebot von Milch rießig ist, geht er Preis automatisch in den Keller. Ist mit allen Waren so. Was machen unsere lieben Bauern, kaum geht der Milchpreis mal bischen in die Höhe, werden in neue Kuhställe inverstiert. Auf der Fahrt nach Berlin sah ich heute wunderbare Traktoren, groß und gewaltig, frage mich was die Kosten und ob sie wirklich das ganze Jahr ausgelastt sind. Da aber die Bauern ein großes Wählerpotendial darstellen, muss man ihnen den Hintern vergolden. Wenn ich Sonnenleitner höre, wie viele tausende und zigtausend Milchbauern auf der Streck geblieben sind, wundere ich mich nur, dass bei uns immer noch Milch und vielleicht auch etwas Honig fließen.
Wie wär's, wenn die Bauern mal aufhören würden, bei jeder Gelegenheit zu jammern? Hab' vor kurzem mal einen interessanten Ausspruch von einem Landwirt gehört:"Einen Bauern, der nicht jammert, gibt es nicht!".