Die Erschießung von Benno Ohnesorg am 2. Juni 1967: Vom deutschen Polizist
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Kommentare zu Die Erschießung von Benno Ohnesorg am 2. Juni 1967: Vom deutschen Polizist
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"Und das den bisherigen Erkenntnissen zufolge NICHT im Autrag der Stasi, obwohl er ein Spitzel war, sondern aus eigenem Antrieb heraus."
apropos antrieb, wie man lesen kann, war kurras in sachen schießen regelrecht triebgesteuert. er war ein waffennarr, hat täglich schießübungen gemacht, war mehrere jahre in folge bester schütze der westberliner kriminalpolizei und hat das MfS um ganz bestimmte pistolentypen für seine privatsammlung gebeten.
"Und heute stellt man mit Entsetzen fest, dass der Mann, den man damals so eifrig zu Beschützen bereit war, ein IM war und will die Geschichte anfangen umzuschreiben."
ich glaube, im grunde tut man nur so, als wäre man entsetzt, in wirklichkeit passt die agentenrolle von kurras den politikern sehr gut in den kram, weil sie ja zum 60. geburtstag der brd die ddr gerne als unrechtsstaat hingestellt hätten, wenn ihnen der nachweis eines schießbefehls gelungen wäre. um dann gleich im nächsten halbsatz mit salbungsvollem augenaufschlag zu versichern, dass sie das nicht sagen, um die im wiedervereinten deutschland lebenden ex-ddr-bürger zu verunglimpfen. (ich habe diesen satz ziemlich wortwörtlich in der rede von köhler gehört) soviel gutmenschtum tut schon echt weh.
Erzähl mal, wo du gelesen, gesehen oder gehört hast, dass die Sache ein "geplantter mord" war.
jetzt ist es am tageslichjt, es war geplantter mord. und der gute kurats stellt sich im tv hin und plärrt in die kamera die fristen sind verjährt. nnur der mörder" denkt nicht daran, mord verjährt nicht. also liebe staatsanwälte, es wird soviel geld sinnlos verpulvert, jetzt kann man erwas vernüftiges damit anfangen. raus aus den startlöchern. naziverbrecher werden auch noch verfolgt, ud der mord an b.o. war solcher taten ähnlich.
Denn gerade der Fall Kurras offenbart in vortrefflicher Weise die Lächerlichkeit dieses Systems BRD. War der Mann zuerst gewissermaßen eine schützenswerte Person, wird heute sogar darüber nachgedacht, ihm seine Pension zu streichen. Der Mann hat ganz offensichtlich einen Menschen ermordet. Und das den bisherigen Erkenntnissen zufolge NICHT im Autrag der Stasi, obwohl er ein Spitzel war, sondern aus eigenem Antrieb heraus. Das wusste man damals aber nicht und die westdeutsche Justiz hat ihn auf sehr fragwürdige Art und Weise geschützt. Und heute stellt man mit Entsetzen fest, dass der Mann, den man damals so eifrig zu Beschützen bereit war, ein IM war und will die Geschichte anfangen umzuschreiben. Das ist doch lächerlich! Aber diese Lächerlichkeiten scheinen immer wieder auf sehr gläubige Zuhörer zu stossen.
Ich weiss nicht, warum ich dir was vom Pferd erzählen sollte. Vielleicht hast du ja ein besonderes Verhältnis zu denen, hat halt jeder so seine Vorlieben. Nur brauchst du mir auch nichts vom BND und dessen Vorgänger, dem Amt Gehlen, und dessen Agieren gegenüber der DDR zu erzählen. Und dabei ging's nicht um solche Lächerlichkeiten wie deine Kartoffelkäffer. Nur ist es heute eben allzu schön und leicht, das eigene Versagen anderen in die Schuld zu schieben.
@ overLine
das ist jetzt wohl keine antwort auf meinen kommentar, oder ??
ich kann jetzt nicht so viel anfangen mit mielkes sandkastenspiele, aktion bordsteinkante, ist mir echt zuviel aus'm urschleim. ich hab nicht davon angefangen und alter_sack auch nicht, also was soll das jetzt ?????
Ich hoffe , Du willst mir nicht was vom Pferd erzählen, dazu war ich damals " zu dicht dran ". Sicher hast Du ja bei Deinem Background auch von Mielkes Sandkastenspiele " Aktion Bordsteinkante" gehört. An sich reicht dieses Wissen allein um die Machenschaften und Ziele der DDR Führung - und fange jetzt möglichst nicht wieder mit der Kartoffelkäferabwurf- Legende durch US "Rosinenbomber" während der Berlin-Blockade an, um die DDR zu destabilisieren.....Wir haben glücklicher Weise Glaubensfreiheit !
Und bei all dem sollte man auch nicht das Agieren des BND gegenüber der DDR aus den Augen verlieren. Immerhin hatte dieser in der DDR auch ca. 10.000 "IM" im Einsatz. Erklärtes Ziel des BND war von Anbeginn seines Bestehens als Amt Gehlen ebenfalls die Destabilisierung der DDR, also praktisch genau wie das MfS. Nur eben umgekehrt. Sich also heute über die Absichten des MfS in dieser Beziehung zu entrüsten, ist vollkommen lächerlich. Wenn man dann noch bedenkt, wieviele Staatsgebilde die CIA zu Fall gebracht hat, erscheinen die Bemühungen des MfS der BRD gegenüber doch eher bescheiden. Nur ist eben der Geheimdienst eines "Unrechtsstaates" etwas anderes, als der einer vermeintlichen, rechtsstaatlichen Demokratie. Auch wenn beide vollkommen dasselbe tun.
Habe gestern früh im Morgenmagazin ein Interview mit einem Zeitzeugen, Michael „Bommi“ Baumann, aus der Studentenbewegung gesehen. Der selbst hatte zwar in den siebziger Jahren Stasikontakte, hat aber vehemment abgestritten, dass die bundesdeutsche Studentenbewegung stasigelenkt war. Ebenso hat er abgestritten, dass der Mord an Ohnesorg eine Radikalisierung der Studentenbewegung nach sich zog. Interessant war die Reaktion der Moderatorin. Man hat es geradezu gespürt, dass das Interview absolut nicht den Vorstellungen der Medien entsprach. Es ist schon irgendwie bedenklich, wie man die Unzulänglichkeiten des Systems Bundesrepublik immer wieder fremdgesteuert erscheinen lassen will. Die Studentenbewegung in der BRD ebenso wie das Entstehen von Terrororganisationen wie der RAF haben ihre Ursachen im System der BRD und nirgendswo anders. Die Stasi mag darauf vielleicht Einfluss gehabt haben, geschaffen oder vollständig gelenkt oder gesteuert hat sie sie nicht.
"Über 40 Jahre wollte es niemand wirklich gewesen sein."
was ein quatsch ! 40 jahre hat kein hahn danach gekräht und das wäre auch so geblieben, wenn, tja wenn nicht zufällig ...
na und das jetzt pünktlich zum 60. geburtstag der bundesrepublik deutschland - soviel zufall gibts doch gar nicht.
auch auf die gefahr hin, dass mich jeder hier verrückt hält, ich bin fest davon überzeugt, dass die aufarbeitung des falles benno ohnesorg bewusst arrangiert wurde. ein arrangement also, das geeignet ist, auf die zustände, auf den unrechtsstaat ddr hinzuweisen - darum geht es und nur darum. und nicht etwa darum, die wahrheit und gerechtigkeit ans licht zu bringen - das ist nämlich nur das deckmäntelchen.
und das alles zeigt, wie dick die mauer in den köpfen der politiker noch ist.
Es schien damaligen "Insder" bereits so, dass mit diesem Herrn Kurras irgendwas nicht stimmte aber wurde sowas mal laut angedacht, wurde es sofort lächerlich gemacht und unter Verfolgungswahn abgelegt. Es war bekannt, dass bei den 68er Krawallen eine erhebliche Anzahl von jungen Stasi-Mitarbeitern auf Westberliner Gebiet gelangte und auf ebenso- damals - rätselhafte Weise wieder gen Osten verschwand. Mielke hoffte damals auf einen Unruheherd Westberlin, den man irgendwann "befreien" könnte. Die "großen Systhem- veränderer" um Dutschke merkten nicht mal vor, welchen Karren man sie spannte. Heute weiß man, dass die Rädelsfüher über den stillgelegten S-Bahnhof unterm Brandenburger Tor, toll ausgebaut und beleuchtet, über einen dort präparierten Wachturm der Grenzorgane, in Westberlin einsickerten. Von westlicher Seite war der Rückzug kein Problem . Dünne Bewachung und alle Stunde mal ein US Jeep , - wer wollte schon vom Westen in den Osten flüchten ?
Zum einen muss die karakterliche Verkommenheit von diesen Herrn Kurrat festgestellt werden.
Dann hat leider Jedefrau vollkommen recht. Unsere nach dem Krieg sehr staatskonforme Justiz hat wohl auch zum Tode vom Studenten Ohnesorg durch Herrn Kurrat alle Augen zugedrückt, um auf die Polizei kein schiefes Lischt fallen zu lassen und den linken Studenten, die sich erlaubten, gegen Staatsorgane zu protestieren, zu zeigen, wo der Hammer hängt.
Man stelle sich vor, die SED und STASI-Mitgliedschaft von Herrn Kurrat währe damals bekannt geworden. Ein lebenslänglich wäre doch wohl unvermeidlich gewesen. So wurde es doch eben ein Freispruech aus Mangel an Beweisen.
Nach 40 Jahren und nach dem es kein DDR mehr gibt kann man mit Hilfe der kontrolierten Medien sehr leicht den Schuld von sich weisen. Es gibt ja kein DDR mehr der sich in diesem Fall verteidigen konnte. Mann bin ich froh, dass solche Taten doch nicht von Kapitalisten geplannt und ausgeführt wurden. Ja WDR war schon immer sauber! nie was böses getan. Was ist dann mit Rudi Duschke? Das war doch ein Auftragsmord von Springerverlag oder? was wollen die denn hier erzählen? Das es sich um einen Verlag mit dem gleichen Namen in DDR gehandelt hat? Zum Glück haben sich Ulrike Mainhof und ihre Komplizen zufällig am gleichen Tag und "Uhrzeit" im Gefängnis aufgehängt, damit WDR auch in dieser Frage sauber bleibt. Die eigentliche Mörder("Westdeutsche Regierung") sollte sich schämen und für diesen hinterliestigen und unehrlichen und feiger Tat entschuldigen.
Der Vorfall ließ an der oft gepredigten Rechtsstaatlichkeit in Deutschland zweifeln.
Hoffentlich wird wenigsten jetzt die Wahrheit ans Tageslicht befördert!
Die Familie Ohnesorg hat eine detailierte Aufklärung des Zwischenfalls verdient und nicht so eine Schmach wie sie damals geduldet wurde!