DZ Bank wegen DG Immobilienfonds zum Schadesersatz verurteilt
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..Pleiten vor Gericht gegen die DZ Bank, DG Anlage GmbH gehen weiter.......
20.04.10 - OLG Frankfurt verurteilt DZ BANK AG erneut zur Schadensersatzleistung an Anleger der DG Immobilienfonds 34 und 35
Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main hat die DZ Bank AG und deren frühere Tochtergesellschaft, die DG Anlage Gesellschaft mbH, in den Entscheidungen vom 09.12.2009, Az.: 23 U 02/09, und vom 10.02.2010, 23 U 42/09, zu Schadensersatzzahlungen und Rückabwicklung der Beteiligungen verurteilt.
Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main hat die DZ Bank AG und deren frühere Tochtergesellschaft, die DG Anlage Gesellschaft mbH, in den Entscheidungen vom 09.12.2009, Az.: 23 U 02/09, und vom 10.02.2010, 23 U 42/09, zu Schadensersatzzahlungen und Rückabwicklung der Beteiligungen verurteilt. Es handelt sich um Musterverfahren zu den DG Fonds 34 und 35, die aus den beim OLG Frankfurt am Main anhängigen weiteren Verfahren ausgewählt wurden. In Hinblick hierauf wurde die Revision zum BGH zugelassen.
Mit den Urteilen vom 09.12.2009 und 10.02.2010 bestätigt das OLG Frankfurt am Main seine Auffassung aus früheren Entscheidungen, wonach die unzureichenden Angaben in dem Prospekt des DG Fonds 34 und des DG 35 zu den weichen Kosten fehlerhaft sind. In Hinblick auf das Informationsbedürfnis des Anlegers, in welchem Umfang sein Kapital substanzbildend in die Anlageobjekte fließe oder für die Vergütung von nicht wertbildenden Nebenleistungen aufgewandt werde, sei die Darstellung über die Kostenaufteilung in dem Investitions- und Finanzierungsplan "intransparent" und "willkürlich".
Das OLG Frankfurt am Main stellt in seinem Urteil zum DG 34 vom 10.02.2010, 23 U 42/09, auf S. 20 ff. darüber hinaus fest, dass die Vergütungen an verbundene Unternehmen, hier z.B. in Form von Millionenbeträgen für angebliche „Finanzierungsleistungen" nach ständiger Rechtsprechung des BGH aufklärungspflichtig gewesen seien.
Quelle: www.dg-fonds.de
... die auch nach klarer Rechtslage noch nicht so recht einsehen will, dass sie sich in did falsche Richtung verrant hat.
Gut, dass es für die Geno-Banken eng wird. Früher oder später musste es gerecht zugehen. Jetzt hilft nur Eines: Sofortiger Rückkauf der DG-Anlagen zu 100 Prozent und Entschädigung für den Zinsentgang. Sonst wird das Desaster wegen zusätzlicher Anwalts- und Gerichtskosten noch viel größer. Außerdem laufen dann auch noch die letzten Kunden weg - wer will schon sein Geld einer verurteilten Bank anvertrauen.
Langsam wird's eng für die Genossen
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und
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Meine Volksbank pocht immer noch auf "verjährt". - Hoffentlich wird noch jede dieser sturen Volksbanken zur Rechenschaft gezogen und ebenso verurteilt wie die DZ-Bank, die zwar den ganzen Schlamassel eingebrockt hat, aber doch auch viele Mitwirkende in den genossenschaftlichen Banken hat, denen die Ersparnisse der kleinen Leute einfach nur als Beute dienen.
vrbankopfer, leider ist es in Wahrheit noch viel schlimmer, wenn man dann Kontakt zur Autorin findet. Es wird vor nichts halt gemacht.
Dieses Urteil macht Hoffnung. Es ist ein Teil dazu.das ich meine, nicht zu Unrecht gehabten,Vorurteile gegenüber unserer Justiz ,ein wenig abgebaut wird. Ich hatte immer dabei die Urteile im Kopf gegenüber Ackermann u. Co ,Zumwinkel,der Kassiererin bei Kaisers usw . Weiterhin habe ich ich jetzt auch ein klein wenig die Hoffnung,das die Verursacher der Krise auch finanziell zur Ader gelassen werden. Man wir doch wohl noch ein wenig träumen dürfen!
Endlich! Der von der DZ-Bank mit hohem Aufwand aufgebaute Schutzwall hat unreparable Schäden erlitten. Jetzt wird es für die DZ-Bank aus meiner Sicht richtig teuer. Und der letzte Rest von Reputation ist auch dahin.
Ich denke, da haben einige Topmanager bei DZ-Bank und Genossenschaftsbanken zu hoch gepokert und nun verloren.
Nicht die Anleger haben gezockt, sondern die geldgierigen Bänker!
Diese Buch habe ich auch.
Man könnte glauben, man liest einen Horrorroman.
Leider ist das keine erfundene Geschichte.
Es war höchste Zeit, daß ein solches Urteil gesprochen wurde. Dies nicht nur im Interesse der Geschädigten, sondern vielmehr auch im Interesse des Glaubens an die Deutsche Justiz. So mußte ich persönlich immer wieder auch von Leuten hören, die nicht zum Kreis der Geschädigten gehören : Was wollt Ihr denn prozessieren ? Ihr habt doch keine Chance. Wollt Ihr in Frankfurt einen Prozess gegen eine Bank gewinnen ? Ihr seid ja Traumtänzer. Politik, Justiz und Kapital halten doch zusammen etc. etc. Als ehemaligen Angehörigen der deutshen Justiz haben mich solche, mit voller Überzeugung geäußerte Meinungen tief getroffen. Ich kann nur hoffen, daß weitere Urteile entsprechend der Entscheidung des OLG gefällt werden. Dies würde nicht nur den Geschädigten helfen, sondern auch dem Ansehen unserer Justiz.
Bitte das Buch "DIE JUDASBANK" von Andrea Fuchs dazu lesen. Sie war in dieser Bank angestellt u. ist fristlos entlassen worden, weil sie zu ehrlich gearbeitet hat. Das Buch ist verständlich u. spannend geschrieben u. paßt dazu.
Ich habe es gelesen u. es hat mir große Klarheit über viele, auch geschichtliche Dinge in der Zeit gebracht.
Siehe auch LINK
Endlich sieht man wenigstens bei einem DG-Misere-Fonds, den die V+R-Banken in den 1990-er-Jahren mit viel Versprechnungen vertrieben haben, einen Lichtblick am DG-Fonds-Himmel.
Hoffentlich geht es so weiter, damit die V+R-Banken, die DZ-Bank und auch die DG-Anlagegesellschaft richtig viel Geld zahlen müssen!
Die bodenlose Arroganz, mit der die Verantwortlichen der DZ-Bank ihren gutgläubigen Anlegern begegnet sind, war fehl am Platz. Jetzt ist Demut angesagt!
Endlich!
Ein solches Urteil ist längst fällig. Wer seit vielen Jahren mit anschauen muss, wie sich die DZ-Bank über die DG-Anlage an den Ersparnissen der kleinen Leute bereichert und diese abschmettert (www.vertrauensschaden-bank.de), empfindet mit diesem Urteil endlich einen Hauch von Gerechtigkeit aufkommen.