Scientology - Hirnwäsche statt Nachhilfe
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Es gibt dazu ein passendes Buch von J. G. Melton und Massimo Introvigne "Gehirnwäsche und Sekten"
Kurzbeschreibung:
Immer wieder wird gegenüber sog. Sekten der Vorwurf erhoben, sie würden mittels psychischer Manipulation die persönlichen Überzeugungen ihrer Mitglieder gegen deren Willen beeinflussen. Auch Psychologen und andere Experten haben das Bild der »Gehirnwäsche« verwendet, bis es in den 80er Jahren in den USA zum Gegenstand von Gerichtsverhandlungen wurde.
Obwohl sich in der öffentlichen Meinung die Vorstellung erhalten hat, "Sekten" würden Gehirnwäsche betreiben, besteht in der akademischen Welt unter Einschluss von Psychologen, Soziologen und Religionswissenschaftlern seit Ende der 1980er Jahre ein fast einmütiger Konsens darüber, dass die These einer Gehirnwäsche bzw. einer erzwungenen Überzeugung, wie sie von Margaret Singer und anderen propagiert wurde, ohne wissenschaftlichen Wert ist.
Mit den Beiträgen dieses Sammelbandes werden zentrale Dokumente der Debatte - einschließlich eines wegweisenden Gerichtsverfahrens - erstmals in deutscher Sprache zugänglich gemacht. Sie diskutieren die Gehirnwäsche-Hypothese aus verschiedenen Blickwinkeln, immer aber unter der Beachtung wissenschaftlicher Standards. Die Autoren sind ausgewiesene Psychologen und Soziologen aus den USA und aus Italien.
"Es ist unsere Hoffnung, daß die hier präsentierte Materialsammlung sich in der fortdauernden Auseinandersetzung über die Rolle neuer religiöser Bewegungen im Westen zu Beginn des neuen Jahrtausends als nützlich erweisen wird", so die Herausgeber im Vorwort.