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Gipfel bei Merkel ohne Ergebnis: Zitterpartie um Opel geht in die Verlänge

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Gipfel bei Merkel ohne Ergebnis: Zitterpartie um Opel geht in die Verlänge

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Das Schicksal von Opel ist weiter offen. Der «Super-Gipfel» im Kanzleramt brachte trotz langer Nachtsitzung keinen Durchbruch. Deutsche Politiker kritisierten vor allem die Verhandlungsführer aus den USA.Die 26.000 Opel-Beschäftigten in Deutschland müssen weiter bangen: Bund, Länder sowie potenzielle Investoren und Vertrete

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23 Kommentare

Kommentare zu Gipfel bei Merkel ohne Ergebnis: Zitterpartie um Opel geht in die Verlänge

 

honigmannhonigmannam 29.05.09


@ Silberrücken:

...noch was:

hast Du bemerkt, daß einige Beiträge gefiltert/gestrichen werden? So wie in der letzten Woch bspw. "Handel zwischen Rußland und China", einer ausl. Zeitung. Und andere ähnlichen Inhaltes.

Es ist schon merkwürdig, zumal es keine Beiträge über den sog. "Nazi"-Hammer, Linke oder ähnliche Beiträge der Totschlag-Agumentationen sind.

Neue Zensur ?

Gruß

Honigmann
.

honigmannhonigmannam 29.05.09


@ Silberrücken:

...womit ich "Bauchschmerzen" habe ist, daß Magna von den Politikern so hochgelobt und favorisiert wird.

Das mit Fiat hatte ich gestern schon geschrieben, mit China und Russland in der letzten Woche, daß dann erst am 27.5. durch unsere Medien gegangen ist (vorher totgeschwiegen).

Momentan ist im ges. politischen Bereich mehr als der Wurm drin - (...Karussel).

Für Opel gebt es logische Vorgehensweisen, allein sie werden/dürfen nicht verwendet werden - sind außerdem auch noch viel billiger,

Gruß...

SilberrueckenSilberrueckenam 29.05.09


Ein kleiner Nachtrag sei gestattet. Wie sagte unser alter Dichterfürst: " Der Worte hört ich wohl, allein mir fehlt der Glaube". Schaun wir mal sagte der Blinde und erklärte dem Tauben die Farbe des Schnees.

SilberrueckenSilberrueckenam 29.05.09


Hi honigmann, dank für Deine klaren Worte, Dir und allen weitsichtigen Usern in diesem Blog Dank und Anerkenung für ihren gesunden Menschenverstand. Manchmal sind wir der Politik voraus, manchmal holt sie uns aber auch ein. Vor ca. 2h brachten die Nachrichtensender die Starmeldung, Fiat steigt aus. Der erste Vernünftige. Wie es mit Magna weiter geht steht derzeit auch auf der Kippe, haben wahrscheinlich wegen GM auch kalte Füße (oder vernünftiges Denken) bekommen. Bleibt wahrscheinlich nur das, was wir schon seit Wochen im Orakel gelesen haben. Die Sprechblasen der Wahlkämpfer zerplatzen und der Grünling aus der Oberpfalz wird mit seiner geordneten Insolvenz wahrscheinlich den richtigen Nerv gehabt haben. Auch blinde Hühner finden mal ein Korn, besonders wenn daran eine Klingel hängt.
Wenn unsere vielgescholtende BK mal das hält, was sie von sich gibt....keine staatliche Beteiligung an Opel, dann bekommt sie für Ihren nächten Artikel hier im Forum mindestens 2 Punkte!!!!!!!

honigmannhonigmannam 29.05.09


@ silberrücken:
"...Wenn ich erfahren würde, was sich hinter den Kulissen abspielt...":

Wenn Du es wüßtest, würdest Du "bekloppt" werden, entschuldigung dafür, nur dann würde Dir auch klar sein, warum sie so handeln, wie sie es derzeit tun.

Und man kaum etwas dagegen machen, außer Wissen weiter zu geben, sofern man es hat.

Leider gibt es auch hier immer noch viele User, die nur um des "Kaiser´s-Bart" streiten.
Viele wachen einfach nicht auf, obwohl sich das Karussel immer schn eller dreht...

Gruß...
.

SilberrueckenSilberrueckenam 29.05.09


Habe gestern bei "Anne Will" unseren oberfänkischen BWM life erlebt. Leute seit doch mal nicht so hart mit ihm. Wenn man seine Ansichten in den Untertönen vernommen hat, war diese Zusammenkunft, glatt fürn A... Es wurde um des Kaiers Bart gestritten. Der Berg kreiste und gebar ein Kätzchen. Es hat sich bestätigt, was wir in unseren Foren schon wiederholt festgestellt haben. Die Spitzen Deutschlands sind Marionetten, denn entscheiden tun die USA, weil sie finanziell schon zu tief bei GM beteiligt sind und letztere selbst, aber nach amerikanischen Insolvenzrecht. Wenn ich erfahren würde, was sich hinter den Kulissen abspielt, ich glaube ich wäre reif für einen Harakiri mit doppelter Schraube und Salto.
Es wurden bei dieser Veranstaltung auch gute Gedanken geäußert, habe aber den Anschein, als kann oder will in dieser Bananenrepublick keiner an richtige Veränderungen heran, weil bei uns nicht die klugen Köpfe, gibt es sich auch noch, sondern die Lobbywirtschaft das Sagen hat.

karlweberkarlweberam 28.05.09


Warum läßt sich die Bundesregierung eigentlich so unter
Zeitdruck setzen? Da kommt meist nichts Gescheites dabei
heraus. Sollte Opel, weil kein Geld mehr da ist, Insolvenz-
antrag stellen müssen, dann haben die Arbeitnehmer für
drei Monate Anspruch auf Insolvenzgeld. Das ist nicht gering.
Die Insolvenzversicherung hat Reserven für solche Fälle
gebildet. In der Zwischenzeit könnte in Ruhe nach einer
Lösung gesucht werden, die den Interessen der Opel-Mitarbeiter, der Steuerzahler und der Millionen von
Arbeitnehmern entspräche, die in anderen Autowerken
arbeiten und den gleichen Anspruch auf Erhalt und Sicherung
ihrer Arbeitsplätze haben. Dass ihre Arbeitgeber
keine Hilfe der Steuerzahler brauchen, darf nicht zum Nachteil für sie durch einseitige Begünstigung von
Opel werden.

karlweberkarlweberam 28.05.09


GM wird auch bei der "Magna-Option" wieder dabei sein.
Wie ein maroder russischer Autohersteller und eine
russische Staatsbank, die auch in den Miesen ist und
nach Putins Pfeife tanzen muss. Magna - auch mit Verlusten-
wird nur mit 20 Prozent beteiligt sein. Der Rest ist
eher "Kleinkram". Nun will auch noch die EU-Kommission
mitmischen. Dies soll eine erfolgversprechende Option
sein? Eine Wundertüte, in der nicht drin steckt, was
drauf steht, ist das. Die Sache startet bereits mit
Etikettenschwindel. Zum Schluß wird deutsches Steuergeld
weg, Opel trotzdem dicht und die Arbeitsplätze dort
werden verloren sein.

SilberrueckenSilberrueckenam 28.05.09


Nachsatz, siehst Du es geht doch.

SilberrueckenSilberrueckenam 28.05.09


Hi armes, wollte Dir einen Punkt geben weil Du völlig recht hast, doch nun siehe oben. Bist Du zufällig bei irgend jemand ins Fettnäpfchen getreten?

karlweberkarlweberam 28.05.09


Richtig. Im Gegensatz dazu hat der fachlich nicht zuständige
Außenminister wahlkämpferisch den "lieben Kollegen" von
Opel Versprechungen gemacht, die ihnen gegenüber nicht
zu halten und für die Steuerzahler höchst riskant sind.

karlweberkarlweberam 28.05.09


Die gestrige Sitzung hat gezeigt, welche Abzocke der
deutschen Steuerzahler geplant ist. Was zu Guttenberg
wohl von Anfang an geahnt und deshalb immer wieder
auf die Option "Insolvenz" hingewiesen hat. Worin ihn
jetzt Volkswirtschaftler wie Professor Sinn, die gründlich
nachgerechnet haben, bestätigen. Diverse Versprechungen
an "die lieben Kollegen" von Opel durch Herrn Steinmeier
und manche Landesfürsten haben sich als unhaltbar erwiesen.
Übrig geblieben ist ein Verhalten von GM, das Professor
Sinn "Erpressung" nennt.

karlweberkarlweberam 28.05.09


Und warum soll ein maroder Hersteller mit Steuergeldern
aufgepäppelt werden? Was auch noch den Wettbewerb verzerrt
und den Herstellern dadurch schadet, die auf dem Markt
erfolgreich sind, Gewinne machen, Steuern zahlen und viel
mehr Mitarbeiter beschäftigen als Opel? Begünstigung
des Erfolglosen bei gleichzeitiger Beschädigung der
Erfolgreichen und ihrer Mitarbeiter. Ist das eine volks-
wirtschaftlich vertretbare Poltik ist das "gerecht" und
"sozial"? NRW hat die erfolgreiche Firma Ford in Köln
und ein veraltetes Opel-Werk in Bochum. Wer genießt
die Gunst von Herrn Rüttgers? Opel!

karlweberkarlweberam 28.05.09


Die Steuerzahler sollen schließlich auch teuer und für
viele Jahre ein Faß finanzieren. Eines ohne Boden.
Dies trägt den Namen "Opel".

Sven023Sven023am 28.05.09


stimmt, hab in der schule öfter nicht aufgepasst. war immer abgelenkt von minirock tragenden schulkameradinnen :-)

achtlachtlam 28.05.09


Tja, da hast Du wohl in der Schule nicht aufgepasst!?

Sven023Sven023am 28.05.09


wieso denn nicht? haben sich die banken etwa marktorientiert verhalten? da geht's doch noch um ganz andere beträge!

man kann also schon ganz vordergründig ein grundsätzlich unterschiedliches verhalten unserer politiker beobachten. geraten banken in wirtschaftlche schieflage, wird bei der vergabe von milliardenbürgschaften nicht groß nach sicherheiten gefragt. hier geht's seit wochen um fehlende sicherheiten...

ich finde, das lässt tief blicken.

Sven023Sven023am 28.05.09


"Es würden nun für Freitag Lösungen erhofft, die zumindest eine Perspektive böten, sagte Guttenberg weiter. «Wir haben noch nicht die Sicherheiten, die wir brauchen, um bereits heute eine Brückenfinanzierung zusichern zu können.»"

wie brückenfinanzierung? warum wollen die denn jetzt auch noch brücken finanzieren?

Sven5000Sven5000am 28.05.09


Der Markt hat offenbar durch sinkende Nachfrage gezeigt, das Opel sich nicht maktorientiert verhalten hat. Warum soll der Steuerzahler dafür herhalten?

AtonAtonam 28.05.09


Ein Musterbeispiel für "Amerikanische Diplomatie".


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