Chrysler: Fiat freut sich über Anteile
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Kommentare zu Chrysler: Fiat freut sich über Anteile
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@ Karlweber
Ich hoffe ich irre mich, irgendwie habe ich ein schlechtes Gefühl wegen des Vieraugengespräches zwischen Magna und GM
Oder nur auf begrenzte Zeit wegen einer Abwrackprämie
kauft. Die er wegen eines dann miserablen Wiederverkehrs-
preises wieder verlieren wird. Weil diese "Schnäppchen"
bereits jetzt wichtige Sicherheitsnormen nicht erfüllen
oder bei Händler als "Exoten" gelten.
Dauerkrise pur bei Chrysler? Mag schon sein.
Kann aber bei Opel ähnlich sein.
Ein Zahlenvergleich. Wer ist denn bereits den Bach runter?
2008:
Fiat: 52634 Mitarbeiter haben 2,15 Millionen Autos
gebaut.
Opel: 54500 Mitarbeiter haben 1,73 Millionen Autos
gebaut.
Fiat: Umsatz 26,9 Milliarden Euro.
Opel: Umsatz 23,4 Milliarden Euro.
Fiat: 460 Millionen Gewinn.
Opel: 1,1 Milliarden Verlust
Und noch was:
Magna
70.000 Mitarbeiter erzielten einen Umsatz von gerade 16 Milliarden Euro. Verlust 200 Millionen Euro.
Der russische Autohersteller Gaz:
900 Millionen Euro Schulden bei der Sber-Bank.
Bekannt als Hersteller des "Wolga".
30.000 Mitarbeiter entlassen.
Bis auf Fiat alle "Opel-Retter"...
Denn Fiat hat wegen "unkalkulierbarer und irrationaler
Risiken einer "Opel-Rettung" auf eine Beteiligung
verzichtet, nachdem bekannt war, daß GM dort weiterhin
eine bestimmende Rolle spielen wird.
Wer wird noch mehr den Bach runtergehen:
Derjenige, der rechnen kann oder jener, der von
einer großen Zukunft träumt. Kann er ja. Aber auf
eigene Rechnung bitte.
Und dank besonders schlauer Politiker und Betriebsräte
entdeckt es dann, daß es weiterhin zu 35 Prozent
GM und zu weiteren 35 Prozent einer russischen Bank unter
Staatseinfluss gehört. Und alle Risiken den Steuerzahlern gehören.
Chrysler ist Dauerkrise pur.
Vieleicht können sich die Deutschen freuen über einen Konkurenten weniger, wenn dann beide zusammen den Bach runter gehen, denn Fiat in USA ist ein Witz und Chrysler in Italien ebenso.
Die Staaten können nicht alle Autohersteller retten. Und warum sollten Autos gebaut werden, die keiner kauft.
Die Amis verkaufen Anteile für ihre uninnovativen Pleitefirmen nach Europa, lassen sich ein paar Jahre weiterschleifen, machen weiter Verluste und am Ende ist das europäische Unternehmen froh, wenn es das amerikanische loswird und noch ein paar Milliarden nachlegen kann.
Auf das Fiat nicht das gleiche Unheil wie Daimler erwartet, was in der momentanen Wirtschaftskrise fast zu erwarten ist.