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Opel-Rettung erweist sich als Faß ohne Boden

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Opel-Rettung erweist sich als Faß ohne Boden

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Die geplante Opel-Übernahme durch den österreichisch-kanadischen Autozulieferer Magna und die russische Sberbank birgt offenbar größere Risiken als erwartet. So will das Konsortium nur 100 Millionen Euro Eigenkapital einbringen, wie der "Spiegel" aus der Absichtserklärung der Investoren zitiert. Bislang war von einer halben Milliarde Euro die Rede.

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15 Kommentare

Kommentare zu Opel-Rettung erweist sich als Faß ohne Boden

 

lunapiena41lunapiena41am 07.06.09


auch das war meiner Meinung nach Absicht. Kein Mensch ist so doof.. und schon gar nicht ein hochrangiger Banker. Wer weiß von wo wie viele Milliönchen für diese Aktion geflossen sind.

karlweberkarlweberam 07.06.09


Man war sich nach einer hektisch-chaotischen Nachsitzung,
bei der ein per Video zugeschalteter US-Banker deutschen
Politikern Grundbegriffe des Wirtschafts-und Bankenwesens
erklären musste, im Zustand der totalen Erschöpfung
nur darüber einig, dass deutsche Steuergelder fließen
sollen. Konkrete Konditionen waren und sind bis heute
nicht vereinbart. Auch nicht über die Zahl der Werke und den Umfang eines Arbeitsplatzabbaus. Da gibt es nichts
Verbindliches. Jederzeit kann bei tatsächlichen oder
vorgeschobenen Schwierigkeiten bei Opel ein drastischer
Sparkurs gefahren werden. Fahrlässigerweise wurde auch
kein Kontakt zu anderen Ländern mit Opel-Fabriken (Vauxhall u.a.) gesucht, um eine finanzielle Beteiigung
dieser Länder an der "Rettung" zu vereinbaren. Obwohl der
Außenminister bei diese äußerst fragwürdigen Nachtsitzung
dabei war und anschließend das "Ergebnis" als Erfolg
bewertet hat. Die ganze Sache ist nicht abschlussreif.
Aber das erste Steuergeld ist schon mal weg. Eine
Sache wenigstens, bei der man sich auf Politiker
verlassen kann...

japanjapanam 07.06.09


hehe.

Die Abkürzung merk ich mir mal :-)

666666am 07.06.09


Ich versteh nie bei diesen Megageschäften, dass wenn sich die Parteien über die Konditionen schon einig geworden sind, wie man dann kurz vor Abschluss immernoch mehr plötzlich verlangt.

husky1985husky1985am 07.06.09


die russen haben ja schröder und der weiss wie man uns deutsche ausbeuten kann.
leider wird zu guttenberg von seiner eigenen partei nicht unterstützt und da wird sich rächen.

karlweberkarlweberam 07.06.09


So etwas wäre beinahe bei Opel auch passiert, 330 Milionen
Euro zugunsten von GM. Die hätte wohl im Auftrag des
Bundesfinanzministers "Deutschlands dümmste Bank" im
Staatseigentum beinahe auf ein Konto auf den Cayman-Inseln
überwiesen. Wenn nicht Beamte des Bundeswirtschschafts-
ministeriums Unterlagen gründlicher angesehen hätten als
andere "Retter" in ihrem hektischen Übereifer.
Ein "Versehen" nennt es jetzt der alte-neue Opel- Chef
Forster. Der kürzlich hektisch seine GM-Aktien verkauft
hat und nun bei der "Magna"-Lösung als Vertreter des
35 Prozent-Anteilseigners GM das eigentliche Sagen
bei Opel haben wird. Nicht der Betriebsratsvorsitzende
Franz. Dieser Eindruck entsteht nur bei seinen Dauerauftritten im Fernsehen.

JK-InfoJK-Infoam 07.06.09


S ie P lündern D eutschland ?!?!

karlweberkarlweberam 07.06.09


Zu den Rußland-Hoffnungen von Opel und seinen "Rettern": Alle russischen Autobauer haben die Bänder in vielen
Fabriken inzwischen gestoppt. Fiat-Chef Marchionne hat
sich vor fünf Jahren die Fabriken des Magna-Partners Gaz angesehen und danach dankend abgewinkt. Im "Spiegel" vom 25.5.09 sagte er zu Einstiegen bei Gas wörtlich: "Wenn
einer meiner Leute mit solch einem Plan käme, wäre er am nächsten Morgen seinen Job los". Er ist auch der Meinung, dass der russische Automarkt "Opels Halden" nicht aufnehmen könne und es deutschen Arbeitern wenig helfen
würde, wenn mit deutschen Steuergeldern Autos in Rußland
produziert werden.
Bei einem Einstieg von Fiat, auf den der Opel-Betriebsrat
einigermaßen "hysterisch" reagiert hatte, wäre Rußland
wie GM bei Opel völlig aus dem Spiel gewesen. Geplant war
ein Kapazitätsabbau um 20 Prozent, den alle Fachleute für
zwingend halten, um Opel aus den Verlusten zu bringen.
Zur Sber-Bank: Deren Chef hält es für möglich, den 35
Prozent-Anteil später an einen Großinvstor weiterzuver-
kaufen. Das ist keine Opel-Rettung, da spekuliert ein Banker mit deutschen Steuermiliarden, die er über
einen Anteilsverkauf einem Investor zuschieben will.
Fifty-fifty.
Beispiel dafür, wie so etwas geht, sind die Wadan-Werften
in Wismar. In die hat der Bund seit der Wiedervereinigung
sieben Milliarden Euro gesteckt. Letzten Endes wurden
die Werften an eine russisch-koreanische Gruppe verscherbelt und noch einmal 211 Millionen Euro Landesgelder von Mepo hineingesteckt - zur Zukunftssicherung. Hatte doch der russische Investor Burtow den politischen "Rettern" russische Großaufträge
in Höhe von 2,5 Milliarden Euro versprochen.
Es kam kein einziger. Die Investoren waren nicht einmal in
der Lage eine Bankgarantie von 18 Millionen Euro zu
stellen. Jetzt ist es aus mit dieser Werft.
Erinnert sehr an "Zukunftspläne" für Opel.
Und schon besucht auf einer Wahlkampfreise Franz Müntefering diese Werft und verspricht den Mitarbeitern
Hilfe von politischer Seite.

Der_ThorDer_Thoram 07.06.09


klar, die "Interessenten" haben herausgefunden das man auch mit weniger Eigenkapital vom deutschen Steuerzahler Milliarden an Subventionen bekommen kann. Das ist ein ganz logisches, kaufmännisches Denken. Nur unsere Regierung ist so blöd (oder korrupt) und macht die Augen davor zu und glaubt an das Gute im Kaufmann...

kenobikenobiam 07.06.09


Die SPD war schuld!!!!
Schon bevor es Verhandlungen gab und bevor überhaupt tragfähige Konzepte von Interessenten auf dem Tisch lagen, hat die SPD leichtfertig mit Steuermilliarden gewunken.

JK-InfoJK-Infoam 07.06.09


sorry, lest diesen Artikel dazu:

LINK

Die deutsche Regierung steht vor Wahlen!!
( aus inzwischen "angeborener" Angstvor Veränderungen bezahlen wir alles ... und alle anderen lachen sich... )

Wer verdient an dem Deal ??

Die Russen warten doch nur bis zur nächsten "Finanzklemme" ab, berufen eine Aktionärsversammlung ein und beantragen eine Kapitalerhöhung - keiner kann mitgehen - und der Laden ( sprich das Know how ) gehört den Russen!

Früher wurden dafür Kriege geführt - und wird einfach gekauft!

cosixcosixam 07.06.09


In dieser Krise sind Fachleute gefragt. Gut dass es zu Guttenberg gibt. Er hat möglicherweise den Steuerzahler vor noch größerem Schaden bewahrt.

DerSohnDerSohnam 07.06.09


das größte Übel ist das höchstwahrscheinlich alles erst anch der Wahl platzen wird, egal wie hier wer mit wem gekungelt hat.

PeterPeteram 07.06.09


Für US-Amerikaner zählt nur eines: der US-Amerikaner und die USA. Die USA verfolgen rücksichtslos ihre eigenen Interessen grundsätzlich immer auf Kosten der restlichen Welt.

sissi_bsissi_bam 07.06.09


Da liegt doch System drin. Deutschland hat doch schon mal 3oo Millionen an die Pleitebank Lehman-Brothers überwiesen. Das macht doch nichts. Wir haben es ja, um andere reich zu machen.


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