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Karstadt und Co.: Droht heute die Insolvenz?

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Karstadt und Co.: Droht heute die Insolvenz?

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Der heutige Montag könnte für den Konzern Arcandor zu einem der wichtigsten Tage seit dem Bestehen des Geschäfts werden. Wie bekannt ist, vereint Arcandor Firmen wie Karstadt, Quelle und Thomas Cook unter einem Dach – und Arcandor droht eine Insolvenz, sollte man keine Hilfe vom Staat bekommen.

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11 Kommentare

Kommentare zu Karstadt und Co.: Droht heute die Insolvenz?

 

karlweberkarlweberam 09.06.09


Daß sich nun endlich der Arcandor-Konzern dazu bequemt
hat, seinen Kreditantrag nachzubessern und die Eigentümer
stärker zu beteiligen, zeigt, wie fahrlässig es ist,
aus Wahlkampfgründen voreilige Versprechungen zu machen.
Das dient den Beschäftigten nicht, es fördert nur die
Chuzpe der Eigentümer, die sich sagen: Das probieren wir
mal auf die einfachste Tour und drohen mit dem Verlust mit
Arbeitsplätzen. So kommen wir am besten aus der Sache
raus und die Eigentümer bleiben außen vor.
Kaum zeigt sich der Staat davon unbeeindruckt, geht es
plötzlich auch anders.

karlweberkarlweberam 09.06.09


Beide Branchen unterscheiden sich grundsätzlich.
Gemeinsam haben sie nur eines: Wer nur mit Steuergeldern
überleben kann, der hat sich Hilfe nicht verdient.

karlweberkarlweberam 09.06.09


Sollte dies allgemein zutreffen, dann hätte Karstadt mit
90 Kaufhäusern mehr unzufriedene Kunden als Mitarbeiter.
Die wohl ungern bereit wären, zu einer "Rettung" mit
ihren Steuern beizutragen. Das sollten sich der Arcandor-
Chef, der von der Telekom kommt, mal überlegen.
Und allzeit bereite "Retter"-Wahlkämpfer auch.
Entsprechendes gilt für die Millionen von Autofahrern,
die sich gegen den Kauf eines Opels entschieden haben.
Marktanteile sind ein Indiz für den Grad der Beliebtheit
eines Anbieters, wenn im gleichen Sektor mehrere Anbieter
vertreten sind. Da kann dann nicht der weniger Erfolgreiche staatlich "gepäppelt" und durch einen verzerrten Wettbewerb der Erfolgreiche benachteiligt
werden. Sofern ein Mindestbestand an Wirtschaftskenntnissen vorhanden ist.

Der_ThorDer_Thoram 08.06.09


Ich bin mal gespannt wie hoch die Boni der Arcandor-Vorstände ausfallen werden... Verzichten werden auch Diese mit Sicherheit nicht...

husky1985husky1985am 08.06.09


die aktionäre von arcandor haben genug eigens kapital,das sollen die erst mal einsetzen.

dozentdozentam 08.06.09


Ich frage mich wofür ich noch Steuern zahle, wenn alles in irgendwelchen dubiosen Kanälen versickert. Demnächst stehen noch die Fastfoodfilialen auf der Matte und wollen Steuergelder. Schluss jetzt - ich weiß wie ich demnächst zu wählen habe !

HeadeggHeadeggam 08.06.09


Im Prinzip wird doch hier der Verlust sozialisiert, der Gewinn aber privatisiert.
Hauptsache Schickedanz und Co. haben ihre Milliarden auf der sicheren Seite.
Eines Tages sind nicht nur die Betriebe/Konzerne pleite, sonder auch der Staat, wenn er es nicht schon ist.

karlweberkarlweberam 08.06.09


Es gibt keinen Zwang dazu, einen Fehler beliebig oft
zu wiederholen. Auch dann nicht, wenn es keinen Unterschied
darin gibt, dass beide Firmen schon lange Sanierungsfälle
waren und nicht erst seit der Finanz-und Wirtschaftskrise
waren. Nur dann besteht Anspruch auf Hilfe durch die
Steuerzahler.

mausmannmausmannam 08.06.09


Kann man schon: Arcandor beeinhaltet Warenhäuser, Opel baut Autos. Ich glaube, Autos werden in Zukunft weniger gebraucht, dieser Trend zeigt sich heute schon. Deswegen ist diese Sparte auch weniger unterstützenswert...

HexerHexeram 08.06.09


Wer Opel hilft muss auch Arcandor helfen, das ist meine Meinung. Man kann da keine Unterschiede ziehen!

andimolandimolam 08.06.09


Karstadt bedeutet für mich:
schlechter Service, Inkompente, faule Mitarbeiter, bei denen man sich entschuldigen muss, wenn man sie stört.


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