Karstadt und Co.: Droht heute die Insolvenz?
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11 KommentareKommentare zu Karstadt und Co.: Droht heute die Insolvenz?
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Daß sich nun endlich der Arcandor-Konzern dazu bequemt
hat, seinen Kreditantrag nachzubessern und die Eigentümer
stärker zu beteiligen, zeigt, wie fahrlässig es ist,
aus Wahlkampfgründen voreilige Versprechungen zu machen.
Das dient den Beschäftigten nicht, es fördert nur die
Chuzpe der Eigentümer, die sich sagen: Das probieren wir
mal auf die einfachste Tour und drohen mit dem Verlust mit
Arbeitsplätzen. So kommen wir am besten aus der Sache
raus und die Eigentümer bleiben außen vor.
Kaum zeigt sich der Staat davon unbeeindruckt, geht es
plötzlich auch anders.
Beide Branchen unterscheiden sich grundsätzlich.
Gemeinsam haben sie nur eines: Wer nur mit Steuergeldern
überleben kann, der hat sich Hilfe nicht verdient.
Sollte dies allgemein zutreffen, dann hätte Karstadt mit
90 Kaufhäusern mehr unzufriedene Kunden als Mitarbeiter.
Die wohl ungern bereit wären, zu einer "Rettung" mit
ihren Steuern beizutragen. Das sollten sich der Arcandor-
Chef, der von der Telekom kommt, mal überlegen.
Und allzeit bereite "Retter"-Wahlkämpfer auch.
Entsprechendes gilt für die Millionen von Autofahrern,
die sich gegen den Kauf eines Opels entschieden haben.
Marktanteile sind ein Indiz für den Grad der Beliebtheit
eines Anbieters, wenn im gleichen Sektor mehrere Anbieter
vertreten sind. Da kann dann nicht der weniger Erfolgreiche staatlich "gepäppelt" und durch einen verzerrten Wettbewerb der Erfolgreiche benachteiligt
werden. Sofern ein Mindestbestand an Wirtschaftskenntnissen vorhanden ist.
Ich bin mal gespannt wie hoch die Boni der Arcandor-Vorstände ausfallen werden... Verzichten werden auch Diese mit Sicherheit nicht...
die aktionäre von arcandor haben genug eigens kapital,das sollen die erst mal einsetzen.
Ich frage mich wofür ich noch Steuern zahle, wenn alles in irgendwelchen dubiosen Kanälen versickert. Demnächst stehen noch die Fastfoodfilialen auf der Matte und wollen Steuergelder. Schluss jetzt - ich weiß wie ich demnächst zu wählen habe !
Im Prinzip wird doch hier der Verlust sozialisiert, der Gewinn aber privatisiert.
Hauptsache Schickedanz und Co. haben ihre Milliarden auf der sicheren Seite.
Eines Tages sind nicht nur die Betriebe/Konzerne pleite, sonder auch der Staat, wenn er es nicht schon ist.
Es gibt keinen Zwang dazu, einen Fehler beliebig oft
zu wiederholen. Auch dann nicht, wenn es keinen Unterschied
darin gibt, dass beide Firmen schon lange Sanierungsfälle
waren und nicht erst seit der Finanz-und Wirtschaftskrise
waren. Nur dann besteht Anspruch auf Hilfe durch die
Steuerzahler.
Kann man schon: Arcandor beeinhaltet Warenhäuser, Opel baut Autos. Ich glaube, Autos werden in Zukunft weniger gebraucht, dieser Trend zeigt sich heute schon. Deswegen ist diese Sparte auch weniger unterstützenswert...
Wer Opel hilft muss auch Arcandor helfen, das ist meine Meinung. Man kann da keine Unterschiede ziehen!
Karstadt bedeutet für mich:
schlechter Service, Inkompente, faule Mitarbeiter, bei denen man sich entschuldigen muss, wenn man sie stört.