Kaum Vertrauen in die Banker dieser Welt
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Kommentare zu Kaum Vertrauen in die Banker dieser Welt
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Selbst mir als längjährigem Mitarbeiter des "genossenschaftlichen Verbundes" wurden Immobilienfonds als "sichere, wertbeständige" Anlage vermittelt.
Wäre ich wahrheitsgemäß aufgeklärt worden, hätte ich mein Geld niemals in solche Anlagen investiert.
An diesem Geschäft haben bislang nur die Bänker verdient.
Ob ich jemals wieder Geld zurück bekomme, steht in den Sternen.
Mein Vertrauen in diese vorgeblich seriöse Bankgruppe ist jedenfalls nachhaltig gestört.
Hallo Tiefflieger,
1. Die DG-Anlagen wurden als absolut sichere Altersvorsorge verkauft, So kann man es heute noch in den Beratermappen der DZ-Bank nachlesen, als Zielgruppe wurden Leute/Familienväter definiert, die für sich und ihre Familie Erspartes langfristig anlegen wollten.
2. In den Aufsichtsräten der Volksbanken sind überwiegend solche Mitglieder/Kunden, die sich der Vorstand ausgesucht hat. Häufiges Kriterium ist, dass diese Mitglieder große Kredite bei der Bank haben, das macht sie später leichter handhabbar, wenn es um Entscheidungen geht, die sie abnicken sollen. Das ursprünglich gute Demokratieprinzip geht dabei verloren - nicht nur deshalb, sondern auch, weil sich andere kritische Leute für dieses Amt, das ja auch ein haftungsmäßig heisser Stuhl ist, nicht zur Verfügung stellen.
@ tiefflieger:
Risikoklassifizierung? Die Fonds wurden Anfang der 90er Jahre verkauft. Originalwortlaut: "Sichere, wertbeständige Anlage".
Bie Anleger waren allesamt keine Profis und haben auf die glaubhaft dargestellten Aussagen der Berater bei ihrer Bank des Vertrauens vertraut.
Dass man eine Bank niemals trauen darf, das wissen heute die meisten. Vor fast 2 Jahrtzehnten war das noch anders. Da dachte man noch, dass man seiner Bank vertrauen kann, besonders dann, wenn sie mit einem "V" beginnt.
Fonds = Risiko,
hat man den Anlegern diese Spielregel etwa verschwiegen oder haben die Anleger etwa Tomaten auf den Augen. Ich vermute jeder der Anleger hat bei der Risikoklassifizierung der Geldanlage ( Altersvorsorge ), diesen Teil unterschrieben und sich damit dem Risiko und der damit verbundenden Gier unterworfen.
Die Aufsichtsräte sind letztendlich schuld, nicht die Banker, leider sind in die Räten oftmals geschobene Mitglieder, die selber nur die "Gier" nach mehr verfolgen.
Die Sendung Hart aber fair hat es wieder gezeigt: entweder haben die "Banker" keine Ahnung was in ihren Unternehmen so abläuft oder sie lügen schamlos in die Kameras! Es geht doch nun in Deutschland nicht mehr nur um die Banken sondern auch um die Bürger, die gut erworbenes Geld diesen "Bankern" anvertraut haben. Wann kapiert die Politik endlich, dass sie sich auch um dieses Thema unbedingt kümmern muss. Oder möchten die Damen und Herren, die am 30.08. nach Berlin wollen sich nochmals wundern über eine geringe Wahlbeteiligung, denn die stärkt doch nur die, die man nicht in der verantwortlichen Politik möchte.
Leider ist das Vertrauen in manche Banken immer noch zu groß. In der Sendung hart aber fair am Mittwoch,10.06.2009 hat BVR-Präsident erneut bestätigt, dass das Konzept der Volks- und Raiffeisenbanken nur funktioniert, weil die meisten Kunden ihrem Berater blind vertrauen. Zu unrecht, wie viele Fälle eindrucksvoll zeigen.
Anleger, die falsch beraten wurden, haben fast keine Rechte und können nicht mit einem Schuldeingeständnis des Bankers rechnen. Vertrauen in Volks- und Raiffeisenbanken ist genau so unangebracht wie in jede Waldundwiesenbank.
Wer das Geld einem Bettler am Strapenrand anvertraut, der weiß wenigstens gleich, dass es weg ist. Die Volksbanken erzählen den Anlegern zwar von Rendite, doch im Endeffekt ist der komplette Einsatz in vielen Fällen (z.B. DG-Fonds: 22.000 geschädigte Anleger in Deutschland) hinterher auch weg.
Warum sollte man so einer Bank vertrauen?
Das Vertrauen haben die Bänker selbst verspielt. Wer, wie die Volksbanken, das Vertrauen der Kunden, die eine sichere Altersvorsorge wollten, dazu nutzt, ihnen DG-Anlagen zu vermitteln, die nach längerer Laufzeit nun wertlos sind, darf sich nicht wundern, wenn man ihm nicht mehr über den Weg traut. So sind tausenden kleiner Leute die Ersparnisse abgeluchst worden, und jeder einzelne soll nun vor Gericht klagen. Die meisten sind alt und brauchen das Geld nun, statt davon Rechtsanwälte zu bezahlen. www.vertrauensschaden-bank.de