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Insolvenzverfahren - Karstadt macht Millionen-Gewinn

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Insolvenzverfahren - Karstadt macht Millionen-Gewinn

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Karstadt ist zahlungsunfähig, doch die Warenhäuser schreiben im laufenden Geschäftsjahr schwarze Zahlen. Das stärkt die Position Arcandors im Insolvenzpoker

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13 Kommentare

Kommentare zu Insolvenzverfahren - Karstadt macht Millionen-Gewinn

 

ForenhasserForenhasseram 12.06.09


Wird aber nicht gemacht solange unsere achso beliebten Poltikter da mit kassieren.
Diese Pfeifen sitzen doch überall in den Vorständen und Aufsichtsräten rum und kassieren nur und verkaufen das Volk für dumm.

JK-InfoJK-Infoam 12.06.09


@KW

So sehe ich die Lage auch.

Da wurden gerade mal ein paar Aktiva und/oder Passiva neu bewertet, einige Rechnungen in nächste Quartal verschoben und "schon klappt es auch wieder mit dem Nachbarn"!

Psychologisch hat die Situation den Vorteil, das die Bevölkerung und Verhandlungspartner zunächst mal einen besseren Eindruck haben!

Die rechtlichen Vorteile sind ja auch nicht von der Hand zu weisen!

Solche Winkelzüge können nur Konzerne "gestalten"! Würde ein kleiner Handwerker das gleiche ( sprich optimierten Abschluss ) der Bank vorlegen, würde er sich sofort einen Betrugsvorwurf ausgesetzt sehen!!

Du mußt eben nur groß genug sein.... !

JK-InfoJK-Infoam 12.06.09


@KW

So sehe ich die Lage auch.

Da wurden gerade mal ein paar Aktiva und/oder Passiva neu bewertet, einige Rechnungen in nächste Quartal verschoben und "schon klappt es auch wieder mit dem Nachbarn"!

Psychologisch hat die Situation den Vorteil, das die Bevölkerung und Verhandlungspartner zunächst mal einen besseren Eindruck haben!

Die rechtlichen Vorteile sind ja auch nicht von der Hand zu weisen!

Solche Winkelzüge können nur Konzerne "gestalten"! Würde ein kleiner Handwerker das gleiche ( sprich optimierten Abschluss ) der Bank vorlegen, würde er sich sofort einen Betrugsvorwurf ausgesetzt sehen!!

Du mußt eben nur groß genug sein.... !

karlweberkarlweberam 12.06.09


Der jetztige Arcandor-Vorstandsvorsitende Eick, seit kurzem
erst im Amt, hat einen Fünf-Jahresvertrag mit zwei
Millionen Euro im Jahr, berichtet "Bild". Dazu Anspruch
auf Boni, falls es dazu einen Anlaß gibt. Die Gesamtsumme
für fünf Jahre bleibt ihm auch bei früherem Ausscheiden
erhalten. Das hat man ihm garantiert.
Ob das "Managerkritiker" Müntefering wußte als er sich
so heftig für die staatliche Rettung des Konzerns
einsetzte?

karlweberkarlweberam 12.06.09


Immerhin ermittelt nun der Staatsanwalt.
Was den neuen Arcandor-Vorstand angeht: Der kann wenig für das Desaster. Er war früher Finanzchef der "halbstaatlichen"
Telekom. Und soll beste Kontakte schon damals zur SPD
gehabt haben. Manche Genossen wollten ihm und Karstadt
helfen. Konnten aber nicht. Die Macht der Zahlen!

karlweberkarlweberam 12.06.09


Mit Zahlen ist es so eine Sache. Gerade bei maroden Unter-
nehmen. Denn deren Zustand ist ja auch die Folge eines fragwürdigen Umgangs mit Zahlen.
Deutlicher gesagt: Wer durch viele Jahre nicht rechnen konnte, der geht pleite. Ein "Gewinn" von fünf Millionen
in fünf Monaten bei 90 Kaufhäusern und 43000 Mitarbeitern..
Der Insovelvenzverwalter wird sich schon sein eigenes
Bild machen. Jetzt müssen alle Zahlen auf den Tisch.
Ungeschminkt.

karlweberkarlweberam 12.06.09


Ob Karstadt diesen Mini-Gewinn tatsächlich gemacht hat,
ist wohl durchaus nichtso sicher. Die fünf Millionen
stehen in den Unterlagen, die Arcandor mit seiner
"Bettelei" um Staatshilfen eingereicht hat. Vielleicht
sollte dieser Gewinn" davor schützen, sich Insolvenzver-
schleppung vorwerfen lassen zu müssen. Da spielt ja der
Zeitpunkt des Bekanntwerdens einer Zahlungsunfähigkeit
eine - rechtlich komplizierte - Rolle.
Auf jeden Fall: Laut dem neuesten "Politbarometer" (ZDF)
von heute sind 77 Prozent der Befragten gegen eine
Staats-Steuer-Hilfe für Arcandor. Dazu die Befürworter
einer "Rettung" in der Beliebtheit drastisch abgestürzt
und ihre Partei dazu. Während Angela Merkel und zu
Guttenberg gleichauf an der Spitze liegen.
Aktionen wie "Ganz Pumuckelshausen steht hinter Karstadt"
bekommen so ihre Kuriosität eindrucksvoll bestätigt.

digefrdigefram 12.06.09


Ehe der Staat irgend welche Hilfen gibt, müssen die Besitzer, Manager und Vorstände mit ihren Millionen-Gehältern und -Gewinnen aufkommen! Erst als "Normal-Bürger" sollte ihnen geholfen werden. Wir verschwenden viel zu viel Steuergelder an Millionäre und Milliardäre! Damit kan sich das Volk nicht einverstanden erklären!

JK-InfoJK-Infoam 12.06.09


Ein weiterer Winkelzug eines Großkonzerns?!

Ein kleines Unternehmen oder Handwerker kann seine Rechnungen nicht mehr bezahlen weil kein Geld mehr in der Kasse ist, die Rücklagen sind dann auch schonlange aufgebraucht!
Er meldet Insolvenz an, was ggf mangels Masse abgelehnt wird!

Der Großkonzern schreibt offensichtlich schwarze Zahlen, hat also Geld in der Kasse - und meldet Insolvenz an!

Von welchen Altlasten will sich Arcandor, auf Kosten von anderen, entledigen ???

( www.insolvenz000.de )

anonymeranonymeram 12.06.09


Arcandor gehört endlich in die Insolvenz, alles andere wäre doch Löcher stopfen wo sofort wieder neue aufgehen. Das gilt eigentlich auch für Opel.

sulfitsulfitam 12.06.09


Und trotzdem ist die Firma pleite gegangen? das ist ja echt merkwürdig. Was läuft hier eigentlich schief?

armesarmesam 12.06.09


Einfache Gleichung : je mehr Gehalt, desto schlechter die Arbeit der Manager !

isagaisagaam 12.06.09


Trotz Milliarden Verlust, kassieren die Karstadt-Manager Millionen. Das ist die Mentalität der Raubritter-Manager, die uns in den letzten Jahren ruiniert haben.


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