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Artikel Fast wie in einer echten Welt - Virtuelle Realität bei Borgware

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Fast wie in einer echten Welt - Virtuelle Realität bei Borgware
Fast wie in einer echten Welt


Haigerloch-Owingen. Virtual Reality ist eine Computer-Technologie die bisher fast nur große Unternehmen nutzen. Die Firma Borgware will sie auch für mittelständische Wirtschaft interessant machen.


Mittelständische Unternehmer des Wirtschaftsverbandes WVIB aus Freiburg erlebten die neuesten Entwicklungen in den virtuellen Welten der Kommunikation, Entwicklung und Konstruktion vor kurzem bei Borgware in Owingen. Geschäftsführer Rudolf Kurz stellte sie ihnen vor.


Design und technische Konstruktionen, die am Computer entstehen, kurz CAD und CAM genannt, sind längst Standard in der heutigen Industriegesellschaft. Virtual Reality (VR) geht aber noch einen Schritt weiter. In einer virtuellen dreidimensionale Umgebung können dank einer speziellen Stereovisualisierung Produkte nicht nur gesehen, sondern richtig gehend erlebt werden.


Beispielsweise kann ein für einen Automotor konzipiertes Bauteil in seiner »natürlichen Umgebung« angeschaut werden. Der Konstrukteur bekommt damit einen viel realistischeren Eindruck wie sein Teil sich ins Umfeld einfügt. VR macht somit Analyse-, Bewertungs- und auch Optimierungsprozesse einfacher.


Die Verbreitung solcher VR-Systeme ist jedoch wegen der hohen Investitionskonsten noch vergleichsweise gering. Es sind vor allem internationale Unternehmen wie Automobilhersteller, die diese Technologie derzeit anwenden. Borgware will hier ein Komplettsystem anbieten, das auch für mittelständische Firmen interessant ist.


Auch Videoconferencing und IP-Telefonie sind Kerngeschäftsbereiche bei Borgware. Das Unternehmen demonstrierte seinen Gästen deshalb auch die Einsatzmöglichkeit von IP-Telefonie am Beispiel eines Kreditvergabegeschäftes zwischen einem Kundenberater einer Bank und einem Geschäftsführer eines Kleinbetriebes. Der Kreditberater muss für ein konkretes Angebot seinen Vorgesetzten und einen weiteren Sachverständigen einbeziehen. Per Mausklick lädt er sie zu einer Videokonferenz ein. Dank Desktop-Sharing haben die beiden Eingeladenen Zugriff auf die Kredit-Programme des Kundenberaters und alle relevanten Daten.


Nach erfolgreichem Gespräch und Geschäftsabschluss kommt die automatisch aufgezeichnete Audiodatei als Anhang zum Kreditantrag. Messaging, Voice-Over-IP, Video Conferencing und Desktop-Sharing sind also Kommunikationsdienste die zusammengeführt (Stichwort »Unified Communications« – vereinte Kommunikation) geschäftliche Prozesse beschleunigen können.


Eine weltweite Videokonferenz kann jeder Benutzer an seinem Arbeitsplatz relativ schnell aufbauen. Die Kommunikation und Zusammenarbeit wird damit effizienter und Zeitverluste werden geringer, weil aufwändige Reisen zum Geschäftspartner wegfallen. Das spart einer Firma nicht nur Kosten, sondern senkt auch den Ausstoß von CO² und macht die Umwelt ein bisschen grüner



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