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Middelhoff kritisiert Bundesregierung

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Middelhoff kritisiert Bundesregierung
Den Ermittlungen gegen ihn steht Ex-Arcandorchef Middelhoff gelassen gegenüber. Dass der Warenhaus- und Versandhauskonzern keine Staatshilfe bekommt, ärgert den Manager allerdings.
Der frühere Arcandor-Chef Thomas Middelhoff hat die gegen ihn im Zusammenhang mit der Insolvenz des Unternehmens erhobenen Vorwürfe als sachlich falsch zurückgewiesen.

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10 Kommentare

Kommentare zu Middelhoff kritisiert Bundesregierung

 

karlweberkarlweberam 24.06.09


Es ist sowieso unbegreiflich, wie die Großaktionäre und
die vielen Kleinaktionäre (46 Prozent) diesen einschlägig
bekannten Herrn zu Arcandor holen konnten. Er hat auch
Hertie ruiniert.
Und Quelle ist wohl auch nicht sanierungsfähig. Das von
Bayern da hineingesteckte Geld dürfte auch verloren sein.
Was helfen Steuergelder für den Druck eines Versandhauskataloges, wenn die Kunden nicht sicher sein
können, die bestellte Ware auch zu erhalten und von
Umtauschrecht, Garantie und Service Gebrauch machen
zu können? Der Otto-Versand läuft, der Quelle-Versand
läuft nicht. Die vielen Spezialversender sind auch gut
im Geschäft. Die verkaufen größtenteils übers Internet.
Quelle hat dies verschlafen. Und druckt mit Staatshilfe
kiloschwere Kataloge.

karlweberkarlweberam 23.06.09


Es ist allgemein so, dass Bürger Gerichte verlassen können,
ohne verurteilt worden zu sein. Das widerfährt Hunderttausenden. Nur bei einer "Volksjustiz" ist das
anders. Wie das im Fall Middelhoff ausgehen wird, das muss
abgewartet werden. Und den Leuten überlassen werden,
die in systematischem Denken ohne "Zorn und Eifer"
erprobt sind und verläßlichen Regeln folgen. Vorherige
Spekulationen "aus dem Bauch" sind unsinnig wie unnütz.

QuakmorsQuakmorsam 22.06.09


Ist hier jemand im Forum, der glaubt, dass diese Type zur Rechenschaft gezogen wird? Mann, muss der naiv sein! Es ist viel wahrscheinlicher, dass der Kerl die Bundesrepublik verklagt, so frech wie der ist! Es wäre müßig hier jetzt alle Manager aufzulisten, die vor Gericht standen und ohne Schaden zu nehmen aus der Sache rausgekommen sind. Dasselbe gilt für Politprominenz! Wenn man als Otto Normalo zuguckt, kann man echt das Kotzen kriegen.

walschwawalschwaam 22.06.09


Herr Middelhoff sollte lieber zurück fahren und nicht so große Worte spucken das ist schon anderen schlecht bekommen.
Bertelmann hat ihn zu Teufel gejagt weil er den Laden fast an die Wand gefahren hat. Herr Mohn hat damals gesagt dass Manager seiner Art nicht mehr an das Wohl des Betriebes und an die Mitarbeiter denken, da eigenen Interessen im Vordergrund stehen. Bei Daimler Benz ist er auch aus den gleichen Gründen vorzeitig entlassen worden und jetzt hat er ACANDOR an die Wand gefahren.
Es sollte schon zu denken geben das ein Manager und seine Frau Anteile an den Immobilienfonds hat die, die Immobilien erwirbt und Überteuert zurück vermietet dessen Chef er ist b.z.w. war. Ca. 100 Millionen € die an ACANDOR zurück fließen sollten wurden von dem gleichen Chef nie beantragt und sie sind auch immer noch nicht gezahlt worden.

karlweberkarlweberam 22.06.09


Für Herrn Middelhoff ist Frau Zypries unzuständig.
Zuständig ist die Staatsanwaltschaft in Essen. Die kümmert
sich darum. Und hätte dies auch ohne Frau Zypries getan.
Arcandor hat 46 Prozent Kleinaktionäre und von diesen
haben viele schon seit längerem das Treiben des Herrn
Middelhoff mit großem Argwohn beobachtet. Auch die
Anwälte von Aktionärsschützern schlafen nicht. Was die
Essener Staatsanwälte angeht, so werden sie aus sachlichem
Anlass ermitteln. Nicht um einer für sie unzuständigen
Dame zu gefallen. Es gibt tatsächlich noch Leute, die etwas unternehmen, ohne sich vorher zu fragen, ob es sich
in irgendeiner Weise persönlich für sie lohnt. Sie kommen
einfach ihrer Pflicht nach. Auch ist dieses Wort noch
erlaubt.

Flenz1411Flenz1411am 22.06.09


Nichts wird passieren,denn andere sind gleiche als gleich.
Wann in den lezten Jahren wurde ein Wirtschaftskrimineller
haftbar gemacht.Im Zweifelsfall wird man Richter und Staatsanwalt unter Druck setzen ...oder warten bis die Verjährungsfrist eingesezt hat.

tieffliegertieffliegeram 22.06.09


Der Mann sollte kleine Brötchen backen, denn:

"Ausgelöst worden waren die Untersuchungen durch Bundesjustizministerin Brigitte Zypries, die in einem Brief an ihre nordrhein-westfälische Ressortkollegin Roswitha Müller-Piepenkötter eine juristische Prüfung über die Immobiliengeschäfte Middelhoffs verlangte."

Der Staatsanwalt wird hier besonders sorgfälltig rangehen, das könnte ein unerwartet schneller und dicker Karriersprung für ihn werden, dank dem hohen Interesse der Bundesjustizministerin.

rockoldierockoldieam 22.06.09


Sind es einfach nur Ausreden oder sagt Middelhoff die Wahrheit ? Hier kann man nur Vermutungen anstellen. Ich denke, der weiß mehr, als er zugibt.

Klar dürfte sein, dass das letzte Wort über Middelhoff noch nicht gesprochen wurde.

arturarturam 22.06.09


Ich wette um alles, dass da noch einiges ans Tageslicht kommt.

olioliam 22.06.09


ja ja, an den Problemen sind natürlich nur die anderen schuld, ne ist klar!


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