Artikel Autofahren auf Sardinien
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Autofahren auf Sardinien
Beim
Führen eines Autos auf der Insel benötigen Sie den nationalen oder
international gültigen Führerschein. Keine Pflicht aber sehr empfehlenswert ist
die grüne Versicherungskarte sowie der Fahrzeugschein mit der Zulassungs-
Bescheinigung.
Wer
auf Nummer sicher gehen möchte, sollte eine Vollkasko und Insassenversicherung
abschließen.
Wer
sich mit einem fremden Fahrzeug auf der Insel bewegt, benötigt eine Vollmacht
des Fahrzeughalters. Doch all dies reicht nicht aus um höchste Sicherheit auf
der Insel zu gewinnen, jeder für sich sollte erhöhte Aufmerksamkeit an erste
Stelle setzen.
Auf
den kurvenreichen , schmalen Straßen ist es ratsam äußerst rechts zu fahren.
Gerade
im Sommer , wenn die Verkehrsdichte in den Ortschaften am größten ist, sollten
alle Verkehrsteilnehmer sich das Leben leichter machen indem sie gutes Benehmen
und gegenseitigen Respekt aneignen.
Wichtig
zu wissen sind die Höchstgeschwindigkeiten, die auf Sardinien gefahren werden
dürfen.
Die
langen zweispurigen Fahrbahnen, die sich kreuz und quer über die Insel
schlängeln, sind keine offiziellen Autobahnen, sondern nur Fernverkehrsstraßen,
die so genannten „Strade Statale“.
Zum
Beispiel auf der SS 131 sollten sie die zugelassene Höchstgeschwindigkeit von
90 km/h beachten. Auf dieser Strecke gibt es sogar Abschnitte mit einer
Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h.
Auf
den zahlreichen Landstraßen beträgt die Hoechstgeschwindigkeit 80 km/h.
Auch
in Ortschaften ist es wie in Deutschland, in denen nur 50 km/h erlaubt sind.
Auf
Autobahnen 110 oder 130 km/h (Hinweisschilder beachten).
Das Strassennetz auf Sardinien ist recht gut ausgebaut. Besonders schnell von
Nord nach Süd kommt man über die gebührenfreie Schnellstrasse SS131.
Besonders
vorsichtig sollten Sie beim Genuss von Alkohol sein, da die Promillegrenze bei
0,5% liegt.
Überhaupt
sollte man sehr vorsichtig sein, beim nicht einhalten der
Geschwindigkeitsbegrenzung oder der Promillegrenze, weil auf Sardinien doch recht
häufig Kontrollen durchgeführt werden.
Bei
der Planung der Reisezeiten über die Insel , sollten Sie wesentlich längere
Reisezeiten einplanen, weil die meisten Landstraßen Sardiniens sehr
kurvenrreich verlaufen.
Sie
sollten sich davor hüten besonders langsam zu fahren, weil es bestraft wird
wenn sie Staus verursachen.
Wenn
Sie die Möglichkeit haben, sollten Sie Ihre Fahrzeit nicht in die Mittagshitze
planen.
Sehr
verwirrend im sardischen Straßenverkehr sind die vielen Schilder die in großen
Mengen an den Straßen aufgehängt oder aufgestellt sind, die von den
Einheimischen jedoch in den seltensten Fällen beachtet werden. Das betrifft
auch die Schilder die eigentlich dafür da sind , ihnen den Weg zu weisen, doch
oft ist es so das die vielen Ortschaften die auf einem Schild angeschrieben
stehen, noch gar nicht relevant für sie sind und führen dadurch auf eine
falsche Fährte.Wer die Möglichkeit hat sollte lieber ein Navigationssystem
benutzen.
Autofahren
ist auf Sardinien sehr angenehm. Es gibt kaum große Steigungen (nicht über 30%)
und die Straßen sind in einem Top Zustand. Dieses gilt jedoch nicht für den
ländlichen Bereich, in dem man beim Auto fahren immer aufpassen muss, da viele
Straßen nicht geschildert sind, Schlaglöcher haben oder nicht asphaltiert
worden sind.
Die meisten Strände und Küsten sind nur über schlecht ausgebaute Straße zu
erreichen. Die Feriendörfer und Küstenorte sind aber inzwischen schon durch gut
ausgebaute Landstrassen erreichbar.
Wer
nicht unbedingt in die Städte mit dem Auto fahren muss, sollte dies vermeiden.
Nicht zuletzt, weil man oft durch die eng gebauten Stadtkerne fahren muss, weil
es keine Ortsumgehungen gibt.
In
solch einem Sträßchen kann es schon mal vorkommen, dass ein einziger LKW der
seine Ladung loswerden möchte den restlichen Verkehrsteilnehmern eine Wartezeit
verursacht.
Auch
das parken ist in den Innenstädten nicht ganz einfach. Wer irgendwie kann,
sollte sein Fahrzeug etwas außerhalb des Stadtkernes parken, da die Parkmöglichkeiten
in denen Stoßzeiten schnell vergriffen sind.
Wer
in Betracht zieht einen Mietwagen zu buchen dem sei geraten es lieber im
Heimatland zu machen , weil es dort möglicherweise preiswerter ist. Zu
empfehlen ist es, ihren Mietwagen in einer sehr frühen Phase der Urlaubsplanung
zu buchen ,da können Sie bis zu 30 % einsparen. Der höhere Preis im Urlaubsland
resultiert daraus, dass die Vermietungsfirmen meist eine Kaution verlangen, was
unter Umständen dazu führen kann dass man im Urlaub weniger Geld zur freien
Verfügung hat. Wer auf Sardinien ein Fahrzeug mieten möchte sollte daran denken
seine Kreditkarte mitzunehmen, die dann von der Vermietungsfirma abgelichtet
wird.
Alle
namhaften Autovermieter sind in Sardinien vertreten, meist an den Flughäfen
oder in den Städten. Für die Anmietung eines Autos muss man bei den meisten
Vermietern 21 Jahre alt sein und einen gültigen Führerschein vorweisen können.
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