Allein gegen die Bankenmacht
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Kommentare zu Allein gegen die Bankenmacht
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Die Bankenlobby, insbesondere der BVR-Präsident Fröhlich, macht überall "gut Wetter" ohne zu merken, dass an der Basis, also im Dialog zwischen Bankmitarbeitern und Kunden bereits ganz viel an die Wand gefahren wird. Das Vertrauen ist im Eimer. www.vertrauensschaden-bank.de Wenn er statt seiner Fernsehsprüche lieber dazu ermahnen würde, den Geschädigten z.B. der DG-Anlage ihre Ersparnisse zurückzugeben, würde er dem Genossenschaftswesen einen viel größeren Dienst erweisen. Aber Hochmut kam ja schon immer vor dem Fall.
Offensichlich!
Aufgrund der jüngsten Urteile, z. B. durch das OLG Frankfurt, sollta man meinen, die Banken werden nun vorsichtiger. Aber ich habe den Eindruck, das schändliche Treiben geht munter weiter.
Wann wird die Politik endlich nachhaltig aktiv?
Oder werden die Bankenvertreter weiterhin mit Samthandschuhen angefasst? Offensichtlich haben die Bankenvetreter in Berlin eine bessere Lobby als die Bankkunden.
Richtig!
Man muss schon mal die Frage stellen, ob es ein karlweber für richtig hält, wenn Betrug vom Gesetzgeber geduldet wird.
Die Politik muss die Voraussetzungen schaffen, dass die Justiz auf solider Basis Urteile sprechen kann, die im Sinne unserer Rechtsordnung sind - und Bestand haben.
Wenn die "Verbraucherschutzministerin" den Gesetzentwurf zur Verbesserung des Verbraucherschutzes bei Kapitalanlagen vom VR-Verbandspräsidenten Uwe Fröhlich schreiben (oder zumindest gestalten) lässt, trägt das jedenfalls nicht dazu bei, dass Gerechtigkeit einkehrt.
Hallo Karlweber,
Bei den DG-Anlagen ging es nicht um einen hohen Ertrag, sondern um einen langfrisitg sicheren. So war es in allen Unterlagen und Beratungsgesprächen beschrieben. Nur deshalb habe ich z.B. in der damaligen Hochzinsphase (für Tagesgeld gab es 9 Prozent) die 4 prozentige Anlage getätigt. Es war aber Betrug.
Klagen hilft nur, wenn die Beweislast bei demjenigen liegt, der sie erbringen kann, wenn er recht hat. Das ist nach deutscher Rechtsauffassung der der Stärkere. So ist unser ganzer Verbraucherschutz gestrickt.
Komischerweise gilt das ausgerechnet bei den Banken nicht. Was gibt es für einen Grund, warum der Anleger (also der Schwächere von beiden) der Bank beweisen muss?
Dass dieses Problem nervt, da stimme ich zu. Doch bevor es nicht abgeschafft ist, lohnt es sich, dagegen anzugehen.
Die Gerichte verschärfen die Anforderungen an die Banken
ständig, Urteile gegen Banken häufen sich.
"Allein gegen die Bankenmacht" - das wirkt etwas nach
Verfolgungswahn. Wie wird denn "Macht" den Banken eingeräumt?
Durch eine Depoteröffnung. Ist die Zwang? Gibt es nicht
kostenlose wie neutrale Finanzberatung durch die Verbraucherverbände und ausgiebige Rankings der Anlageformen?
Erhält nicht jeder Kunde bei seiner Bank nach der Depoteröffnung eine dicke Broschüre staatlichen Ursprungs mit Basisinformationen über die Risiken der unterschiedlichen Geldanlagen? Gibt es Finanzberatung nur
bei der Bank? Schon mal von unabhängigen Finanzberatern
gehört? Die machen das nicht umsonst, aber vor der Anlage
größerer Summen lohnt sich das allemal. Wer den "Sparfuchs"
spielen und alles umsonst haben will, der kann Geld verlieren. Wer auf hohen Ertrag aus ist, muss höhere
Risiken eingehen. Das kann sich doch jeder selber denken.
Da muss er sich doch nicht beschwatzen lassen. Was soll
die andauernde Jammerei von Leuten, die sich hereingelegt
fühlen, aber selbst nicht aufgepasst haben? Klagt doch
endlich, wenn ihr tatsächlich schuldlos Geld verloren
habt. Wie es andere durchaus erfolgreich auch tun. Statt
sich in ständigen Tiraden zu ergehen. Das langweilt.
Was nur 30 Milliarden ;-P
das ist vielleicht höchstens die Spitze vom Eisberg.
Und ich würde schwören, dass das sogar manch steuerzahler auch gemacht hat!
Am besten das Geld einfach im eigenen Garten vergraben. Dort ist es noch am sichersten angelegt.
In einem anständigen Rechtssystem muss jeweils der Stärkere dem Schwächeren beweisen, dass er recht hat. Dieses Prinzip soll jedoch ausgerechnet bei den Banken nicht gelten. Wie soll ein einfacher Anleger der mächtigen Bank beweisen, dass sie ihn (gezielt?) hinter's Licht geführt hat?
Die Volks- und Raiffeisenbanken z.B. nutzen diese Lage schamlos aus, in dem sie ihren Kunden "sichere und wertbeständige Finanzprodukte" aufschwatzen, für deren Pleite sie hinterher keine Verantwortung übernehmen. Rund 22.000 Anleger von Volks- und Raiffeisenbanken haben durch VR-Falschberatung in den 90er-Jahren ihre Altersvorsorge verloren.