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Artikel Türken malten Hakenkreuze an ihr Restaurant und zündeten es an!

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Türken malten Hakenkreuze an ihr Restaurant und zündeten es an!

In Schleswig-Holstein wurde gerade ein sehr interessantes Verbrechen
aufgedeckt und gerichtlich bestraft: Weil sie Geld brauchten, hatten
drei Türken ihr eigenes Restaurant angezündet, mit der Absicht,
Versicherungsbetrug zu begehen. Um die Tat der rechtsextremen Szene in
die Schuhe zu schieben, malten sie Hakenkreuze an ihre Hauswände, bevor
sie ihr Restaurant mit Brandbeschleuniger ansteckten. Das Gericht
verurteilte alle Täter zu hohen Haftstrafen und zwei zur anschließenden
Abschiebung. Wir wollen in diesem Zusammenhang einen Blick zurück
riskieren auf den Brandanschlag am 29. März 1993 in Solingen.

Zum aktuellen Fall der drei türkischen Brandstifter schreibt der Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag:


Der Schock stand den Angeklagten und ihren Angehörigen
ins Gesicht geschrieben. Wegen besonders schwerer Brandstiftung und
versuchten Betrugs sind drei Männer vom Lübecker Landgericht zu Strafen
von sieben Jahren und neun Monaten, sechs Jahren und neun Monaten sowie
sechs Jahren verurteilt worden. Für zwei der Verurteilten bedeutet
dies: Nach Verbüßung der Haft müssen sie Deutschland verlassen.


Den Vorsatz erkennt das Gericht bei allen drei Angeklagten. Hichem
B. (34), Betreiber des Neustädter Restaurants “La Sirenetta”, stand im
Herbst 2008 mit dem Rücken zur Wand. Ein Feuer im Lokal sollte Geld von
der Versicherung und die Lösung der Probleme bringen. Willfährige
Helfer fand B. in Ahmed A. (27) und Hamdi G. (24), die er vor
Brandlegung noch Hakenkreuze an die Wand sprühen ließ. Das sollte die
Ermittler auf eine falsche Fährte locken – soweit der Plan. Tatsächlich
geriet das mit Benzin beschleunigte Feuer blitzschnell außer Kontrolle,
verwüstete nicht nur das “La Sirenetta” und den benachbarten “Seewolf”,
sondern wäre beinahe auch für dessen Pächter und seiner Familie zur
tödlichen Falle geworden: Drei Menschen konnten nichts als ihr Leben
retten. “Wir haben Wohnung, Existenz und Heimat verloren”, sagte einer
im Zeugenstand.
[…]
Vor allem, um ihm und Hamdi G. eine Ausweisung zu ersparen, hatten die
Verteidigerinnen Strafen von weniger als drei Jahren avisiert. Dieser
Vorstellung wollte das Gericht nicht folgen.


Die türkischen Täter hatten hier also nicht nur mehrere
Menschenleben riskiert, sondern versuchten zudem, einen rechtsextremen
deutschen Hintergrund dieses Anschlages vorzutäuschen. Hoch interessant
in diesem Zusammenhang ist, was der Autor Frank Hills in “Das globale Killernetzwerk” zum Brandanschlag von Solingen (1993) zu schreiben weiß (S. 284-291), der damals bekanntermaßen für viel Furore sorgte:


Kommen wir aber nun auf die Justizskandale in
Deutschland zurück und werfen noch einen Blick auf den Brandanschlag
von Solingen, der sich am 29. Mai 1993 zutrug und fünf Mädchen bzw.
junge Frauen das Leben kostete. Für diese schreckliche Tat sollen vier
junge Männer aus der Skinheadszene verantwortlich sein, die angeblich
wegen des Motivs “Fremdenfeindlichkeit” das Haus einer türkischen
Familie anzündeten. Die Tat hatte seinerzeit international Entsetzen
hervorgerufen.


“Die Ruine des Hauses in der Unteren Werner Straße im Solinger
Stadtteil Gräfrath wurde schon vor Jahren abgerissen. Am Ort des
Anschlags wurden 1997 fünf Kastanienbäume für die Toten gepflanzt. […]
Auf einem Gedenkstein heißt es: ‘An dieser Stelle starben als Opfer
eines rassistischen Brandanschlags Gürsün Ince, Hatice Gene, Gülüstan
Öztürk, Hülya Gene, Saime Gene.’ Neben den Namen stehen die
Geburtsdaten der Toten.


Elf Monate nach der Tat begann am 12. April 1994 vor dem
Oberlandesgericht in Düsseldorf der Prozeß gegen die Täter, vier junge
Männer damals im Alter zwischen 16 und 24 Jahren. Nach 124
Verhandlungstagen fiel das Urteil. Wegen fünffachen Mordes, 14fachen
Mordversuchs und besonders schwerer Brandstiftung mußten drei der
Angeklagten für jeweils zehn Jahre in Haft. Der vierte Täter wurde zu
15 Jahren Gefängnis verurteilt. Zwei der Täter sind inzwischen wieder
auf freiem Fuß.” (1)


Wenig Beachtung in der Öffentlichkeit fand seinerzeit eine
zwielichtige Person namens Bernd Schmitt, der Leiter einer
Kampfsportschule und Mitarbeiter des Verfassungsschutzes gewesen sein
soll:


“Sein Gehilfe Bernd Koch schmiß sich für den Stern mit schief
sitzendem Wehrmachts-Stahlhelm vor einer Hakenkreuz-Fahne in Pose, er
selbst machte auf militant, wann immer er konnte. Sein Auftreten war
ein gefundenes Fressen für die Systemmedien und schadete den
demokratischen Patrioten in Deutschland immens. Bernd Schmitt, 50, war
offensichtlich ein Verrückter oder ein Handlanger des Gegners – oder
beides..


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http://deutschlandpolitik.wordpress.com/2009/07/15/turken-malten-hakenkreuze-an-ihr-restaurant-und-zundeten-es-an/


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