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Artikel Russland und USA – Alles eitel Sonnenschein ?

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Russland und USA – Alles eitel Sonnenschein ?

Wenn man den Mainstream-Lügenmedien glauben darf, so kam Ohhh bama, sah Ohhh bama und siegte Ohhh bama --- veni, vidi, vici.  Nimmt man die rosa-rote-Brille aber wieder ab, so zeigte sich nur die Unvereinbarkeit der Standpunkte.


 Denn …


 Der Kalte Krieg hatte nie aufgehört !


 Kriegstreiber ist nach wie vor das zionistisch-englische Haus mit ihrem Kampfpudel USA.


 Einigkeit
besteht lediglich darüber, daß beide Seiten Atombomben besitzen, die
ihr Verfallsdatum überschritten haben, und die dementsprechend entsorgt
werden müssen. Den Medien wurde dies als Abrüstung verkauft. – Etwa so,
als würde man endlich einmal den Müll der letzten Monate zu den
Müllcontainern runtertragen und nennt das eine Wohnungsrenovierung. Na
ja, der Michel wird’s schon glauben.


 Politik-Global
erlaubt sich, den offiziellen Artikel des russischen RIA Novosti mit
eigenen Ansichten zur Themenauswahl und der Wortwahl zu kommentieren.
Schließlich kann ja auch ein Kaspertheater “interessant“ sein – aber frei von jeglicher echter Bedeutung.
Und wenn sich Marionetten in Gier nach Aufmerksamkeit produzieren, aber
deren eigentliche Chefs in London, Jerusalem und New York bekannt sind,
dann ist das Theater eben nur eine Farce.


 



 


Politik - International


Medwedew findet G8-Gipfel „interessant“ (Überblick)

19:30


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10/ 07/ 2009


 



 


L’AQUILA,
10. Juli (RIA Novosti). Ob Raketen in Kaliningrad doch aufgestellt
werden, inwieweit Russland die Emissionen seiner Treibhausgase
reduziert und wie Barack Obama sich als Gesprächspartner von George W.
Bush unterscheidet - darüber äußerte sich Präsident Dmitri Medwedew
nach dem G8-Gipfel.


Der
wichtigste Vorteil solcher Gipfeltreffen bestehe darin, dass man nicht
nur vor laufenden Kameras, sondern auch unter vier Augen sprechen,
Fragen stellen und „einfach plaudern“ dürfe, sagte der russische
Staatschef am Freitagnachmittag vor Journalisten im italienischen
L’Aquila. Der Gipfel sei „zweifelsohne interessant“ gewesen. (1)


Fotostrecke: Medwedew beim G8-Gipfel in Italien


Medwedew
lobte Barack Obama als Gesprächspartner: „Im vergangenen Jahr fiel es
mir schwerer, mit US-Präsident George W. Bush zu sprechen, denn wir
liegen in unseren Vorstellungen über viele Fragen auseinander“. (2)


Fotostrecke: Obamas Frühstück mit Putin


Obwohl es sich mit Obama leichter reden lasse, gebe es nach wie vor viele Differenzen zwischen Russland und den USA. Insbesondere betreffe das den geplanten US-Raketenschild in Osteuropa. (3)


Hoffentlich
verzichte Washington auf diesen „schädlichen und sinnlosen“ Plan. Sonst
seien die Thesen aus Medwedews November-Rede vor dem Parlament „noch
nicht zurückgerufen“ worden. Damals hatte Medwedew gesagt, Russland
reagiere möglicherweise mit der Stationierung von Iskander-Raketen in
seiner Ostsee-Exklave Kaliningrad, falls Washington auf Abfangraketen
und Polen und eine Radaranlage in Tschechien nicht verzichte. (4)


Fotostrecke: Tag der russischen Raketentruppen und der Artillerie


Ein
weiterer Streit mit dem Westen betrifft die Präsenz internationaler
Beobachter im georgischen Krisengebiet. Medwedew forderte andere Länder
auf, die dortigen Verhältnisse „pragmatischer“ zu betrachten. Man dürfe
keine „Illusion schaffen, als ob nichts geschehen ist“, sagte Medwedew
im Hinblick auf die Anerkennung Abchasiens und Südossetiens durch
Russland. (5)


Wenn man
das berücksichtige, rufe Russland wahrscheinlich sein UN-Veto gegen die
Verlängerung des Mandats der UN-Mission für Abchasien zurück.


Fotostrecke: Grenzschutz im Pulverfass Südkaukasus


Medwedew wies auch auf die bei der Großen Acht bestehenden Differenzen bei der Einschätzung der Weltfinanzkrise hin.
Man sei nicht darüber einig, ob der Tiefpunkt bereits überwunden sei.
Feststehe nur, dass man „sich nicht zurücklehnen“ dürfe. (6)


Dafür
gibt es im Bereich Klimaschutz offenbar Fortschritte. Russland ist laut
Medwedew entsprechend den G8-Entscheidungen bereit, seine
Treibhausgasemissionen gegen 2050 im Vergleich zu 1990 zu halbieren.
Bis 2020 strebe Russland eine zehn- bis 15-prozentige Reduzierung an.
(7)


 


 


Vorab jedoch: – das hatte RIA Novosti aber alles nett gesagt.


 Und nun von Politik-Global ein paar Worte und Bemerkungen zu einem Artikel mit dem Signet der offiziellen russischen Verlautbarung.


(1)     “Einfach
nur plaudern“ – also etwas Vernünftiges ist bei dem ganzen G8-Gipfel in
Aquila nicht herausgekommen, man hat eben nur geplaudert, was
wesentlich verbindlicher ausgedrückt ist - als das krude Wort: es war
nur ein dummes Gelabere. Alle Entscheider waren abwesend, die
Bilderberg Konferenz hatte erst kürzlich stattgefunden - was sollte
also dabei herauskommen ?  Dabei sind keine bahnbrechenden Erfolge in
Richtung echter Entspannung herausgekommen, die USA beharren auf dem
Modell der Sonderziehungsrechte, bei denen die USA mit 44% ihr
Toilettenpapier als Währungsgarantie einbringen wollen und die
BRIC-Staaten weiterhin unberücksichtigt lassen wollen. Mehr als ein
Geplaudere war es nicht, interessant die Vorstellungen zu hören – aber
kann man überhaupt mit Marionetten konkrete Maßnahmen vereinbaren ?  Wohl kaum !  Der
Zusammenbruch der Schein-Weltwährungen wird nicht aus bleiben – und was
war bislang stets das Resultat wirtschaftlichen Totalzusammenbruchs ?  Löst man Probleme nicht im Land, so versucht man dies mit Krieg in / gegen andere Länder.


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http://89.108.92.69/


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