Kein Konzept kann Opel auf Dauer retten

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Kein Konzept kann Opel auf Dauer retten

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Die Präferenz von Bund und Ländern für Magna hat offenbar wenig mit Ökonomie zu tun: Eine Investmentbank hält das Magna-Angebot für das schlechteste der Konzepte. Geeignet sei eigentlich keine der drei Offerten.Ein Gutachten der Investmentbank Lazard über Opel im Auftrag der Bundesregierung kommt für den Autobauer zu einem verheerenden Urteil:

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19 Kommentare

Kommentare zu Kein Konzept kann Opel auf Dauer retten

 

lunapiena41lunapiena41am 27.07.09


Ich plädiere für Sterbehilfe... dannach kann man ja versuchen zu reanimieren...

Ein 2. Leben könnte von Erfolg gekrönt sein..

victorhugovictorhugoam 26.07.09


Herr Prüfer,
ich werde mich die nächste Woche über darum bemühen, herauszufinden von welch`Vielem´ sie sprechen. Diese Zeit brauche ich sicherlich. Nicht unbedingt ob der Menge, wohl eher ob der Schwierigkeit Seltenes aufzuspüren. Das Meiste dürfte sowieso in ihrer Phantasie versteckt sein. Dort allerdings habe ich nichts zu suchen.
Waldchule, Pfoten, Dreck gewühlt? Naja, nicht jeder kann - und so tut er dann.

KarowKarowam 26.07.09


Das ist so nicht ganz richtig. Denn Opel muß renationalisiert werden z.B. via einer geordneten Insolvenz. Da gibt es Modelle, die das Guthaben, die Einnahmen und die Patente inkl. aller Technik sichern und die Verbindlichkeiten neutralisieren. Dann runtergefahren als deutsch-europäisches Modell, hat Opel sehr wohl eine Überlebenschance. Und die Finanzausstattung kann hier eben auch über sogenannte Volks- und Mitarbeiteraktien inkl. Modelle von VWL und betrieblicher Mitbestimmung wie Alterversorgung etc., aufgebracht werden. Allein der Wille fehlt. Und wieso GM hier immer noch das Sagen hat, nachdem die BRD in Vorleistung getreten ist, ist mir nicht nachvollziehbar. Oder hat das wieße Haus das Sagen über die BRD? Der Verdacht drängt sich hier ja förmlich auf. Nur hier? Nein, es zeigt sich an zu vielen Stellen.

RenePrueferRenePrueferam 26.07.09


Tja hugo, wenn du in deinem Westen die Schule besucht hättest, dann wüßtest du, dass vieles, was ihr hattet in der DDR entwickelt wurde. Aber in deiner waldschule hast du ja nur mit den Pfoten im Dreck rumgewühlt und bist bis heute dort nicht mehr raus gekommen.

victorhugovictorhugoam 26.07.09


tja Herr Prüfer,
dann hätten sie sich in ihrer glorreichen DDR doch besser auch mal um deutsche Technik und Techniker bemühen sollen. Ein bisschen mehr als euer Pappmachèautochen wäre dann eventuell doch dabei herausgekommen.
Die waren alle im Westen? Achso.

RenePrueferRenePrueferam 26.07.09


Da hast Du zu 100% recht Teufelchen. Ohne deutsche Technik und Techniker, würden die Kulturlosen immer noch mit einer steinaxt bewaffnet durch die Gegend ziehen und nach eßbarem suchen. Wenn ich schon Bilder der Mondlandung sehe. Das einzige, was die Amis zur Mondlandung beigetragen haben, ist das Grundstück, auf dem die Rakete gestartet ist. Den "Rest" haben Deutsche entwickelt, da Planwagen nicht fliegen können.

victorhugovictorhugoam 25.07.09


Apropos Niveau....
Hier? Bei Webnews?
Das muss aber jemand sehr exklusiv und gut versteckt halten.
Wer weiss da mehr?

SchwabenteufelSchwabenteufelam 25.07.09


Spässle muss sein Krokodil !

SchwabenteufelSchwabenteufelam 25.07.09


Krokodil,natürlich will/braucht hier bei uns in Europa, keiner Opel,aber in Deiner Wahlheimat USA schon. Ohne die Technik von Opel würden die Autos von GM heute noch von Pferden gezogen und die Räder ihrer Schrottkisten wären immer noch quadradisch,dass man mit runden Rädern besser vorwärtskommt haben die dämlichen Amis ja erst von Opel gelernt

karlweberkarlweberam 25.07.09


Der wahlkämpfende Opel-"Retter" Steinmeier lobt Opel wegen
der jährlichen Ausgaben für Forschung und Entwicklung in
Höhe von angeblich 1,5 Milliarden Euro. Nur: Da ist viel Auftrags-
entwicklung für GM dabei, wofür Opel aus Detroit bezahlt wird. Und trotz der Zahlungen des Mutterkonzerns hat Opel
seit 2003 1,8 Milliarden Verluste gemacht. Der "Retter"
erwähnt auch nicht die Forschungsausgaben der Hersteller,
die nicht mit Steuergeldern zuungunsten anderer
wettbewerbsverzerrend "gepäppelt" werden sollen.
VW und Daimler je 4,4 Milliarden Euro.
BMW: 2,6 Milliarden Euro.
Es gibt nicht nur die "Opelaner".
Weiß der Kandidat dies nicht oder pflegt er bewusst einen
seltsamen Umgang mit Fakten?
Da ist es schon gut, daß es auch fachkundige Leute gibt,
die präzis rechnen und ihre Ergebnisse nicht schönen.
Deren Gutachten wird dann aber zurückzuhalten versucht.
Was wieder einmal nicht gelungen ist. Wahlkampfpech mal wieder. Nichts Besonderes. Das Übliche.

karlweberkarlweberam 25.07.09


Es ist ungeheuer beeindruckend, wie rücksichtsvoll
sozialistische Staaten mit den Menschen umzugehen pflegten
und pflegen. Und Wirtschaftskrisen kannten sie auch nie.
Wie allein Nordkorea blüht...

karlweberkarlweberam 25.07.09


Seit 2003 produziert Opel Autos und Verluste.
Dann sollte man dies bleiben lassen.
Warum wird denn dieses Gutachten nicht veröffentlicht?
Es sind doch die Steuerbürger, die diese aussichtlosen
"Rettungskonzepte" finanzieren sollen. Wobei von allen
"Konzepten" in dem Gutachten das von Magna als das
schlechteste beurteilt wird. Die miserablen Zahlen sollen
wohl erst nach der Bundestagswahl veröffentlicht werden,
damit Steinmeiers Wahlkampf"hit" nicht als Rohrkrepierer
vorzeitig in die Binsen geht?

NeleinloveNeleinloveam 25.07.09


@ Klopapier

Geduld, dass elfte Gebot, denn eine Klopapierrolle ist doch schließlich auch lang ...

romanpolanskiromanpolanskiam 25.07.09


Opel - ich kann es langsam nicht mehr hören. Wie lange soll sich dieses Drama denn noch in die Länge ziehen?

wernertwernertam 25.07.09


...und immer die Gewissheit, das es nur eine Frage der Zeit zu sein scheint.

MutterBeimerMutterBeimeram 25.07.09


Ich stell mir das für die Familien der Angestellten nur extrem belastend vor. Jeden Tag neue Nachrichten, immer heißt es was anderes....

KlopapierKlopapieram 25.07.09


Langsam glaub ich es auch. Wie lange geht diser "Rettungsversuch" jetzt schon? Besserung in Sicht? NEIN

f5f5am 25.07.09


Leider wird das wohl so sein. Wir werden die Zeit vor der Wahl mit Sicherheit noch zu missen lernen...

NeleinloveNeleinloveam 25.07.09


Das ist von Anfang an klar gewesen. Hier wird eine Marktbereinigung beginnen, natürlich pünktlich nach der Wahl. Bis dahin "ringen" wir noch um Arbeit und um die Arbeiter.

Sicher wird sich mit zunehmenden Erkenntnissen u. Zuspitzen der Wirtschaftskrise auch der Kapitalismus ablösen. Er hat schon lange ausgedient, wenn man sieht wie er mit den Menschen umgeht. Es soll keine Gleichmacherei geben, aber ganz gewiss nicht moderne Sklaverei.


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