Türken fordern Integrationsminister
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Kommentare zu Türken fordern Integrationsminister
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@lunapiena41
Er macht es bewusst und das stört mich unheimlich, denn es muss nicht sein, so kann beim besten Willen kein sehr freundlich Nachbarliches Verhältnis entstehen. Man hat immer das Gefühl, er redet über einen, dies empfinde ich als genauso störend, wie über jemanden schlecht zu reden, der nicht anwesend ist und wie gesagt er ignoriert es, wenn man es ihm so erklärt.
@SL
ich kann dir nur zustimmen. Auch ich war in der Lage ein Jahr "Ausländer" sein zu dürfen. Ich fühlte mich aufgrund meiner damaligen Sprachdefizite gar nicht wohl. Für mich war es anfangs eine Tortur, mich über nichts mit niemanden unterhalten, schlichtweg nicht am Leben teilnehmen zu können. Die Kommunikation ist das wichtigste Instrument, das zu einer Einheit zusammenfügt. Leider wird sie immer wieder vernachlässigt oder gar Anderssprachige diskriminiert.
Deshalb nochmals: Sprache und Kommunikation ist Leben.
@Struwwel
wie schon erwähnt. Sieh es nicht so streng, es kann mal passieren, wenn man eine mehrsprachige Familie ist, dass im Beisein anderer eine Fremdsprache angewandt wird. Nicht um über jemanden schlecht zu sprechen, sondern ganz einfach aus der Sitution heraus.
Grüße LP
@SweetLawyer
Ich glaube, wir steigern uns da in etwas hinein, ich bin fast jeden Tag Ausländer, aber was eigentlich ist ein Ausländer, Türken sind auch in Deutschland Türken und Deutsche sind in der Türkei Deutsche, das Wort Ausländer ist eigentlich so nicht richtig. Also ich bin ein Deutscher, der fast täglich in unser Nachbarland, die Niederlande fährt, der Arbeit wegen. Ich habe Mittlerweile gelernt, mich mit unseren Nachbarn zu unterhalten, obwohl die in der Regel ein sehr gutes Deutsch beherrschen.
Man kann geteilter Meinung sein, aber man sollte sich gegenseitig respektieren und das machen wir auch, manchmal recht, manchmal schlecht, aber nie beleidigend.
Liebe SweetLawyer, ob wir in einem anderen Land die besseren Bürger sind, das mag ich erst garnicht beurteilen, aber aufeinander zugehen und miteinander reden, finde ich, kann nie verkehrt sein.
Zum Ghetto (dieses Wort mag ich ehrlich gesagt überhaupt nicht)kann ich nur sagen, wer sich selber in so etwas hinein begibt, wenn es denn eins ist, der will sich entweder informieren, wie das Leben dort ist oder er hat es nicht anders gewollt.
@struwwel
Mittlerweile kann ich die Sprache etwas ;-).
Aber bei allem gebührenden Respekt, ich erlaube mir jetzt einfach mal zu behaupten, dass Du noch nicht in der Situation "Ausländer zu sein" warst. Wir schreiben hier immer - und das auch nicht ganz zu Unrecht! - was wir als Deutsche erwarten bzw. wie wir uns an Stelle des Ausländers richtig verhalten würden. Dann kommen so Statements dabei herum wie: "Ich könnte ..., Ich würde auf jeden Fall ..., Bei mir wäre das so..." (von mir ebenfalls). Nur letztlich bezweifele ich, dass wir in einem anderen Land die besseren Gäste/Bürger wären.
Auch zu Deinem letzten Satz möchte ich etwas sagen: Du schreibst ja selbst, dass außerhalb der "deutschen Gemeinde" in den USA Englisch gesprochen werde. Das bedeutet im Umkehrschluss: innerhalb der Gemeinde nicht. Und darf ich fragen, wie solche Gemeinden auf den Durchschnittsamerikaner wirken müssen? Vielleicht wie ein deutschsprachiges Ghetto? Gruß,SL.
@SweetLawyer
Ich sage dazu, das du dich einfach aufgegeben hast, diese Sprache zu erlernen, aber du bist ja letztendlich auch nicht dort geblieben.
Ich wiederhole nochmals das, was ich meine: Wer in einem Land lebt, der Sprache dieses Landes mächtig ist und sich dann, in Beisein der dort lebenden Bevölkerung, die es, weiß Gott nicht nötig hat, diese fremde Sprache zu erlernen, sich mit Menschen aus seinem Heimatland in der Muttersprache unterhält, gibt dem Gegenüber das Gefühl, das über ihn geredet wird und das trägt nicht zu einem gesunden Miteinander bei.
Zur USA möchte ich folgendes sagen, sie werden, wenn sie außerhalb ihrer Gemeinde sind auf Englisch zurückgreifen.
@struwwel
Zunächst einmal folgende Frage: Bist Du schon einmal in der Situation gewesen, dass Du Dich längerfristig in einem nicht deutschsprachigen Land aufgehalten hast? Ich schon. Ich konnte damals die arabische Sprache überhaupt nicht. Ich saß da, wie der Ochse vor'm Berg. Es tauchte eine Nachbarin auf, die Deutsch sprach, und automatisch suchte ich den Kontakt zu ihr, weil mir dann vieles leichter fiel. Aber nicht nur das, ich wollte Deutsch reden, einfach der Kommunikation halber. Das Kuriose: Später verließ ich mich nur noch auf sie und bemühte mich nicht mehr um die neue Sprache. Ganz ehrlich, wenn Du mal schaust, es gibt zum Beispiel in den USA einige deutsche Gemeinden. Die Leute reden fast nur Deutsch. Was sagst Du dazu?
@Struwwel
bezgl. deiner Ausführung dass man in Firmen nur die Landessprache benutzen darf ist natürlich in Ordnung. Das hat aber andere Hintergründe. In einer Firma müssen Regeln herrschen und das ist eine davon. Das ist auch notwendig sonst sagt der eine Hott und der andere versteht Hü.
Privat: Ok wenn man in einer Gesellschaft zusammen ist, schickt es sich nicht in Gegenwart derer eine andere Sprache zu benützen. Wir vermeiden es ... meistens jedenfalls.
Wie erwähnt, sehe es nicht so eng, vielleicht hatte es einen ganz anderen Grund wie du erkennen konntest. Aus Erfahrung kann ich dir sagen, dass es manchmal unvermeidbar ist, die andere Sprache zu benutzen. Solange dies kleinere Sachen sind solltest du dies akzeptieren. Wenn es sich in Gesellschaft länger hinziehen würde, würde ich, vor allem wenn es sich um einen Bekannten handelt, ihn sehr wohl zurecht weisen. Manchmal merkt man es nämlich gar nicht vor allem wenn man sich in einer Diskussion befindet.
Also nochmal auch hier gibt es nicht nur schwarz und weiß sondern manchmal auch grau... :-) einen schönen Tag.
@boxer
Punkt 1 .. zu deiner Frage was hat Mehrsprachigkeit mit diesem Thema zu tun... sehr viel wenn nicht sogar alles.
Das erlernen der Sprache des Landes in dem ich lebe ist die 1. Grundlage der Integration und muss in aller erster Linie gefordert werden... zumindest so gut wie möglich. Leider gibt es Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten, der eine ist ein Sprachgenie der andere in dieser Linie eine Niete, was aber nicht heißt das er deshalb als Mensch eine Niete ist.
2. Fühlst du dich in D im Nasenring in der Welt vorgeführt?
Das tut mir dann für dich persönlich leid. Ich habe in der Welt ganz andere Erfahrungen gemacht. Wir als Deutsche sind hier immer noch als Kapazitäten in vielen wirtschaftlichen Bereichen anerkannt. Der Deutsche wird als geradlinig und gut organisiert eingestuft usw. Menschen die sich selbst degradieren haben immer mit sich und anderen ein Problem. Was mir auffällt das du ganz besonders in diese Kategorie gehörst.
Was den Islam anbetrifft, wo nimmst du eigentlich immer diese Infos her. Auch wenn die Statistik wie du erwähnst nicht stimmt und es tatsächlich 3,5 statt 2,5 mio sind frage ich mich was du uns bei einem Anteil von 4% in D sagen willst. Vor was hast du Angst?
Du erwähnst dass der Anteil der Muslime steigt. Erste Frage von wo sind diese Infos? Meinst du damit Deutsche die zum Islam konvertieren? Wenn ja .. sollte man sich fragen warum das so ist, warum sich diese Menschen dafür entscheiden und nicht von dir gefordert, unsere "Landesreligion" und Kultur weiter bevorzugen.
Sorry mir geht es ähnlich wie SL. Ich kann nicht erkennen was du eigentlich wirklich willst bzw. in welcher Ecke du dich befindest. Was forderst du denn von Deutschland bzw. der Politik.
Grüße LP
Lieber Boxer, es mag sein, dass es keine politische multikulturelle Gesellschaft gibt, aber eine faktische, und die war meinerseits gemeint.
Für mich verwirrend bei Deinen Statements ist das Wechselspiel zwischen Deiner pauschalisierenden und Deiner konkretisierenden Art, Deiner Sachlichkeit einerseits und Deiner verbalen Aggressivität andererseits, z.B. wenn Du (verächtlich) das Wort "Musels" benutzt. Glaubst Du, nur weil ein Türke als Muslim registriert ist, ist er auch gläubig? Das steht allerdings nicht primär zur Debatte! Für mich entscheident sind eher die Fragen: Was soll ein Integrationsminister bewirken? Wie sehe konkret seine Arbeit aus? Soll er ein Vermittler zwischen der deutschen und türkischen Kultur sein, oder eher ein Interessenvertreter der türkischen Gesellschaft? Oder, soll er Anlaufstelle für sämtliche Fragen von Zuwandererproblemen sein? Je nach Schwerpunktsetzung könnte man dies befürworten oder ablehnen. Würde er lediglich die Funktion eines einseitig agierenden Interessensvertreters einnehmen, dann würde ich persönlich mich dagegen entscheiden.
PS.: Danke für die ausführliche Antwort. Gruß, SL
Teil 2)
Aber gerade hier sind die größten Hindernisse zu testieren, denn die türkischen Muslime zeigen sich besonders resistent und glauben, aus welchem vermeintlichen Stolz auch immer, alles und jedes in Frage stellen zu können.
Über die besonderen Verhaltens- und Auslegungsweisen des Islam habe ich wiederholt hingewiesen und so lange diese gewaltigen und derzeit unüberbrückbar Unterschiede weiter streitig untereinander ausgetragen werden, kann selbst ein Integrationsminister nicht helfen und ist deshalb auch ganz einfach abzulehnen!!!
MfG Boxer
@ victorhugo
Na Du kleine erbärmliche Schmeißfliege, nichts zum Thema ausführen oder beitragen können aber eine große Fresse riskieren. Nun ja, solche Kreaturen sind zum Glück in der Minderheit!!!
Es lohnt keineswegs nochmals auf solchen Unsinn einzugehen, denn etwas Positives oder Erbauliches ist von diesem Schwachmaten nicht zu erwarten!!!
@ SweetLawyer
Nun ja, mit der Toleranz, dem Respekt und der gegenseitigen Achtung, die erst ein normales und friedliches Miteinander möglich macht, ist das so eine Sache und das Fehlen dieser Voraussetzungen wird auch von uns beiden bedauert.
Vorab muß ich Dir in einem Punkt widersprechen: "Wir leben in keiner "Multi-Kulti-Gesellschaft", denn selbst von deren Befürwortern und Verfechtern, wurde dieses Projekt bereits in 2003 für "gescheitert" erklärt."
Aus eigener Kenntnis und Erfahrung darf ich darauf verweisen, daß es keinen anderen Staat auf dieser Welt gibt, in dem mehr Integrationsangebote gemacht werden, wie hier in D-land! Gibt es hier Widerspruch?, dann bitte begründen.
In D-land leben derzeit etwa 3,5 Mio. Muslime, das sind ca. 4 % der Gesamtbevölkerung, mit stetig anwachsender Tendenz. Den größten Anteil stellen hier die türkischstämmigen Muslime, von denen auch eine gewisse und latente Gefährdung ausgeht. Deshalb begann unser oberster "Rolli-Fahrer" im September 2006 mit der ersten Deutschen Islam Konferenz (DIK), die aber entgegen aller Beschönigungs- und Vertuschungsrituale als "gescheitert" zu bewerten bleibt. Woran kann oder muß man das Scheitern festmachen?
"Ganz bestimmt nicht an jenen, die auf die Hindernisse und Schwierigkeiten hinweisen bzw. die Fakten offen benennen."
Auf Platitüden kann doch hier sicherlich verzichtet werden?? Von Niemandem kann oder sollte die Abkehr von seiner Religion, Kultur etc. abverlangt werden. Das setzt natürlich auch voraus, daß seitens der Migranten die Kultur, Religionen, Rechtsordnung etc. anerkannt und das Erlernen der Landessprache zu Selbstverständlichkeit gehören muß.
Fortsetzung folgt...
Teil 1
Ich habe mir die Mühe und die meisten Kommentare gelesen.
Gott sei Dank sind mir die von gegenwehr und anderen Schwachköpfen erspart geblieben.
Leider wurde viel geschrieben aber wenig zum Thema ausgesagt.
Wer den Artikel gelesen hat, wird auch mitbekommen haben das die Forderung einen Integrationsminister von Türkischstämmigen CDU Mitglieder mit Deutschen Pass kommt.
Haben wir Wahl? Möchte die CDU vielleicht auch diese Zielgruppe für sich gewinnen?
Welchen Aufgabenbereich soll dieses Ministerium haben? Integration Staatlich Verordnet?
Das Wort Integration (fem., von lat. integer bzw. griech. entagros = unberührt, unversehrt, ganz), zu deutsch „Herstellung eines Ganzen“, bezeichnet. Integration hebt den Zustand der Exklusion und der Separation auf. Integration beschreibt einen dynamischen, lange andauernden und sehr differenzierten Prozess des Zusammenfügens und Zusammenwachsens. Gegenbegriff hierzu ist Desintegration.
Teil 2
Kann das Staatlich bestimmt werden? Egal aus welchem Land die Menschen kommen, egal welchen Glauben sie haben, wenn sie sich dazu entschließen sich in einem Land ansässig zu werden müssen beide Seiten dazu beitragen.
Jeder der sich auf eigenen Wunsch in einem Fremden Land Niederlässt hat die Sprache Landes zu Lernen nach Möglichkeit schon vor der Ausreise. Wenn ich mich auf Dauer in ein Anderes Land begebe habe ich die Lebensgewohnheit dort zu Respektieren im Gegenzug, muss das Gastland (ich nenne es mal so) auch die Kultur der Einwanderer Respektieren. Wenn Menschen das nicht können nutzt auch kein Ministerium oder Minister was.
Ich Persönlich halte solch eine Forderung für ausgemacht Propaganda und so einen Minister für Überflüssig wie einen Kropf.
@ lunapiena41
Was die Mehrsprachigkeit mit diesem Thema zu tun hat, das mögen andere bewerten. Natürlich ist das Beherrschen mehrer Sprachen sehr vorteilhaft und auch einer meiner Enkel wächst mit mehreren Sprachen, auch der Muttersprache seiner Mutter, meiner Schwiegertochter, die nicht zum normalen Lehrfach gehört auf.
Aber zurück zum eigentlichen Thema!
Eine solche Forderung ist ohne wenn und aber abzulehnen, denn den Musels wird schon genug Staubzucker geblasen. Auch muß ich mal die Frage stellen, auf welchem Stern Du nun eigentlich lebst??? Die Angaben des Statistischen Bundesamtes sprechen eine ganz andere Sprache und an diesen Fakten solltest auch Du nicht so einfach vorbei gehen.
Warum oder weshalb ist denn die Aufregung immer wieder besonders groß wenn es um abzulehnende Forderungen oder etwaige Abschiebung von Islamangehörigen geht?
Schon einmal darüber ehrlich nachgedacht und auch darüber, warum sich hier insbesondere immer wieder "Türkischstämmige" hervor tun??
Wie lange will sich dieses Volk noch verar... oder am Nasenring durch die Manege der Welt führen lassen und sich dem Gespött preisgeben???
"Ich warte nun wieder auf die "Na- und Re-Keule", denn mit klaren oder gar einleuchtenden Argumenten, die eine solche Forderung stützen könnten, ist ja hier nicht zu rechnen. Oder sollte ich mich nun einmal getäuscht haben??
Herr Boxer,
was ihre "unverschämte Forderung" betrifft .... sie ist nicht nur unverschämt, sie ist schlicht zu dumm um weiter darauf einzugehen.
Vielleicht erinnern sie sich aber an meine Frage?
Definieren sie doch bitte einmal den von ihnen ständig benutzten Begriff "Integration". Dann könnte man sich darüber auch mal "vernünftig" austauschen.
Noch ein Tipp: Bevor sie von Islamisierung und ungezügelter Zuwanderung daherreden, schauen sie sich doch einfach mal die Zahlen und Fakten hierzu an.
Bislang reden sie darüber wie der Blinde von der Farbe.
Oder wie ein kleiner, brauner, verkniffener Ausländerfeind.
Hellen sie ihre von Fachwissen ungetrübte Meinug doch einfach mit allgemein zugänglichen Informationen etwas auf. Das tut auch gar nicht so arg weh.
Gute Besserung.
Lieber Boxer!
Wenn man Deinen Kommentar im Zusammenhang liest, dann steht Islamisierung auf einer Stufe mit "ungezügelter Zuwanderung, Integrationsverweigerern und einer negativ auffallenden Ethnie".
Es ist doch weit verfehlt zu sagen, dass der Islam in Deutschland Ergebnis einer ungezügelten Zuwanderung sei, Muslime ständig negativ auffielen oder Integrationsverweigerer wären. Boxer, ich betone immer wieder, dass der Mensch selbst Missstände herbeiführt, nicht die Religion. Darf ich Dich fragen, was Du eigentlich unter Integration verstehst? Gehört zur Integration auch die Aufgabe des Glaubens, sprich, ich komme nach Deutschland und nehme abendländische Glaubensrichtungen an? Oder bedeutet Integration vielmehr: Lernen/Beherrschen der deutschen Sprache in Wort und Schrift, Akzeptanz der abendländischen Kultur, Richten nach geltendem deutschen Recht und Gesetz? Ich gehe mal stark davon aus, dass Letzteres auch in Deinem Sinne sein dürfte. Ich kann mir aber schon denken, dass folgendes Gegenargument kommt: (ausländische) Muslime akzeptieren viele geltende Bestimmungen in Deutschland nicht und fordern im Namen ihres Glaubens immer mehr Rechte. Ich kann diesen Umstand nicht von der Hand weisen. Anknüpfungspunkt dafür ist der in unserem Land bestehende starke verfassungsrechtliche Schutz der Religionsfreiheit. Wir leben nun einmal in einer multikulturellen Gesellschaft, die man nicht einfach so auflösen kann. Um miteinander leben zu können, braucht man Kompromisse - nicht einseitig und selbstzerstörerisch, aber konstruktiv für ein Miteinander.
Weil es hier wie da "Querschläger" gibt, wird sich mein letzter Satz wohl sehr naiv anhören. Da unsere Gesellschaft aber ist, wie sie ist, bleibt uns keine andere Wahl als Kompromisse. Gruß,SL
@lunapiena41
wie ich schon sagte, ich habe nichts dagegen, das Kinder mehrsprachig aufwachsen, aber wenn man mit mehreren zusammen steht, sich auf deutsch unterhält, finde ich es nicht richtig, plötzlich die Sprache zu wechseln.
Ein Beispiel aus den Niederlanden, wo viele Deutsche mittlerweile beschäftigt sind, dort hängen an den Arbeitsplätzen Schilder, die klar aussagen, hier wird nur Holländisch, Deutsch oder Englisch gesprochen, ich habe nach einer Begründung gefragt und erhielt folgende Antwort:" Holländisch, Deutsch und Englisch sprechen viele Niederländer, wir möchten nicht, das hinter unserem Rücken in einer uns fremden Sprache eventuell über uns hergezogen wird, da leidet auch das Miteinander drunter.
@boxer
wir haben in D ca 2,5 mio. Muslime. Wo liegt bei einer Einwohnerzahl von ca. 80 mio für dich eine schleichende Islamisierung?
Du forderst hier Meinungen, aber sorry bis heute wurde von deiner Seite, keine klare Meinung geäußert. Immer wieder lesen wir hier, nach § nr..xxx oder ähnliches. Begreife endlich das theoretisches und gesetzliches nichts aber auch gar nichts mit der Praxis zu tun hat. Es gibt keinen Knopf mit dem man Integration einschaltet, den muslimischen Glauben ausschaltet, oder gar kriminelle zu Lämmchen macht. Wir haben in D auch keine ungezügelte Zuwanderung. Wie kommst du denn auf solchen Stuss. Schau doch mal in unsere Abschiebungsgefängnisse. Mehr als dort...!!! Was soll denn noch passieren. Sollen wir diese Menschen an die Wand stellen???
Noch eine Frage:
Ausweisung aller Integrationsverweigerer. Was muss ein Migrant tun, oder nicht tun, um für dich integriert zu sein?
@struwwel
vielleicht hat er seinen Sohn geschimpft, zurecht gewiesen und wollte ihn vor euch nicht bloßstellen. Vielleicht hat er es deshalb auf türkisch gemacht. Sehe es nicht so verbissen.
@Struwwel
in diesem Falle muss ich dir absolut widersprechen.
Grund:
Der türkische Einwanderer spricht akzentfreies Deutsch und das finde ich bemerkenswert. Er hat einen deutschen Pass, aber seine Wurzeln werden immer in der Türkei sein. Er wird dort auch noch Angehörige haben. Das heißt, und ich finde das sehr gut, dass er nicht will, das seine Kinder die Muttersprache verlernen, oder besser gesagt erst gar nicht fähig sind diese zu sprechen. Stell dir vor er fährt in die Türkei und die Kinder könnten mit den Großeltern kein Wort sprechen.
Wie erwähnt bin ich mit einem Italiener verheiratet und meine Kinder sind von Anfang an zweisprachig aufgewachsen.
Zusätzlich sprechen sie Englisch und mein Sohn auch ein bisschen Französisch und ich kann dir nur sagen, dieses Sprachenpotenzial hat im beruflichen Bereich nur Vorteile gebracht. Wir sind in D Exportweltmeister und müssen uns somit in der Welt auch verständigen können.
Ob eine Fremdsprache nun aus "alten" Wurzeln kommt oder sie in der Schule erlernt wird macht keinen Unterschied. Ich denke der Vater dieses Jungen hat kein Verbrechen begangen mit seinem Sohn türkisch zu sprechen, sondern er fördert damit auch die Sprachfähigkeit. In den Schulen wird alles in D abgewickelt, wo sonst wenn nicht zuhause, sollte der Junge die türkische Sprache dann noch lernen und benutzen können?
Das hat nichts damit zu tun, ob jemand integriert ist oder nicht. Auch viele Russenauswanderer sprechen nach wie vor auch russisch mit ihren Kids, dass die Kinder diese Sprache nicht verlernen... und ich finde dies gut.
Fazit: Jede Fremdsprache die man heute beherrscht, ist in der Berufswelt ein Türöffner und in den meisten Betrieben unabdinglich.
Deshalb seh die Sache etwas lockerer.
Gruß LP