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Artikel Meine aktuelle Einschätzung::

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Meine aktuelle Einschätzung::

Wir werden weiterhin von zwei gegensätzlichen Meinungen in die Zange genommen:


Einerseits
erreichen uns tagtäglich neue Negativmeldungen und andererseits werden
verschiedene Politiker und Medien nicht müde, das Ende der Krise zu
beschwören. Was trifft nun zu?


Wie bereits mehrfach geschrieben, sollten Sie sich nicht in die Irre
führen lassen. Es ist Wahlkampf und da wird kein Politiker die Wahrheit
sagen, wie Frau Merkel freimütig zugibt.
Es werden seit neuestem sogar 4 Millionen neue Arbeitsplätze in
Aussicht gestellt. Hört sich doch richtig gut an. Man muss allerdings
die Frage stellen:


Herr
Steinmeier ist seit über drei Jahren aktueller Vize-Kanzler. Warum hat
er in dieser Zeit keine deutlichen Zeichen dafür gesetzt? Es sprechen
einige nackten Fakten und Zahlen zur weiteren Entwicklung leider eine
eindeutig andere Sprache:


Allen positiven Meldungen zum Trotz sind nun auch die
Einzelhandelsumsätze in der BRD im ersten Halbjahr um 2,3 Prozent
gesunken, obwohl die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) ein
steigendes Konsumklima ermittelt hat. Der Inlandskonsum hat bisher die
Einbrüche anderer Bereiche und des Exports einigermaßen ausgeglichen.
Wenn nun die letzte Säule auch schwächelt, kann man ahnen, was das für
den weiteren Verlauf der Krise bedeutet.


Der
Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) rechnet damit,
dass die Branche bis zum Jahresende ca. 40.000 Arbeitsplätze abbauen
wird. Die Bundesagentur für Arbeit gibt an, dass derzeit knapp 1,4
Millionen Menschen kurz arbeiten. Experten befürchten, dass den Firmen
die Reserven ausgehen und sie nun gezwungen sind, Arbeitsplätze
abzubauen. Schon jetzt gehen in Deutschland offiziell 50.000
Arbeitsplätze pro Monat verloren; wenn man offiziell sagt, ist es
sicher so, dass es in Wirklichkeit mehr sind.


Ein
weiteres klares Krisenindiz ist, dass die Deutsche Bank Rückstellungen
für Kreditausfälle in Höhe von einer Milliarde angelegt hat. Das
strenge Bilanzrecht verbietet übertriebene - sprich überhöhte -
Rückstellungen. Daher kann man dies als eine eindeutige negative
Markteinschätzung der Bank für die kommende Entwicklung interpretieren.


 Noch
eine Meldung: Die Aufträge bei Siemens brachen um 28% ein und betragen
nur noch 17,2 Mrd. Euro. Im Gegensatz zu den Rivalen General Electric
und Philips hat Siemens noch keine Massenentlassungen angekündigt, was
derzeit in Deutschland wegen der Bundestagswahl nicht geht. Auch
Siemens wird um deutliche Stellenstreichungen nicht herum kommen.


Zu
den optimistischen Meldungen kann man abschließend noch anmerken, dass
es bei der letzten Weltwirtschaftskrise ähnlich war. Auch damals gab es
schon ein Jahr nach Beginn der Krise die ersten optimistischen
Meldungen, die besagten, dass der Aktienstand schon bald wieder die
Rekordhochs von 1929 übertreffen sollte und ohnehin „das Ende der
Krise“ bereits da sei. Wie Sie wissen kam es ganz anders.


Also,
seien Sie auf der Hut und fallen Sie auf diese realitätsferne Aussagen
nicht herein. Die Krise baut sich weiter auf und wenn man die
Grundstruktur der heutigen Wirtschaft nur ansatzweise versteht und
weiß, dass das System nur über neues Geld funktioniert, das mittels
Darlehen in den Kreislauf kommt, ist einem absolut klar, dass das dicke
Ende noch aussteht. Es ist wie bei einer Vollbremsung: Das Fahrzeug
steht, aber die ungesicherte Ladung kommt geflogen.


Leider
entscheiden sich viele Bundesbürger falsch und gehen den
Positivmeldungen auf den Leim. Laut der Süddeutschen Zeitung sind die
Konsumentenkredite um 20% gestiegen. Dies wird unter anderem auf den
Kauf von neuen Autos im Zusammenhang mit der Abwrackprämie
zurückgeführt. Das ist eine schwere Hypothek für viele Schuldner, wenn
sie demnächst Ihre Arbeit verlieren und dann die Raten nicht mehr
bedienen können. Auch hierzu meine grundsätzlicher Tipp: Nehmen Sie
keine Schulden auf, sondern tilgen Sie alte soweit möglich.


Partnerprogramm – tragen Sie die Botschaft weiter und profitieren Sie davon


Ich danke Ihnen dafür, dass Sie meine Botschaft schon bisher an Freunde
und Bekannte weiter getragen haben. Es ist sehr wichtig, andere
Menschen zu sensibilisieren und sie zu einer Vorsorge anzuregen. 


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www.krisenvorsorge.com


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