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So wird Deutschland erpresst

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So wird Deutschland erpresst

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Eingestellt vonam 24.08.09in Politik via berlinonline.de

Die Rettung von Opel ist ein Nervenkrieg: Erneut hat die Opel-Mutter General Motors (GM) sich nicht für einen Bieter entschieden. Der Konzern spielt auf Zeit. Für den Autoexperten Ferdinand Dudenhöffer ist es auch eine "Blamage" für die Kanzlerin!

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19 Kommentare

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Kommentare zu So wird Deutschland erpresst

 

KranichheinerKranichheineram 25.08.09


magst in einigen digen nicht ganz unrecht haben. aber es geht um viel mehr und da müsstest du mehr denken und tieferen einblick suchen.

KranichheinerKranichheineram 25.08.09


dann musst du auch über den tellerrand schauen. denn in den usa ist eine insolvenz was anderes als bei uns.da gibt es sofort gläubigerschutz, die arbeitsplätze sind ganz weg und die firma geht nach 4-6 woche unter dem gleichen namen schuldenfrei neu an den start. das ist bei uns nicht möglich. bzw. wer hat den gm geholfen? die amerikanische regierung, die jetzt mehr als die hälfte eigentümer ist. und das wirft wieder ein ganz anderes licht auf die sache. es geht im prinzip um deutsche steuergelder, die die amis haben wollen. aber die haben uns jetzt genu gemolken. es ist unser geld wir zahlen die steuern. ud ich mag einer fetten gans nicht noch den arsch schmieren.

JanusJanusam 25.08.09


Die Arbeitsplätze will man noch genau 4 1/2 Wochen retten, naja nicht wirklich retten aber so tun als ob. Danach geht die Party hier richtig ab...

JanusJanusam 25.08.09


Was soll GM denn mit Opel wollen? Die Patente gehören GM und allein das zählt. Was willste mit einem Autokonzern, wenn die kommenden Jahre keiner mehr eins braucht und in den Jahren danach sich keiner mehr eins leisten kann. Dieses ganze Gezetere um den vermeintlich besten Investor und eine Mehrheitsbeteiligung von GM hat doch in Wirklichkeit nur einen Sinn.

Es müssen noch 4 1/2 Wochen überstanden werden. Dann scheitert die Übernahme und Opel geht in die Planinsolvenz, was wiederum unsere Wirtschaftsadligen freut, den alle so schätzen auch wenn keiner weiss warum.

In der Planinsolvenz kann sich dann jedermann (mit Geld) das rauspicken, was er braucht; er kann die bestehenden Tarifverträge mit Opel kippen und das war´s. Ein Konzern weniger.

Weitere werden folgen. Wenn man der FTD Glauben schenken darf, wird hier ab dem 28.09. ein ganz anderer Wind wehen. Aber es hat den Parteien ihre Wiederwahl gesichert, den ganzen Krimskrams solange hinauszuzögern... Das geht wirklich nur mit den Deutschen. In anderen Ländern würden die Bäume voller Ungeziefer hängen.

karlweberkarlweberam 25.08.09


GM scheint nun Opel und GM Europe wieder vollständig selbst
führen zu wollen. Das kann dem Eigentümer nicht verwehrt
werden. GM ist aus der Insolvenz heraus und kann als
eine Art Staatsbetrieb der USA als finanziell abgesichertes
Unternehmen bewertet werden. Damit sind die Voraussetzungen
für eine "Magna"- Lösung entfallen. Die Steuermilliarden
für Opel könnten entfallen. Opel muss sich dann auf dem
Markt bewähren, ohne mit wettbewerbsverzerrender "Staatsknete" rechen zu können. Das geht anderen Automobilherstellern - und ihren Mitarbeitern !
auch so. Ob es den Betriebsräten, den Gewerkschaften oder
Politikern nun passt oder nicht: Die "Extrawurst" kann vom
wohl vom Rost genommen werden. Der volks-und betriebswirtschaftliche Normalfall scheint wieder einzutreten. Es besteht kein Anspruch darauf, einen
Arbeitsplatz von Steuerzahlern finanziert zu bekommen,
der bei einer "Rettung" durch die Verluste schreibende
Firma "Magna" 300.000 Euro kostet. Während es bei anderen
Herstellern im Durchschnitt nur 170.000 Euro sind.
Es besteht keinerlei Anlass für verantwortungsbewußte
Politiker dazu, sich zu einer solchen "Lösung" nötigen
zu lassen. Auch durch Demonstrationen nicht.
Die "Opelaner" können nicht den tatsächlichen Firmeneigentümer nach ihrem Belieben auswechseln und faktisch die Steuerzahler zu ihrem künftigen Arbeitgeber
machen wollen - mithilfe des Konzerns "Magna", der nur für
rund 10 Prozent der im Feuer stehenden Staatsmilliarden
geradestehen will. Und in Österreich unter deutlichem
Hinweis auf "Sicherung der Arbeitslätze" an den "Steuersäckel" wollte. Da mutet so manches bankenähnlich an.

lunapiena41lunapiena41am 25.08.09


Wieso D erpresst wird? sorry Nele welche Frage... Was gehört GM?? Was denn bitte noch?

D wird erpresst weil man den Deutschen die Arbeitsplätze erhalten wollte und nach wie vor will.. und da mit allen möglichen und unmöglichen Mitteln. Wenn GM nicht schon x Milliarden Steuergelder wahrscheinlich auch deine in Anspruch genommen hätte, könnten die von mir aus tun und lassen was sie wollen.

Aber nicht so.. nicht mehr...

Das hier kein Respekt mehr gegenüber den Leuten die sowas zulassen besteht, versteht sich von Selber.

NeleinloveNeleinloveam 25.08.09


Wieso wird Deutschland erpresst? Das Unternehmen Opel gehört GM u. dieser kann seine, für ihn besten Entscheidungen treffen.

Hätte man der Globalisierung nicht so vertraut, wäre man jetzt nicht in diesem Desaster. Wenn ein Unternehmen pleite war, wurde es an ein anderes angeschlossen u. zog dieses ein Stück runter. Irgendwann musste dieses Ringelspiel ein Ende haben. Vor derartiger Wirtschaft habe ich persönlich keinen Respekt u. vor den Leuten, die das dulden, noch weniger.

lunapiena41lunapiena41am 25.08.09


Guttenberg hatte zu 100% Recht.

der bessere Weg wäre die geregelte Insolvenz gewesen. Danach hätte man in Ruhe mit Sicherheit bessere Lösungen finden können und wäre nicht erpressbar gewesen.

JK-InfoJK-Infoam 24.08.09


@karlweber

Was hat Guttenberg schon für Attacken über sich ergehen lassen müssen - weil er recht hat.

Aber, wärst Du Politiker und würdest dieses Statement vor der Wahl ( oder danach ) in irgendein Mikro sagen, wäre die die Steinigung ganz sicher - auch wenn Du 100 x Recht hast!

zero1000zero1000am 24.08.09


Bei dieser ganzen OPEL-Geschichte, die von Campos und karlweber absoult richtig dargestellt wurde, ist ein Aspekt noch zu ergänzen. GM ist kein eigenständiges Unternehmen mehr, sondern gehört dem amerikanischen Staat, also dem "Volk", sprich den Steuerzahlern. Die avisierten 4,5Mrd. werden also in kurzer Zeit Pinauts sein, i.e. GM braucht die nicht mehr. GM scheint anzustreben, OPEL wieder in das eigene Haus aufzunehmen bzw. ein "Rettungssystem" zu konstruieren, nach dessen Greifen sie ein "gesundetes" Unternehmen einfach so wieder erhält. Dies ist mit MAGNA schwerer zu gestalten, zumal hier auch noch eine, wenn auch sehr zweifelhafte, russ. Bank mit im Spiel ist. Ein reiner Finanzinvestor ist da schon der bessere Partner. Insofern wird hier auf Zeit gespielt.

HopalaHopalaam 24.08.09


Erpressbar...kann...muss aber nicht sein.
Bei der Wahl haben wir die Wahl das zu entscheiden!

"Wer A sagt, der muss nicht B sagen.
Er kann auch erkennen, dass A falsch war."
-Berthold Brecht -

JK-InfoJK-Infoam 24.08.09


Herr Piech macht es wohl etwas "geschickter":

LINK

CamposCamposam 24.08.09


Die deutsche Regierung hat sich durch voreilige Rettungsankündigungen selbst "erpressbar" gemacht.
Eine Insolvenz wäre eine sachdienliche Lösung gewesen und sie wäre es auch noch.
Nach aktuellen Meldungen ist laut einer Untersuchung des Bundesverkehrsministeriums Opel der Hersteller,
der in den letzten Jahren die meisten Rückrufe unter den in Deutschland auf dem Markt vertretenen
in-und ausländischen Herstellern zu verzeichen hat (siehe auch t-online-nachrichten).
Und für die Herstellung dieser Produkte, die seit Jahren auch noch verlustreich ist, sollen die
deutschen Steuerzahler 4,5 Milliarden Euro nach dem Willen bestimmter Bundes-wie Landespolitiker
aufbringen?

karlweberkarlweberam 24.08.09


Deutschland hat sich durch voreilige "Rettungsangebote"
erpressbar gemacht. Durch die Herren Steinmeier, Althaus,
Rüttgers und Beck. Auch durch die Kanzlerin.
Alle Fachleute wissen längst, daß Opel nicht zu retten ist,
bestenfalls durch geordnete Insolvenz in eine betriebswirtschaftlich sinnvolle Struktur gebracht werden
kann. Durch das Treiben der "Retter" sieht es so aus, daß
dieses seit Jahren defizitäre Unternehmen Staatshilfen in
einer Größe erhalten soll, die pro Opel-Arbeitsplatz
300.000 Euro ausmachen, während ein Arbeitsplatz bei
anderen Automobilherstellern 170.000 Euro kostet.
Auf einen derart mit Steuergeldern hoch subventionierten
Arbeitsplatz haben auch die Opelaner trotz des Dauertrommelns des Betriebsrates und der Gewerkschaften keinen Anspruch. Denn ihre Firma wird auf dem Markt nicht
benötigt und andere können es ohne Verluste und dazu kostengünstiger. Diese Vorzugsbehandlung wäre eine
Ungerechtigkeit gegenüber den Hunderttausenden anderer
Mitarbeiter der Automobil-und Zubehörindustrie.
Am besten wäre es, Opel-Europe mit seinen gesamten
defizitären Betrieben im In-und Ausland GM dankend
zurückzugeben. Zumal die Politiker aktuell von einer
"prekären" Finanzsituation bei Opel raunen. Was wohl in
der Realität bedeutet: Die 1,5 Milliarden Euro Zwischenkredit vom Staat, erst kürzlich überwiesen, sind
schon wieder "verbrannt". Und die sonstigen 4,5 Milliarden
werden es wohl auch schnell sein. Es gibt mehrere Seiten,
die Deutschland ( die deutschen Steuerbürger!) zu einer
unvernünftigen Entscheidung via Politik drängen,
wenn nicht sogar nötigen wollen. Zu Guttenberg hatte mit
seinen Bedenken völlig recht.

firewallmanfirewallmanam 24.08.09


Bei der Wahl am 27. September können wir vielleicht etwas ändern.

achtlachtlam 24.08.09


Unser Wirtschaftsminister v. Guttenberg empfahl eine Insolvenz. GM machte das auch so und ist schon wieder auf den Beinen. Guttenberg war viele Jahre in Amerika, er weiß wie die ticken und wußte das es für Deutschland und die Opelaner das beste in dieser Situation wäre, denn diese Taktik der Amis sah er voraus. Aber es gab ja hier welche die es so wollten wie es jetzt ist.

JK-InfoJK-Infoam 24.08.09


@husky

Du hast natürlich Recht, "unsere" Bänker haben freiwillig und ohne politischen Druck diese "Schrottpapiere" gekauft und weiterempfohlen!

Das Deutschland zunächst Kredite zum Überleben gibt und dann verhandelt ist schon Dummheit...

aber so ist er eben, der Michel !!

husky1985husky1985am 24.08.09


die banker in europa haben ohne zu überlegen sich aussaugen lassen,das ist doch nicht die schuld der amis.wer sich reinlegen läßt ist eben selbst schuld.
ist doch klar,GM weiß das die deutschen opel halten wollen dann ist es doch legitim soviel rauszuholen wie eben möglich.das ist doch bei unseren unternehmen genau so.

JK-InfoJK-Infoam 24.08.09


Zuerst haben die Amis Deutschland und Europa durch die Bankenkrise ausgesaugt - der "Rest" wird jetzt durch die " Opelrettung" noch abgeschöpft!

Früher nannte man das Wirtschaftskrieg!


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