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Deutsch-deutsches Tabuthema: 500.000 zogen in die DDR

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Deutsch-deutsches Tabuthema: 500.000 zogen in die DDR
Rund 500.000 Bundesbürger sind zwischen Staatsgründung und Mauerfall in die DDR übergesiedelt. Dies hat der Historiker Bernd Stöver von der Universität Potsdam nach rund siebenjähriger Forschungsarbeit unter anderem in bisher verschlossenen Geheimdienstarchiven herausgefunden.

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20 Kommentare

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Kommentare zu Deutsch-deutsches Tabuthema: 500.000 zogen in die DDR

 

walschwawalschwaam 05.09.09


@MeckerossiNEW, Der Kapitalismus war in der ehemaligen SBZ (DDR) schon vorhanden es haben aber nur wenige etwas davon gehabt. Was hier von der Presse als Tabu bezeichnet wird, ist nichts weiter als die Zeilen voll zu bekommen inzwischen sind genauso viel „Wessis“ in die neuen Bundesländer gezogen wie „Ossis“ in die Alten Bundesländer. Es ist mal wieder eine Volksverarschung der Medien.

SilberrueckenSilberrueckenam 30.08.09


Ein kleiner Nachtrag sei noch gestattet. Bei uns führte der Kündigungsschutz zu Bequemlichkeit und zu geringerer Arbeitslust. Wolltest du einen Faulpelz loswerden, waren lange und zähe Verhandlungen bei der BGL oder sogar den Arbeitsgerichten notwendig. Und noch ein letztes. Seit über 100 Jahren gibt es in Deutschland den Unfallschutz, allein getragen von den Unternehmen, in denen sich die Mitarbeiter ihre Knochen kaputt machten. Heute wird durch die FDP und die Lobby-Verbände der Wirtschaft andiskutiert, diesen einseitigen Beitrag zu 50 % an den Arbeitnehmer weiter zu geben.(Devise-Arbeit wird dadurch biliger) und Ihr werdet es erleben , und bezahlen müssen, auch diese Errungenschaft der frühen Arbeitskämpfe in Deutschland wird den Bach runter gehen. So nun wiederlegt mal alles.

SilberrueckenSilberrueckenam 30.08.09


Ich möchte nur einen Gedanken in den Raum stellen. Er richtet sich an alle (nicht abwertend gemeint) Altbundesbürger hier im Forum. Überdenkt mal die letzten 20 Jahre unter dem Aspekt, was ist im vereinten Deutschland alles den Bach hinuter gegangen, auf das die früheren BRD-Bürger als erkämpfte Errungenschaften stolz waren. Es waren Vorzeigemerkmale, die uns teilweise neidisch machten, z.B. 38h Woche, während wir noch 42 h arbeiten durften. Soziale Marktwirtschaft, womit wurde sie denn finanziert?
Gesundhdeitswesen, wo standet Ihr 1990 und wo stehen wir auch dank Ulla heute. Vermögensbildung, jeder Bundesbürger hat es selbst in der Hand, sich ein mehr oder weniger großes Vermögen zu bilden, gab es bei uns nicht, 3,25 % aufs Sparbuch und heute, wieviele haben ihr mühsam Erspartes verloren? Ich könnte noch viele Beispiele nennen, die für uns immer im Schaufenster der BRD zur gefälligen Ansicht auslegt wurden.
Kündigungsschutz, hatten wir auch. Ergebnis, viele kennen diese.

MeckerossiNEWMeckerossiNEWam 29.08.09


Es ist schon erstaunlich wie das westliche Pisa und "Bild" geschädigte Wahlvolk hier betroffenheit zeigt, ob der Tatsache das doch einige mehr gab den Sozialismus glaubten. Ob sie den Sozialismus hier fanden den sie sich erträumten bleibt mal dahingestellt. Der Sozialismus Stalinistischer Prägung war es sicher oft nicht. Das der Sozialismus dennoch ein alternatives Gesellschaftssystem darstellen kann, bleibt in des unbestritten. Der real existierende Kapitalismus hat seinen Zenit mit dem Untergang des "Sozialismus" ebenfalls überschritten. Als Gesellschaftssystem ist er überholt, da er den sozialen Anforderungen an eine moderne Gesellschaft nicht mehr gerecht wird. Reförmchen kratzen nur den Dreck an der Oberfläche etwas an. Die Linke hat durchschlagendere Rezepte für eine zukunftstragendere Geselschaft. Diese Chance sollte sie bekommen.

Der_ThorDer_Thoram 29.08.09


Wieso sind mir die gleichen Gedanken gekommen??? ;O)

TurpolewTurpolewam 29.08.09


Wieviel von den 500.000 waren Agenten im Auftrag des Westens ?

Das würde mich wirklich interessieren !

Der_ThorDer_Thoram 29.08.09


Schwabi und Sack. Würdet Ihr Zwei bitte damit aufhören hier so verständnisvolle Gespräche zu führen? Wenn ich nach einem scheißlangem Arbeitstag schon mal online bin, dann will ich Zeter und Mordio von Euch lesen. Wartet es nur ab, wenn ich wieder mehr Zeit habe. Dann raucht hier aber die Hütte!!!
So, jetzt schlagt euch die Köpfe ein und hört auf mit Eurem rechtgeberischem Blödsinn.
Danke für Eure Einsicht.
MfG

SchwabenteufelSchwabenteufelam 29.08.09


Natürlich wären nicht alle gegangen,alter Mümmelmann,das hab ich doch auch nicht behauptet,mein Opa kommt aus Bayern,der hat in Kriegszeiten dann in Thüringen auf einem Rittergut gearbeitet,meine Oma kennengelernt,sich nach dem Krieg eine Exitenz aufgebaut,bis er eben zwangsweise in die LPG eintreten musste,aber er wollte aus Thüringen trotzdem nie weg,obwohl er es gekonnt hätte.

Alter_SackAlter_Sackam 29.08.09


Du hast recht, Schwabi! Ich halte aber beide Zahlen für ziemlich hoch angesetzt. Persönlich hab' ich eine einzige Famuilie kennengelernt, die lange vor 1989 aus dem Westen kam und jetzt noch hier lebt. Die haben früher auf der LPG gearbeitet und sind jetzt als sogenannte Wiedereinrichter sprich als Landwirte tätig. Na ja, als Schutzwall gegen den bösen Westen spielte die Mauer wohl eher eine untergeordenete Rolle, hauptsächlich hatte man wohl Angst, dass das Lanf personell ausblutet. Das war sicher nicht ganz unbegründet. Nur bin ich auch davon überzeugt, dass nicht alle gegangen wären. Und ob der Staat DDR nicht der Staat der darin lebenden Bürger war, das wage ich zu bezweifeln. Es gab zu Anfang dieses Staates nicht wenige, die sich damit identifiziert haben. Nur wurde das ziemlich mies ausgenutzt. Diese Forumulierung vom Staat DDR, der nicht der Staat der Brüger der DDR war, das ist auch so eine von den heutigen Medien gern benutzte Floskel, die man sich lieber schenken sollte.

SchwabenteufelSchwabenteufelam 29.08.09


Sack,in dem gleichen Bericht über die 500000 Tausend,stand auch der Bericht über die 5,2 Millionen,inwieweit das stimmt kann ich Dir auch nicht sagen,aber es wird schon was dran sein,die Mauer wurde ja nicht umsonst gebaut,es war ja nie ein Schutzwall gegen die bösen Wessis,sondern um zu verhindern dass noch mehr DDR Bürger den Staat,der nie Ihrer war,verlassen

HonnyleinHonnyleinam 29.08.09


Intressant in diesem Zusammenhang ist auch die Gretchenfrage von Forsa,deren Ergebnisse seit etwa neun Monaten nicht mehr veröffentlicht werden. Dort heisst es. Wie Zufrieden sind Sie mit unserer sozialen Marktwirtschaft?? Als die Ablehnungsquote so an die 70% kletterte, wurden keine mehr Ergebnisse veröffentlicht!
Soll doch keiner sagen,das wir vom ehemaligen Arbeiter u. Bauernparadies nichts gelernt haben. Was nicht in den offizellen Kram passt,wird einfach weggelassen!!

Alter_SackAlter_Sackam 29.08.09


Na, na, Schwabi! Nur weil 500.000 Wessis im Osten gelandet sind, muss die andere Marschrichtung nicht auch gleich von einer Menge mit 5 beginnend gewählt worden sein. Die Angaben schwanken zwar, aber richtig dürfte sie wohl zwischen zwei und drei Millionen liegen. Von vier habe ich auch schon gelesen, aber noch nirgends von über 5 Millionen.

SchwabenteufelSchwabenteufelam 29.08.09


Im gleichen Zeitraum,1950 -1990 zogen 5,2 Millionen DDR Bürger in die BRD,das ist auch ein kleiner aber feiner Unterschied ! Warum die wohl das sozialistische Menschenparadies unbedingt verlassen wollten ????

japanjapanam 29.08.09


@ 666

nicht 50.000, sondern 500.000 tausend. das ist schon ein kleiner aber feiner unterschied.

666666am 29.08.09


Sowenige, dass diese 50.000 in keinem Verhältnis mehr stehen.

JerryberlinJerryberlinam 29.08.09


Und ein paar Wenige haben der DDR den Rücken gekehrt ...

NeleinloveNeleinloveam 29.08.09


Es gibt in jedem Land mehrere Seiten. So verschieden die Menschen sind, so verschieden ihre Ansichten. Aber ich bin letztlich entsetzt, was ich im Westen vorgefunden habe. Mehr Schein als Sein. Lüge u. Betrug unter der Vorgabe, das es legal sei. Der Arbeiter u. kleine Angestellte ist nicht in einem Arbeitsverhältnis, sondern in einem Sklavenverhältnis.

SilberrueckenSilberrueckenam 29.08.09


Ich versuche, Deine Frage zu beantworten. Wir haben in der BRD eine "Antragsforschung" und keine
Auftragsforschung wie in der DDR. Du musst nur nachweisen, dass Deine Forschungsergebnisse für die weitere Aufarbeitung der DDR-Geschichte von herausragender Bedeutung sind. Dann findet sich schon eine Bundesstelle, die diesen Mist finanziert. Man hat z.B. schon erforscht, wie die Inkas bei ihren Wettkämpfen vor mehreren hundert Jahren barfuß durchs Gebirge gelaufen sind ohne sich zu verletzen.
Diese Erkenntnisse sind dann der Schuhindustrie zugeflossen, denn eine gesellschaftliche Notwendigkeit für Deine Forschungen musst Du schon nachweisen

QuakmorsQuakmorsam 29.08.09


Da hat der Stüver was verkehrt verstanden. Das ist kein Tabuthema, das hat nur keine Sau interessiert. Das sind echt Forschungsergebnisse, die die Welt nicht braucht. Wer gibt sowas nur in Auftrag, oder noch interessanter: Wer bezahlt für so'n Scheiß?

SilberrueckenSilberrueckenam 29.08.09


Da hat aber einer nach sieben Jahren unsteten Forschens in Geheimdienstakten ein Tabuthema entdeckt und das wieder kurz vor der Wahl. Die nächsten 5 bis 6 Jahren wird er erforschen, wieviel sogenannte "Rückkehrer" noch dazu kommen. Toll was und diese Forschungsarbeiten lösen alle heutigen Probleme. Übrigens bin selbst kein "Rückkehrer" hatte aber einen in der Verwandtschaft. Wer bezahlt eigentlich solche Leute. Sicher leben sie im Versorgungskodex Kohl sorgenfrei. Da würde ich auch gern Forscher sein wollen.


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